Dieses Buch hat mich tief berührt. Als „Steppenkind“ und Spätaussiedlerin aus der UdSSR, die 1989 nach Deutschland kam, habe ich mich in vielen Passagen wiedergefunden. Ira Peter beschreibt mit großer Offenheit und Klarheit, was es bedeutet, zwischen zwei Welten aufzuwachsen – mit Scham, Sehnsucht, Sprachbarrieren, aber auch mit Stärke und Hoffnung.
Es ist mehr als ein Sachbuch: Es gibt unserer Geschichte eine Stimme und macht sichtbar, was so lange verschwiegen wurde. Für mich war es nicht nur eine Lektüre, sondern ein Stück Wiedererkennen und Verstehen.
Das Buch ist informativ, berührend und relevant: Es macht deutlich, warum wir endlich über Russlanddeutsche sprechen müssen.