Captain Future: Heldenepos trifft auf Zeichentricklegende
Die neue Comicadaption von "Captain Future" verschmilzt den Stil der ikonischen Zeichentrickserie von Toei Animation mit einem frischen Abenteuer, das Fans und neue Leser gleichermaßen begeistern wird. Curtis Newton alias Captain Future kämpft gegen eine mysteriöse Epidemie auf Planet D9. Mit dabei sind der Roboter Grag, der Androide Otto und natürlich Professor Simon Wright, das fliegende Gehirn!
Ein zeitloses Abenteuer
Das kreative Team aus dem Autor Sylvain Runberg und dem Zeichner Alexis Tallone lässt Captain Future wieder so aufleben wie viele ihn kennengelernt haben. Es ist nicht nur eine Hommage an seinen Erfinder Edmond Hamilton, sondern auch an die berühmte Zeichentrickserie. Unwillkürlich hört man beim Lesen die einprägsame Titelmelodie von Christian Bruhn und fühlt sich, als wäre man selbst an Bord der Comet!
In den 80ern lief die Anime Serie "Captain Future" im Fernsehen und ich glaube nicht, dass ich damals auch nur eine Folge verpasst habe. Natürlich gab es auch damals einen Comic zur Serie, den ich allerdings nicht so gerne las. Ich kann mich noch gut erinnern, dass mir die Zeichnungen nicht so sehr gefielen.
Da Captain Future in gewisser Weise durch Merchandise bei uns noch immer vertreten ist, war ich sehr auf den neuen Comic, von Sylvain Runberg und Alexis Tallone umgesetzt, gespannt. Nach kurzem Durchblättern war klar: Nicht nur das Cover schaut klasse aus. Bei dem Untertitel "Der ewige Herrscher" vermutete ich den Anime Titel "Der Herrscher von Megara", was sich recht bald bestätigte. Im Gegensatz zur Serie ging es hier jedoch mit einer Vorgeschichte los, bevor Curtis Newton zu Captain Future wurde.
Dies sollte aber nicht die einzige Abweichung zur Fernsehserie sein. Optisch wurden die Charaktere stellenweise deutlich aufgepeppt, was mir sehr gut gefiel, weil es zeitgemäß war und sicherlich auch die jüngeren Generationen eher ansprechen dürfte. Auch die Geschichte selbst wurde nicht 1:1 übernommen und erhielt ein paar wesentliche Änderungen. Dies empfand ich jedoch als sehr gelungen, denn es war schlüssig und machte von der Erzählung her Sinn.
Wie bereits erwähnt gefällt mir der Comic optisch ausgesprochen gut. Ich kam beim Lesen wesentlich langsamer voran, weil ich mir die Panels genauer anschaute und es immer wieder unglaublich tolle Splash Pages gab, an denen ich etwas länger hängen blieb. Es machte mir einfach Spaß, mir Zeit zum Anschauen zu nehmen und nicht nur von Sprechblase zu Sprechblase zu springen. Das wertige Hardcover trug in gewisser Weise sicherlich dazu bei, denn die Farben wirkten gut, an Details wurde nicht gespart, wobei die Zeichnungen trotzdem nie überladen waren.
Zu bemängeln gab es meinerseits kaum etwas. Ja, gelegentlich stolperte ich über die etwas merkwürdige Positionierung der weiblichen Rundungen, die anatomisch einfach nicht ganz passend waren und dies mit der Zeit etwas negativ hängen blieb. Auch der Wortschatz bei Kabbeleien seitens der Crew war an manchen Stellen etwas daneben und passte irgendwie nicht zu dem allgemein etwas gebildeterem Sprachgebrauch. Aber dies sind Punkte, die ich aufgrund des sonstigen Lesespaßes gut verschmerzen konnte.
Für mich war der Comic jedenfalls absolut lesenswert. Optisch ein Highlight und die Geschichte sehr gut umgesetzt. Spannend, unterhaltsam und nicht nur für Fans der alten Anime Serie. Ich hoffe sehr, dass dies nur der Anfang einer Reihe war und auch weitere Folgen der Serie als Comic erscheinen werden.
Ich glaube, ich habe nie eine ganze Folge von Captain Future gesehen, als die Serie noch im Fernsehen lief. Aber: Ich erinnere mich an einzelne Ausschnitte davon. Und vor allem (natürlich!) an das eingängige, extra für den Deutschen Raum produzierte Intro. Das Schiff, die Comet - ein Design, das ich mein Leben lang nicht vergessen konnte.
Klar, vierzig Jahre später hat die Welt sich geändert. Hie und da merkt man dem Comic auch an, dass seine Basis aus - zumindest im Hinblick auf den Plot und das Worldbuilding, selbst ja zwei damals bei uns sicher noch nicht verbreitete Ausdrücke - ein wenig in die Jahre gekommen ist. Die "Regierung des Weltraums" ... na ja. Heute wäre man vielleicht eine Spur bescheidener.
Was ich aber eigentlich sagen wollte: Dieser Comic schafft den Spagat zwischen damals und heute verblüffend gut. Die Figuren mögen jetzt ein wenig (mit Betonung auf wenig) anders aussehen. Aber der Kern, ihre Charakteristika, die blieben erhalten. So sehr, dass ich beim Lesen jede einzelne Stimme im Kopf hatte!
Die Story selbst ist mit allem ausgestattet, was ein Weltraumabenteuer heute braucht und war ein schönes Stück Comic-Abenteuer.
Kurz: Ich mochte das Buch wirklich sehr und würde mich über eine Fortsetzung sehr freuen. Eine unbedingte Empfehlung für Weltraumnostalgiker!
Es ist tatsächlich so, Christian Bruhns wunderschöne Melodie poppt sofort in meinem Kopf, sobald ich die Comet vor mir sehe. Ein herrliches Gefühl, in seine Kindheit abzutauchen und seinem einstigen Helden endlich wieder zu begegnen. - Da ich die Original-Zeichnungen aus den 40er Jahren nicht kenne, kann ich diesbezüglich keinerlei Vergleiche ziehen. Die hier vorliegenden Illustrationen von Alexis Tallone orientieren sich vielmehr an die Darstellungen aus der Fernseh-Serie der 70er Jahre, was für mich zu einer gewissen Herausforderung wurde. Joan Landor erscheint hier nämlich geradezu fremdartig: stark unterkühlt, völlig humorlos und durch ihre zickige Art wenig anziehend. Es dauerte zahlreiche Seiten, bis ich mich an sie gewöhnen konnte. Die Handlung als solches ist spannungsgeladen und wird gekonnt durch die Zeichnungen transportiert. Faszinierenderweise wirken Roboter Grag und Android Otto in den 2020er Jahren zeitgemäßer denn je. -
Des clichés. Des raccourcis. Des facilités de scénario. Des messages à l'eau de rose diluée à la grenadine. Et un scénario scientifiquement désolant pour ne pas dire affligeant.
In der Neuauflage der 80er Jahre Kult-Anime-Serie von Autor Sylvain Runberg und Zeichner Alexis Tallone wird Captain Future auf eine Mission zum Planeten Megara geschickt. Auf Megara herrscht eine mysteriöse Epidemie, ein Virus, welches scheinbar willkürlich alle Lebensformen befällt und zu wilden Monstern mutieren lässt. Hier soll Captain Future, von der Regierung beauftragt, sowohl den Ursprung der Krankheit ausfindig machen, als auch für Frieden und Ordnung sorgen. Mit dabei natürlich die altbekannte Crew bestehend aus Grag dem Roboter, dem Androiden Otto und natürlich Professor Simon Wright, dem fliegenden Gehirn. Auch Joan wird mit auf die Mission geschickt, wovon der Captain jedoch nicht begeistert ist. Und kaum auf Megara angekommen, beginnt auch schon ein spannender Wettlauf mit der Zeit…
Ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich weder ein großer Fan von Mangas, noch von Comics bin. Captain Future bildet da doch eher eine Ausnahme, da er ohne jeden Zweifel das fernsehtechnische Highlight meiner Kindheit war. Keine Frage also, dass ich an dem schönen Cover in der Buchhandlung nicht vorbeikam.
Auch wenn ich zunächst etwas enttäuscht darüber war, dass manche Charaktere zeichnerisch sehr stark vom Original abweichen, so muss ich doch sagen, dass die Zeichnungen trotz allem sehr eindrucksvoll und die Farben toll gewählt sind. Vermutlich muss ich mich einfach mit dem Gedanken anfreunden, dass nicht nur ich „erwachsener“ geworden bin. Womit ich mich jedoch nicht recht anfreunden kann ist die Neuinterpretation der Charaktere, laut denen mir Joan mir wie eine Zicke vorkommt und Captain Future irgendwie auch nicht mehr der Alte ist. Nichts desto trotz ist die Geschichte spannend und mitreißend und eine Reise in die Vergangenheit wert.
Fazit: Hat man die Enttäuschung über die Abweichungen erst einmal überwunden, so hat man sich doch in die Kindheit zurückversetzt gefühlt das Lesen und Mitfiebern hat Spaß gemacht.
Der Klassiker Captain Future von Edmond Hamilton ist bereits in den 1940er Jahren erschienen und erhielt sein erstes großes Revival in den 1980er Jahren. Nun haben der Autor Sylvain Runberg und der Illustrator Alexis Tallone Captain Future, den Androiden Otto, Roboter Grag und das fliegende Gehirn Professor Simon Wright wiederbelebt.
Der Comic beginnt in leicht neu interpretierter Form mit der altbekannten Story wie alles Begann. Da werden nostalgische Gefühle wach und der Sound der Serie war direkt in meinem Kopf. Im weiteren Verlauf wird das erste Abenteuer von Captain Future – Der Herrscher von Megara – in seiner bekannten Form mit einigen eigenen Ideen von Sylvain Runberg erzählt.
Die Figuren sind etwas kantiger als in der Vergangenheit und Captain Future ist deutlich emotionaler. Auch die übrigen Charaktere haben ausgeprägtere Eigenschaften als zuvor.
Egal ob Neueinsteiger oder eingefleischter Fan, der Comic macht Spaß und das Comeback ist gelungen.
Captain Future war einer dieser Animes, die meine Kindheit geprägt haben. Umso begeisteter war ich, als ich den Comic dazu entdeckt habe. Oft ist es ja so, dass neu nicht immer 'gut' bedeutet, aber hier passt einfach alles. Meine Erwartungen wurden übertroffen und ich bin begeistert! Das Lesen, das Blättern durch die Seiten... das war ein Eintauchen in meine Kindheit. Ich hab's geliebt. Die Zeichnungen sind richtig gelungen; alles etwas 'aufgehübscht' und modernisiert, aber trotzdem unverkennbar der damalige Flair.
Für mich als Fan ein absolutes Highlight! Gerne mehr davon.
Eine nostalgische Lektüre, die mich ganz weit in meine Kindheit zurückwirft - mit dem Unterschied, dass ich heute die komplexeren Themen wertschätzen kann. Diese Serie hat eine Neuauflage mehr als verdient.
La mode du revival des années 80 a de bonnes choses. Si la réédition d'albums musicaux en cassette audio n'est certainement pas la meilleure idée, celle de proposer de nouvelles aventures de Goldorak ou de revenir sur la genèse du Capitaine Flam en est une toute autre.
Sylvain Runberg et Alexis Tallone sont les deux personnes à qui l'on doit ce plaisir.
J'avoue que depuis mon enfance et ma découverte du Capitaine Flam à l'écran de la télévision, j'avais un peu oublié l'origine de cette série animée. Est-ce que cet album respecte le scenario original, je ne suis pas allé vérifier; mais j'avoue avoir retrouvé les éléments fondamentaux de la série, une histoire solide, un dessin proche de l'animé et très cinématographique; et un humour parfois un peu décalé (mais moins scato que pour Goldorak).
Seul petit hic à cette régression, le dessin de Mala que je trouve un peu dur, anguleux, pour le personnage et par rapport à mes souvenirs.
Je n’ai pas de souvenirs de l’anime, en dehors de la chanson du générique, donc difficile d’évaluer la cohérence entre cette BD et la série. L’histoire est sympathique et aborde le thème de la colonisation. Je n’ai pas spécialement aimé comment le sujet est traité, mais c’est peut-être dans l’esprit de la série. Les personnages sont relativement intéressants mais assez clichés et certains dialogues manquaient de naturel (notamment les interactions avec le personnage féminin). Il y a pas mal d’action, quelques rebondissements et l’aspect science-fiction était bien développé. Une lecture correcte pour ma part, mais sans plus.
La lectura de este libro despertó una profunda nostalgia por mi infancia, cuando veía la serie animada y quedaba fascinada con sus historias. Volver a este universo fue como reencontrarme con personajes que marcaron mi imaginación temprana. Las aventuras mantienen un ritmo ágil y sencillo, ideal para dejarse llevar sin grandes pretensiones. El mundo creado invita a soñar y a pensar en posibilidades más allá de lo cotidiano. La lectura conecta generaciones a través de la fantasía. En definitiva, fue una experiencia agradable y muy emotiva. —————————
The reading of Captain Future: The Emperor of Space awakened a strong sense of childhood nostalgia. Returning to this universe felt like reconnecting with characters that once fueled my imagination. I enjoyed the way humans and fantastic beings coexist naturally in a futuristic world. The story is simple, dynamic, and easy to follow, making it very engaging. Overall, it was an entertaining and emotionally warm reading experience.
J’ai beaucoup moins de souvenirs de Flam que de Goldorak. Je ne peux donc pas comparer ou me rattacher à ma mémoire de la série. J’ai apprécié cependant la lecture sans m’attacher aux personnages comme je l’aurais voulu. Côté dessin ça va, on reconnait les héros en mode préquelle, mais sinon, peu d’intérêt post-lecture.
Le capitaine Flam, héros de notre enfance. Une bande dessinée qui commence assez lentement, la situation finale en vaut la peine. Ça respecte bien l’esprit des épisodes. Les dessins sont beaux, Mala est un peu différent, Crag reste le même. Pour les nostalgiques seulement.
Cette BD m'a attiré par son côté nostalgique, me rappelant le dessin animé de mon enfance avec en tête le fameux générique. Au-delà de l'effet madeleine de Proust j'ai plutôt aimé cette BD pour plusieurs raisons. D'abord le dessin est agréable et assez proche de la série animée, très (trop?) coloré, avec une bonne mise en page, et certains personnages ont été modernisés. Ensuite l'histoire, qui reprend la genèse du capitaine Flam et l'apparition de son équipage, m'a permis de rafraîchir une mémoire sans doute défaillante puisque j'avais oublié cette partie qui était pourtant bien présente dans la série. Enfin, comme pour d'autres lecteurs, elle m'a permis de découvrir que le dessin animé était lui-même adapté d'une série de romans SF, Capitaine Futur, écrits par Edmond Hamilton dans les années 1940 (que du coup j'ai ajoutée dans ma PAL). Le scénario de cette BD est à priori très proche du tome 1 de cette série. Un regret quand même, j'aurais aimé une histoire inédite plus originale, peut-être dans un 2ème tome?
Mit Mangas konnte ich damals und kann ich auch heute nicht viel anfangen. Bei Captain Future siehts da anders aus. Als Kind habe ich jede Folge im TV gesehen. Dazu noch die Titelmelodie, die ca 40 Jahre später nochimmer in meinen Ohren klingt. Kaum habe ich das Buch per Zufall entdeckt, stand es schon Zuhause im Regal. Sehr coole Geschichte, toll in Szene gesetzt, Nostalgie pur. Einen Stern habe ich dann aber abgezogen, weil die Handlung um den Virus mich zu sehr an die Schwurblerstories aus der Covidpandemie erinnert hat. An Joan kann ich mich nicht erinnern, war sie in der Serie wirklich dabei? Ihre Darstellung hier im Buch empfinde ich als unpassend und zu erotisch. Knallenger Anzug mit Symbolen auf den Brüsten. Wer darüber wegsehen kann, wird Der ewige Herrscher lieben. Hoffe auf weitere Comicadaptionen von Captain Future.