Du gehörst mir, Hope. Und ich werde niemals zulassen, dass jemand anderes dich so sieht, wie ich es tue. Auf den Knien.
Selbst als mit Hayes Ward ein neuer, mehr als attraktiver Professor an der University of Michigan auftaucht, ist Aurora Clark sich sicher, dass ihr letztes Semester keine Überraschungen bereithalten wird. Ihr Abschuss ist zum Greifen nah. Dennoch ist sie noch immer innerlich auf der Suche, denn bisher konnte ihr kein Mann das geben, wonach sie sich wirklich sehnt. Eine Freundin überredet sie schließlich, ihren geheimen Fantasien im Pleasure endlich auf den Grund zu gehen. Verborgen hinter Masken lässt sie sich zum ersten Mal von einem Fremden führen und entdeckt eine völlig neue Welt. Zurück auf dem Campus fällt es ihr jedoch wie Schuppen von den Augen, als ausgerechnet ihr Professor nach einer Vorlesung dieselben Worte verwendet, die sie schon einmal gehört hat – im Club. Eine verbotene wie leidenschaftliche Affäre ohne Tabus beginnt. Als Aurora aber plötzlich bedrohliche Briefe und Nachrichten eines Unbekannten erhält, wird ihr klar, dass sie beobachtet wurden und sie kurz davor steht, alles zu verlieren …
Erlebe mit ›Forbidden Pleasure – Lehre mich‹ eine spannende, kinky Full-Steam-Romance von Sazou G., die dich nach mehr betteln lassen wird.
Lieblingszitat: S. 171 ,,Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal eine Frau finde, die so perfekt auf das reagiert, was ich mit ihr mache. Die so unbeschrieben ist, wie ein Blatt Papier und auf die ich meine eigene Geschichte schreiben kann."
Bereits im Prolog gibt es einen heißen Vorgeschmack auf die BDSM-Vibes, die das Buch enthält. Und ich sage euch nur so: Diese Szenen waren so, so gut. Die BDSM-Stellen wurden sehr gut beschrieben und waren mal was Besonderes. Kein langweiliger Bett spice. Allgemein: Der Spice kam nie zu kurz oder unpassend.
Im ersten Kapitel merkt man sofort das Interesse an ihrem neuen Professor. Er ist heiß, neu, und irgendwie spürt sie diese Dunkelheit in ihm. Jedoch spürt man auch, wie zwiegespalten sie mit diesen Gedanken umgeht.
Ich finde sazou ihren schreibstil sehr angenehm. Am Anfang gab es ein paar Stellen, die man hätte besser beschreiben können, jedoch ist das im Laufe des Buches verflogen. Sie hat die Tension zwischen den beiden sehr gut ins Buch gebracht.
Der BDSM-Club hat ein Konzept mit den Maskenfarben, was ich sehr cool fand. Die Farbe der Maske zeigt, wie erfahren oder wie bereit du bist, im BDSM-Bereich zu gehen.
Neben Auroras und Hayes' Geschichte bekommst du auch die Story und Entwicklung von Lili, der besten Freundin von Aurora, und Jonah, dem besten Freund von Hayes, der gleichzeitig Lilis Boss ist und Besitzer des Clubs, mit. Ich finde beide Geschichten super spannend und es gibt eine richtig gute Parallele. Mir hat noch nie eine Nebencharakter-Story so sehr gefallen wie diese. Man merkt dauerhaft die Kontrolle der Männer, ein einfaches Sorry reicht nicht, es muss ein „Es tut mir leid“ sein.
Der Antagonist war die pure Pest.
Gleichzeitig haben wir auch noch einen Stalker, der sehr interessiert an Aurora ist und sie verfolgt, Bilder von ihr macht und ihr schreibt. Mir war von Anfang an bewusst, wer es sein würde, jedoch gibt es dem Ganzen noch ein wenig mehr Thrill.
Ich habe dieses Buch innerhalb 2 Tagen verschlungen. Ich liebe Sazous Schreibstil. Man kommt direkt rein in die Geschichte und verliert sich sehr schnell darin. Spice Szenen waren so gut beschrieben 🔥🌶. Man bekommt wirklich Lust auf mehr. Freu mich auf das 2. Band wo man mehr über die anderen Charaktere erfährt die im diesen Buch eine wirklich mega Erscheinung sind meiner Meinung nach.
Die Story ist leider absolut vorhersehbar. Bereits nach den ersten paar Seiten ist dem durchschnittlichen Leser völlig klar, wer hier der Bösewicht ist, der bis zum Ende ganz pseudo-geheimnisvoll nur als „Er“ bezeichnet wird. Die einzigen, die am Ende von seiner Identität überrascht werden, sind die beiden Protagonisten - was bei deren angeblichen Bildungsstand (Prof. + Studentin) doch ziemlich fragwürdig ist. Spicy-Szenen sind natürlich vorhanden, allerdings sind diese nicht sehr fantasievoll geschrieben. Da hätte man mehr draus machen können. Für mich klingt es eher wie nach Schema F runtergerattert. Mich wundert es, dass dieses Buch durch einen Verlag veröffentlicht wurde und wahrhaftig durch ein Lektorat gegangen sein soll… Ich habe noch nie zuvor so viele Fehler und ungeschickt formulierte Sätze in der fertigen Druckversion eines 18€ teuren Buches gesehen. In diesem Fall finde ich es wirklich schade um das Papier. Der Schreibstil der Autorin ist im Grunde gar nicht so schlecht und sicherlich ausbaufähig - der Text lässt sich recht flüssig lesen. Allerdings macht das die vielen Fehler auch nicht wirklich wett. Ein vernünftiges Lektorat hätte diesem Buch wirklich gut getan und wäre der Autorin gegenüber auch fairer gewesen. So ist es leider nur 1 Stern.