Jump to ratings and reviews
Rate this book

Wenn die letzte Frau den Raum verlässt: Was Männer wirklich über Frauen denken

Rate this book
Die Berater Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer sind oft in reinen Männerrunden unterwegs. Ob im Meetingraum oder abends an der Ihnen fällt immer wieder auf, wie engagiert viele Männer gegen Gleichstellung argumentieren und welche patriarchalen Denk- und Argumentationsmuster vorherrschen.

In ihrem Hörbuch berichten sie aus erster Hand, wie Männer unter sich über Sexismus, Gendern und Quoten sprechen. Dabei unterscheiden sie verschiedene Typen, erklären deren Befindlichkeiten und nehmen Aussagen wie "Dieses Gendergetue ist Mädchenkram. Wir haben echt wichtigere Probleme" auseinander. Weil sie keine persönliche Erfahrung mit Diskriminierung haben, unterschätzen die meisten Männer die Problemlage maßlos und wittern Übertreibung oder gar Ausnutzung, wenn Frauen Veränderung einfordern. Das Hörbuch liefert eine ehrliche Analyse der männlichen Gedanken- und Sorgenwelt – und einen Plan, wie wir sie zu Verbündeten im Kampf um Geschlechtergerechtigkeit machen können.

Audible Audio

First published January 1, 2025

Loading...
Loading...

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
155 (23%)
4 stars
307 (46%)
3 stars
170 (25%)
2 stars
19 (2%)
1 star
3 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 71 reviews
Profile Image for Irono Yami.
Author 1 book15 followers
April 13, 2025
ein guter Einstieg in die Thematik, interessante Vorstellung der "Männertypen", aber das Buch sieht aus, als würde es vor allem Leserinnen ansprechen, obwohl es insbesonders auf männliches Publikum zielt.
2 reviews
March 9, 2025
Das Buch lässt sich super gut lesen und bietet einen guten Einstieg in die Thematik. Alles aufgezeigten „Männertypen“ sind gut beschrieben. Leider kommt es mir so vor, als würde das Buch mehr an Frauen vermarktet werden, obwohl es sich primär an Männer wendet.
Profile Image for Lisili.
37 reviews
May 8, 2025
4,5🌟
Hab lange überlegt wie ich es bewerte, weil ich 5 Sterne normalerweise für Bücher gebe die mich total catchen und das bei unemotionalen Sachbüchern eher selten der Fall ist. So auch bei diesem, allerdings finde ich sind die Autoren unfassbar gut und akkurat an das Thema herangetreten, haben meines Erachtens alle Typen "Mann" gut aufgegriffen, erklärt und neue Perspektiven auf die Thematik eröffnet. Ich hätte mir gewünscht teilweise mehr Anreize zu bekommen wie man mit den verschiedenen "Typen" umgehen soll, allerdings vermute ich, dass das Buch auch eher Männer als Zielgruppe hat. (Die müssen ihr Verhalten teilweise vllt erstmal selbst verstehen👀).
Ansonsten empfehle ich das Buch jedem sehr. Es ist hilfreich dabei ein wenig Konzentration und Kapazitäten übrig zu haben, denn auch wenn es sehr neutral verfasst worden ist erinnern die Beschreibungen jedes einzelnen Typus teilweise an diskriminierende Gespräche oder Situationen der eigenen Erfahrung (als Frau)->das kann potentiell wütend machen😂
Profile Image for Kuromee.
88 reviews
May 14, 2025
Das Buch erzählt von verschiedenen Typen Männern und wie diese zu Geschlechtergleichstellung stehen, welche Argument und Sorgen sie vortragen, und wie man sie zu Verbündeten machen könnte. Grundsätzlich fand ich das Buch sehr interessant. Teils war es jedoch wiederholend in den Aussagen/Konzepten und am Ende konnte ich doch nicht so viel vom Buch mitnehmen, wie ich mir in der Mitte noch erhofft hatte. Was mich wahnsinnig stört, ist das Cover. Die Autoren schreiben am Anfang, dass dieses Buch insbesondere für Männer ist, gerade weil Männer (leider immernoch) eher Männern glauben, und den meisten Frauen die Realität des Alltagsexismus natürlich bewusst ist. Und dann macht man eine Umschlaggestaltung in Rosa Pastelltönen? Damit das auch ja kein Mann liest? Wahnsinnig schade, eine verpasste Chance und (persönliche Meinung) eine Frechheit gegenüber jenen, die sich Tagtäglich für Gleichberechtigung einsetzen.
Profile Image for frau.gedankenreich.
364 reviews130 followers
October 29, 2025
"Wir Männer haben den Begriff [Feminismus] durch den Dreck gezogen, jetzt sollten wir unseren Beitrag zur Rehabilitation leisten".

Beeindruckend zusammengetragen und ausformuliert. Das Buch liefert wichtige Denkanstöße und bietet viel Raum für Diskussionen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass das Buch eher Männer ansprechen soll und das hat meine Erwartungen dann leider etwas enttäuscht.
Profile Image for Lara.
3 reviews
August 12, 2025
Als Frau, die sich schon einigermaßen mit dem Thema auseinandergesetzt hat, ist der Inhalt dieses Buches nichts Neues.

Als Mann definitiv besser geeignet, um Sichtweisen und Ängste zu hinterfragen und Zahlen und Fakten auf sich wirken zu lassen.
Profile Image for Torben.
11 reviews
November 29, 2025
Sehr interessante Erfahrungsberichte, eine Typologie verschiedener Männer und ihre Meinung zu Feminismus, die ich teilweise bestätigen kann. Sehr viele Studien, Umfragewerte usw., das kann überzeugend wirken, aber auch ein bisschen überrumpeln, finde ich. Es geht viel um Feminismus und Male Allyship im Kontext von Unternehmen, da kommen die Autoren aber auch her, ist okay für mich. Ob nun dadurch oder durch was anderes spielt der Einfluss des kapitalistischen Wirtschaftssystems auf die ganze Thematik eine etwas zu kleine Rolle für meinen Geschmack. Im Großen und Ganzen aber ein gutes Sachbuch, insbesondere für Männer, die sich noch nicht so sehr mit Feminismus auseinander gesetzt haben und als Nachschlagewerk für Überzeugungsarbeit.
Profile Image for Isaac.
71 reviews
March 27, 2026
[An sich nicht schlecht aber ist fast ausschließlich an cis männer gerichtet (oder leute die gerade anfangen sich mit feminismus zu beschäftigen) was mir beim Titel/der zusammenfassung nicht ganz klar war. Dennoch würde ich das buch cis Männern empfelen die versuchen bessere allys zu werden.]

glaube war in meiner ersten bewertung bisschen zu nett wenn man so ein basic af feminismus buch schreibt soll man wenigstens nicht so tuen als sei es an frauen* gerichtet
3☆ -> 2☆
Profile Image for Els. ⭑.
27 reviews7 followers
March 10, 2026
Für die meisten Frauen wird der Inhalt vermutlich nichts Neues sein, für viele Männer lohnt es sich jedoch definitiv dieses Buch einmal zu lesen.
Profile Image for Sloth.
49 reviews
March 6, 2026
Dieses Buch hat mich in verschiedener Hinsicht überrascht.

Beginnen wir mit der Optik: Das Cover (und ja ich weiß, man soll ein Buch nicht nach dem Cover bewerten) ist stereotypisch weiblich gestaltet. Der Titel, aber insbesondere der Untertitel, sprechen dafür, dass es Leserinnen ansprechen soll, neben der Farbgestaltung sowie der Illustration. Und auch zumindest in meiner Buchhandlung befindet sich das Buch örtlich genau dort, wo sich ansonsten auch die Romantasy und Rom-Com Bücher finden lassen, spricht Bücher, die bisher vor allem eine weibliche Leserschaft genießen.

Um so irriterter war ich, je mehr ich las, denn dieses Buch adressiert eigentlich vorrangig Männer und richtet sich ebenso sprachlich an vielen Stellen ganz gezielt an Männer. Bis jetzt rätsel ich um die Gedanken der Autoren bei der Entscheidung des Covers und auch des Untertitels. War es die Intention vor allem Frauen anzusprechen, weil sich diese Zielgruppe häufig eher für Bücher begeistern kann und sich das Buch somit besser verkaufen lässt? Wollte es gezielt Stereotype brechen, indem das Cover eben nicht wie ein klassisches Buch aussieht, das potenziell von Männern gelesen werden könnte? Oder sollten es Frauen lesen, da sie durchaus auch von dem Buch, wenn auch auf andere Weise davon profitieren können, um es dann widerum an einen Kumpel oder vielleicht den eigenen Freund weiterzuempfehlen? Darauf werde ich wohl keine Antwort mehr finden. Zumindest die Entstehung des Titels geht aus dem späteren Inhalt hervor. Und auch wenn man mich diese Tatsachen vor Augen führt, ändert es nichts an meiner eben geäußerten Auffassung, dass dieses Buch auch trotz und vielleicht gerade wegen seiner Absicht, Männer zu adressieren, auch auf mich und vielleicht weitere Frauen nachhaltig wirkt. Denn soviel kann ich sagen, der Untertitel verspricht keineswegs zu viel.

„Wenn die letzte Frau den Raum verlässt“ zählt wohl durchaus als ein Sach‑ und Analysebuch und wurde von Vincent‑Immanuel Herr sowie Martin Speer verfasst. Die Autoren haben Männer in privaten Gesprächen und Meetings belauscht und untersuchen, wie Männer über Themen wie Sexismus, Gender‑Debatten und Quoten denken und reden. Sie zeigen, dass viele Männer die Probleme von Frauen unterschätzen, sie als „Mädchenkram“ abtun oder sogar Angst haben, kritisiert zu werden.
Das Buch gliedert diese Gesprächsmuster in verschiedene Typen, erklärt die dahinterliegenden Sorgen und Vorurteile und gibt konkrete Handlungsempfehlungen. Ich hatte zunächst überlegt darauf inhaltlich tiefergehend einzugehen, habe mich jedoch dagegen entschieden, weil das Buch tatsächlich kurz ist und ich somit nicht vorwegnehmen möchte.
Ich kann nur so viel sagen wie, dass die Handlungsempehlungen aus meiner Sicht tatsächlich realistisch und vor allem praxisorientiert sind, was sonst eher selten zu finden ist.

Besonders gelungen ist es den Autoren, dem Buch Struktur zu geben. Es ist ein klar erkennbarer roter Faden zu finden, die Sprache ist größtenteils auch für Menschen gestaltet, die nicht bereits Simone de Beauvoire gelesen haben /s. Falls jemand eine andere Auffassung haben sollte, bitte lasst es mich wissen. Ich bin inzwischen so tief im Thema drin, dass ich es möglicherweise selbst nicht mehr merke. Trotzdem ist mir aufgefallen, dass der einzige Begriff, von dem ich mir dachte, dass man es erklären könnte, weil sicherlich nicht jede*r weiß, was das bedeutet „Male-Allyship“. Ansonsten wurden erstaunlich wenig „feministische Kampfbegriffe“ verwendet, was in dem Fall absolut Sinn ergibt, da die Autoren selbst darüber schreiben, welchen Effekt so manch‘ Begriff inzwischen bei Männern hat, da die Fronten inzwischen doch sehr verhärtet sind und eher eine mögliche Abwehrhaltung verstärkt, als dass sie Offenheit für das Thema Geschlechtergerechtigkeit generiert.

Womit wir bei der nächsten Stärke des Buches wären. Die Autoren schaffen es rhetorisch weder zu polarisieren noch zu emotionalisieren. Stattdessen werden Probleme, Misstände, Herausforderungen, Bedürfnisse und Emotionen (aber auch zum Beispiel Potenziale!) von allen, egal ob männlich oder weiblich anerkannt. Fehlverhalten werden zu keinem Zeitpunkt heruntergespielt oder entschuldigt durch Argumenationsversuche. Und trotzalldem hatte das Buch den Effekt bei mir, dass ich deutlich besser verstehe, wie es sein kann, dass wir immer noch so weit weg von einer geschlechtergerechten Gesellschaft sind und was viele Männer womöglich von so offensichtlichen Maßnahmen abhält oder kritisiert, die zu mehr Gerechtigkeit führen würden (siehe Männer, die Elternzeit nehmen, Sorgearbeit im Allgemeinen oder auch die Frauenquote). Ich bin vorher nicht davon ausgegangen, dass alles auf Boshaftigkeit und „Machtgeilheit“ zurückzuführen ist. Dennoch konnte ich mir nur teilweise erklären, wieso sich so manch sexistische Annahme in den Köpfen hält. Wie gesagt, es entschuldigt es nicht, dennoch bin ich der Auffassung, dass wir erst dann verändern können, wenn wir begriffen haben, was dahintersteckt und es auflösen. So gehen die beiden Autoren auch auf die Themen Biases ein und geben einen kurzen aber prägnanten Überblick über alle möglichen Wahrnehmungsverzerrungen, denen wir unterliegen, egal welchen Geschlechts und wie sie dementsprechend Entscheidungen (von Personen mit zum Beispiel Personalverantwortung) beeinflussen. Es schneidet ebenso am Rande das Thema Privilegien an, geht dabei jedoch noch weiter in die Tiefe, was auch nicht der Anspruch an das Buch sein sollte.

Überrascht hat mich tatsächlich, dass ich mich selbst an zwei Stellen erwischt habe, mit Aussagen, die ich auch schon so gesagt habe. Auch natürlich mit der Argumentation „Ist nicht ernstgemeint, sondern nur Spaß“. Dass ich in Zukunft diese Aussagen definitiv nicht mehr treffen werde, sollte klar sein. Nicht, weil ich glaube, dass man das nicht sagen darf (wäre beinahe schon schön, wenn dem so wäre /s), sondern weil ich tatsächlich glaube, dass das bullshit ist. Wieso sollte ich also „aus Spaß“ etwas sagen, was ich für bullshit halte? Mal davon abgesehen, dass ich es nicht lustig finde. 🤷🏻‍♀️ Ich hab mich in diesem Zuge gefragt, wie es sein kann, dass selbst ich als Frau mich hier ertappe, wie ich zuvor selbst sexistische Aussagen getroffen habe. Ich vermute, es ist eine Mischung aus Selbstschutz (um selbst nicht zum Opfer zu werden, als auch die Distanz zum potenziell selbst Opfer werden) gewesen, als auch eben die Tatsache, dass wir alle in einem patriarchalen System aufgewachsen sind. Darüber werde ich aber wohl noch weiter etwas Nachdenken. Diese Form der Selbstreflexion wäre mir jedoch nicht möglich gewesen, wenn das Buch mit Schuldzuweisungen gearbeitet hätte.

Womit wir wieder bei Rhetorik wären. Denn etwas was mir gesamtgesellschaftlich missfällt, ist die Verrohung, die sich vor allem in Diskursen wie Geschlechtergerechtigkeit zeigt, angeheizt durch (unreflektierte) Ängste, Sorgen und einer geballten Ladung Wut. Und ja die weibliche Wut ist absolut berechtigt und wir Frauen dürfen und sollten wütend sein, auf all die Dinge, die uns angetan wurden und leider wohl auch noch weiterhin werden. Trotzdem muss es einen Weg geben, wie wir einerseits wütend sein dürfen, aber auch gleichzeitig einen konstruktiven Diskurs führen und leider funktioniert der nicht allein aus Wut und Hass heraus. Das betrifft alle Menschen unabhängig vom Geschlecht. Wut und Hass bringt uns nicht zusammen, sondern spaltet uns nur noch mehr.

Gleichzeitig braucht es Männer, die bereit sind uns Frauen zuzuhören, indem was wir erlebt haben/
immer noch erleben und auch ernst nehmen. Völlig geschlechtsunabhängig sollten wir die Sorgen des Gegenübers mehr ernstnehmen und versuchen uns in den Menschen hineinzuversetzen. Egal, ob wir tatsächlich die Ansicht teilen oder nicht. In Bezug auf die Wut, habe ich noch keine wirkliche Antwort darauf gefunden, wie es gelingen kann, ihr einerseits einen Raum zu geben und gleichzeitig konstruktive, statt nur schuldzuweisende „Debatten“ zu führen, die leider sehr im Fokus stehen. Finde aber genau deshalb, dass die Handlungsempfehlungen im Buch ein Anfang sind, um in die richtige Richtung zu gehen. Leider wird nur der Anfang ein sehr zäher Prozess sein, da es dafür ersteinmal Männer, wenn auch nicht viele braucht, die mutig sind, die selbstreflektiert sind und bereit sind Verantwortung zu übernehmen. Wenn wir es schaffen, gesellschaftlich ein größeres Bewusstsein für Erfahrungen von Sexismus auf systemischer, struktureller als auch alltäglicher Ebene zu schaffen, besteht die Möglichkeit für Veränderung. Das kann aber nicht in einem Diskurs geschehen, in dem wir über Begriffe streiten, sofort beleidigend/ausfallend werden, blockieren oder den Kontakt abbrechen und Menschen einfach als Sexisten betiteln und auch so ganz grundsätzlich polarisieren oder uns provozieren lassen/selbst provozieren. Wir sehen doch gerade in anderen Bereichen, dass das nicht funktioniert, wenn man sich die letzten Wahlergebnisse mal so anschaut. Daher bräuchte es ein Umdenken oder überhaupt ein Nachdenken, darüber wie Veränderungen gelingen können.

Dieses Buch und deren Handlungsempfehlungen sind ein Anfang und ich wünsche mir wirklich, dass mehr Leute diese Buch lesen und sich damit auseinandersetzen.

Also falls du es geschafft hast, meine Rezension bis hier hin zu lesen:
1. Danke, dass du dir die Zeit genommen hast.
2. Bitte lies dieses Buch. (Und lass uns darüber in den Austausch gehen.)
Profile Image for Yannic.
40 reviews
January 11, 2026
Es bietet en guete Iiblick is Thema. I denk aber I bin nöd unbedingt die richtig Zielgruppe, s'Buech richtet sich vorallem a Männer i Büro Umgebige und klassische Arbeitsverhältnis. Abgseh vo dem chammer trzdm Wüssenswertes mitneh und wird als Maa vorallem ufs Thema sensibilisiert.

I han aber au s'Gfühl s'Buech wiederholt sich oft und redet immer wieder über s'Gliiche uf verschiedene Arte, wa i chli schad find (wirkt mengmol so als ob es gstreckt worde isch, dass es als Buech verchauft werde chan).

Kombiniert mit de Date und Zahle wo immer wieder gnennt werded, streckt sich s'Buech irgendwie ane. I glaub das isch aber normal bi so Büecher, dass es schwer isch so Statistike iibaue, ohni dass es trocke wird oder, dass mo "abgstumpft" wird. Afangs isches denn immer eifacher zum sich die Nummere meh oder weniger vorstelle, aber bis zum End vom Buech wirds halt en Zahlesalat. I find aber trotzdem, dass die Statistike d'Tatsache besser vorstellbar für en Maa mached. Anderersiits denk I au wieder, dass ich da nöd die richtig Zielgruppe gsi bin, weil ich mir vom Usmass vo de Benachteiligung, etc. scho bewusst gsi bin und halt au nöd a de Fakte zwiifle tue.

Velicht machts meh Sinn die Statistike nach Vorne is Buech schiebe und mit Grafike visualisiere? Denn chönt mo innerhalb vom Text amel zu dene Siite verwiese...
Profile Image for Sofi.
124 reviews2 followers
July 15, 2025
3,5 Tendenz 4
Eigentlich sehr interessante Aufzählung von Alltags-Sexismen und den gängigen "Gegenargumenten".
Jedoch muss ich mich einigen anderen Kommentaren anschließen, dass das Buch sehr an Frauen gerichtet zu sein scheint. Frauen, die diese Situation kennen. Frauen, die diese Situationen verstehen. Frauen, die an diesen Situationen nichts ändern können. Die Zielgruppe dieses Buches sollten eher Männer sein, die diese Probleme aufgrund von Privilegien einfach noch nie richtig reflektiert haben.
Als Geschenk für meinen Vater oder männliche Freunde kann ich es mir jedoch sehr gut vorstellen.

Ich tu mir etwas schwer mit dem "Ergebnis" des Buches, wie es gelingen kann, Männer auf die richtige Seite und zum Reflektieren zu bringen. Es kann nicht die Verantwortung der Frauen im Umfeld der Männer sein, diese zum Feminismus zu bewegen. Zum einen haben Sie keinen Bildungsauftrag, zum anderen sind sie vielleicht selbst in der patriarchalen Spirale gefangen und Spiegeln "ihren" Männern ein Bild von "ist doch alles gar nicht so schlimm, ich komm klar". Daraus schließt das Buch, dass es männliche Vorbilder braucht, an denen sich Männer orientieren können. Aber wo sollen die her kommen? Wohl doch wieder aus der Influence ihrer bekannten Frauen? Frauen fiel es komischerweise die letzten hunderten Jahre nicht schwer, sich von Männern inspirieren zu lassen.

Ich denke, ein grundlegenderes Umdenken in der Gesellschaft ist nötig und Frauen sind nicht dafür verantwortlich, Männer hierbei an die Hand zu nehmen. Google is free, Frauen sind über 50% der Bevölkerung. Wir müssen Männer zur Verantwortung ziehen. Wenn sie sich damit nicht von selbst auseinander setzen, werden sie abgehängt und überholt.
Profile Image for Laura Dierking.
4 reviews
September 29, 2025
Als Einstieg in das Thema Feminismus und dessen Bedeutung für uns als Gesellschaft insbesondere für Männer ein Must-Read. Für jemanden, der zu diesem Thema bereits belesen ist, ist allerdings wenig Neues dabei.
Profile Image for Shanoe.
2,019 reviews16 followers
April 5, 2026
Ich find es total wichtig, dass sich auch Männer zu feministischen Themen bzw. zur Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit äußern - und ich find auch diese Perspektive total spannend. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Zielgruppe nicht so ganz klar ist. Für mich als Frau, die sich schon intensiver mit den Themen beschäftigt hat, ist jetzt nicht viel Neues dabei, außer die Kategorisierung von verschiedenen Männertypen - das glaub ich schreckt aber wiederum Männer ab, denn wer will sich schon gern in so eine Schublade stecken lassen. Auch das Cover und der Titel zielen meiner Meinung nach eher auf Frauen ab - denn Männer wissen ja, was sie wirklich über Frauen denken. Ich vergebe mal trotzdem drei Sterne.
Profile Image for Karoline.
16 reviews
May 23, 2025
So wertvoll! Warum Feminismus wichtig ist: verständlich (für Männer) erklärt
14 reviews
April 25, 2025
Das Buch gibt einen echt guten Überblick über das Thema, vor allem auch mit der Beschreibung der verschiedenen „Männertypen“ und was diese denken und tun (oder eben nicht denken und tun). Am ende ist es auch noch ein gutes und wichtiges Fazit was nicht nur Denkanstöße liefert sondern auch zeigt, wie man selbst etwas anders machen könnte oder andere auf bestimmte Dinge aufmerksam machen kann.

Insgesamt ist das Buch sehr verständlich geschrieben. auch wenn ich mir an manchen Stellen vielleicht eitels mehr Tiefe gewünscht hätte, vor allem weil das Thema halt so relevant und auch komplex ist.
Ich finde auch das eigentlich vor allem Männer das Buch lesen sollten, einfach um mal diese Perspektive zu sehen. So wie ich’s aber hier aus den Bewertungen sehen kann lesen es aber hauptsächlich Frauen(?).

Auch gut finde ich, dass am Ende weiterführende Literatur empfohlen wird - was sehr gut ist, wenn man sich noch mehr mit dem Thema oder auch ähnlichen Fragestellungen beschäftigen möchte.
Profile Image for Jo.
97 reviews2 followers
April 4, 2026
War sehr standardmäßig und wie die meisten Reviews schon sagen eher an Männer gerichtet, was die Covergestaltung zumindest fragwürdig macht.

Aber nur weil ich jz prinzipiell nicht viel Neues gelernt hab, waren die ganzen Zahlen und Fakten doch hilfreich (wenn auch trocken), ich fand das alles sehr gewissenhaft aufbereitet.

Jede*r hat auf JEDEN Fall mindestens einen Mann im engeren Umfeld, dem das Buch ma gut täte, vllt findet der sich dann im Männertyp „Alpha“ wieder und freut sich kurz bevor er dann im besten Fall ma was checkt, man darf ja noch hoffen
Profile Image for Gitti.
1,203 reviews
July 5, 2025
Was passiert, wenn sich nur noch Männer in einem Raum befinden? Das ist die eine Sache, die Frauen sich nur von Männern erzählen lassen können. Die beiden Autoren tun das in diesem Buch, sie erzählen aus dem was sie in ihren Seminaren und auch privaten Leben zu hören bekommen.

Als Frau bekommt man Sexismus ja eigentlich täglich zu spüren. Es wird viel darüber gesprochen, es werden Programme zu Förderung von Frauen aufgesetzt (und aktuell wieder abgeschafft) und vor allem Frauen engagieren sich für Frauenrechte. Von Männern kommt da gerne mal ein lapidares: Ihr seid doch schon gleichberechtigt, was wollt ihr denn noch. Mal mehr und mal weniger offen.

Die Autoren beschreiben im Buch die unterschiedlichen Männertypen, die mehr oder weniger aktiv Gleichstellungsthemen bekämpfen, aber auch unterstützen. Dabei wird auch klar, dass Männer sich viel leichter von anderen Männern überzeugen lassen, dass Gleichstellung eine Win-Win Situation für alle Beteiligten ist. Es ist also an der Zeit, dass mehr Männer sich an die Seite der Frauen stellen und sie dabei aktiv unterstützen.

Ich finde das Buch gut und wichtig, auch wenn es mich teilweise sehr wütend gemacht hat. Ich habe für mich nicht das Gefühl, dass ich häufig Sexismus begegne, aber nach dieser Lektüre habe ich erkannt, dass ich wahrscheinlich gelernt habe, damit umzugehen und mir ein dickes Fell zugelegt habe.

Aber am Ende ist es eben doch wichtig, dass man auch etwas dagegen tut und nicht nur damit zurecht kommt.

Daher kann ich nur hoffen, dass viele Männer dieses Buch lesen und wenigstens ein bisschen was daraus für sich mitnehmen und sich auch an die Seite der Frauen stellen.
Profile Image for Friedekru.
5 reviews
May 7, 2025
Sehr interessant, adressiert aber Männer stärker als Frauen, die sich eh schon mit der Thematik auseinander setzen.
Kann man sich unbedingt merken, falls (spontan) noch ein Geburtstagsgeschenk für den Vater, Bruder, Boyfriend etc. her muss.
Profile Image for Kirsten.
3,375 reviews11 followers
February 20, 2026
... geht das Gerede über sie erst los. Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer arbeiten als Berater und haben diese Beobachtung mehr als einmal gemacht. So vielfältig die Situationen sind, die Meinungen sind immer die gleichen. Ob es die Funktion einer Führungskraft ist, die frau nicht in Teilzeit bewältigen könne und sich deshalb zwischen Kind und Karriere entscheiden muss, dass man kein Sexist sein könne, wenn man Ehefrau und Töchter hat und noch einige Stamm- oder besser Schreibtischphilosophien mehr. Immer wieder hören die Autoren, dass man(n) nicht offen über diese Themen reden könne, weil man(n) missverstanden und in eine bestimmte Ecke geschoben würde.

Der Titel verrät viel über den Inhalt. Es gibt nur wenige Vorurteile, die Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer nicht ansprechen. Neu für mich war, dass oft bestimmte Typen Mann eine jeweilige Meinung vertreten. Die Autoren beleuchten Typen, Gründe und haben Lösungsansätze, um Vorurteile zu entkräften und mehr Gerechtigkeit zu schaffen. Spannend fand ich den Einblick in eine mir wenig bekannte Gedankenwelt. Auch wenn ich bei manchem, was ich gelesen habe, fast erschrocken war, wie wenig sich in dieser Welt verändert hat, bin ich mir auch sicher, dass die Autoren die Kanten schon ein wenig entschärft haben.

Gerade der letzte Punkt war für mich die Schwachstelle im Buch: die Beiden stellen sich das für mein Gefühl zu einfach vor, auch wenn sie sich bewusst sind, wie viel Arbeit noch vor uns liegt. Sie sehen die Probleme, und haben den Willen etwas zu verändern. Es ist ein erster Schritt in die richtige Richtung, aber der Weg ist noch lang.
Profile Image for Mel Bec.
105 reviews
August 30, 2025
Ein gutes, gut geschriebenes Buch mit wichtigen Denkanstößen und gesellschaftlichen Beobachtungen. Manche Stellen waren wirklich insightful, vor allem, wenn es darum ging, wie tief verankert Ungleichheiten noch immer sind.

Aber: Als Frau war vieles davon nichts Neues für mich. Vieles, was beschrieben wird, habe ich selbst erlebt oder längst verstanden. Dadurch hat es mich nicht ganz so überrascht oder bewegt, wie es das vielleicht bei anderen Leser:innen (oder eher Lesern) tun würde.

Trotzdem: Ein wichtiges Buch. Besonders empfehlenswert für Männer oder Menschen, die sich bisher noch nicht intensiv mit Themen wie Gleichberechtigung, strukturellem Sexismus oder Rollenbildern auseinandergesetzt haben. Es erklärt Zusammenhänge gut und regt zur Reflexion an.
Profile Image for Emily.
24 reviews
October 26, 2025
Ein tolles und wichtiges Buch, was vorwiegend an Männer gerichtet ist. Meiner Meinung nach geht das leider weder aus dem Titel, noch dem Cover klar hervor, sodass ich leider vermute, dass weiterhin vermehrt Frauen, die sich eh schon mit der Thematik beschäftigen, zu dem Buch greifen.
Inhaltlich war es top aufbereitet und es gibt nichts auszusetzen. Zudem fand ich es auch interessant die männliche Perspektive mal zu hören.
Profile Image for TINE Wagner.
29 reviews
February 1, 2026
Ich fand das Buch sehr gut lesbar, prägnant und hilfreich. Es hilft strukturiert Argumente an der Hand zu haben, Massnahmen abzuleiten und Gegenpositionen besser kategorisieren zu können.
Ich wünschte mir, es würden auch viele lesen, die bisher noch der Meinung sind es gäbe kein Problem oder das Problem wäre ein Generationenthema und eh bald von alleine erledigt...
Profile Image for Jrene.
Author 3 books12 followers
April 6, 2026
Müsste ich einem Mann ein Buch zum Them Sexismus schenken, es wäre genau dieses. Auf den Punkt formuliert, fundiert hergeleitet und sehr konkrete Tipps für den Alltag. Auch decken die Autoren typische Denkmuster und Sprüche auf und zeigen, was wirklich dahinter steckt.
Profile Image for Leon.
43 reviews
February 11, 2026
Zeigt mal wieder, dass nicht alle Menschen gleiche Chancen in Deutschland haben
Profile Image for Tessa {bleeds glitter}.
954 reviews30 followers
June 24, 2025
Würde das Buch wirklich gerne zu verpflichtender Lektüre aller Männer machen. Ein super simpler und doch durchdachter Einstieg in das Thema Gleichstellung und Feminismus. Das Buch ist hauptsächlich auf Männer bezogen, hat mir als Frau aber auch noch ein paar Dinge beigebracht und vielleicht auch an mancher Stelle noch ein kleines bisschen Verständnis für Männer aus mir herausgekitzelt. Wobei ich zugeben muss das mich der doch öftere Verweis auf männliche Ängste im Bezug auf Gleichstellung dezent auf die Palme gebracht habt (einfach weil es hier um Frauenleben geht, um unsere Gesundheit und körperliche Unversehrtheit und immer wieder müssen wir uns mit dem fragilen männlichen Ego rumschlagen während sie uns wenigstens nicht zuhören oder glauben und uns schlimmstenfalls vergewaltigen und umbringen). Aber: besonders im letzten Teil verweisen die Autoren zufriedenstellend darauf, das es an den männlichen Allies ist sich mit den männlichen Ängsten rumzuschlagen, da wir Frauen das schon lange genug machen. Der ganze letzte Abschnitt hat mir wirklich am besten gefallen, den Appell an die männlichen Allies und die die es werden wollen könnten wir tagtäglich im Radio laufen lassen!
Eine Lektüre, die ich auf jeden Fall empfehle!
Displaying 1 - 30 of 71 reviews