Schnüffeln ist sein Hobby! Die Abenteuer eines nicht getüvten Polizeihundes mit Biss, Charme und großem Streichelbedarf!
angebellt!
Die Welt des treuherzigen Aspro, vielleicht der schlaueste und beste Hund von allen, steht von einer Sekunde auf die andere Kopf. Beim routinemäßigen Stöckchenspielen kommt ihm der Chef, wie er sein Herrchen nennt, bei einem explosiven Unfall abhanden. Leicht eingeschüchtert und von dem lauten Knall noch ganz benommen, wird der treue Rüde von einer jungen, schwangeren Polizistin aufgenommen – ihr Mann ist not amused. Doch die drei ( vier) werden warm miteinander, sogar der neue Chef kann letztlich nicht widerstehen und verliebt sich in Aspro.
Ein Hund, der mehr aufspürt als nur Knochen
Bald darf Aspro die Chefin sogar zur Arbeit aufs Revier begleiten – denn es gibt so vieles zum Erleben in der Welt außerhalb des Körbchens. Und weil er jetzt der Hund einer Polizistin ist, findet Aspro, ist er ein Polizeihund – und er ist mehr als bereit für spannende Fälle! Undercover auf vier Pfoten, lässt es sich nämlich für Aspro problemlos arbeiten. So deckt er zielstrebig Unrecht auf, stellt Taschendiebe, Einbrecher, Wilderer und rettet einen Ertrinkenden – und das alles für Ehre und Leckerlis! Außerdem hilft er seiner Chefin, die gemeinen Kopfschmerzen in den Griff zu bekommen. Was kann man sich eigentlich mehr wünschen als so einen gutmütigen Freund mit feiner Schnauze? Absolut nichts. Findet Aspro.
Schnüffeln ist sein Hobby
Hundeliebhaber Bernhard Aichner lässt uns mit diesem Buch ausnahmsweise einmal nicht das Blut in den Adern gefrieren und nimmt eine ganz neue Perspektive Durch Aspros Augen blickt er auf eine Welt, in der die Menschen sich oft seltsam benehmen und wirklich dringend auf Aspros Spürsinn angewiesen sind. Aspro will nicht nur spielen! Mit dem richtigen Riecher für Verbrechen und dem feinen Gespür für Unrecht birgt jede Spur ein Abenteuer. Leine los und mit erhobener Schnauze voraus!
Bernhard Aichner (geb. 1972) lebt als Schriftsteller und Fotograf in Innsbruck/Österreich. Aichner schreibt Romane, Hörspiele und Theaterstücke. Für seine Arbeit wurde er mit mehreren Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet. Nach den Spannungsromanen Nur Blau (2006) und Schnee kommt (2009) erschienen bei Haymon die Max-Broll-Krimis Die Schöne und der Tod (2010), Für immer tot (2011) und Leichenspiele (2012). Totenfrau ist der erste Thriller, der bei btb erscheint. Für die Recherche dazu arbeitete Aichner ein halbes Jahr bei einem Bestattungsinstitut als Aushilfe.
„Eine Diebstahlserie erschüttert das kleine Dorf, in dem wir wohnen, jeder ist verdächtig, aber es gibt keine Spur. Von Tag zu Tag wird also klarer, dass die Chefin Hilfe braucht. Meine Hilfe.“ (Zitat Pos. 66)
Inhalt Aspro versteht nicht genau, was da passiert ist. Es gibt doch genaue Regeln beim Stöckchenspiel, der Chef wirft, er holt – doch diesmal läuft etwas schief. Plötzlich ist da ein greller Blitz, ein unerklärbar gewaltiger Knall und jetzt liegt der Chef in einer grauen Kiste, überall Polizei. Der Hund ist durstig, müde, ihm ist kalt. Doch er hat Glück, eine junge Polizistin sieht ihn und nun hat er eine neue Chefin, ein neues Zuhause und einen neuen Namen, „Aspro“. Seine Chefin nimmt ihn mit auf das Revier und damit ist er ein Undercover-Polizeihund. Denn er ist eine großartige Spürnase, er deckt Diebstähle auf und Lügen kann er sofort riechen. Aspro versteht wesentlich mehr von den Menschen, als man von einem Hund erwarten würde, auch wenn er sich öfter mal über deren Verhalten wundert. Doch er spürt genau, wo seine Hilfe gebraucht wird und es Zeit ist für einen neuen Einsatz mit vielen Streicheleinheiten als Belohnung, im Idealfall in Verbindung mit Leberwurst.
Thema und Genre In diesem besonderen Kriminalroman erklärt uns der seiner Meinung nach beste Spürhund die Polizeiarbeit und die Menschen.
Erzählform und Sprache Aspro ist ein Hund, ein guter Hund, wie er betont, also beobachtet er und schnüffelt sich durch die Welt mit den Gedanken eines Hundes. Er schildert seine Abenteuer, die manchmal nicht so guten Ideen (wer kann schon widerstehen, wenn die Nase ganz laut „Wurst“ ruft) chronologisch, im Kreis der Jahreszeiten, und nimmt uns mit ein zufriedenes, spannendes, meistens abwechslungsreiches Hundeleben.
Fazit Ein liebenswerter, unterhaltsamer Roman über einen liebenswerten, großartigen Schnüffler im Einsatz.
Zum Inhalt: Die Welt des treuherzigen Aspro, vielleicht der schlaueste und beste Hund von allen, steht von einer Sekunde auf die andere Kopf. Beim routinemäßigen Stöckchenspielen kommt ihm der Chef, wie er sein Herrchen nennt, bei einem explosiven Unfall abhanden. Leicht eingeschüchtert und von dem lauten Knall noch ganz benommen, wird der treue Rüde von einer jungen, schwangeren Polizistin aufgenommen, ihr Mann ist not amused. Doch die drei (bald: vier) werden warm miteinander, sogar der neue Chef kann letztlich nicht widerstehen und verliebt sich in Aspro.
„Man sieht nur mit der Schnauze gut“ ist ein Buch mit 26 kurzen Geschichten aus einem Hundeleben von Bernhard Aichner. Der Autor, den ich eigentlich von Thrillern kenne, bei denen es richtig zur Sache geht, zeigt hier eine ganz andere Seite.
Die Hauptperson in diesem Buch ist zweifelsfrei Aspro, ein Mischlingshund der gerne seine Chefin bei der Polizeiarbeit begleitet. Aspro muss man einfach mögen. Bernhard Aichner muss in einem früheren Leben einmal als Hung auf die Welt gekommen sein. So gut wie er sich in die Gedankenwelt von Aspro hineinversetzt, ist das nicht anders zu erklären. So erzählt der Autor die Geschichte auch aus der Perspektive von Aspro.
Aspro, kommt nach dem Tod seines Chefs zu einer schwangeren Polizistin. Schnell werden die beiden ein Team und Aspro begleitet seine neue Chefin bei ihren Einsätzen.
Die 26 kurzen Kapitel werden von Bernhard Aichner humorvoll erzählt. Es macht Freude Aspro durch die Geschichten zu begleiten. Er ist stolz auf seine Chefin und beschützt das Baby, sobald es geboren ist. Auch der Mann seiner Chefin, der erst skeptisch gegenüber Aspro war, kann sich seinem Charm nicht entziehen.
„Man sieht nur mit der Schnauze gut“ ist ein humorvolles Buch, dass ich in einem Rutsch gelesen habe.
Kurzgeschichten über den Polizeialltag aus Sicht eines Polizeihundes
Aspro ein Mischlingshund, wird auf Grund eines Unfalls beim Stöckchen spielen, Waise bzw. passender herrchenlos. Die junge Polizistin, die mit dem Fall betraut wird, adoptiert ihn trotz der Widerstände ihres Partners. Langsam gewöhnt man sich aneinander, und auch an ein weiteres Familienmitglied, denn die Polizistin ist schwanger. Aspro darf seine Chefin zum Dienst begleiten und erlebt dabei so manch ein Abenteuer und erweist sich als wertvolle Unterstützung. Erzählt in sechsundzwanzig Kurzgeschichten, zeichnet sich das Buch vor allem durch viel Humor aus. Alle Geschichten lassen sich auch leicht zwischendurch unabhängig voneinander lesen. Leichte Kriminalfälle werden geklärt- Einbrüche, vermisste Personen.
Alles wird aus dem Blickwinkel von Aspro geschildert und dieser findet so manches menschliche Verhalten sehr eigenartig. Man bekommt Einblick in menschliches und Hundeleben. Jedes Kapitel ist eher kurz, pointiert und ein episodenhafter Einblick in den Alltag. Immer gespickt mit reichlich Humor und Wortwitz. Da sowohl das Buch in Österreich spielt als auch der Autor Österreicher ist, ist auch so mancher Ausdruck und Witz österreichisch. Ich denke, das sollte jedoch auch einfach in anderen Regionen verstanden werden.
Für mich insgesamt eine kurzweilige Lektüre mit ordentlich Humor, die schön die Beziehung zwischen Menschen und Hund beleuchtet. Ich würde mich freuen in Zukunft, einen etwas größeren Kriminalfall aus Sicht von Aspro lesen zu dürfen
Mit Aspro hat Bernhard Aichner eine Figur geschaffen, die man einfach sofort ins Herz schließen muss. Die Welt durch seine Hundeperspektive zu sehen, ist herrlich erfrischend. Mal denkt er erstaunlich klug, mal so herrlich naiv wie ein Kleinkind mit zu viel Fantasie. Seine Vergleiche sind oft urkomisch (Sauerkraut und Bomben!) und gleichzeitig steckt so viel Wärme in seinen Beobachtungen, dass man ständig schmunzeln oder leise lächeln mussBesonders schön ist, dass Aspro nicht nur ein „lustiger Hund“, sondern ein echter Charakter mit Gefühl ist: loyal, sensibel, mutig und manchmal auch ein bisschen überfordert vom Menschenchaos. Szenen wie der Tierarztbesuch oder sein Einsatz als Trosthund gehen wirklich ans Herz. Aspro pendelt zwischen Polizeialltag und Familienleben, mal tapferer Spürhund, mal emotionales Sensibelchen
Ein kleiner Kritikpunkt bleibt: Die Kapitel funktionieren wie abgeschlossene Kurzgeschichten. Ein durchgehender Fall oder eine größere zusammenhängende Handlung hätte dem Buch noch mehr Tiefe gegeben. Trotzdem lebt das Buch von genau diesen kleinen Episoden, die Aspros Welt lebendig machen.
Humorvolle Geschichten aus der Perspektive von Hundedetektiv Aspro
„Man sieht nur mit der Schnauze gut: Aspro ermittelt“ ist ein humorvolles Buch des österreichischen Autors Bernhard Aichner. Nachdem der treuherzige Aspro von einem Moment auf den anderen sein Herrchen - für ihn sein Chef - durch eine Explosion verloren hat, findet er im nächsten Augenblick durch die junge, schwangere Polizistin vor Ort eine neue Chefin. Damit wird Aspro auch direkt zum Polizeihund und hat eine Menge spannender Fälle zu lösen. Das Buch besteht aus 26 kurzen Kapiteln. Diese werden aus der Perspektive von Aspro berichtet. Seine Sicht auf die Menschen und ihr Verhalten ist ausgesprochen amüsant und ich habe eine Menge gelacht. Gleichzeitig habe ich auch über Aspros Fähigkeiten gestaunt. Er ist ausgesprochen clever und mutig. Es macht Spaß ihm bei seinen Ermittlungen zu folgen. Mit Aspro hat Bernhard Aichner einen ausgesprochen sympathischen Protagonisten erschaffen, dessen Gedanken und sein turbulentes Leben einfach zum Schmunzeln einladen. Ich kann das Buch Hundeliebhabern nur empfehlen.
Nachdem "der Chef" einfach bei einem Unglück sein Leben verlieren musste - warum müssen Dynamitstangen auch wie Stöckchen aussehen, die Aspro immer geholt hat - hatte der Hund des Chefs wirklich doch nochmal ein wenig Glück. Nicht nur dass er es überlebt hat, nein, die Polizistin vor Ort hat sich auch sofort in ihn verliebt und aufgenommen. Gemeinsam mit "seiner Chefin" löst er immer wieder Fälle... sogar seine Chefin hat er einmal retten können. Alles machen sie gemeinsam und Aspro schafft es immer wieder, die entscheidenen Hinweise zu geben.
Als ich das Buch gesehen habe, dachte ich noch, dass es eine niedliche Idee ist, aber beim lesen habe ich schnell gemerkt, nein das ist so nicht meins. Diese kurzen hingeschriebenen Kapitel haben mich leider nicht überzeugen können. Ich war zwar schnell durch, aber sehr viel Freude hat mir das lesen leider nicht bereiten können, weshalb es von mir leider diesmal nur 3 Schmetterlinge gibt.