Als Maggy ihre Londoner Karriere gegen einen Neustart in den schottischen Highlands eintauscht, erwartet sie alles - nur nicht einen Job beim charismatischen Spieleentwickler Lewis. Der geniale, aber hoffnungslos unorganisierte Chef eines erfolgreichen Gaming-Imperiums braucht dringend jemanden, der Ordnung in sein Chaos bringt. Was als professionelles Arbeitsverhältnis beginnt, entwickelt sich durch späte Arbeitsnächte vor prasselndem Kaminfeuer zu etwas, das Maggy nicht einzuordnen weiß. Als eine peinliche Textnachricht versehentlich ihren Weg auf Lewis' Handy findet, droht ihre sorgfältig aufgebaute professionelle Fassade zu bröckeln. Zwischen ihnen wächst eine Spannung, die keiner von beiden ignorieren kann - oder zugeben will. Denn während Maggy ihre Gefühle hinter einem Wall aus Selbstzweifeln versteckt, hat Lewis der Liebe längst abgeschworen. Doch manchmal braucht es nur eine verschneite Winternacht in den Highlands, um zu erkennen, dass manche Regeln gebrochen werden müssen, um der Liebe eine Chance zu geben ...
Ein winterlicher Wohlfühlroman mit Herz, Charme und der perfekten Prise Romantik für gemütliche Stunden.Alle Bände der „Liebe am Loch Ness“-Reihe sind in sich abgeschlossen und können unabhängig voneinander gelesen werden. Wer es lieber chronologisch mag, findet hier die richtige
Sommer auf Schottisch Winter auf Schottisch Frühling auf Schottisch Mr Darcy auf Schottisch Herzklopfen auf Schottisch Liebe auf Schottisch Winterknistern auf Schottisch
Dieses Buch war leider gar nicht mein Fall. Ich wusste vorher schon, dass es nicht mein Genre ist, aber mein Buchclub hat dieses Buch für Weihnachten ausgewählt und ich wollte mich einfach drauf einlassen.
Erstmal zum Positiven: der Sprachstil ist einfach gestrickt, so dass man schnell in den Lesefluss reinkommt und die Kapitel sind auch nicht sonderlich lang. Das gewählte Setting in Schottland finde ich schön und wurde auch bildhaft beschrieben. Außerdem gefällt es mir, wenn Autoren in einer Buchreihe bekannte Charaktere oder Storypunkte wieder aufgreifen, so dass sie eine eigene Welt erschaffen, auch wenn es kein Fantasy-Roman ist.
Nun zu dem Teil, der mir nicht gefallen hat: Die Charaktere waren mir viel zu platt. Man hat den reichen Typen, der total cool aber auch ein bisschen eigen sein soll und eine junge Frau, die einfach nur das Image der grauen Maus hat und lebt. Auch die Sprüche, die hier manche Charaktere im Buch klopfen, sind einfach nur unangenehm, peinlich und irgendwie klischeebehaftet. Eine Besonderheit für diesen Schnulzenroman ist, dass die Protagonistin ein Faible fürs Gaming hat. Diese Seite fand ich sehr interessant, wurde aber meiner Meinung nach nicht überzeugend in die Geschichte integriert. Das fängt damit an, dass Maggies Lieblingsspiel ein wirklich existierendes Game namens Apex Legends ist. Die Beschreibungen des Spiels und allgemein der Gaming Szene wirken unrecherchiert und unauthentisch. Wenn man kein Zocker ist, kann ich mir vorstellen, dass dies einem nicht auffällt oder einen nicht stört. Aber im Ernst: kein Mensch sagt "Avatar" zu einem Spielecharakter. Zumindest kein Mensch in Maggys Alter. Da ich jedoch selber sehr gerne verschiedenste Videogames spiele, ist mir der Punkt ein Dorn im Auge gewesen. Schlussendlich kann ich nur sagen: ich bin definitiv nicht die Zielgruppe und mir ist bewusst, dass diese romantischen, klischeebehafteten Geschichten typisch für dieses Genre sind. Ich kann der Autorin nur mitgeben, dass sie ihre Themen bitte besser recherchiert und die Charaktere mehrdimensionaler schreibt.
Ich muss zugeben, dass Romance eigentlich nicht mein Genre ist. Aber wir wollten im Buchclub gemeinsam die Weihnachtszeit einläuten und da wir alle gerne Videospiele spielen, dachten wir, dass ein gemütlicher Winterroman über eine Gamerin und einen Spieleentwickler perfekt wäre. Tja, falsch gedacht.
Neben sperrigen Bezeichnungen wie "Online-Welt", "Online-Zocken", "Online-Meeting" und "elektronisches Postfach" bedient die Autorin sich auch sehr gerne an den typischen Nerd-Stereotypen: Maggy interessiert sich nicht für Mode und kann sich nicht schminken, die Programmierer müllen alles mit Chipstüten und Pizzakartons voll, der Spieleentwickler hat eine KI und einen Haushaltsroboter. Das Lieblingsspiel der Protagonistin soll Apex Legends sein, jedoch beschreibt Maggy regelmäßig, wie viel Spaß es ihr macht, mit ihrem eigenen "Avatar" die Level durchzuspielen und anspruchsvolle Missionen zu beenden, und das passt nicht unbedingt zu dem Battle Royale style Shooter. Darüber hinaus erwähnt sie im ersten Kapitel, den Geburtstag eines "Online-Freundes" gefeiert zu haben, danach kommen diese Freunde jedoch nie wieder vor. Sie meldet sich weder nach ihrem Umzug und Jobwechsel bei ihnen, noch verbringt sie während des Buches je Zeit mit ihnen.
Die Story selbst ist simpel und oberflächlich geschrieben. Obwohl es um die Liebesbeziehung zwischen den Protagonisten geht, wird einem nicht gezeigt, wie die beiden sich näher kommen und Gefühle füreinander entwickeln. Im einen Moment sind sie Fremde, im nächsten unterhalten sie sich bereits wie langjährige Freunde. Er findet alles, was sie tut, süß, sie findet ihn pausenlos sexy. Erst im letzten Kapitel sprechen sie tatsächlich über ihre Gefühle füreinander, vorher gibt es lediglich einen Kuss und die Gedanken der beiden. Kommunikation wird hier sehr klein geschrieben.
Ereignisse wie eine Lebensmittelvergiftung oder ein Feuerwehreinsatz werden ab und zu zwischen die Romanze geschoben, ohne dass sie irgendeinen Einfluss auf die Geschichte haben.
Etwas, das mich persönlich sehr an der Geschichte gestört hat, war der Umgang mit Alkohol. Es wirs schnell klar, dass Maggy ein Leichtgewicht ist und es nicht viel braucht, um sie betrunken zu machen. Trotz dessen (und obwohl sie selbst es häufig ablehnt) werden ihr von ihren Freunden und ihrem Angebeteten immer wieder Getränke in die Hand gedrückt. Maggy nimmt die Drinks letztendlich immer an, weil sie hofft, dadurch selbstbewusster zu wirken und scheint auch jedes Mal Erfolg damit zu haben. Einen Roman über ein zurückhaltende, introvertierte Einzelgängerin, die Alkohol braucht, um sich mit Menschen unterhalten zu können, könnte interessant sein. Wenn diese Tatsache in irgendeiner Form reflektiert und besprochen werden würde, anstatt es als ganz normales Verhalten darzustellen.
Vielleicht ist das Buch etwas für Leute, die nicht viel nachdenken und eine sehr simple Romanze lesen möchten. Für mich war es nichts.
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Warum nicht? Nur zu gerne nimmt Maggy die Chance auf Veränderung an. Ihrem Job in London weint sie keine Träne nach, und ihr liebstes Hobby Online-Zocken ist sowieso ortsunabhängig. In Kiltarff, Schottland, trifft Maggy auf Lewis. Der Spieleentwickler braucht dringend ein Organisationstalent, um sein Chaos im Büro zu lichten, finden seine Freunde. Nach einem holprigen Start integriert sich Maggy mehr und mehr in seinen Alltag. Ein Trip nach Tokio, ein Abstecher auf die Malediven. Maggy ist im Taumel der Gefühle. Während sie ihr Herzklopfen hinter Selbstzweifeln verbirgt, erinnert sie sich selbst immer wieder daran, dass Lewis ihr Boss ist. Knisternde Spannung spürt auch Lewis, doch bereits vor langer Zeit hat er sein Herz verschlossen. Zu tief sind die alten Wunden. Und doch regt sich ein Funken Hoffnung in seinem Inneren. Detailreiche Schilderungen sowie bereits bekannte Figuren der Liebe am Loch Ness Reihe lassen mich schnell in das Geschehen abtauchen. Jede Geschichte ist auch einzeln gut lesbar, da eingearbeitete Rückblicke vorangegangene Ereignisse kurz umreißen. Durch den Perspektivenwechsel ergeben sich Vorahnungen. Charaktere, die Stärken und Schwächen zeigen, eine herzerwärmende Handlung, dazu herrliche Landschaftsbilder und schlagfertige Dialoge begeistern mich. Manch eine doppeldeutige Aussage lässt mich herzhaft lachen. Themen wie Freundschaft, Vertrauen und Neuorientierung, verletzte Gefühle und Hoffnungen fließen in die Story ein. Was wäre ein Liebesroman oder das Auf und Ab der Gefühle? Wie Maggy treffend feststellt: Zitat: Aus diesem Mann wurde sie nicht schlau. Immer, wenn sie glaubte, ihn halbwegs zu kennen, zeigte er eine neue Facette an sich. Fazit: Der Wohlfühl Roman lässt mich in bezaubernde Landschaften eintauchen. Wendungen und liebevoll gezeichnete Charaktere schenken eine romantische Auszeit vom Alltag.
In " Winterknistern auf Schottisch (Liebe am Loch Ness 7) " ist Maggy schon länger nicht mehr glücklich in ihrem Job sowie Leben in London und nutzt die Chance, in Kiltarff - einem kleinen Städten in den schottischen Highlands - einen Neustart zu wagen. Denn Maggy soll bei Lewis MacKenzie - seiner seits Spieleentwickler, mit Hang zum unkontrollierten Chaos - diesem helfen, sein Arbeitsumfeld zu organisieren. Das Maggy selbst eine begeisterte Gamerin ist, lässt dies die beiden Nerds sofort auf eine Wellenlänge kommen. Zwischen Arbeit, tiefschürfende Gespräche und der damit verbundenen Nähe, kommen bei Maggy, aber auch Lewis Gefühle auf. Gefühle, die alles verkomplizieren. Denn Lewis ist bedingt durch seine Vergangenheit nicht bereit, sein Herz erneut zu riskieren und schließt Beziehungen rigoros aus. Erst recht, eine Beziehung mit Maggy - zumal Lewis durch eine fehlgeschickte Nachricht - von ihren Gefühlen zu ihm weiß und ihre Freundschaft nicht verlieren möchte. Aber kann es für Maggy und Lewis unter diesen Voraussetzungen überhaupt eine Chance geben? Oder steht ihrem Glück zuviel im Weg? Auch treffen wir wieder auf liebgewonnene Protas der Vorgängerbände, allen voran Deirdre als Freundin von Maggy. Die Story hat mich gleich wieder mit nach Kiltarff genommen, dabei bleibt sie spannungsgeladen sowie abwechslungsreich. Man darf mit Maggy und Lewis mitfiebern und die verschiedensten Emotionen erleben. Es gibt einiges zum schmunzeln bis herzhaft zu lachen, so manche mitfühlende Momente und das ein oder andere Tränchen zu vergießen. Da ich erfahren wollte, ob und wie es für beide ein Happy End gab, konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ ⭐️ Sterne.
Meine Meinung: Maggy kennen wir schon aus Liebe auf Schottisch, wo sie Deidre eine große Hilfe war. Seit diesem Vorfall kann sie ihren Chef und seine unverschämte Art kaum noch ertragen. Bei einem Besuch bei Deidre in Kiltarff ist Maggy fasziniert von der Dorfgemeinschaft und Herzlichkeit der Einwohner. Das sich auch beruflich eine einmalige Chance ergibt, ist ein Glücksgriff. Das Chaos in Lewis Büro bekommt sie schnell in den Griff, doch ihre Gefühle fahren Achterbahn. Lewis ist froh, über Maggys Hilfe, aber was fällt seinem Herzen ein, ihm so in den Rücken zu fallen? Echte Liebe gibt es nicht, wie er schmerzhaft erleben musste. Gibt es eine Chance für die beiden?
Zum mittlerweile 7. Mal entführt uns Karin Lindberg nach Kiltarff und ich liebe jede einzelne Geschichte davon. Unter den Dorfbewohnern gibt es so eine wunderbare Herzlichkeit, jeder ist für jeden da. Maggy wurde sofort sehr herzlich aufgenommen. Außerdem mag ich es sehr, wenn man immer wieder zurückkehren kann und auf lieb gewonnene Charaktere trifft.
Der Schreibstil von Karin Lindberg ist voller Wärme, Tiefgang, aber auch Humor. Die Charaktere hat sie liebevoll ausgearbeitet mit echten Problemen, die man nachvollziehen kann. Man muss sie einfach gernhaben (und würde den ein oder anderen am liebsten in die richtige Richtung stupsen).
Das Setting rund um Loch Ness gefällt mir richtig gut und weckt eindeutig das Fernweh.
Von mir gibt es ganz klar eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.
Ich liebe Karin Lindbergs Schottland-Romane und „Winterknistern auf Schottisch“ ist wieder einer dieser warmherzigen Glücksfüller. Die Protagonistin Maggie kommt aus London nach Kiltarff, begegnet dort Lewis – einem echten Nerd und Spieleentwickler – und die Mischung aus Alltag, Gaming-Hobby und schottischer Landschaft gewinnt mich sofort. Besonders schön fand ich Maggies Leidenschaft für Gaming (erfrischend anders) und ihr Fußfassen in einer neuen Umgebung. Dass zwischen ihr und Lewis zunächst ein Arbeitsverhältnis steht und sich Gefühle nur schleichend zeigen, macht die Geschichte glaubwürdig und angenehm anders. Und dann diese Landschaftsbeschreibungen: Highlands, Loch Ness, Kiltarff – ich hatte das Gefühl, ich spaziere dort mit. Immer wieder toll finde ich die Freundschaft unter den jungen Paaren im Ort, und wir haben sie alle beim Kennen- und Liebenlernen begleitet. Es ist jedes Mal wie Nachhausekommen, wieder in die schottischen Highlands dieser Buchreihe einzutauchen. Absolut empfehlenswert!
In Band 7 der unabhängigen „Liebe am Loch Ness“-Reihe von Karin Lindberg lernen wir Maggy und Lewis kennen, die sich während eines Jobs näher kommen.
Maggy ist in ihrem Job in London unglücklich und als sie für ein Wochenende zu ihrer Freundin nach Schottland reist, wird ihr dort nicht nur eine liebe Clique vorgestellt, sondern auch ein Job angeboten - als persönliche Assistentin für den reichen Spieleentwickler Lewis soll Maggy ihr Leben komplett umkrempeln!
Erzählt wird aus der Erzählerperspektive, die mir den Einstieg etwas erschwert hat, jedoch nicht lange aufgefallen ist. Die Clique in Schottland ist super liebenswürdig und ich habe mich für Maggy freuen können, die in London eher einsam war.
Lewis ist witzig und seltsam zugleich, findet aber sofort einen Draht zu Maggy und zeigt ihr, wie es ist, wenn sie geschätzt und respektiert wird. Die Geschäftsreise war auch witzig und hat etwas Schwung in die Story gebracht.
Insgesamt ist es eine süße Geschichte, die aber eher in der Winterzeit spielt als einen großen weihnachtlichen Anteil hat.
Das Hörbuch von Karin Lindberg aus der Reihe Liebe am Loch Ness Teil 7 war wieder sehr schön und romantisch. Die Sprecherin hat mir wie immer sehr gut gefallen, ich mag es einfach ihr zuzuhören. Einmal angefangen zu hören konnte ich nicht mehr aufhören. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Teil.