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Blutschach: Johnny Thiebeck im Einsatz 1
Ein tödliches Spiel...
Seit Hauptkommissar Johannes "Johnny" Thiebeck vom Dienst suspendiert ist, widmet er sich mit Leidenschaft dem Schachboxen. Als in seinem Auto eine Leiche auftaucht, wird Johnny in eine Mordserie verstrickt. Der Täter hat es auf Johnnys Freunde und Verwandte abgesehen. Aber was ist sein Motiv, und wie kann man ihn stoppen? Während Johnny versucht, den Mörder zu finden, eröffnet dieser eine perfide Partie Schach - denn jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer...
Johnny Thiebeck ermittelt mit Herz und Faust in den Straßen von Berlin! Nächster Killerverse. Für Leser von Marcus Hünnebeck und Elias Haller.
Dieser Serienkiller-Thriller ist in einer früheren Ausgabe unter dem Titel Bullet Schach erschienen.
Seit Hauptkommissar Johannes "Johnny" Thiebeck vom Dienst suspendiert ist, widmet er sich mit Leidenschaft dem Schachboxen. Als in seinem Auto eine Leiche auftaucht, wird Johnny in eine Mordserie verstrickt. Der Täter hat es auf Johnnys Freunde und Verwandte abgesehen. Aber was ist sein Motiv, und wie kann man ihn stoppen? Während Johnny versucht, den Mörder zu finden, eröffnet dieser eine perfide Partie Schach - denn jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer...
Johnny Thiebeck ermittelt mit Herz und Faust in den Straßen von Berlin! Nächster Killerverse. Für Leser von Marcus Hünnebeck und Elias Haller.
Dieser Serienkiller-Thriller ist in einer früheren Ausgabe unter dem Titel Bullet Schach erschienen.
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First published June 5, 2015
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Community Reviews
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
June 9, 2015
Johannes Thiebeck war Kommissar bei der Mordkommission Berlin. Er musste aus dem Dienst ausscheiden und schlägt sich seitdem als freiberuflicher Berater für eine Sicherheitsfirma durch. Als ein Mord in Thiebecks unmittelbarer Umgebung geschieht, liegt der Verdacht bald nahe, dass Thiebeck eine Verbindung zum Mörder haben muss. Es gibt möglicherweise Parallelen zu einem alten Fall von Thiebeck, so dass er gebeten wird, bei der Ermittlungsarbeit mitzuhelfen.
🌟🌟
Mein Leseeindruck:
„Bullet Schach“ ist der Auftakt einer Reihe (?) um den ehemaligen Polizisten Johannes Thiebeck. Ich war sehr gespannt darauf, was mich in diesem Buch erwartet, zumal ich mit dem Begriff „Bullet Schach“ auch nicht viel anfangen konnte. Es dreht sich dabei um eine Art des „Blitzschach“. Schach bzw. auch Schachboxen sind zentrale Themen in diesem spannenden Thriller, wobei aber auch Leser ohne Schach-Kenntnisse der Handlung ohne Probleme folgen können.
Mich hat die Geschichte von Anfang an fesseln können, so dass ich das Buch bald nicht mehr weglegen konnte und es auch innerhalb von zwei Tagen gelesen habe. Die Figur des Johannes Thiebeck ist dabei sehr gut beschrieben; ich konnte mir ein gutes Bild von ihm machen. Er ist eine sehr interessante Figur mit Ecken und Kanten und einer doch eher ungewöhnlichen Vergangenheit. Im Laufe der Geschichte lernt man ihn immer näher kennen, wobei aber auch die anderen Figuren im Buch interessant beschrieben sind. Sie wirkten auf mich alle sehr echt und authentisch.
Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen. Es wird von Kapitel zu Kapitel immer mehr aufgedeckt, und trotzdem tappt man lange im Dunkeln, was ich sehr mag. Erst zum Ende hin kommt man der Lösung immer näher.
Der Schreibstil von Ben Bauhaus hat mir ebenfalls sehr zugesagt. Er schreibt fesselnd und mitreißend, dabei aber auch leicht und unkompliziert, so dass sich die Seiten schnell weglesen lassen.
Mich hat „Bullet Schach“ sehr gut unterhalten können. Ich habe mitgerätselt und mitgefiebert und werde auf jeden Fall diese Reihe weiterverfolgen!
🌟🌟
Mein Leseeindruck:
„Bullet Schach“ ist der Auftakt einer Reihe (?) um den ehemaligen Polizisten Johannes Thiebeck. Ich war sehr gespannt darauf, was mich in diesem Buch erwartet, zumal ich mit dem Begriff „Bullet Schach“ auch nicht viel anfangen konnte. Es dreht sich dabei um eine Art des „Blitzschach“. Schach bzw. auch Schachboxen sind zentrale Themen in diesem spannenden Thriller, wobei aber auch Leser ohne Schach-Kenntnisse der Handlung ohne Probleme folgen können.
Mich hat die Geschichte von Anfang an fesseln können, so dass ich das Buch bald nicht mehr weglegen konnte und es auch innerhalb von zwei Tagen gelesen habe. Die Figur des Johannes Thiebeck ist dabei sehr gut beschrieben; ich konnte mir ein gutes Bild von ihm machen. Er ist eine sehr interessante Figur mit Ecken und Kanten und einer doch eher ungewöhnlichen Vergangenheit. Im Laufe der Geschichte lernt man ihn immer näher kennen, wobei aber auch die anderen Figuren im Buch interessant beschrieben sind. Sie wirkten auf mich alle sehr echt und authentisch.
Die Story an sich hat mir sehr gut gefallen. Es wird von Kapitel zu Kapitel immer mehr aufgedeckt, und trotzdem tappt man lange im Dunkeln, was ich sehr mag. Erst zum Ende hin kommt man der Lösung immer näher.
Der Schreibstil von Ben Bauhaus hat mir ebenfalls sehr zugesagt. Er schreibt fesselnd und mitreißend, dabei aber auch leicht und unkompliziert, so dass sich die Seiten schnell weglesen lassen.
Mich hat „Bullet Schach“ sehr gut unterhalten können. Ich habe mitgerätselt und mitgefiebert und werde auf jeden Fall diese Reihe weiterverfolgen!
July 10, 2015
gleich zum Inhalt:
Johann Thiebeck wurde vor einiger Zeit suspendiert, schlägt sich seitdem als Berater einer Sicherheitsfirma durch und hat sich voll und ganz dem Schachboxen verschrieben. Das ist ein Wettkampf, bei dem sich eine Runde im Boxring mit einem Zug auf dem Schachbrett abwechselt. Und genau so clever und stark ist auch der Ich-Erzähler, der seit Beginn des Buches einen ihm unbekannten Feind hat. Es beginnt damit, dass ein Bekannter von ihm in seinem Auto tot aufgefunden wird. Nicht einfach nur normal tot, sondern brutal in Lack ertränkt.
Als ihm ausgerechnet seine alte Kollegin Jana mit ihrem neuen Partner Densch die Nachricht des Mordes im eigenen Auto überbringt, ist es nur der Anfang. Weitere Opfer folgen, aber dem möchte ich nicht vorgreifen. Es stellt sich heraus, dass der Killer es auf Thiebeck abgesehen hat. In einem Online-Schachspiel geht es um Leben und Tod. Wie genau der Killer das Spiel geplant hat, müssen die Ermittler herausfinden. Thiebeck darf endlich wieder mitspielen, aber irgendwie nur als Zuschauer. Da er von Regeln aber nicht so viel hält, lässt er sich natürlich nicht davon abhalten den Killer zu jagen.
Stil, Sprache, Aufmachung
Ich kannte den Autor nicht, aber ich glaube man muss ihn sich in Zukunft merken. Ben Bauhaus hat einen Schreibstil, der mir sehr zusagt. Er schreibt fluffig, einfallsreich und interessant. So unbeschwert wie es geschrieben ist, kann der Leser ins Buch eintauchen ohne sich mit ausschweifenden Beschreibungen oder unnützem Geschwafel herumzuärgern. So mag ichs! Besonders erwähnenswert finde ich seine kurze, beiläufige Beschreibung ganz alltäglicher Situationen. So sind viele Sätze nicht von der Stange sondern kreativ durchdacht.
Die Hauptperson erzählt als Ich-Erzähler aus seiner Sicht die Geschehnisse, die ja auch ihn betreffen. Die Perspektive ist gut gewählt, die Umsetzung gut gemacht. So ist der Leser gedanklich immer mit eingebunden und versteht den wichtigsten Mann der Geschehnisse gut. Außerdem ist man dann als Leser beim Miträtseln immer genau so weit wie der Ermittler selbst.
Die Hauptperson sowie die Nebenfiguren sind sehr gut beschrieben. Man kann sich mit den zwei Haupt-Ermittlern, der Geliebten und noch ein paar anderen Leuten sehr gut anfreunden. Sie werden effektiv beschrieben und sind gut getroffen.
Eine Besonderheit in dem Buch ist die Aufteilung der Abschnitte. Das Buch ist in Kapitel gegliedert, die Abschnitte in dem Kapitel sind recht abrupt. So ist die Hauptperson im einen Abschnitt noch zuhause, im nächsten im Polizeipräsidium. Diese Hinweise gibt es erst in den ersten Sätzen des Kapitels, ein Leser der Leserunde hat diese Sache bemängelt und da ist sie mir erst so richtig aufgefallen. Mich hat es nicht groß gestört, aber die Wechsel sind schon recht abrupt und der Leser ist gedanklich gefordert.
Wer kann das Buch lesen?
Also zunächst einmal: Das Buch ist Teil 1 einer Reihe. Das zweite Buch, Killerverse, wird im Dezember diesen Jahres erscheinen. Die Personen und die persönliche Story des Hauptakteurs bieten definitiv Potential dafür!
Das Buch lesen sollten definitiv Erwachsene und keine Kinder. Es ist bei weitem nicht das brutalste, was mir je vor Augen gekommen ist. Aber es ist sicherlich auch kein Zuckerschlecken, wenn man sonst nur auf Friede, Freude und Eierkuchen steht. Männer und Frauen dürften sich gleichermaßen angesprochen fühlen, ich als Frau konnte mich problemlos mit der Perspektive des männlichen Ich-Erzählers anfreunden.
Fans von klassischen „whodunnit“-Krimis sowie der Jagd nach Serienkillern kommen hier vollständig auf ihre Kosten. Sämtliche Krimileser und auch Freunde von Thrillern dürften hier ebenfalls richtig sein. Auch Schachspieler, Boxer, und Berliner werden in diesem Buch ihre Freude haben.
Fazit zum Buch
Allen Krimifans kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Ich werde den zweiten Teil lesen, denn der erste hat mich überzeugt. 4,5 Sterne von mir. Ich hätte gern mehr über den Inhalt erzählt, aber die Spoilergefahr ist zu groß. Wichtig zu wissen ist, dass ein Serienkiller gejagt wird, es spannend ist und die Figuren gut dargestellt sind. Die Geschichte ist gut konstruiert und der Schreibstil ist super!
Johann Thiebeck wurde vor einiger Zeit suspendiert, schlägt sich seitdem als Berater einer Sicherheitsfirma durch und hat sich voll und ganz dem Schachboxen verschrieben. Das ist ein Wettkampf, bei dem sich eine Runde im Boxring mit einem Zug auf dem Schachbrett abwechselt. Und genau so clever und stark ist auch der Ich-Erzähler, der seit Beginn des Buches einen ihm unbekannten Feind hat. Es beginnt damit, dass ein Bekannter von ihm in seinem Auto tot aufgefunden wird. Nicht einfach nur normal tot, sondern brutal in Lack ertränkt.
Als ihm ausgerechnet seine alte Kollegin Jana mit ihrem neuen Partner Densch die Nachricht des Mordes im eigenen Auto überbringt, ist es nur der Anfang. Weitere Opfer folgen, aber dem möchte ich nicht vorgreifen. Es stellt sich heraus, dass der Killer es auf Thiebeck abgesehen hat. In einem Online-Schachspiel geht es um Leben und Tod. Wie genau der Killer das Spiel geplant hat, müssen die Ermittler herausfinden. Thiebeck darf endlich wieder mitspielen, aber irgendwie nur als Zuschauer. Da er von Regeln aber nicht so viel hält, lässt er sich natürlich nicht davon abhalten den Killer zu jagen.
Stil, Sprache, Aufmachung
Ich kannte den Autor nicht, aber ich glaube man muss ihn sich in Zukunft merken. Ben Bauhaus hat einen Schreibstil, der mir sehr zusagt. Er schreibt fluffig, einfallsreich und interessant. So unbeschwert wie es geschrieben ist, kann der Leser ins Buch eintauchen ohne sich mit ausschweifenden Beschreibungen oder unnützem Geschwafel herumzuärgern. So mag ichs! Besonders erwähnenswert finde ich seine kurze, beiläufige Beschreibung ganz alltäglicher Situationen. So sind viele Sätze nicht von der Stange sondern kreativ durchdacht.
Die Hauptperson erzählt als Ich-Erzähler aus seiner Sicht die Geschehnisse, die ja auch ihn betreffen. Die Perspektive ist gut gewählt, die Umsetzung gut gemacht. So ist der Leser gedanklich immer mit eingebunden und versteht den wichtigsten Mann der Geschehnisse gut. Außerdem ist man dann als Leser beim Miträtseln immer genau so weit wie der Ermittler selbst.
Die Hauptperson sowie die Nebenfiguren sind sehr gut beschrieben. Man kann sich mit den zwei Haupt-Ermittlern, der Geliebten und noch ein paar anderen Leuten sehr gut anfreunden. Sie werden effektiv beschrieben und sind gut getroffen.
Eine Besonderheit in dem Buch ist die Aufteilung der Abschnitte. Das Buch ist in Kapitel gegliedert, die Abschnitte in dem Kapitel sind recht abrupt. So ist die Hauptperson im einen Abschnitt noch zuhause, im nächsten im Polizeipräsidium. Diese Hinweise gibt es erst in den ersten Sätzen des Kapitels, ein Leser der Leserunde hat diese Sache bemängelt und da ist sie mir erst so richtig aufgefallen. Mich hat es nicht groß gestört, aber die Wechsel sind schon recht abrupt und der Leser ist gedanklich gefordert.
Wer kann das Buch lesen?
Also zunächst einmal: Das Buch ist Teil 1 einer Reihe. Das zweite Buch, Killerverse, wird im Dezember diesen Jahres erscheinen. Die Personen und die persönliche Story des Hauptakteurs bieten definitiv Potential dafür!
Das Buch lesen sollten definitiv Erwachsene und keine Kinder. Es ist bei weitem nicht das brutalste, was mir je vor Augen gekommen ist. Aber es ist sicherlich auch kein Zuckerschlecken, wenn man sonst nur auf Friede, Freude und Eierkuchen steht. Männer und Frauen dürften sich gleichermaßen angesprochen fühlen, ich als Frau konnte mich problemlos mit der Perspektive des männlichen Ich-Erzählers anfreunden.
Fans von klassischen „whodunnit“-Krimis sowie der Jagd nach Serienkillern kommen hier vollständig auf ihre Kosten. Sämtliche Krimileser und auch Freunde von Thrillern dürften hier ebenfalls richtig sein. Auch Schachspieler, Boxer, und Berliner werden in diesem Buch ihre Freude haben.
Fazit zum Buch
Allen Krimifans kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Ich werde den zweiten Teil lesen, denn der erste hat mich überzeugt. 4,5 Sterne von mir. Ich hätte gern mehr über den Inhalt erzählt, aber die Spoilergefahr ist zu groß. Wichtig zu wissen ist, dass ein Serienkiller gejagt wird, es spannend ist und die Figuren gut dargestellt sind. Die Geschichte ist gut konstruiert und der Schreibstil ist super!
January 6, 2016
Erste Sätze
Während ich die wenigen Stufen zur Haustür hinaufstieg, konnte ich zwei Gestalten erkennen, die aus dem Hinterhof in die Tordurchfahrt und auf mich zu traten. Ihre Umrisse wurden von der gleißenden Sonne im Hof scharf gezeichnet, aber in ihren gesichtslosen Silhouetten konnte ich unschwer einen Mann und eine Frau erkennen.
Klappentext
Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer.
Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Johannes Thiebeck, einem ehemaligen Polizisten, der hobbymäßig Schattenboxen betreibt. Er liebt die Herausforderung aus Verstand und Kampf, die er auch vorher in seinem Beruf erlebte. Er ist impulsiv und überlässt nur ungern anderen das Ruder. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter und wird von mit seiner Vergangenheit mehrmals konfrontiert. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und fand seine Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und actionreich. Sie konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen und bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. An sich hätte ich gerne aber noch mehr über den letzten Fall des Protagonisten erfahren, da er doch ein wichtiger Wendepunkt in dessen Leben war. So blieben doch noch einige Fragen offen, was ich ein wenig schade fand. Der Schreibstil des Autors war angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung
Ein gelungener Reihenauftakt mit einer ungewöhnlichen Sportart, die im Mittelpunkt des Geschehens steht, aber noch einigen offenen Fragen, daher gibt es von mir
4 von 5 Würmchen
Während ich die wenigen Stufen zur Haustür hinaufstieg, konnte ich zwei Gestalten erkennen, die aus dem Hinterhof in die Tordurchfahrt und auf mich zu traten. Ihre Umrisse wurden von der gleißenden Sonne im Hof scharf gezeichnet, aber in ihren gesichtslosen Silhouetten konnte ich unschwer einen Mann und eine Frau erkennen.
Klappentext
Eigentlich wollte sich der ehemalige Kommissar Johannes Thiebeck nach seiner Suspendierung ganz seiner Leidenschaft fürs Schachboxen hingeben. Doch dann wird er in eine Mordserie verstrickt, bei der es der Täter offenbar auf Thiebecks Freunde und Verwandte abgesehen hat. Thiebeck versucht, den Unbekannten zu finden und sein Motiv zu ergründen. Der Mörder eröffnet unterdessen die gefährlichste Partie Schach, die Thiebeck je gespielt hat - jede verlorene Figur bedeutet ein weiteres Opfer.
Meine Meinung
Das Buch ist aus der Ich-Perspektive geschrieben und berichtet aus der Sicht von Johannes Thiebeck, einem ehemaligen Polizisten, der hobbymäßig Schattenboxen betreibt. Er liebt die Herausforderung aus Verstand und Kampf, die er auch vorher in seinem Beruf erlebte. Er ist impulsiv und überlässt nur ungern anderen das Ruder. Im Laufe der Geschichte entwickelt er sich weiter und wird von mit seiner Vergangenheit mehrmals konfrontiert. Ich konnte mich gut in ihn hineinversetzen und fand seine Gedanken und Handlungen nachvollziehbar.
Die Geschichte an sich ist spannend, dramatisch, emotional und actionreich. Sie konnte mich von Beginn an fesseln und mitreißen und bietet überraschende Wendungen und Entwicklungen. An sich hätte ich gerne aber noch mehr über den letzten Fall des Protagonisten erfahren, da er doch ein wichtiger Wendepunkt in dessen Leben war. So blieben doch noch einige Fragen offen, was ich ein wenig schade fand. Der Schreibstil des Autors war angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung
Ein gelungener Reihenauftakt mit einer ungewöhnlichen Sportart, die im Mittelpunkt des Geschehens steht, aber noch einigen offenen Fragen, daher gibt es von mir
4 von 5 Würmchen
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