Zwei mutige Wikingerbrüder ziehen in die Schlacht.
Nach dem Sieg über ihre Feinde, bleibt Kjelvar im Land der Skoten, um bald zurück nach Norwegen zu segeln. Thorvik hingegen schließt sich einem Heer aus Dänen an. Die akzeptieren jedoch keinen Fremden in ihren Reihen - und bald gerät Thorvik in einen Hinterhalt...
Und auch Kjelvars Pläne, nach Norwegen zurückzureisen, werden jäh durchkreuzt. König Causantin bietet ihm eine Abmachung an, die er einhalten muss, um seine Männer und seine Familie zu schützen. Doch damit begibt er sich in große Gefahr. Werden die beiden Brüder ihre übermächtigen Gegner erneut besiegen?
Die Fortsetzung führt die Handlung nahtlos und konsequent fort. Die Brüder gehen nun getrennte Wege und Kjelvar wird gezwungen, seine gerade wieder gefundene Frau zu verlassen.
Im wesentlichen ändert sich das Setting nicht – Bündnisse, Verrat, Rivalitäten und Feindschaften. Das ist alles recht schön geschrieben, hat streckenweise aber auch etwas an Flair verloren. Über Kjelvar bringt die Handlung schottisch-angelsächsisches Flair ein, über Sigrè piktisches und mit Thorvik geht es bei den Wikingern weiter. Eben alle Settings der britischen Insel, die das 9.Jahrhundet so zu bieten hatte. Aber das macht die damalige Geschichte auch so interessant und facettenreich. Ich fiebere zwar noch immer mit den Charakteren mit, doch bisweilen hebt sich die Handlung nicht mehr von anderen Wikingerromanen ab. Fand ich Kjelvar im ersten Band als Charakter interessanter, so kippt das in diesem Buch zu Gunsten seines Bruders Thorvik.
Insgesamt betrachtet liest sich der Roman jedoch recht gut und ist in der Handlung sehr logisch und schlüssig aufgebaut. Das schätze ich an guten Büchern sehr. Wer englische Geschichte im frühen Mittelalter mag und sich gerne in die Welt der Wikinger begibt wird auch diesen Band gewiss schätzen.