Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner.
Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird - wäre da nicht die Sache mit dem Zombie...
Michaela "Mischu" Harich glaubt nicht an Happy Ends, ein Leben ohne Kaffee und an schlechte Computerspiele. Die Karriere als Pokémontrainerin scheiterte, der Brief nach Hogwarts kam nie und die Tür zu Narnia blieb auch verschlossen, also hat sie beschlossen, eigene Welten zu erschaffen. Als Zynikerin und kreatives Chaos widmet sie sich ganz dem Schreiben, während sie Horoskope auf Twitch vorliest.
Ich muss mir noch Gedanken machen, wie ich es beschreiben soll.
Im Großen und Ganzen hatte ich schon Spaß mit den skurrilen Ideen, mit denen Michaela Harich hier aufwartet. Und ich bewundere ihre Kompetenz darin, auf dem schmalen Grad des Sexismus zu wandern, sodass es (manchmal auch durch einen zynischen Kommentar des Einhorns) nicht zu blöd wurde.
Was war ich da konsumierend? Für Satire/Komik war es nicht lustig genug, es sei denn, man zählt die ungewollte Situations-/Wortkomik durch den durchweg schlimmen Schreibstil. Auf den Sex, beziehungsweise allgemein sexy Szenen wartet man bis zu den letzten paar Minuten - ja, ich konsumierte das auch noch als Hörbuch - und dann ist noch nicht einmal das irgendwie unterhaltsam. Hatte das kein Lektorat? War das alles nur ein Fiebertraum??
‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ Also allein schon der Titel macht neugierig und deutlich, dass die aktuellen Kassenschlager - Zombie, Einhorn und Millionär - in einem Buch verbunden wurden. Ob das nun so ernst genommen werden soll? Neeee, ganz bestimmt nicht. Ich greife mal vor, ich musste häufig mehr als schmunzeln und die Klischees werden hübsch ad absurdum geführt. Auch wie der Zombie „überlebt“, soweit er das kann, ist echt innovativ gelöst und für Menschen, die sich schnell ekeln, vielleicht nicht so geeignet. Doch leider bleibt die Autorin bei all dem Überzeichnen und Konterkarieren oberflächlich und ich denke, man hätte mehr daraus machen können. Das volle Potential wurde nicht ausgeschöpft. Es ist ein locker-flockig geschriebenes Buch, das man in einem weglesen kann. Für mich die perfekte Sommerlektüre auf dem Balkon oder am Strand. Demzufolge klare 4 Zombie-Sterne von mir.
‘*‘ Klappentext ‘*‘ Es war einmal ein einsamer Millionär, dessen Herz nur darauf wartete, von einer Jungfer erobert zu werden. Eigentlich eine einfache Aufgabe, gäbe es da nicht seinen nervigen Kumpel Chris und die Einhörner. Doch dann klingelt es eines Tages an seiner Tür, und Nicole tritt in sein Leben. Mit einem Mal beginnt er zu hoffen, dass die große Liebe kein Märchen ist und endlich für ihn wahr wird - wäre da nicht die Sache mit dem Zombie …
Dieses Buch hat ganz viel Witz und alles ist mit einem dauerhaften Zwinkern verbunden. Es nimmt die aktuellen Trends: Einhörner, Zombies und steinreiche Unternehmer auf die Schippe. Kurzweilige Unterhaltung, von der man aber nicht zu viel erwarten sollte. Wer einen anspruchsvollen Roman sucht, sollte hier dringend vorbei gehen. Wer einen etwas anderen Zombie-Einhorn-Roman lesen möchte, dem wünsche ich unterhaltsame Stunden! Wichtiger Hinweis: Unterhaltung ab 18 ;)
In den ersten 20% haben wir schon - Sexismus - Ace Erasure („Menschen brauchen doch Sex.“) - und ziemlich schlechtes Lektorat, da so einige Sätze kurz hinter einander im selben Kontext noch einmal kommen
Hinzu keinerlei sympathische Charaktere. Das absolut unglaubwürdige Setting ist das Einzige, was man mit der Parodie begründen und somit verkraften kann.