Der verwaiste und entmachtete Königssohn Karem wird in die Sklaverei verkauft, woraufhin eine abenteuerliche, unerbittliche Odyssee durch verschiedene Welten beginnt. Auf seiner Reise begegnet er einer bunten Vielzahl von Geschöpfen und Kreaturen, die ihm teils zugewandt sind, ihm teils aber auch mit purer Feindseligkeit gegenüber stehen. Schließlich findet er sich als Gladiator in der Arena von Roma Secunda wieder und kämpft um sein Leben und seine Freiheit. Dabei trifft er auf den mächtigen und gefürchteten Usurpator...
David Kenlock ist ein Pseudonym des deutschen Autors Rainer Wekwerth. Er wurde 1959 in Esslingen geboren und hat bereits im Kindesalter Kurzgeschichten verfasst. Dennoch sollte es bis zum seinem 36. Lebensjahr dauern, dass er seinen ersten Roman schrieb. In der folgenden Zeit verfasste er sehr erfolgreich Kinder- und Jugendbücher sowie Fantasyromane, wofür er zahlreiche Preise erhielt.
Ein schon älteres Buch aber gut geschrieben. Die Story geht immer weiter voran ohne Langeweile. Im Mittelpunkt die Freundschaft zweier Sklaven - Mensch und Ork. Ein paar Stellen sind grausam, wäre bei dem Thema aber auch nicht anders zu erwarten. Karem hat ein hartes Leben, ob das Ende ein Happy End ist, wird wohl jeder Leser anders einschätzen.
Achtung: Das Buch erschien 1999 bereits unter einem anderem Titel und Autornamen: Schatten
Wie soll man das Buch beschreiben? Im Prinzip ist es okay, aber dann doch nicht.
1) Wir haben einen roten Faden! 2) Das war es.
Was ich damit sagen will, mir fehlte es an dem ganzen Drumherum, ich ahnte oft schon vorher was nun kommen würde und der Mangel an Ausschweifungen machte das Buch zu einer Art Marathon, ein Plot durch den man gehetzt wurde. Oft wirkte es auch einfach nur wie die Aneinanderreihung von Wünschen des Autors, was er unbedingt mal in einen Roman einbringen möchte und dann wieder ein Klischee nach dem anderen.
Die Idee und der Inhalt sind toll, es ist vorwiegend alles logisch erklärt, die Geschichte hätte wirklich richtig gut werden können. Und dann wurde sie fast schon lieblos einfach hingeklatscht, was wirklich sehr schade ist.
Die Geschichte hat mich vor allem zum Ende hin einfach nur noch frustrieren lassen.
Normalerweise lese ich Bücher bei denen es eher um Leute geht, die besondere Fähigkeiten besitzen. Also eher Zauberer und Gestaltwandler und solche sachen c; Die Hauptfigur in diesem Buch gehört nicht zu dieser Gattung. Es ist erstaunlich in was für einer Welt diese Geschichte verpackt ist. Sie scheint zwar riesig, allerdings kommen keine Ungereimtheiten auf, ich habe das jetzt wahrscheinlich nicht perfekt formuliert :? Die Handlung ist nicht so clicheehaft (ich hoffe, dass man das so schreibt) wie die meisten dieser Bücher. Weiters ist sie so geschrieben, dass es bei dem Leser nie zu langeweile kommt. Der Autor hat es tatsächlich geschafft, Stellen, bei denen man sich ->hach ich will jetzt lieber wissen wie es bei dieser/jener person weitergeht<- denkt, auszulassen. Obwohl die Geschichte nicht nur ständig aus einer Sichtweise erzählt wird.
Nach diesem Buch hat man nicht das Gefühl dass irgendetwas gefehlt hätte.