Was passiert, nachdem du dir einen Lebenstraum erfüllt hast? 2015 wagte Gesa Neitzel den Schritt vom Berliner Großstadtdschungel in den afrikanischen Busch, um sich zur Rangerin ausbilden zu lassen. Der Startschuss für ein völlig neues Leben und der Beginn einer großen Liebe - nicht nur zu Ranger Frank, sondern auch zum afrikanischen Kontinent, mit all seinen Facetten, Farben und Herausforderungen. Doch hat die Liebe auch Bestand? Das frisch gebackene Ranger-Paar begibt sich auf einem faszinierenden wie waghalsigen Roadtrip quer durchs südliche Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe. Mit einem kleinen Dachzelt auf dem klapprigen Land Rover und großer Abenteuerlust tauchen sie ein in das wahre wilde Afrika zwischen Giraffen, Termitenhügeln und Löwen. Ein beängstigendes Feuer schweißt die beiden schließlich noch enger zusammen.
Wie so viele habe ich mich in einen Teil des afrikanischen Kontinents verliebt, sobald ich aus dem Flugzeug stieg. In meinem Fall ist es Namibia gewesen und noch immer denke ich fast wöchentlich an dieses unglaubliche Land. Gesa Neitzel habe ich schon vor Jahren durch ihr erstes Werk „Frühstück mit Elefanten“ begleiten dürfen. Durch die Ausbildung zur Rangerin verfolgte sie einen Wunsch, der schon immer ganz leise in mir schlummert, dem ich aber nie nachgegangen bin – und ehrlicher Weise auch nicht nachgehen werde. Mit „The Wonderful Wild“ hatte ich dann meine ersten Schwierigkeiten. Es war mir zu esoterisch, zu wenig auf Tiere bezogen, zu sehr die Gedanken der Autorin und zu unkritisch. Umso gespannter war ich dadurch auf „Löwenherzen“, versprach ich mir doch ein wenig mehr Flair des ersten Buches und Schilderungen von Begegnungen mit Afrikas wilden Tieren.
Alles in allem habe ich das Buch sehr gerne gelesen, aber es gab einige Passagen, über die ich etwas gestolpert bin. Ich finde es gut, dass Negativbeispiele aus der Tourismusbranche mit aufgenommen wurden, um zu zeigen, wie man sich als Tourist nicht verhalten sollte. Aber an ein, zwei Stellen fühlte es sich mehr nach einem Fingerzeig an, wie eine Form des Besserwissens, ohne denjenigen an diesem Wissen teilhaben zu lassen. Das sei jedoch nur am Rande erwähnt.
Wirklich gut gefallen haben mir natürlich jegliche Begegnungen mit wilden Tieren. Nach der Vorgeschichte und Ausbildung der Autorin hätte ich mir noch ausführlichere Details zu den Tieren gewünscht, vor allem Wissen, dass nun nicht allgemein bekannt ist. Ab und an nur eröffnete die Autorin einen kleinen Exkurs zu bestimmten wissenswerten Details, die ich ungemein spannend fand und mir noch mehr davon gewünscht hätte. So nahmen jedoch Beschreibungen sehr viel Raum ein, die ich als weniger wichtig erachtete – zum Beispiel jegliche Passagen über den Jeep Ellie. Doch viele der persönlichen Schilderungen weckten in mir eine unglaubliche Reiselust und sehnsuchtsvolles Fernweh. Nur die Geschichte über das Motorboot-Abenteuer auf dem Sambesi sorgte mehr für panische Herzschläge als sehnliches Träumen und Schmachten. Besonders gut gefallen haben mir die Kapitel aus Sambia. Ich bin sonst nicht der Typ Leser, der sich die Bücher mit Post Its vollklebt, aber ich habe mir bei diesem Werk unglaublich viele Anmerkungen auf Post Its an die jeweiligen Seiten geklebt, weil so viele interessante Orte genannt wurden, die in mir sofort die Reiselust weckten.
Was mir leider erneut fehlte war der Bezug zur Bevölkerung der jeweiligen Länder. Ja, auch ich habe sehr traurig das Schicksal des Elefanten Voortrekker verfolgt. Dennoch sind Elefanten ein riesiges Problem für viele Menschen. In Namibia kann – wie uns von Einheimischen selber berichtet wurde - eine einzelne Herde Elefanten das Schicksal eines gesamten Dorfes besiegeln, indem innerhalb einer Nacht die karge Ernte vernichtet und Häuser auseinandergenommen werden. Diesen Blickwinkel habe ich leider erneut vermisst. Zu den afrikanischen Ländern zählt nun mal nicht nur das Safari-Lagerfeuer-Leben, sondern eine harte Realität.
Der Epilog hat mich sehr berührt und bewegt. Gesa Neitzel hat hier absolut die richtigen Worte gefunden und ich kann mich ihren Wünschen für die Zukunft der afrikanischen Länder und der wilden Tiere dieser Welt nur anschließen.
Bis auf den Punkt mit der Sichtweise der Bevölkerung und Einbezug der Menschen der bereisten Länder, ist jegliche Kritik „meckern auf hohem Niveau“. Ich hatte viel Freude mit diesem Buch, auch wenn es leider meine – vielleicht etwas zu hohen – Erwartungen nicht immer erfüllen konnte. Dennoch bleibe ich weiterhin ein Fan von Gesa Neitzel und werde ihren Weg als Autorin weiter beobachten und verfolgen. Sie schafft es immer wieder aufs Neue, mein Fernweh neu zu entfachen und während bis nach der Lektüre sitze ich immer wieder vor Lightroom, um mir meine eigenen Namibia-Fotos zum Wegträumen anzugucken. Aber ich bleibe auch immer noch auf der Suche nach einem Buch, das über die Begegnungen mit Afrikas Wildtieren berichtet und dabei gerne vermehrt in die wissenschaftliche Richtung abdriftet, sowie eine weniger westlich verklärte Sicht auf die Problematiken der Bevölkerung, und bin für jeden Hinweis dankbar.
Die Bücher von Gesa Neitzel sind sooo toll. Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich selbst ein absoluter Safari + Afrika Fan bin, aber dieses Buch hat mich so sehr berührt. Gesa beschreibt mit einer absoluten Präzision die Natur im südlichen Afrika, sodass man sich mittendrin fühlt. Zeitgleich beschreibt sie die Problematiken und Schattenseiten dieser Gegend. Ich freue mich jetzt schon auf das nächste Buch. Ich habe durch das Buch wieder etwas mehr über meinen Lieblingskontinent erfahren dürfen & habe sofort Lust auf eine weitere Reise bekommen.
Sehr inspirierend, vor allem für Afrika Fans 🐘 man fühlt sich irgendwie als wäre man dabei gewesen und kann sich alles sehr malerisch vorstellen! Vorsicht - die Sehnsucht nach Afrika wird beim Lesen immens groß! Ist für mich aber eine große Empfehlung, nach Frühstück mit Elefanten ein Muss! ☺️
Zum Inhalt: Gesa Neitzel nimmt uns mit auf eine fantastische Reise auf den afrikanischen Kontinent. Nachdem sie 2015 beschlossen hatte sich zur Rangerin ausbilden zu lassen, beginnt für sie ein neues Leben und die Liebe zum Ranger Frank. Sie nimmt uns mit auf ihre Reise durch den afrikanischen Kontinent, der viel zu bieten hat aber auch nicht ungefährlich ist. Meine Meinung: Das war ein richtig schönes Buch, denn die Autorin schafft es, ihre eigene Liebe und Faszination an den Leser zu vermitteln. Das Buch ist ausgesprochen lebhaft geschrieben und man fühlt sich fast als ob man bei der Reise dabei ist. Der Schreibstil sehr gut und das Buch liest sich entsprechend gut und flott weg. Was ich besonders toll fand, ist der große Bildteil. Dieser unterstreicht das Gelesene nochmal mehr. Ich kann das Buch nur wärmstens zu empfehlen. Fazit: Toller Ausflug nach Afrika
Für Afrika Fans ist dies ein richtig cooles Buch. Für mich hat sich der Part in Sambia irgendwann doch sehr gezogen und manchmal ist es etwas langweilig geschrieben mit für mich persönlich „unnötigen“ Details
Es sind sehr gute und interessante Tipps enthalten auf welche Dinge man achten muss und mögliche Unterkünfte und Routen in Afrika.
Auch die Message wie bedroht das Land ist und wie wichtig es ist zu helfen kommt sehr gut raus:)
Nachdem ich von „Frühstück mit Elefanten“ absolut begeistert war, musste ich natürlich auch „Löwenherzen – Zwei unterwegs in Afrika“ lesen, in dem Gesa Neitzel ihre Erfahrungen teilt. Allein schon das Cover spricht unheimlich an und weckt das Fernweh. Und auch die Bilder im Buch sind einfach faszinierend.
Doch leider muss ich gestehen, dass die Euphorie nicht lange anhielt. Fand ich den Werdegang im Buch „Frühstück mit Elefanten“ noch total interessant, so enttäuschten mich in diesem Buch einige Abschnitte. Klar, es gab auch spannende Kapitel, aber meistens dümpelten die Erzählungen so vor sich hin und es gab nichts Fesselndes. Das Gendern wurde in anderen Rezensionen schon kritisiert und ich muss mich denen leider anschließen. So kleinlich es wahrscheinlich klingt, aber mich hat dieses übertriebene Gendern einfach im Lesefluss gestört. Und nicht nur dies hat mich „aus der Bahn geworfen“… nein, auch Gesas Selbstmitleid, was doch recht oft durchbricht, hat schnell angefangen, mich zu nerven. Und auch die privaten Geschichten waren mir etwas zu viel. Es wirkte so, als wolle man mit den Einblicken ins Privatleben einfach nur das Buch strecken.
Fazit: Schade, ich hatte mir von diesem Werk eigentlich mehr versprochen. Für mal zwischendurch ist die Erzählung vielleicht ganz nett, aber das Gefühl von „Abenteuer Afrika“ kam leider bei mir nicht an.
"Löwenherzen" ist nun Gesa Neitzels drittes Buch und nach wie vor schafft sie es beinahe mühelos ihre Leser*innen für Afrika, die Natur und das Naturbewusstsein zu begeistern. Ich weiß noch wie ich vor 5 Jahren "Frühstück mit Elefanten" beinahe verschlungen habe und dabei Gesa und ihrem Mut etwas neues zu wagen, die Zelte in Deutschland abzubrechen und sich in so ein Safari-Abenteuer zu stürzen sehr bewunderte. Auch ihr zweites Sachbuch "The wonderful wild" hat mich gerade während in der Zeit der Klimawandeldebatten aufgrund des stets präsenten Wildlife/ Afrikafeelings, aber auch wegen ihrer perspektivenreichen, besonnenen und beinahe schon tröstenden, sowie Mut machenden Worte sehr begeistern können. Dieses Buch ist nun eher so eine Art Fortsetzung, in der sie davon berichtet, wie es ihr und Frank nach dem Kennenlernen erging, was sie bis dato umgetrieben hat und was sie zusammen in Afrika erlebt haben.
"Mir war vorher nie klar gewesen, wie sehr alles miteinander zusammenhing und wie wir Menschen das Gleichgewicht dieser Welt vollkommen durcheinanderbrachten, in dem wir in die Natur eingriffen."
Ich weiß nicht warum, aber mit diesem Buch tat ich mich so ein bisschen schwer. Auch wenn das Gefühl beim Lesen ähnlich war, wie bei ihren anderen Büchern, so konnte mich die Geschichte einfach nicht mehr so mitreißen. Gesa erzählt von ihren Gedanken, Beobachtungen und irgendwie ja auch Abenteuern mit Frank und ihren gemeinsamen Reisen durch Botswana, Namibia und Sambia. Neben tollen Naturbeschreibungen und Begegnungen wird auch auch immer mal wieder deutlich, welches Recht sich der Mensch herausnimmt und wie er Einfluss auf Ökosysteme nimmt, die es eigentlich zu schützen gilt. Gerade das versetzt mich immer so ein bisschen in Staunen und macht mich gleichzeitig sprachlos, allerdings ist es eben auch nichts 'neues' oder emotional aufwühlendes, bei dem man als Leser*in mit fiebert. "Frühstück mit Elefanten" hatte noch dieses Ziel, am Ende die abgeschlossene Ausbildung zur Rangerin, bei dem man bis zum Ende mit ihr gehofft hat, aber dies ist eben mehr eine Geschichte, die weitererzählt wird, ohne dass man auf etwas hinarbeitet. Es ist mehr ein Eindruck, die Anfänge einer gemeinsamen Reise bei der es immer wieder Hürden zu überwinden gilt. Wahrscheinlich würde ich auch noch alle kommenden Bücher von ihr lesen, einfach um mich an diesem Gefühl und der lockeren Reiseberichterstattung zu erfreuen, dennoch habe ich gerade hier so das Gefühl, dass das wichtigste bereits erzählt wurde und alles was kommt nur noch eine Art Add-on ist.
Was ich jedoch mitnehme, ist erneut dieses Bild von der unberührten Natur, ihre Gefahren und gerade auch die Herausforderungen für die Menschheit. Ich glaube an dieser Stelle brauche ich nur recht wenig von dem eigentlichen Reisebericht an sich wiedergeben. Einige von euch werden vielleicht schon mal eine Safari in Afrika gemacht haben oder haben diese wahnsinnig beeindruckenden Bilder aus zahlreichen Dokumentationen vor Augen. Und dieses Buch baut nun darauf auf, erweckt Bilder der schützenswerten Natur und gibt den Leser*innen somit etwas an die Hand, für was wir uns in den kommenden Jahren und Jahrzehnten einsetzen und kämpfen müssen. Der Mensch darf in puncto Natur nicht weiter Gott spielen, weiter Ökosysteme, sowie Tiere gefährden, Temperaturerhöhungen einfach so hinnehmen. Gesa zeigt uns, was wir von der Natur lernen können, wie wir im Einklang mit ihr und den anderen Lebewesen leben sollten oder was wir/ wie wir von den Einheimischen lernen können. Dieses Buch ist dabei so von Neugier geprägt und natürlich gibt es auch hin und wieder recht brenzliche Situationen oder Rückschläge für die beiden, aber auch diese haben sie weiter zusammengeschweißt. Dieses Buch ist ein Reisebericht, ein Stück weit Liebesgeschichte, aber vor allem eins: eine große Liebe zur Natur.
Spannung pur vom ersten Moment an. Die erste Szene beginnt schon mit einem Feuer und einer brenzligen Situation, die beschreibt unter welchen abenteuerlichen Bedingungen Gesa arbeitet. Jede Zeile ist mit total viel Spannung geschrieben und man kann nicht aufhören zu lesen. Denn: hier werden wunderschöne Landschaften beschrieben, das Farbenmehr der Blumen, wunderschöner ein Fluss voller Fluss-Pflanzen, die weite Afrikas und vor allem die vielen wilden Tiere Afrikas haben es ihr angetan. Ein freies Leben mit so viel Abwechslung und Abenteuer. Gesa schreibt über ihren Arbeitsalltag: die Encounter mit den Wild-Tieren und was sie alles Bewerkstelligen muss, um ihre Ausbildung zu absolvieren- Löwen, Flusspferde, Büffel, Hyänen... wer ist da nicht gespannt noch mehr zu hören? Das ist ein wirklicher Kontrast zu ihrem vorherigen Leben in Berlin. Auch erfährt man eine Menge über ihren Partner, der in Afrika geboren ist und aber aber auch im schönen Australien aufwuchs - also doppelt Abenteuer... Auch findet man im Buch eine Zeichnung, nämlich eine Landkarte, auf der man die verschiedenen Gebiete findet, wo die Handlung stattfindet (Botswana). Schön gemacht! Man merkt das Knistern zwischen beiden, Romantik pur! Ich liebe es wie detailgenau die Umgebung, bzw. auch die Einrichtung des Zeltes von der Anfangsszene an, sowie auch die Ausrüstungsgegenstände beschrieben werden. Auch werden hier Dinge beschrieben, die es bei uns nicht so häufig gibt, wie z.B. sie stellt sich auf einen Termitenhügel um telefonieren zu können, denn nur dort hat sie in der Wildnis einen Handyempfang. Wer den Ruf der Wildnis spürt, sollte dieses Buch lesen! Auch vielleicht ist es ein kleiner Vermerk und Hinweis darauf, unsere Natur und Wildnis mehr zu schützen - denn ohne sie würden wir nicht in den Genuss eines solchen Buches/ bzw. Leben-Entwurfes kommen. Hier geht es um eine mutige und selbstbewusste Frau, die ihren Traum lebt. Ein ganz anderer Lebensentwurf, der auch als Vorbild dienen kann und Mut macht. Und wer wünscht sich nicht so eine Zweisamkeit, Zusammengehörigkeit, zwei starke Menschen (mit Löwenherzen), die ihren Traum miteinander leben. Was kann da da noch verbindender sein? - Das Cover beschreibt das ganze Gefühl, das ich beim Lesen bekommen habe. Der Löwe als Sinnbild von starkem Charakter und Freiheitsgefühl und auch abgebildet die beiden, lachend mit ihrer Ausrüstung, Kamera und Fernglas. Eine Leidenschaft !für Afrika! Toll
Die Autorin Gesa Neitzel berichtet in ihrem dritten Buch "Löwenherzen" von einer spannenden Reise durch das südliche Afrika, in der sie mit ihrem australischen Freund Frank verschiedene Gebiete Afrikas und seine Tierwelt erkundet. Dabei berichtet sie von Begegnungen mit Menschen, die aus der Region oder aber auch wie sie als Touristen das Gebiet erkunden, wie alles auf sie wirkt und welche Begegnungen sie besonders bewegen. Gleichzeitig erfährt man sehr viel über die afrikanische Natur und auch über die Geschichte der einzelnen Regionen, die das Paar bereist. Auf ihrer Reise erleben die beiden nicht nur sehr schöne Dinge, sondern werden auch das eine oder andere Mal sehr herausgefordert, da die jeweilige Situation brenzliger geworden ist, als man es sich vorher hätte ausmalen können.
Meine Meinung:
Dies war mein erstes Buch von der Autorin. Sie war mir vorher schon nicht unbekannt, da ich sie in einer Talksendung gesehen hatte und mir da schon auffiel, wie sehr sie sich für Afrika begeistert und insbesondere für seine Natur. Daher hatte ich vorab schon eine gewisse Vorstellung, was mich in dem Buch erwarten würde und wurde nicht enttäuscht.
Gesa Neitzel schafft es den besonderen Charme von dem südlichen Afrika zu transportieren. Durch sie kann man in diesem Buch die Region ein bisschen besser verstehen und sieht sie durch ihre Augen. Ihr gelingt es auf eine wunderbare Weise ihre Reiseeindrücke so zu verpacken, dass ich als Leserin auf dem Sofa selbst das Gefühl habe vor Ort zu sein und alles mit meinen eigenen Augen zu sehen. Besonders gut hat mir gefallen, dass sie Informationen über die Natur, Geschichte und Leute so in die Erzählung mit eingewoben hat, sodass sie für mich wirklich interessant war und ich das eine oder andere sicherlich noch länger behalten werde.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und ich könnte mir vorstellen, bald eines ihrer anderen Bücher zu lesen. Eine klare Leseempfehlung für all die Menschen, die gerne mal in das wilde Afrika eintauchen wollen.
Das Thema des Buches hat mich bereits in der Leseprobe schwer begeistert und ich bin geflasht von all den Eindrücken der Autorin Gesa, die gemeinsam mit ihrem Freund Frank den wilden Kontinent auf eigene Faust mit Landrover Elli erkundet hat. Ein echter Traum. Jedes einzelne Kapitel hat mich dem Land und den Leuten dort ein Stückchen näher gebracht. Für mich hatte das Werk drei große Löwenanteile: 1. Die Beschreibung des Landes und der Wildtiere 2. Die Erzählung der Reise als solche mit jeder Menge Fernweh 3. Die Entwicklung der eigenen und zwischenmenschlichen Beziehung Es hat mir viel Spaß gemacht die beiden Begleiten zu dürfen, besonders eindrucksvoll fand ich auch die Fotografien in der Mitte. Der Kick, der für mich aber zum 5 Punkt fehlt ist das für mich etwas zu geringe Spotlight auf die Wildnis und die Menschen die dort leben. Die Erklärungen und Begegnungen wirkten mir hier oft etwas zu oberflächlich und kurz beschrieben. Ich hätte gern noch etwas mehr Insider Wissen erfahren. Ein besodnerer wichtiger Punkt ist für mich aber weiterhin der Schutz unserer Natur und der Lebensräume, insbesondere dieser vom Aussterben bedrohten Arten. Ich glaube, wir müssen viel mehr tun und diese Geschichte macht Mut und zeigt, einmal mehr, um was es zu retten gilt!
Löwenherzen ist schon das dritte Buch von Gesa Neitzel. Hier beschreibt sie, welche Abenteuer sie mit Frank in Afrika erlebt hat. Sie hat schon immer ein Herz für Afrika gehabt. Während ihrer Ausbildung zur Rangerin in Afrika hat sie sich in den Ranger Frank verliebt.
Der Schreibstil ist einfach. Durch die Schilderungen der Autorin konnte ich mir bildlich die afrikanische Landschaft sehr gut vorstellen. Die Erlebnisse sind in der Ich-Perspektive der Autorin erzählt. Sie hat das Buch in drei Teile gegliedert. Im ersten Teil erzählt sie von Botswana, im zweiten Teil von Namibia und im dritten Teil von Sambia. Sie erwähnt am Anfang, dass die Erlebnisse in den Jahren 2015 bis 2020 statt gefunden haben. Diese Erzählungen habe ich sehr gerne gelesen und hat bei mir das Fernweh geweckt. Mitten im Buch gibt es wunderbare farbige Bilder von der afrikanischen Landschaft und der Tierwelt. Das hat mir besonders gefallen. Schon das Cover ist wunderbar gestaltet mit Gesa, Frank und einem Löwen, der direkt in die Kamera blickt.
Wunderbare herzergreifende Erzählungen über Afrika, die die Sehnsucht entfachen, auch dorthin zu fahren.
Das Cover hat direkt diese schöne und gemütliche Stimmung einer besonderen Reise in Afrika ausgestrahlt und der Schreibstil hat mir dann auch gut gefallen und ich habe das Buch super schnell durchgelesen.
Gesa und Frank sind zwei super sympathische Menschen und Gesa gibt in diesem Buch ein paar Einblicke in ihre Reise und was man so täglich in Afrika erleben kann.
Es gibt in der Mitte auch ein paar Seiten mit Bildern, was ich zur Veranschaulichung auch einfach nochmal richtig toll finde und ich habe sofort Fernweh bekommen.
Die Beschreibungen Afrikas sind wirklich wunderschön und es gibt so viel zu erlbem dort und es freut mich, dass Gesa uns daran hat teilhaben lassen.
Ich möchte unbedingt auch mal nach Afrika, weil es mich schon so lange dorthin zieht und ich weiß, dass ich mich ärgern werde, wenn ich es nicht irgendwann mal mache.
Ich wurde auf jeden Fall wieder von Afrika begeistert, auch wenn es mal gefährliche Situationen gibt, aber ich liebe auch einfach andere Kulturen.
Ein wirklich tolles Buch, welches einem (meistens) die schönen Seiten Afrikas aufzeigt und zum Träumen einlädt.
In dem Buch berichtet, die Autorin von ihren Reisen und Safaris in Afrika. Für mich war es der erste Reisebericht, den ich seit langem gelesen habe und die Autorin konnte mich mit ihrem Reisefieber gleich mitreißen. Während dem Lesen konnte ich nicht nur ihre Faszination für das Land Afrika und die afrikanische Flora und Flauna gut nachvollziehen, sondern habe auch einige interessante Fakten darüber gelernt. Die Autorin befindet sich zum Zeitpunkt des Buches nämlich in der Ausbildung zur Safari-Leiterin und bringt somit reichlich Wissen über die dortige Tier- und Pflanzenwelt mit. Diese wird gekonnt ich die spannenden Erlebnisse eingebaut. Die Abenteuer, die sie auf ihrer Reise erlebt, beschreibt sie bildhaft und mitreißend! Auch wenn Afrika für mich als Reiseziel nach wie vor noch etwas zu exotisch ist, so habe ich das Buch mit großer Freude gelesen und kann es jedem, der Reiseberichte mag, sehr ans Herz legen!
Gesa Neitzel berichtet in diesem Buch über ihre persönlichen Erfahrungen in Afrika während ihrer Reise durch Namibia, Botswana und Sambia.
Da ich selber bereits zwei Mal in Afrika war und diesen Kontinent lieben gelernt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch.
Schon das Cover hat mir sehr gut gefallen. Authentische Fotos von Ihr selber und ihrem Freund Frank sowie passend zum Titel ein Löwe. Auch im Buch sind einige Farbfotos zu finden. Davon hätte ich mir noch ein paar mehr gewünscht. An einigen Stellen ist Gesas Beschreibung der Landschaft oder Tiere so lebhaft, dass im Kopf direkt ein Bild entsteht, dass man am liebsten "live" sehen würde.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, so dass man wirklich mit auf diese Reise geht. Es gelingt der Autorin eine Begeisterung für Afrika und die Tierwelt zu wecken und gleichzeitig immer wieder Missstände und Menschen-gemachte Probleme zu thematisieren.
Gesa aus Berlin und Frank, der in Südafrika geboren ist, reisen gemeinsam durch Teile Afrikas und leiten gelegentlich Safaris. Das Buch schildert entspannt und locker über ihre Erlebnisse,
Gesa schreibt durchaus ehrlich über ihre Erfahrungen in Afrika, dazu gehörte auch, dass sie bei der Prüfung zum Safari-Guide in Afrika durchgefallen war und dass ihr noch Erfahrungen fehlen. Ebenso die Begegnung mit auch gefährlichen Tieren wie z.B. einer Schlange und Löwen. Und natürlich Elefanten, Hyänen, Fledermäuse, Flusspferde uva.
Es wird vor allen am Anfang ein wenig zu viel und störend gegendert im Buch. Da fehlt das Gefühl für das richtige Maß. Dafür sind einige Beschreibungen der Landschaft und Tierwelt sowie den Lebensbedingungen detailliert und wirklich nicht schlecht gemacht.
Das Buch ist natürlich schon sehr harmlos, aber es erfüllt die Erwartungen und weckt Sehnsucht nach Afrika und seinen Tieren.
Während ihrer Ausbildung zum Safari-Guide in Afrika lernt Geza Neizel den Südafrikaner/Australier Frank kennen und verliebt sich in ihn. Gemeinsam starten sie ihren Roadtrip quer durch Botswana, Namibia und Sambia. Es beginnt ein spannendes Abenteuer mit vielen verzwickten und gefährlichen Situationen.
Geza Neizel schreibt ihre Geschichte so lebhaft, dass man das Gefühl hat, mitten im Geschehen dabei zu sein. Dabei gibt sie immer wieder wertvolle Tips zum Verhalten in der Wildnis im Umgang mit Natur und Umwelt. Sie weist, ohne anzuklagen, auf das Aussterben von Tierarten hin. Ihre Liebe und Leidenschaft für Afrika, Land und Leute ist so mitreissend, dass man unbedingt nach Afrika reisen möchte.
Eine grosse Leseempfehlung für Afrika-Fans und die, die es werden wollen.
Ein kleiner Minuspunkt: Leider konnte man die Fotos im E-Pub nicht öffnen. Diese hätte ich wirklich gerne gesehen, da sie im Buch einige Bilder erwähnt und beschrieben hat. 4½ Sterne
Nach „Frühstück mit Elefanten“ war ich neugierig auf die Fortsetzung – und „Löwenherzen“ nimmt einen wieder mit in die afrikanische Wildnis. Diesmal begleitet man sie mit Frank und „Ellie“, einem alten Range Rover voller Macken auf Abenteuer. Begegnungen mit wilden Elefanten, Löwen, Krokodilen – teilweise richtig aufregend!
Man spürt die Liebe zur Natur, die Faszination für die Tiere und die Freiheit unterwegs. Trotzdem hat mich das Buch nicht ganz so gepackt wie der erste Teil. Der Weg zur Rangerin, ihre persönliche Entwicklung – das war im ersten Band für mich emotionaler und spannender.
Außerdem fiel mir das konsequente Gendern (z. B. „Tourist*innen“) beim Lesen immer wieder auf. Im Vergleich zum flüssigeren Stil von Teil 1 wirkte das teils sperrig und störte den Lesefluss.
Trotzdem: spannend, mutig, authentisch – und voller Respekt vor der Natur. Insgesamt ein Lesenswerter Einblick in ein außergewöhnliches Leben.
Die Liebesgeschichte geht weiter. Was mit der Liebe zu Afrika begann, entwickelt sich weiter zu einem unschlagbaren Dreierteam aus Gesa, Frank und dem Land Rover Elli. Wie schon in ihren ersten beiden Büchern "Frühstück mit Elefanten" und "The Wonderful Wild" nimmt uns Gesa mit in die Wildnis und lässt uns an ihren Abenteuern als Safari-Guide teilhaben. In diesem Band erleben wir dank des mitreißenden Erzählstils der Autorin eine aufregende Afrika-Reise durch Botswana, Namibia und Sambia mit vielen Wildtiersichtungen. Gesa und Frank campen am Liebsten im Dachzelt unter dem Sternenhimmel und begeistern sich für die Tierfotografie. Wir erfahren, wie man auf Safaris Tiere schützen kann, wie man wilden Tieren angemessen begegnet ohne ihnen zu nah zu kommen und welche Organisationen sich wirklich für den Artenschutz engagieren.
Afrika hat mich schon immer fasziniert, deswegen kam dieses Buch wie gerufen für mich. Es handelt vom Auswandern zweier Menschen, die sich im schönen Afrika niederlassen, nachdem sie sich verliebt haben. Sie beschreiben nicht nur ihr aktuelles Leben dort, sondern geben auch Einblicke in ihre Vergangenheit. Dabei reden sie nicht alles schön, sondern sprechen ehrlich auch die Probleme an, denen sie beim Auswandern und beim Leben in Afrika begegneten. Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, sodass es sich leicht lesen lässt. Jedoch wirkt es manchmal etwas langwierig, da es keine Story mit wachsender Spannung etc. ist. Wenn man jedoch einfach über das Leben der beiden lernen möchte, ist das Buch natürlich perfekt. Für mich jedoch etwas langwierig und langweilig, sonst wirklich sehr schön und für Afrika- oder Reise-Liebhaber perfekt.
Mich hat dieses Buch so berührt und ich würde es jedem empfehlen. Der Schreibstil von Gesa Neitzel ist sehr flüssig und sie hat mich richtig in die Geschichte reingezogen, was sich beim Lesen anfühlt als ob man selbst dabei ist. Das Buch ist eine Kombination aus Abenteuer, Biografie und Bericht. Zudem werden viele wichtige Fakten über das Land Afrika mit seiner Tier- und Pflanzenwelt mitgegeben. Ich habe während dem Lesen so mitgefühlt, mitgelitten, mitgefiebert, mitgelacht und mich mitgefreut. Die Geschichte hat mir mega Afrika Vibes mit auf den Weg gegeben und den Wunsch selbst an einer Foto-Safari teilzunehmen. Gesa Neitzel vermittelt zudem wichtige Werte bzgl Nachhaltigkeit und dem Tier- und Artenschutz. Ich hoffe, ich werde viele weitere Bücher der Autorin lesen.
"Löwenherzen" von Gesa Neitzel macht definitiv Lust auf eine Safari durch Afrika und hält was es verspricht: viele tierische Geschichten, Lagerfeuerromantik und Elefantenglück. In ihrem dritten Buch geht es um die Zeit die sie zusammen mit ihrem Freund Frank in Afrika verbracht hat. Wir begleiten die beiden auf einem Roadtrip durch drei afrik. Länder. Besonders die beiden ersten Teile (über Botswana & Namibia) haben mir gut gefallen; im dritten Teil (Sambia) geht es nicht mehr chronologisch zu und war für mich auch insgesamt beim lesen etwas konfuser und unzusammenhängender. Insgesamt aber definitiv eine Empfehlung und vorsicht: Fernweh-Gefahr! :)
Ich weiß auch nicht, aber irgendwie konnte es mich nicht richtig abholen. Das tut mir so leid, denn ich finde Gesa so sympathisch und liebe Afrika - eigentlich eine gute Voraussetzung. Aber mir hat auch ihr letztes Buch Wonderful Wild schon nicht mehr so gut gefallen, wie noch Frühstück mit Elefanten. Es war aber definitiv kein schlechtes Buch! Man bekommt einen wunderbaren Einblick in noch mehr Länder des südlichen Afrikas und viele Informationen zu Tieren, Land, Leuten und Politik. Außerdem lernen wir endlich Frank kennen und begleiten die beiden auf ihrer Reise durch den halben Kontinent.
Ich denke, dass ich das nächste Buch auf jeden Fall wieder lesen werde.
Interessantes Buch über die Reiseerfahrungen in Botswana, Namibia und Sambia. Dabei wurde sowohl von schönen Erlebnisse als auch Pannen berichtet. Im Mittelpunkt stand natürlich wieder die Natur und Wildnis Afrikas. In Zusammenhang mit diesen Themen wurden auch immer wieder aktuelle Probleme angesprochen wie zB Wilderei oder auch positive bzw negative Aspekte des Tourismus. Für die Länge des Buches bekommt der Leser einen vielfältigen und persönlichen Einblick in die faszinierende Welt Afrikas, obwohl ich mir manchmal noch mehr Hintergrundinformationen gewünscht hätte.
Fernweh ist bei diesem Buch einfach vorprogrammiert. Von Seite 1 an schafft Gesa Neitzel es einen gedanklich nach Afrika zu versetzen. Der Kontinent, der so voller Wunder und Abenteuer steckt. Ich war selbst bereits mehrmals in Afrika und kann ihre unbeschreibliche Liebe und Faszination für diesen Teil der Erde nur zu gut nachvollziehen. Ein absolutes Must-Read für alle Afrika Liebhaber!
Die wunderbare Geschichte eines Abenteuers- die Afrikanische Landschaft ist einfach eine beeindruckende Kulisse für jede Erzählung. Ganz besonders gefallen hat mir hier, wie sich die beiden (Gesa und Frank) und die Natur genug waren. Die Autorin schreibt sehr warmherzig und voller Respekt über Land, Leute, Tiere und sogar über den Land Rover Ellie.
Ein tolles Buch, das Fernweh nach Afrika macht! Pro: toller Schreibstil, spannende Geschichten, vermittelt Wissen über Afrika, inspirierend Contra: gegen Ende ging der rote Faden etwas verloren, aber trotzdem ist es ein 5 Sterne-Buch!
Das Buch hat mich wieder komplett überzeugt. Gesa Neitzel schildert die Erlebnisse so, als ob man selbst dabei gewesen wäre und inspiriert die Leser dazu, selbst mal Neues zu wagen.