Gefühle sind gefährlich. Sie brechen einem das Herz. Und ihres ist zu wertvoll, um es in Gefahr zu bringen.
Ava Walker sehnt sich nach einem Nachdem sie wegen einer Herzerkrankung während ihrer Highschool-Zeit viel verpasst hat, soll auf der Preston University nun alles anders werden! Ava ist fest entschlossen, der zweiten Chance - die sie durch das Herz eines anderen Menschen, das nun in ihrer Brust schlägt, bekommen hat - gerecht zu werden. Endlich will sie selbstständig sein, Freunde finden und ein "normales" College-Leben führen. Doch dann trifft sie gleich an ihrem ersten Tag auf Dexter - und merkt schnell, dass er ihre Welt vollkommen auf den Kopf stellen kann. Denn obwohl er Ava immer wieder von sich stößt, bringt er ihr Herz doch bei jeder Begegnung dazu gefährlich schnell zu schlagen...
Und damit ist es vorbei. Puh, ich weiß nicht. Ähnlich wie Band 1 hatte ich auch bei diesem Buch das Gefühl, dass es irgendwie etwas "zu lang" war. Es musste immer noch mehr Drama drauf gelegt und das schon existente länger gezogen werden, damit das Buch nicht endet. Dabei glaube ich, so 100 Seiten weniger hätten ihm gerade deshalb sogar gut getan. Hätte allen auch einiges an Hin & Her erspart. Dazu ging mir Dexters Beschützerinstinkt manchmal ziemlich auf die Nerven - aber okay, das ist eine Charaktersache. Charaktere, die so handeln und so fühlen, dürfen und sollen ja existieren. Ich fand es auch größtenteils schlüssig und zu ihm passend. Die stellenweise auftretende Romantisierung dessen fand ich allerdings fragwürdig. Umso mehr hat es mir aber gleichzeitig gefallen, wenn die Protagonistin sich davon nicht hat einlullen lassen, sondern gegengehalten hat.
Ich glaube, abschließend stelle ich einfach für mich fest, dass mir beide Teile etwas "too much" sind. Etwas weniger Drama, etwas weniger Hin und Her, auch wenn es dann weniger Seiten sind, und ich wäre wesentlich zufriedener gewesen. Denn Kim Nina Ockers Schreibstil finde ich gut: Humoristisch, emotional, flüssig. Und gerade bei dem Wiedersehen mit Jamie & Carter aus Band 1 ist mir auch nochmal aufgefallen, dass ich die beiden an sich und auch zusammen sogar gern mochte. Nur wurde mir ihre Geschichte damals etwas madig gemacht und hier war es stellenweise ähnlich. Trotzdem kriegt dieser Band ein halbes Sternchen mehr, weil ich es nicht so extrem empfunden habe, wie bei seinem Vorgänger.
Ein Buch, das mir mein Lesefazit ganz und gar nicht leicht gemacht hat. Monatelang habe ich mich auf "Everything I Ever Needed" von Autorin Kim Nina Ocker gefreut. Die ersten Seiten waren so so vielversprechend, aber dann entwickelte sich die Geschichte in eine Richtung, die mir leider weniger gefallen hat...
Doch zuerst: Ich liebe das Cover! Es ist schlicht und gefällt mir um einiges besser, als das von Teil eins. Es ist in meinen Augen ein typisches New Adult-Cover und generell Geschmackssache. Ich jedenfalls finde es ansprechend. Der Schreibstil von Kim Nina Ocker hat mir ausgesprochen gut gefallen. Ich bin begeistert!
Die Charaktere konnten mich weder individuell von sich überzeugen, noch als Pärchen. Die Freundschaft zwischen Ava und Dexter habe ich nicht fühlen können. Beide haben sich oft schlimmer, als Kinder gestritten und verhielten sich meist kindisch und unvernünftig. Ava ist eine austauschbare Protagonistin, die viele Klischees erfüllt. Dexter war durchweg ein Idiot und reagierte schnell über. Sein Beschützerinstinkt war ebenfalls klischeehaft und nervig. Er veranstaltete zudem unnötiges Drama und hetzte andere Charaktere auf. Ich mochte ihn kaum. Vieles war mir zu viel des Guten, weshalb ich Dexter letztendlich in seiner Rolle als Bad Boy nicht mehr ausstehen konnte. Seine dunkle Vergangenheit erfüllt ebenfalls jegliche Klischees.
Mir hat es sehr gut gefallen, dass Jamie und Carter aus Teil eins in "Everything I Ever Needed" wieder erscheinen und Dexter aufbauen und unterstützen. Leider gibt es im Buch eine Szene, die erste Kussszene zwischen Ava und Dexter, in welcher die Autorin ausversehen den Namen von Carter geschrieben hat. Dies ruinierte mir leider diesen "magischen" Moment. Generell konnte ich eine liebevolle Anziehung zwischen Ava und Dexter bis zum Ende nicht spüren. Beide kommunizierten schlecht miteinander, weshalb öfter Missverständnisse entstanden. Außerdem hat Ava den Großteil des Buches einen Freund, der nichts für ihre Beziehung übrig hat und trotzdem hält sie an ihm fest, obwohl sie ganz genau weiß, dass sie ihn verletzen wird. Solch ein Verhalten kann ich persönlich gar nicht nachvollziehen. Zusätzlich wurde mir ihre Trennung zu schnell abgetan, obwohl Ava zuvor ein riesiges Drama daraus gemacht hat. So in etwa: Er (Hab seinen Namen bereits vergessen) geht fremd, dann kann ich ja jetzt auch mit Dexter offiziell rummachen...
Die Handlung begann wirklich sehr vielversprechend. Doch leider haben mich die Stimmungsschwankungen der Charaktere und dieses unnötige Drama extrem gestört, sodass ich keinen Spaß mehr während dem Lesen hatte. Zum Glück wurde mit dem Thema Organspende sensibel und informativ umgegangen. Dies wurde toll vermittelt. Das Ende des Buches war nicht sonderlich überraschend.
Zusammenfassend leider ein kleiner Flop für mich. Ich denke, dadurch, dass ich sehnsüchtig auf diese Geschichte gewartet habe, wurde ich letztendlich noch mehr enttäuscht. Ich hätte dieses Buch so gerne geliebt, aber leider konnte es mein Herz nicht berühren.
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2.5 Sterne || Mochte ich noch weniger als Band 1. Ava war total kindisch und hatte null Entwicklung. Dexter fand ich toll und ich versteh nicht warum er sich von Ava so behandeln hat lassen. Ihr Verhalten ging mir auf die Nerven. Sie kam mir teilweise wie ein zickiger Teenager vor, weil sie ihren Willen nicht bekommen hat. Die Dialoge kamen mir auch etwas aufgesetzt vor und ich konnte sie nicht ernst nehmen, wenn sie Sex Blödmann genannt hat. Wie alt ist sie?!?! Für mich waren da auch keine Gefühle oder Spannung zwischen den Beiden spürbar Das über Nathan einfach nichts mehr kam nach dem Telefonat versteh ich null. Immerhin waren die Zwei doch länger zusammen.
In dem Buch geht es um Ava, die eine Herztransplantation hinter sich hat und nun ans College geht und um Dexter, der ihr immer wieder über den Weg läuft und in ihr Gefühle auslöst, die sie nicht haben sollte, da sie in einer Beziehung ist. Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht. Es beginnt mit dem ersten Tag am College, wo Ava bei einer Schnitzeljagd mitmachen muss und ihr Partner der aufdringliche Dexter ist. Auch wenn sie sich die ganze Zeit immer wieder zanken, fliegen dennoch ein paar Funken zwischen ihnen. Dexter war mir schnell sehr sympathisch. Er ist eine sehr zerrissene Persönlichkeit die zwischen arrogant, charmant, empfindlich und verletzlich herumspringt. Er wurde dadurch so intensiv und menschlich. Mit Ava dagegen war es für mich ein auf und ab. Sie wirkte auf mich oft wie eine kleine Dramaqueen. Dennoch konnte ich viele ihrer Handlungen gut nachvollziehen. Die Nebencharaktere wie Madison und Than, aber auch Jamie, Carter und Simon habe ich sehr geliebt und mir gewünscht, dass diese öfter vorkommen. Nathan dagegen fand ich unausstehlich. Der Typ ging mir einfach nicht runter.
Was ich aber sehr geliebt habe, waren die Klischees🥰 Ich mag Klischees allgemein ganz gerne, aber dass die Protas sich darüber auch noch bisschen lustig gemacht haben, fand ich so toll! Und was ich ganz wichtig finde: die Moral! Organspenden retten Leben. Und ich finde es toll, dass die Autorin so ein wichtiges Thema angesprochen hat!
Dieses Buch hat so viel Spaß gemacht! Ich mag den Humor richtig, richtig gerne und habe viel mehr gelacht, as ich bei dem Thema erwartet habe. Aber ich fand es super gut geschrieben, mochte die Handlung sehr, sehr gerne und habe beim lesen mehrmals gedacht, dass das ein Buch ist das ich auf jeden Fall nochmal lesen will. Herzensbuch ❤️ (hehe)
Fangen mir mit dem Schreibstil an. Den Schreibstil von Everything I Ever Needed hat sich sehr schnell lesen lassen, ich bin zügiger durch die Seiten gekommen, als ich erwartet hätte und insgesamt war es einfach sehr angenehm, zu lesen.
Mit den Charakteren war es bei mir, ehrlich gesagt, ein ziemlicher Kampf. Einerseits fand ich Ava und Dexter oft sympathisch, andererseits gab es Seiten und Aspekte ihrer Persönlichkeiten, die ich nicht mochte. Vor allem zu Beginn fand ich Ava total in Ordnung und sehr interessant, jedoch hatte sie auch einige toxische, fast schon zickige Seiten und eine, wie mir aufgefallen ist, äußerst schwierige Doppelmoral, weswegen sie generell sehr widersprüchlich war. Dexter war ein sehr facettenreicher Charakter mit sehr vielen Stimmungsschwankungen, die teils nachvollziehbar waren und teilweise irgendwie fehl am Platz gewirkt haben und stattdessen nur für Verwirrung meinerseits gesorgt haben. Was beide definitiv gemeinsam hatten, war der Hang zum Drama. Manchmal wirkte es nämlich tatsächlich etwas überspitzt. Ihre Beziehung war wirklich in Auf und Ab an Gefühlen und ich bin der festen Überzeugung, dass das Buch ohne Alkohol mindestens 100 Seiten weniger hätte haha.
Die anderen Charaktere fand ich sympathisch und es war wirklich schön, wieder auf Jamie und Carter aus Band eins zu treffen, auch wenn ich zugeben muss, dass ich mich gar nicht mehr richtig an Band eins erinnern konnte. Ich muss aber zugeben, dass Madisons Meinung zu einem Thema (ich werde es jetzt nicht sagen, weil das sonst spoilert) für mich sehr problematisch war. Ich verstehe ihren Ansatz, aber die Art, wie sie es gerechtfertigt hat, fand ich schwach, vor allem da es als Argument rüberkam, welches nur angeführt wurde, weil sie mit Ava befreundet war. Than hingegen fand ich toll. Sie wirkte wesentlich pragmatischer und vielleicht fand ich sie zugänglicher, weil ich mich teilweise mit ihr identifizieren konnte. Auch die beiden Dads Lennie und Carl mochte ich sehr gerne, jedoch wirkten sie irgendwie etwas eindimensional und stereotypisch.
Die Handlung hat meiner Meinung nach eigentlich Sinn ergeben, ein bestimmter Plottwist hat die ganze Sache nochmal spannender gemacht und insgesamt hatte das Buch einen roten Faden, der sich durch das ganze Buch erstreckt hat. Ich fand es vielleicht etwas zu lang, da sich einige Sachen bloß mit kleinen Veränderungen zu wiederholen schienen (Stichwort: Alkohol), aber ansonsten mochte ich es sehr gerne.
Ich hatte schon viel Spaß beim Lesen, auch wenn ich manchmal nur den Kopf schütteln konnte und am liebsten mit den Charakteren des Buches eine offene Podiumsdiskussion angefangen hätte, aber irgendwie fand ich das auch gut, da es mich selbst zum Nachdenken angeregt hat. Einige Aspekte fand ich dann doch zu überspitzt, dramatisch und etwas unnötig, aber insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Die Beziehung zwischen Ava und Dexter hat sich definitiv etwas wirr entwickelt, manchmal konnte ich dem nicht ganz folgen, aber dennoch gab es zwischen eine authentische Chemie. Das Ende war für meinen Geschmack wirklich schön, ich hatte sogar ein paar Tränen in den Augen, es hat das Buch also definitiv rund gemacht, auch wenn etwas mehr Ava und Dexter nicht schlecht gewesen wären. Ich vergebe 4 ⭐️ von 5 ⭐️.
Ich hatte mich eigentlich richtig auf dieses Buch gefreut, allerdings bekam ich eine eher toxische Geschichte. Ava fand ich zu Beginn der Geschichte noch total cool, doch je weiter das Buch ging, desto nerviger fand ich sie. Dexter hatte ein so widersprüchliches Verhalten aufgrund des Plottwists, dass einem schwindelig wurde. Er war einerseits der nette Kerl, der gerne flirtet und im nächsten Moment ignoriert er Ava. Aber das ist ihr egal. Sie sabbert ihm die ganze Zeit hinterher. Die Nebenfiguren fand ich allerdings alle sehr sympathisch. Besonders Avas Dads. Außerdem fand ich es toll, dass wir Carter und Jamie aus dem ersten Teil in einer etwas größeren Rolle gesehen haben. Für mich war das Buch leider nur ein netter read für zwischendurch, doch die Thematik des Buches fand ich gut (Organspende).
Auf dieses Buch hab ich eine gefühlte Ewigkeit gewartet, da es verschoben wurde. Daher tat ich mir echt schwer um mich wieder an den ersten Band zu erinnern, aber mit der Zeit, nachdem Carter und Jamie kurz vorgekommen sind, ist mir einiges wieder eingefallen. Ich mochte den ersten Band irgendwie ein bisschen mehr, aber auch Dexters und Avas Geschichte fand ich toll. Trotzdem dauerte es ein wenig länger, bis man überhaupt sowas wie Gefühle gespürt hat und zum Schluss war mir alles zu schnell zu Ende. Es passierte auch irgendwie zu wenig für mich. Trotz allem hab ich ich die Geschichte und das Hörbuch genossen. 4 Sterne
Ich habe mich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut, da ich 𝚎𝚟𝚎𝚛𝚢𝚝𝚑𝚒𝚗𝚐 𝚒 𝚍𝚒𝚍𝚗’𝚝 𝚜𝚊𝚢 von Kim Nina Ocker so gut fand. Dort habe ich Dexter als Nebencharakter schon kennengelernt und war super gespannt auf seine eigene Geschichte.
Ich denke, dass viele der Punkte, die mir hieran nicht gefallen haben, sehr viel mit mir selbst zu tun haben. Denn ich bin in der letzten Woche eher selten zum Lesen gekommen und konnte dadurch das Buch immer nur ab und zu lesen und nie in einem Stück. In die Geschichte hineingekommen bin ich aber ohne Probleme, der Schreibstil der Autorin ist wunderbar leicht, sodass ich – wenn ich gelesen habe – sofort in einen guten Lesefluss gekommen bin. Ich fand es auch richtig schön, dass Carter und Jamie aus dem ersten Band noch eine kleine Rolle gespielt haben und immer mal wieder aufgetaucht sind.
Im Buch steht das Thema Organspende beziehungsweise Herztransplantation sehr stark im Vordergrund und wird auch immer wieder aufgegriffen. Die damit verbundenen Probleme von Betroffenen und nahestehenden Personen wurden meiner Meinung nach sehr authentisch behandelt und verständlich geschildert.
Doch trotz all dieser positiven Aspekte habe ich auch einige Kritikpunkte. Diese betreffen größtenteils die männlichen Charaktere in diesem Buch – ich habe irgendwie ein persönliches Problem mit dem Beschützerinstinkt. In gewissen Maßen kann dieser noch charmant sein, aber hier war es mir teilweise dann doch too much. Ja, Ava hat einige gesundheitliche Probleme. Aber so extrem reagieren? Obwohl sie selbst davon genervt ist? Mmh. Ich hatte das Gefühl, dass sehr viel über ihren Kopf entschieden wurde und sie von oben herab behandelt wurde. Dazu kommt, dass ich Kosenamen wie „Kleine“ wirklich nicht gerne mag und diese für mich dieses Bild noch verstärkt haben. Das alles kann ich höchstwahrscheinlich mit meinen persönlichen Empfindungen diesem Thema gegenüber begründen, weil es einfach nicht meinem Geschmack entspricht. Dafür erinnerte die Handlung an manchen Stellen wirklich ein bisschen an einen klischeehaften Highschoolfilm (was übrigens auch im Buch geschrieben wurde) gemischt mit ein paar Woodshill-Again-Reihe-Vibes. Das soll jetzt gar nicht böse rüberkommen, viele mögen das sicherlich, aber ich fand nicht, dass das so gut in die Geschichte gepasst hat und es war einfach nicht meins.
Ava mochte ich wirklich sehr gerne, sie ist eine starke Persönlichkeit und lässt sich nicht schnell unterkriegen, auch wenn ich nicht alle ihre Handlungen vollends nachvollziehen konnte. Auch Dexter war ganz cool, wobei es das Wort „verwirrend“ wohl etwas passender trifft. Seine Launen wechseln wirklich oft, aber ich konnte ihn durchaus verstehen. Nur hatte ich bis zum Ende der Geschichte das Gefühl, dass auf mich einfach nicht der letzte Funken übergesprungen ist. Dieses gewisse Etwas hat mir schon sehr gefehlt und ich bin wirklich traurig, dass ich die Geschichte nicht so genießen konnte, wie ich eigentlich gewollt hätte.
𝚏𝚊𝚣𝚒𝚝 Ich wollte es wirklich abgöttisch lieben – doch leider gab es dann einige Dinge, die ich etwas nervig fand und über die ich nicht hinwegsehen konnte.
Ava hatte keine leichte Kindheit, denn eine Herzerkrankung hat ihr das Leben erschwert und auch nach der Herztransplantation war sie nicht sofort gesund, auch Jahre danach ist sie körperlich nicht so fit. Am College möchte sie aber so leben wie alle anderen Studenten und auf eigenen Beinen stehen. Nun ist sie auch wieder in der Nähe von ihrem Freund Nathan, aber die Beziehung ist auch nicht mehr das, was sie einmal war. Dafür schließt Ava neue Freundschaften, wird mutiger und der attraktive und charmante Dexter bringt ihr Leben ganz schön durcheinander.
Dexter kannte ich schon aus "Everything I Didn't Say", da war der Verlust seiner Familie noch frischer, er war entsprechend schlecht gelaunt und auch später noch fand ich ihn immer etwas mürrisch und man konnte immer fühlen, dass er nicht wirklich glücklich ist. Hier lässt er öfter mal seinen Charme spielen, und auch wenn er immer noch leidet, kämpft er nun um Normalität und Stabilität in seinem Leben.
Ava und Dexter zusammen sind einfach ein sehr unterhaltsames Paar, aber Avas Freund, mit dem sie schon seit einigen Jahren zusammen ist, stellt da natürlich ein Hindernis dar. Vielleicht lag es auch daran, dass ich von Anfang an #TeamDexter war und einen Konkurrenten um Avas Zuneigung dann als Bedrohung sah, aber ich fand Nathan direkt unsympathisch und fand, dass er Ava nicht gut tut. Ein anderes Problem waren Dexters Stimmungsschwankungen, die mich auf Dauer schon ein bisschen genervt haben. Mal will er mit ihr zusammen sein und ist ist eifersüchtig auf alles und jeden, dann will er sich doch wieder von ihr fernhalten.
Ein Thema, das hier eine große Rolle spielt, habe ich schon beim Lesen des Klappentexts erahnt, aber es wurde dann doch mehr in die Länge gezogen als ich erwartet hätte. Ich hätte da lieber etwas mehr Liebesgeschichte gehabt, denn die kam in all dem Drama beinahe etwas zu knapp. Zwar werden die Gefühle der Protagonisten gut übermittelt, aber zwischen ihnen passiert rückblickend gar nicht mal so viel. Ich fand alle Gefühle bezüglich Verlust, Krankheit und Familie sehr überzeugend und fand auch, dass die Chemie zwischen Dexter und Ava einfach stimmt, aber ich hätte bei der Liebesgeschichte etwas mehr erwartet.
Fazit "Everything I Ever Needed" hat mir so gut gefallen wie erhofft. Man lernt eine ganz neue Seite von Dexter kennen und die Gefühle der Protagonisten konnte man richtig gut spüren. Nur die Entwicklung der Liebesgeschichte kam mir ein bisschen zu kurz, da hätte ich ein bisschen mehr erwartet.
Wie lange mussten wir auf den zweiten Band der Reihe warten? Sehr, sehr lange! Umso größer war dann die Freude als ich dieses Buch endlich in den Händen halten konnte.
Das Cover ist wieder wunder, wunderschön! Ich liebe die Aufmachung total! Und vorallem nebeneinander sehen sie einfach traumhaft schön aus!
Der Schreibstil von Kim Nina Ocker ist wieder sehr flüssig und locker gewesen. Ich kam gut durch die Geschichte durch. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Dexter und Ava erzählt.
Ava fand ich von Anfang an wirklich sehr sympathisch. Ich fand vor allem ihre Hintergrundgeschichte sehr bewegend. Ihre Dads fand ich besonders süß! Die Dynamik zwischen den dreien hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Ansich muss ich sagen dass Ava eine sehr vernünftige und erwachsene junge Frau ist. Sie hat zu dem gestanden was sie getan bzw. gesagt hat. Sie war ehrlich und herzlich und hat versucht auf eigenen Beinen zu stehen.
Dexter fand ich auch richtig cool. Er ist eher so der Bad Boy. Wild und mit einigen Problemen die er mit sich rumgeschleppt hat. Auch seine Hintergrundgeschichte fand ich sehr, sehr traurig und emotional. Vorallem aber fand ich seine Entwicklung im Laufe des Buches wirklich sehr beeindruckend.
Ohne zu viel Drama ging es in dem Buch hauptsächlich um das Leben der Protagonisten. Es ist eher ruhiger gestaltet. An der einen oder anderen Stelle hätte ich mir vielleicht ein bisschen mehr Action gewünscht. Ansonsten muss ich jedoch sagen war es für mich ein sehr angenehmes Leseerlebnis. Es hat Spaß gemacht die Geschichte zu verfolgen. Es kam dann auch wirklich eine sehr spannende Vermutung auf bei der es mir zwar einen Ticken zu lange gedauert hat, bis diese aufgelöst wurde, aber sie hat auf jeden Fall richtig Spannung reingebracht. Ich wollte ständig weiterlesen um herauszufinden was denn nun los ist.
Insgesamt war es wirklich ein tolles Buch mit der einen oder anderen winzigkleinen Schwäche. Ich kann dieses Buch wirklich jedem ans Herz legen, der gerne etwas ruhigeres New Adult liest. Es war wirklich ein tolles Leseerlebnis und ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin in dem Genre lesen wenn es dann mal welche geben wird.
Mit dem zweiten Band ihrer „Everything“-Reihe hat mich Kim Nina Ocker auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle geschickt!
Ava und Dexter begegnen sich am Einzugstag im Wohnheim der Preston University. Sie haben sich vom Studienbeginn ein völlig neues Leben versprochen, indem sie Altes hinter sich lassen können. Zwischen ihnen besteht sofort eine Verbindung. Doch als Dexter ein übler Verdacht beschleicht, fällt er in alte Muster zurück, und stößt Ava rücksichtslos von sich. Dabei weiß er eigentlich am besten, wie empfindsam Herzen sind ..
Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig. Und während man abwechselnd in die Perspektiven von Dexter und Ava eintaucht, fliegen die Seiten nur so dahin.
Nachdem es schon etwas länger her ist, dass ich die Geschichte von Carter & Jamie gelesen habe, konnte ich sowohl Ava als auch Dexter völlig unvoreingenommen kennenlernen.
Dexter ist ein vielschichtiger Charakter. Einerseits ist er schelmisch und neckend, dann wiederum griesgrämig und barsch. Seine Seele ist gebrochen, zugleich ist er aber voller Sehnsucht. Trotz seiner ausführlichen Charakterdarstellung, fiel es mir manchmal schwer sein Handeln und Denken nachzuvollziehen. Nichtsdestotrotz ist er ein unglaublich vielseitiger Mann.
Ava ist eine freundliche, junge Frau. Sie ist sehr ruhig, und zieht sich gerne für sich zurück. Doch gibt es auch Momente in denen sie vom Ehrgeiz gepackt wird, aus sich herauskommt und über sich hinauswächst. Sie ist taff, hält sich aber lieber im Hintergrund zurück. Ihr Leben war bisher keine leichtes ...
Obwohl von Beginn zwischen Dexter und Ava die Chemie stimmt, entwickelt sich die Beziehung gemächlich, nimmt einige Umwege, und geht nach einigen Schritten vor, auch immer mal wieder einige zurück. Es ist verheißungsvoll, aber auch kräftezehrend und beschwerlich.
In Kombination mit den emotionalen und gewichtigen Themen, die behandelt werden, sowie Dexters Verdacht entstehen ein nervenaufreibendes Auf & Ab, das die Story um Ava & Carter so ergreifend macht, das mir beim Lesen angst und bange wurde.
Mein Fazit: Die Liebesgeschichte ist echt süß, jedoch etwas verhalten und plätschert zuweilen etwas vor sich dahin. Die besonderen Umstände sorgen aber für ein herzzerreißendes Leseerlebnis!
4,5 Sterne! ⭐ - Tolle Story und Drama in einem guten Rahmen 😄 - Dexter ist so toll! Mit Ava musste ich erstmal warm werden und das hat gedauert aber ab der zweiten Hälfte mochte ich sie auch 🥰 - Es hat mir so viel besser gefallen als Everything I didn't Say! 😳
Den halben Stern Abzug gibt es dafür das ich mit Ava nicht von Anfang an klar kam, ihre Art am Anfang war naja 🙈
Was war das? :D Selten hab ich ein so schlechtes und lächerliches Buch gelesen. Die Charaktere waren allesamt unsympathisch und so vieles hat null Sinn ergeben. Ohne den Buddyread hätte ich das nicht durchgezogen.
Puuh, ich weiß nicht.. die Story und das Thema sind süß verpackt.
Ich mag dieses Cover und das vom ersten Teil ungemein. Ich finde es schön, wenn die Farben etwas kräftiger und nicht immer Pastell sind.
Die Charaktere schwanken mir viel zu sehr mit ihren Gefühlen. In einem Moment lieben sie sich abgöttisch, im nächsten ignorieren sie sich. Ich fand das sehr schwierig nachzuvollziehen.
Man kann das Buch lesen. Es ist ein Folgeband entsprechend werden auch die Charaktere aus dem ersten Band wieder aufgegriffen und haben auch ihren Teil beizutragen, aber es ist auch kein muss.
An sich fand ich die Storyline des Buches echt gut, aber es war für diese Story viel zu lang. Das ganze Hin und Her hat mich irgendwann total genervt und Ava hatte kaum eine Verwandlung im Buch. Dexter hingegen fand ich wirklich gut, da man seine Verwandlung mitansehen konnte. Insgesamt 3 Sterne :)
Ein Buch, was sich einfach nur anfühlt, wie nachhause kommen. Und zwar von der allerersten Sekunde an. - Obwohl ich den ersten Band überhaupt nicht gelesen habe. Das ich das nicht getan habe, tut dem Buch gar keinen Abbruch. Ich glaube zwar, ich werde mir Band 1 auch noch zulegen und die beiden Bänder dann ein paar Monate später mal hintereinander weg lesen, aber es ist definitiv kein Muss, wenn euch Band 1 nicht anspricht. Bei mir ist es so: Ich nehme mir an sich NIE vor, ein Buch zu rereaden. Ich mache es sehr selten und bei New Adult habe ich es tatsächlich noch nie gemacht. Doch dieses Buch ist besonders. Ich danke der wunderbaren Autorin für dieses Jahreshighlight. Ich weiß nicht genau, wie es dazu kam, aber ich konnte mich direkt auf Ava und Dexter einlassen und habe die beiden für ihre Persönlichkeit geliebt. Es dauert, bis sie sich wirklich aufeinander einlassen können, doch ihre Geschichte war für mich einfach.. ich konnte nicht aufhören zu Schmunzeln. Und gleichzeitig blutete mein Herz mit, bei jeder umgeschlagenen Seite. Sympathisch sind jedoch nicht nur Ava und Dexter, sondern auch Avas Eltern gefallen mir super. Und Carter und Jamie habe ich ins Herz geschlossen, obwohl ich ihre Geschichte noch gar nicht kenne. Ich glaube, auch die wird mir gefallen. Und die wenigen Punkte die ich kenne, werde ich bis zum Lesen mit Sicherheit vergessen/verdrängt haben, sodass ich mich vollendst drauf einlassen kann.
Hat mir nicht besonders gut gefallen. Komisches Tempo (die ersten 100 Seiten spielen nur an einem Tag, am Ende dann Zeitsprünge) und meiner Meinung nach keinerlei Chemie zwischen den Protagonisten. Den anderen heiß zu finden reicht für mich schon lange nicht mehr als Grund für eine Liebesbeziehung, für Bettgeschichte ja, aber Liebe spüre ich da nicht… und ansonsten gehen sie sich doch eigentlich nur einander auf die Nerven?!
Und Dexter stammt gefühlt aus einem Buch von vor 10-20 Jahren. Mürrisch, herrisch und problembelastet zu sein ist für mich im Jahre 2022 nicht mehr unwiderstehlich. Ich dachte mir dagegen nur ständig „Geh,Ava, geh und schlittere nicht von einer toxischen Beziehung in die nächste.“
•Meine Meinung• Der Schreibstil war auch wie im ersten Teil sehr flüssig und leicht zu lesen und ich konnte sehr schnell ins Geschehen eintauchen. Die Geschichte wird aus zwei Sichten erzählt, Dexter und Ava. Beide erlebten etwas womit sie immer noch zu kämpfen haben. Ava fand ich von Anfang an sympathisch, trotz ihren Ängsten und Zweifeln Kämpft sie sich Tapfer wieder ins Leben. Sie ist entschlossen, stark, und lässt sich nicht gerne etwas Vorschreiben. Dexter wirkt zwar distanziert, ist aber ein Herzensguter Mensch. Seine Freunde sind ihm sehr wichtig und das merkt man. Das Thema Herztransplantationen wird meiner Meinung nach etwas zu Romantisiert, denn so einfach wie im Buch ist es in der Realität absolut nicht. Das aufeinandertreffen von Band 1 und 2 fand ich einfach wundervoll, Jamie, Carter und lila sind einfach toll und es hat mir einfach Spaß gemacht sie wieder zu sehen. Durch die lange Warte Zeit und der Liebe zu Band 1 waren meine Erwartungen etwas zu hoch, auch störte es mich das es nicht so viele Herzenmomente zwischen Dexter und Ava gab. Es war ein hin und her und dann waren sie zusammen. Doch die Neckereien und der Humor hat es definitiv etwas ausgeglichen. -Fazit- Trotz den aufgeführten „negativen“ Punkten hat mir das Buch gut gefallen auch wenn ich ein bisschen traue bin die Gruppe nicht wieder zu sehen. Das Buch bekommt 4/5✨ da es trotzdem eine schöne Lesezeit war.
Okay - ein weiteres Mal hat ein Buch mich zu Tränen gerührt, aber es war so viel emotionaler und intensiver als alles was ich dieses Jahr gelesen habe - wow. Ich habe mich jetzt ein Jahr auf dieses Buch gefreut, und bekanntlich ist Vorfreude ja die schönste Freude, aber in diesem Fall war meine Freude beim lesen noch einmal deutlich größer. Ich habe es so genossen zu lesen, mit jeder Seite die Gefühle gespürt und mitgefühlt und den Wendepunkt auch wieder mal absolut nicht kommen sehen. Einfach wow - ein potentielles Jahreshighlight, und ein so so so gelungenes Buch, was mich in allen Punkten überzeugen konnte. Ich weiß ich habe es öfter schon gesagt, aber bei diesem Buch muss ich drauf bestehen: lest dieses Buch! Und fühlt es, so wie ich. Ihr werdet es nicht bereuen, vertraut mir.
Der 2. Teil der Everything Reihe hat mir leider nicht ganz so gut gefallen wie der erste. Die Protagonisten Ava und Dexter habe ich aber trotzdem sehr gemocht, doch ihre Geschichte hatte für mich häufig ein bisschen zu viel Drama. Trotzdem war der Schreibstil wieder klasse und man konnte das Buch super lesen. 4/5⭐
"Everything I even needed" von Kim Nina Ocker ist eine Herz zerreißende College Liebesgeschichte. Super wichtiges und ernstes Thema, dass im Buch behandelt wird und regt einem zum nachdenken an. Die Geschichte beginnt wie in einem Film und lässt einem vom eigenen College leben träumen. Spannende Charakter von denen ich gern noch mehr erfahren hätte. Und auch der Schreibstill ist sehr angenehm. Das Ende kam mir persönlich etwas zu schnell und ich hätte mir gewünscht, dass man noch etwas mehr Einblick in die Gedanken und Gefühle der Charaktere hineinblicken kann. Alles in allem aber seine super tolle Geschichte die ich definitiv empfehlen kann.
Es hätte ein bisschen weniger sein dürfen. Die Story war doch etwas in die Länge gezogen und mir persönlich etwas zu viel. Ich konnte das Buch auch nicht schnell durchlesen, sondern musste immer wieder eine Pause machen. ⭐⭐⭐⭐
Ich liebe ihre Geschichten einfach. So wunderschön und emotional wow. Ich hab die Geschichte so sehr gefühlt obwohl ich mit keinen dieser Themen in Verbindung stand, es hat mich mitgerissen Ich empfehle es euch allen so sehr