A rare visitor arrives at the Black Joseph, longtime butler to the recently deceased Earl of Helliwell. Convinced that his master's death was no accident, Joseph is convinced that someone had a hand in it. Then there are the Earl's cryptic last "Take care of the talking books." Puzzled by the strange message, Nathalie, Louise and Constable Strutner turn to bookseller Paige Rittinghouse for answers. Paige soon uncovers the truth behind the Earl's mysterious library - but that's only the beginning of the mystery ...
About the There was nothing in the will about this ...
Cottages, English roses and rolling that’s Earlsraven. In the middle of it the "Black Feather”. Not only does young Nathalie Ames unexpectedly inherit this cosy inn from her aunt, she also falls heir to her aunt’s secret double life! She solved criminal cases together with her cook Louise, a former agent of the British Crown. And while Nathalie is still trying to warm up to the quirky villagers, she discovers that sleuthing runs in the family.
Dieser Band der Reihe hat mir wieder richtig gut gefallen. Das mag daran liegen, dass Bücher hier eine grundlegende Rolle spielen :) Irgendwie mag ich Geschichten, in denen eine Bibliothek auftaucht, und in dieser werden "sprechende Bücher" gesucht. Ich mochte das Rätselhafte daran sehr. Ansonsten ist es ein gemütlicher, ruhiger Krimi, der eine richtig schöne, heimelige Atmosphäre hat. Mag auch daran liegen, dass es bereits der 13. Band dieser Reihe ist, und man daher die Protagonisten schon recht gut kennengelernt hat. Ich mag diese Reihe einfach sehr; das Setting, die Charaktere, die Atmosphäre und die zum Teil etwas speziellen "Fälle".
Der Earl of Halliwell wird tot aufgefunden. Der Butler glaubt nicht an einen Unfall und beauftragt Nathalie, sich der Sache anzunehmen. Außerdem hat der Earl dem Butler mit dem letzten Atemzug mitgeteilt, er solle sich um die sprechenden Bücher kümmern. Ein Rätsel, das nur ein professioneller Bücherwurm lösen kann. Also wird Paige Rittinghouse in die Ermittlungen mit einbezogen. Der dreizehnte Fall für das Team aus dem Black Feather ist gut konstruiert, braucht aber ein wenig um in Schwung zu kommen. Da der Kreis der Verdächtigen schnell immer kleiner wird, bleibt das Hauptaugenmerk auf der Suche nach den sprechenden Büchern, welche aber nur durch Beharrlichkeit und Zufall gefunden werden. Die Nebenschauplätze (Nathalies Eltern, ein Heiratsantrag und Freds Versuch den Landmarkt zu vermarkten) überschatten die Ermittlungen ein wenig. Aber hier wird nicht weiter gespoilert. Ich muss gestehen, ich halte es mit Nathalies Mutter, die ihre Liebe zu englischen Landkrimis entdeckt - ich auch!
Vera Teltz liest routiniert wie immer, da kann ich mich gar nicht dran satt hören (gibt es das?).
Fazit: ich bin definitiv süchtig, auf zum nächsten Fall!
Nicht nur Natalie findet, dass gerade auf dem Land dermaßen viele Verbrechen begangen werden, dass es kaum jemand glauben wird, und sich wohl eine Krimireihe zu schreiben lohnen würde. Auch den Titel für dieses Buch liefert die smarte junge Besitzerin des "Black Feather" gleich mit 😉
Und in der Tat ist der Fall ganz schön knifflig, doch Constable Strutner und seine Truppe an Helfern können auch diesen wieder souverän lösen.
Mir diente das Hörbuch als Untermalung beim Stricken und hat mich mehr als nur schmunzeln lassen. Somit gebe ich 96/100 bzw. 10/10 Punkte.