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Fraueninsel #1

Zipfelklatscher: Fraueninsel 1

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Dass die bayerische Idylle nicht gleich eine bessere Männerauswahl bedeutet, muss die Fraueninsel-Fischerin Kati schon seit Jahren feststellen. Trotz konservativer Tradition ihrer Heimat, tanzt sie dennoch öfter mal im Nobelhotel des Ortes auf fremden Hochzeiten. Das geht so lange gut, bis ihr der spießige neue Hotelmanager einen Strich durch die Rechnung macht und sie auf gleichzeitig in ein unerwartetes Liebesabenteuer stürzt...

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First published February 12, 2013

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Heidi Hohner

9 books

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Profile Image for Susanna Montua.
Author 8 books7 followers
March 15, 2014
Meine Meinung:

Das erste, was mich voll in seinen Bann gezogen hatte, war das bunte Cover. Beim Stöbern stieß ich darüber und war sofort Feuer und Flamme. Dieses urig Bayrische, die Gummistiefel, das Bett und das alles ringsherum. Hier versprach ich mir direkt Spaß und Romantik. Der Klappentext tat dann sein Übriges. Auf mehreren Hochzeiten tanzen? Hmm – hier steckt Potenzial drin.

Und so ging es dann direkt los mit
Kati Lochbichler ist die Ich-Erzählerin und alles andere, als gewöhnlich. Sie hat Kanten und Ecken, ist auf der Fraueninsel eine tapfere Fischerin und absolut liebenswert dank ihrem urbayrischen Lebensstil. Nur Spaß darf ab und an sein.
Neben ihr gibt es dann noch den Bonifaz Lochbichler, ihren Papa. Er ist ein herzensguter Mensch, aber schon leicht zerstreut.
Die Emerenz macht das Chaos eigentlich perfekt. Sie ist überall und nirgendwo und das weiß jeder und der, der es nicht weiß, der bekommt es von ihr heißer als die Samstagssuppe serviert.
Michi-Mike hingegen hat so etwas Knuffiges. Kein Schönheitsideal, aber eben etwas »Gewohntes« in dem Ganzen Durcheinander.
Und David Krug, der Schweizer auf Abwegen vervollständigt die Geschichte natürlich. Ein Ekel wider Willen, oder so ;)

Die Sprache ist bayrisch. Jawohl und ich hatte einen riesen Spaß. Was erklärt werden muss, wurde in den Fußzeilen erklärt und der Rest ging auch so. Ich habe richtig Spaß beim Lesen gehabt, die Charakter wirklich bayrisch reden hören, in meinen Gedanken. Und das hat die Dialoge richtig frisch gehalten und belebt, ganz großes Kino :)

Fazit:
Die Geschichte startet rasant, mit vollem Tempo, ehe sie dann, für Erklärungszwecke, ein klein wenig abflacht. Die gewählte Sprache, die gestreuten Dialoge, alles ist wirklich ganz toll angesetzt, jedoch kam für mich die Romantik ein klein wenig zu kurz. Klar, sie ist da, ohne Frage. Aber durch die nüchterne Erzählweise ging ihr damit ein wenig der Reiz flöten. Leider. Und das habe ich wirklich etwas vermisst.
Der humorvolle Teil der Story hingegen kam super zur Geltung. Man könnte meinen, es war sogar ein Hauch Krimi dabei, jawohl.
Alles in allem würde ich wahnsinnig gern auf die Fraueninsel reisen und mir die Kulisse, die von Frau Hohner beschrieben wurde, einmal selbst anschauen. Ich mag Kati sehr und das Ende hätte nicht besser sein können. Auch die Katastrophen waren wirklich klasse verstrickt und luden zum Mitfiebern ein. Aber ich muss wirklich sagen, was die Romantik betrifft, hatte ich ein klein wenig mehr Kribbeln, ein klein wenig mehr miteinander gewünscht.
Eine lustige und witzig erzählte Geschichte, mit einem Hauch von allem, aber leider ohne mich wirklich abzuholen.
112 reviews16 followers
June 2, 2015
Heidi Hohner präsentiert uns mit ihrem Buch „Zipfelklatscher“ eine äußerst unterhaltsame, kurzweilige aber auch sehr vorhersehbare Ferienlektüre. Wie der Buchtitel und das entzückende Cover bereits vermuten lassen, entführt uns die Autorin an den wunderschönen bayrischen Chiemsee.
Auf der kleinen Fraueninsel lebt die 29-jährige Kati Lobichler, die nach dem Tod ihrer Mutter, den elterlichen Fischereibetrieb von ihrem Vater Bonifaz übernommen hat. Fleißig und traditionsbewusst, beliefert die junge Singlefrau täglich die Hotels der Insel mit fangfrischen Renken und in der Sommersaison öffnet Kati mit ihrem Vater den eigenen Gastgarten um Räucherfische und frische Fischsemmeln an die zahlreichen Touristen und Inselbesucher zu verkaufen. Die selbstbewusste Kati genießt ihren urbayrischen Lebensstil aber gönnt sich sehr wenig Zeit für ihr Privatleben. Ihr einziges Vergnügen besteht darin, gelegentlich das „Hotel zum See“ aufzusuchen um sich dort unter die diversen Hochzeits- und Festgäste zu mischen und unerkannt die Nächte durchzutanzen.
Als Kati jedoch eines Tages dabei erwischt wird, lernt sie den Hotelmanager David Krug kennen und findet mit der Zeit immer mehr Gefallen an dem attraktiven Schweizer. Im Laufe der Geschichte gerät ihre Freundschaft zu David jedoch durch etliche Missverständnisse immer wieder in Gefahr und plötzlich droht auch noch der Verlust ihres Fischereibetriebes. Nur der Zusammenhalt der Chiemseer kann Kati und ihre Gastwirtschaft noch vor dem Ruin retten.

Obwohl der Roman nicht mit Klischees spart, schafft es Heidi Hohner mit ihrer Geschichte, romantische Urlaubsstimmung aufkommen zu lassen und weckt die Sehnsucht nach Urlaub am See. Die Schilderungen der wunderschönen Landschaft rund um den Chiemsee laden ein, in die Geschichte einzutauchen und man bekommt kurzerhand Lust die Fraueninsel selbst zu erkunden und in ein knackiges Fischsemmerl zu beißen. Mit viel Witz und Humor wird die gemütliche Lebensart am Chiemsee beschrieben und auch die Charaktere werden detailreich und liebevoll gestaltet. Der zerstreute Bonifaz, Katis alter Jugendfreund Michi-Mike und die neugierige Nachbarin Emerenz, sind nur einige Protagonisten, die den Roman zu einer einmaligen bayrischen Sommerlektüre machen.
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