Die Theaterszene in Brighton steht Viktor de Ruiter gibt sein Comeback auf einer der renommiertesten Bühnen in seiner Heimatstadt. Schon bei der ersten Pressekonferenz trifft er auf die Journalistin Hannah, die ihn am liebsten nie wieder begegnen würde, denn die beiden verbindet eine nicht gerade glückliche Vergangenheit. Obwohl es Jahre zurückliegt, hat Hannah nichts vergessen. Und jetzt soll sie die Proben für das Kulturereignis des Jahres begleiten – eigentlich die Karriere-Chance, auf die sie hingefiebert hat. Je mehr Zeit sie mit Viktor verbringt, desto stärker fühlt sie sich wieder zu ihm hingezogen. Ob es für die beiden doch noch ein Happy End gibt?
Ach es war so schön in die Chestnut Road zurückzukommen. Es war ein bisschen wie nach Hause kommen. Hannah war mir im ersten Band schon sympathisch und die Story hat einfach super zu ihr gepasst. Sie ist ein bunter Mensch ohne sich massiv damit in den Vordergrund zu drängen. Viktor ist (entgegen jedem Klischee) sehr bodenständig und nicht daraus aus im Mittelpunkt der Presse zu stehen. Die gemeinsame Vergangenheit (Childhood-Friends) beschäftigt beide noch sehr, da fand ich den Bogenschluß zu dem Theaterstück sehr treffend. Beide haben zusammen eine tolle Dynamik und schaffen es zusammen die Vergangenheit hinter sich zu lassen. Ich mochte die beiden einfach zusammen. Sehr hat mich gefreut, das wir wieder Gast sind im Little Italy. Das Leben im Restaurant war für mich im ersten Band ein kleines Highlight.
Einzig Viktor seine Mutter fande ich sehr übergriffig. Das hat mich so an die amerikanischen „Dance-Moms“ erinnert. Der eigene Traum soll durch die Kinder verwirklicht werden.
Nachdem ich von Band 1 "Liebe kann doch jedem mal passieren" so begeistert war, wollte ich auch unbedingt Band 2 lesen.
Leider ist dieser Roman inhaltlich nicht so zauberhaft geworden wie Band 1. Handlungsort ist weiterhin dasselbe Häuschen in Brighton. Diesmal sind die Protagonisten Victor, der sein Comeback als Schaupsieler am Theater feiert und vor 9 Jahren Hannah sehr verletzt hatte. Stilistisch wechseln sich die Sprecher kapitelweise ab, sodass man beide Seiten aus ihrer Perspektive miterlebt. Von der Schnelligkeit her hatte ich das Gefühl, dass der Mann etwas langsamer spricht als die Frau.
Die beiden Protagonisten haben mich leider nicht um den Finger wickeln können. Sie waren mitunter nervig und ich habe die Augen verdreht, als sie schon recht früh übereinander hergefallen sind, statt sich einfach erst einmal klar über ihre vergangenen Probleme auszusprechen. Nach einer Aussprache hätten gerne ein paar süße Dates folgen können, um schließlich ein neues Drama zu entfachen und im Anschluss mit einem Happy End abzuschließen. Na ja, so hatte ich gegen Ende aber tatsächlich mehr Interese an Eve, der kleinen Schwester Hannahs, die eine in meinen Augen reifere Entwicklung wiederfahren hat als die Protagonisten, die deutlich älter sind als die 18-Jährige. Aber ich bin hoffnungsvoll über Band 3 und sehne mich schon auf ein schönes Wiedersehen!
„Liebe und all das Theater“ von Anne Sanders ist der zweite Band ihrer romantischen Reihe um die Bewohner der Chestnut Road in Brighton. Hannah arbeitet als Journalistin einer kleinen Lokalzeitung in ihrer alten Heimatstadt Brighton. Sie ist völlig überrumpelt, als sie bei einer Redaktionssitzung erfährt, dass der bekannte Schauspieler Viktor de Ruiter sein Debüt auf der Theaterbühne ausgerechnet in Brighton gibt. Hannah und Viktor verbindet schon seit ihrer Kindheit eine gemeinsame Geschichte, aber nach einer leidenschaftlichen Nacht vor neun Jahren brach der Kontakt komplett ab. Leider erhält ausgerechnet Hannah den Auftrag, einen Hintergrundartikel über die Theaterproben zu schreiben. Die Begegnung mit Viktor lässt die alten Gefühle schnell wieder hochkochen, vor allem, da er über diese zweite Chance hocherfreut scheint. Aber sind ihre unterschiedlichen Leben überhaupt noch kompatibel?
Mir hat schon der Auftakt über die unfreiwillige Wohngemeinschaft von Alex und Julie sehr gut gefallen und auch die Fortsetzung über die zweite Chance von Hannah und Viktor ist zuckersüß. Der leichte und humorvolle Schreibstil von Anne Sanders liest sich gut und es handelt sich hier eindeutig um eine Feel-Good-Lovestory, denn auf sinnlose Dramen wird komplett verzichtet. Man kann einfach abschalten und genießen und hat am Ende ein Lächeln auf dem Gesicht. Hannah ist zwar eigentlich selbstbewusst und locker, aber sie trägt einige Unsicherheiten und Ängste mit sich herum, an denen Viktor vielleicht nicht ganz unschuldig ist. Dabei hatten beide nur eine absolut unterirdische Kommunikation, welche nach neun Jahren hoffentlich besser geworden ist. Viktor und seine mehr oder weniger erfolgreiche Schauspielkarriere sind ein wichtiger Teil der Handlung, und ich finde gut, dass er eben nicht der große Hollywoodstar, sondern eher der Weihnachtsfilm-Prinz ist. Das macht ihn noch sympathischer, genau wie seine tiefen Gefühle für Hannah. Die Story bietet jetzt keine riesigen Überraschungen oder Twists, aber sie ist trotzdem durchgehend unterhaltsam erzählt. Gerade der unaufgeregte Charme von Brighton sorgt für Wohlfühlatmosphäre und es ist immer wieder witzig, die bekannten Nebencharaktere wiederzutreffen.
Mein Fazit: Ich gebe sehr gern eine Leseempfehlung!
Als der Schauspieler Viktor zurück nach Brighton kommt, um sein Comeback auf der dortigen Bühne zu geben, ist Hannah alles andere als begeistert. In der Vergangenheit waren die beiden sich einmal nahegestanden, bis ein One-Night-Stand alles zwischen ihnen zerstört hat. Nun soll die junge Journalistin auch noch ausgerechnet über dieses Theaterstück schreiben, das gerade in aller Munde ist. Wenn sie ihre Karriere voranbringen möchte, muss Hannah nicht nur über ihren Schatten springen und Viktor um Hilfe bitten, sondern auch ihr Herz erneut auf das Spiel setzen. Haben die beiden eine zweite Chance?
Meine Meinung:
Nachdem mir der erste Band bereits sehr gut gefallen hat, habe ich mich auf den zweiten Teil gefreut. So ist mir zum Beispiel das kleine italienische Restaurant mitsamt der Inhaberfamilie schon ans Herz gewachsen und auch die schrägen Bewohner des Hauses tragen zur Auflockerung der Handlung bei. Hannah ist eine sympathische Frau, die vor allem aber auch sehr menschliche Seiten hat. Mir hat zum Beispiel gefallen, dass sie Situationen anders in Erinnerung hat, als sie eine andere Person wahrgenommen hat. Das führt natürlich zu unschönen Missverständnissen, ist aber eben auch sehr menschlich und macht sie damit nahbarer. Viktor ist ein vielschichtiger Charakter, der einiges hinter seiner Fassade verbirgt. Je mehr ich über ihn erfahren habe, desto besser hat er mir gefallen. Allerdings bin ich der Meinung, dass er sich bis zum Ende des Buchs zu viel von anderen Leuten sagen/ vorschreiben lässt. Hier hätte er noch willensstärker auftreten können. Die Chemie zwischen den beiden konnte man während der gesamten Handlung spüren und es hat Spaß gemacht, zu verfolgen, wie sie einander wieder näher kommen.
Fazit: Eine süße Geschichte über Missverständnisse und zweite Chancen.
Ich habe zu Band 2 der Chestnut-Reihe gegriffen, obwohl ich Band 1 nicht kenne. Toll fände ich ja, Markierungen auf dem Buch, wo man auf den ersten Blick sieht, dass es sich um einen zweiten Teil einer Reihe handelt. Nichtsdestotrotz brauchte ich die Vorkenntnisse aus Band 1 nicht, um dieses Buch wirklich schön zu finden. Es ist ein Cozy-Ort, mit einem italienischen Wohlfühlrestaurant als zentrales Thema. Alles rund ums Theater hat mir sehr gut gefallen.
Die Chemie der beiden war von Anfang an da. Ein bisschen hat mir das Gefühl gefehlt, bzw. ich habe es nicht so gespürt. Die Schreibart hat mir aber sehr gut gefallen und dass es ohne Spice auskommt, ist für mich ein absoluter Pluspunkt. Eine süße Geschichte, welche mir Lesevergnügen bereitet hat.
Ich liebe die Bücher von Anne Sanders. Dieses hat mich nicht ganz so sehr überzeugt, wie andere. Das kann unter anderem aber auch daran liegen, dass ich Second Chance Romances nicht mag. Es ist aber dennoch ein gutes, leichtgängiges, entspanntes Buch zum zwischendurch Lesen.
"Liebe und all das Theater" ist das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Der Schreibstil ist angenehm und auch der Plot ist kurzweilig. Ich finde, es ist leichte Unterhaltung und damit für mich das perfekte Freibadbuch. Das erste Buch aus der Reihe werde ich bestimmt auch noch lesen.
Ich hab mich total gefreut, dieses Buch zu entdecken, weil ein Theater / Romance Titel genau nach meinem Geschmack klingt. Leider war es jedoch ziemlich langweilig & die Charakter hatten 0 Chemie :(