Der Exoplanet Deuteragäa – zweite Erde.Hier haben die Menschen eine Zivilisation aufgebaut, die von mächtigen Konzernen geleitet wird und auf dem Prinzip des Wettbewerbs basiert. Nach einem Angriff der Mantis, wolfsgroßer Rieseninsekten, strandet die Journalistin Moira mit dem Konzernsoldaten Rho in der Wüste. Zunächst ist ihr Ziel nur, zu überleben, doch dann wirft das, was sie in der Wüste findet, viele Fragen auf. Wozu trainiert ein Konzern Soldaten? Wieso haben die Mantis begonnen, die Menschen anzugreifen? Und ist die Gemeinschaft der kollektiv agierenden Insekten wohlmöglich die überlegene?
Ich muss noch in mich gehen, ob es wirklich "nur" drei Sterne sind, oder doch im Endeffekt vier werden könnten. Es gab einiges, was mir gut gefallen hat, aber so ganz rund war es für mich nicht. Ich komme die Tage hierauf zurück.
Ich habe es sehr genossen, diese Geschichte zu lesen. Keine klassische Science Fiction mit Weltraumabenteuer, aber - und vielleicht auch gerade deshalb - sehr zu empfehlen.
E. S. Schmid erzählt in Rho eine Science-Fiction-Geschichte, die sich überraschend nah an der Realität anfühlt. Im Mittelpunkt stehen gesellschaftliche Strukturen, die von Konsum, wirtschaftlichen Interessen und territorialen Konflikten geprägt sind. Die Handlung ist dabei zugänglich aufgebaut und entwickelt sich in einem Tempo, das es leicht macht, der Geschichte zu folgen. Was mich besonders abgeholt hat, ist die starke Übertragbarkeit auf unsere heutige Zeit. Obwohl das Setting futuristisch ist, wirken die zentralen Themen sehr vertraut. Fragen rund um Geld, Macht und Besitz ziehen sich durch die Geschichte und haben bei mir immer wieder Parallelen zur Realität ausgelöst. Genau das macht das Buch für mich so interessant und auch ein Stück weit nachdenklich stimmend. Der Schreibstil trägt zusätzlich zum positiven Eindruck bei: Rho liest sich flüssig und ohne unnötige Hürden, sodass man schnell in einen angenehmen Lesefluss kommt. Auch aus anderen Lesermeinungen wird häufig hervorgehoben, dass gerade diese Mischung aus Zugänglichkeit und thematischer Tiefe gut funktioniert.
Insgesamt ist Rho für mich ein gelungenes Werk, das Science Fiction mit aktuellen gesellschaftlichen Fragen verbindet. Besonders empfehlenswert ist es für Leserinnen und Leser, die nicht nur unterhalten werden möchten, sondern auch Bezüge zur eigenen Lebensrealität schätzen.
Ein sehr kurzweiliger, unterhaltsamer Sci-Fi-Roman. Schön geschnürter Spannungsbogen, liebenswerte Charakter und interessante Ideen über Kapitalismus, Privatisierung, Kommunikation mit Außerirdischen, den Planeten, Klone und Kooperation.
Ich wünschte höchstens Keith hätte eine Interessantere Origin-Story bzw. mehr Tiefe und man würde mehr über das Wirtschaftssystem lernen. Die Auflösung hätte etwas weniger reibungslos ablaufen können.
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Es hat alles, was ein gutes Buch braucht. Spannung, Intrigen, Verrat, Liebe. Kaum einer kennt es, ich habe es zufällig gefunden, aber es ist ein spannendes Buch! Auch wie die Welt und die Charaktere beschrieben wurden, die Wechsel der Erzähl-Perspektive, einfach klasse.