Eigentlich hatte André gedacht, endlich den Absprung aus seiner Heimat in der Provinz Sachsen-Anhalts geschafft zu haben. Weg von Klassentreffen, Hochzeiten und Thermomixen. Wären da nicht sein Großvater, der an Demenz erkrankt ist, ins Heim zieht und jeden Tag ein bisschen mehr den Anschluss an die Welt verliert, und sein bester Kumpel Maik, der auf die furchtbar grandiose Idee kommt, André einen Job in der Heimat zu besorgen...
André Herrmann ist Stand-up-Comedian, Autor und der wohl bekannteste Roaster im deutschsprachigen Raum. Zweimal gewann der die Deutschsprachigen Poetry Slam-Meisterschaften. Als Autor konzipiert er Programme, verfasst Gags für renommierte TV-Shows (ZDF NeoMagazin Royale, heute-show, Late Night Berlin), entwickelt und schreibt Serien für TV sowie Streamingdienste. Vor der Kamera veröffentlichte er über 100-mal den «Roast der Woche» für Comedy Central. 2015 erschien sein Debütroman« Klassenkampf» bei Voland & Quist. 2018 folgte «Platzwechsel». Seit Herbst 2022 ist André mit seinem ersten Soloprogramm «Roast in Peace» live auf Tour. Er lebt und arbeitet in Berlin.
Nicht so gut wie der Vorgänger, aber trotzdem noch sehr lustig. Dabei hat das Buch auch viele sehr traurige Stellen, bei denen es zum Beispiel um seinen dementen Opa geht. Und wie auch schon bei seinem Debüt stellt sich wieder die Frage: Gibt es Mirko wirklich oder sind er und Maik doch dieselbe Person?
Nicht ganz so gut wie „Urlaub mit den Eltern“, aber durchweg amüsant. Ich hatte den Eindruck, dass sich der Humor des Autors hier noch mitten in einer Entwicklung befunden hat.