Ein Serienmörder treibt sich im München des Jahres 1319 herum. Die Angst vor dem unsichtbaren Feind veranlasst die Bürger der Stadt dazu, einen Sündenbock ausfindig zu Die Juden und ihre vermeintlichen "bösen Zauber" werden für das Unheil verantwortlich gemacht, und finden sich nun einer gefährlichen Pogromstimmung gegenüber. Zwei junge Isarflößer beschließen etwas zu unternehmen und gehen der Spur des Mörders nach. Dabei stoßen sie auf vielerlei dunkle Geheimnisse und Mysterien. Schnell wird ihnen jedoch die größte Bedrohung König Ludwig schwebt in Lebensgefahr!
Der deutsche Schriftsteller Richard Rötzer wurde 1952 in München geboren. Während seiner Studienzeit im Fach Geschichte befasste Rötzer sich hauptsächlich mit dem Thema Mittelalter. Er promovierte später im Fach Medizin, wonach er einige Jahre klinisch tätig war. Den Durchbruch als Autor schaffte er 1997 mit seinem Roman "Der Wachsmann". Aktuell lebt Rötzer in Rosenheim.
Spannende Geschichtsstunde um das München um 1100noch was. Mit kriminellen Verwicklungen und einigen Toten. Nach anfänglichen Längen hat mit das Buch sehr gut unterhalten, bis zum finalen Showdown.
Leider zu hoch gestochen geschrieben, damit es mittelalterlicher wirkt. Das macht es schwer, es zu lesen. Schon den Prolog. Habe daher nur Anfang und Ende gelesen. Schon der Weg des Flößers zur Arbeit dauert über 20 Seiten.
Sehr gut in der Historie von München recherchiert. Spielt an realen Plätzen. Erscheint aber grundsätzlich zu langatmig. Viele Szenen wirken zu gestreckt und daher ermüdend.