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Der Hund

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"Man erzählt sich, dass der Hund während seiner ganzen Kindheit eingesperrt war, in einem dunklen Erdloch, in absoluter, rabenschwarzer Stille, irgendwo im Kosovo. Jahrelang. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt war das Essen." Der Hund ist ein Ausnahmetalent. Ein Waisenjunge, der kochen kann, dass es einem das Herz zerreißt. Als er im Luxusrestaurant El Cion in den Olymp der Sterneküche aufsteigt, entzündet er dort das hochexplosive Gebräu aus übermenschlichem Ehrgeiz, Größenwahn und wilden Träumen. Wüst, brachial und mit überschäumender Sinnlichkeit erzählt Akiz die Geschichte eines unvergesslichen Genies, das mit voller Wucht auf den Abgrund zusteuert.

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Published June 12, 2020

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Akiz

3 books4 followers

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5 stars
40 (20%)
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76 (38%)
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2 stars
16 (8%)
1 star
7 (3%)
Displaying 1 - 18 of 18 reviews
Profile Image for Dagio_maya .
1,112 reviews351 followers
January 19, 2023
Non sempre l'intento di allontanarsi dalla propria confort zone va a buon fine.

Così è successo con la lettura de "Il cane" prima opera narrativa di Akiz- sceneggiatore e regista tedesco.

La storia è semplice quanto complicata nel slaire i gradini del gener grottesco.

Mo, voce narrante, incontra quel bizzarro personaggio detto Il Cane al chiosco di kebab dove lavora.
Siamo a Berlino e con modalità assurde i due si ritrovano fianco a fianco a lavorare a Il Cion, ristorante in voga dello stellato (e psicotico) chef Valentino.
Da lì la parodia dell’ambiente dell’alata cucina va alla deriva verso un finale che è l’apoteosi del surreale.
Letto e non digerito :-(
Profile Image for Hannah.
49 reviews20 followers
January 15, 2024
Handlungsort ist das Gourmetrestaurant El Cion, ein Sternerestaurant, dessen Besitzer Valentino ein Ausnahmetalent ist. Dorthin gelangen über Umwege Mo und der Hund, der mit einem nahezu göttlichen Talent zum Kochen gesegnet ist und damit seine Mitmenschen zur Erleuchtung bringt.
Von Anfang an hat mich das Buch an die Szenen aus Das Parfum: Die Geschichte eines Mörders erinnert. Grenouille, der Übermensch, der einen einzigartigen Duft kreiert da, der Hund, der die Menschen durch ein einmaliges Gericht um den Verstand bringt hier.
Die Idee ist so neu nicht, aber trotzdem macht es viel Spaß das Buch zu lesen, die Beschreibungen der Küche, der Köche, des Restaurants und der Lebensmittel sind schön bunt und äußerst unterhaltsam. Auf nur 190 Seiten entfaltet sich die Geschichte, die mit einem großen Knall endet.
Profile Image for Paulina.
93 reviews14 followers
March 24, 2025
Da ich einen Faible fürs Kochen habe und auch vom Beruf der Köchin angetan bin, bin ich auf das Buch aufmerksam geworden.
Aber Männer- und Küchenkultur mit dem Geist der 90er? Nein, danke. Unnötig vulgär, total überzogen und zudem auch noch recht langweilig. Habe es nur beenden können, da ich es als Hörbuch nebenbei gehört habe.
Profile Image for Conny.
616 reviews87 followers
May 25, 2020
«Der Hund» ist kein Hund, sondern ein Waisenjunge, der nur so genannt wird. Halb verhungert ist er aus einem Keller geflohen und spricht kaum einen geraden Satz. Der Frass, der ihm in Gefangenschaft vorgesetzt wurde, hat allerdings dazu geführt, dass er ohne Hemmungen undenkbare Zutaten kombiniert. Und die Sterneküchen drehen durch.

Akiz' Sprache ist derb, seine Charaktere sind unsympathisch, die Geschichte schwebt irgendwo zwischen faszinierend und ekelerregend. Auf jeden Fall wird hier eine gute Portion Absurdität serviert, wie auch ein paar interessante Einblicke in den Alltag der Gastroszene. Ohne viel Tiefe, aber mit gutem Unterhaltungswert. Und umwerfendem Cover.
Profile Image for Lulufrances.
913 reviews87 followers
April 23, 2020
How to describe this book in German: DERB.
Haute Cuisine at its finest, a very intriguing little book about one of my fave niche literature categories (hospitality, kitchens, foodie stuff - you know the deal).
The main protagonist reminded me of the murderer in Süskind's Das Parfüm, the same kind of uncanny talent when it comes to tasting food.
A good, weird book.
Profile Image for René Krebber.
48 reviews1 follower
June 5, 2024
Dieses Buch ist wie ein Fiebertraum. Es zieht einen in seinen Bann. Es ist dunkel, teilweise sehr rau und hart. Eine Rezession betitelte es als „Das Parfüm“ trifft „Ratatouille“ auf Crack und ich finde das es genau das ist.
Profile Image for Jaspar.
50 reviews
August 3, 2024
Dieses Buch ist eine unterhaltsame und kurzweilige Lektüre. Die Geschichte des jungen Waisen, dem Hund, bzw. Kochgenies ist spannend und packend erzählt, sodass man das Buch schnell verschlingt. Die Welt der Gastronomie wird faszinierend und detailreich dargestellt, von der Haute Cuisine zur rauen Art der Küchen der Elite-Restaurants ist es nur ein schmaler Durchgang. Die Kontraste zwischen der feinen Gesellschaft und der harten Arbeit in der Küche sind beeindruckend und gut herausgearbeitet.

Dazu grandios passend ist die Sprache im Buch rau, vulgär und derb, was hervorragend zur Atmosphäre passt und das Leseerlebnis intensiviert. Diese schmutzigen Töne machen das Buch besonders und verleihen der Geschichte Authentizität.

Allerdings gibt es einige Kritikpunkte. Die Handlung erinnert sehr stark an "Das Parfum" von Patrick Süskind, was das Buch weniger originell wirken lässt. Der Versuch, die Menschen als völlig gierig und stumpf darzustellen, geht für mich nicht ganz auf. Es wirkt überzeichnet und unglaubwürdig, dass Menschen sich komplett vergessen, nur für einen bestimmten Geschmack. Zudem kreiert der Protagonist gegen Ende Gerichte, die einfach nicht glaubhaft erscheinen und die Handlung eher schwächen. Dass die Erzählung wie ein Film erscheint, mit schnellen Schnitten und knackigen Dialogen, macht die Lektüre teilweise spannend, teilweise steht es der Atmosphäre im Weg - es hätte mehr Tiefe und Entwicklung geben können.

Trotz dieser Schwächen bleibt „Der Hund“ eine spannende und unterhaltsame Lektüre, die einen guten Einblick in die faszinierende Welt der Gastronomie bietet. Es ist lesenswert, besonders für diejenigen, die sich für die kulinarische Welt interessieren, auch wenn es an einigen Stellen etwas übertrieben wirkt.
Profile Image for Nuray Nonsense.
78 reviews1 follower
November 4, 2024
Gehört
3,5*

Das Buch zieht einen komplett in den Bann der faszinierenden und abstrusen Welt der Sterneköch*innen. Ich frage mich wirklich, was ich an diesem harten brutalen Umgang so spannend finde. Das Buch fasst jegliche Klischees auf und beschreibt sie bis in das letzte Detail, die Charaktere bewegen sich zwischen Genie und Wahn - man will immer tiefer eintauchen.
Profile Image for Clara.
7 reviews4 followers
March 4, 2021
Ein „wüstes Entfant terrible“ der Literatur

In ‚DER HUND‘ folgen wir, durch und mit dem Erzähler Mo, einem wahren Kochgenie, das von allen nur der Hund genannt wird. Der Hund lebte, soviel wird dem Leser glauben gemacht, jahrelang abgeschnitten von Zivilisation und Licht in einem Loch – lediglich der Geschmackssinn verband ihn mit der Außenwelt. Das Buch folgt Mo und dem Hund in die Sternegastronomie, welche der Hund für sich erobert.

Gleich zu Beginn muss ich eine Warnung bezüglich Tierquälerei aussprechen. Wer so etwas nicht lesen kann oder mag, sollte von diesem Buch die Finger lassen.

Zudem sei gesagt, dass die Sprache obszön und derb ist; die Handlung vor Perversitäten jeglicher Art keinen Halt macht. Diese brutale Sprache hat mir für meinen Teil sehr gefallen, ist aber nichts für die Zartbesaiteten.

Sympathieträger sind nicht vorhanden. Der Hund ist durch die Entbehrung jeglicher Sozialisation keineswegs sozialverträglich und der von sich eingenommene Erzähler Mo erschien mir stellenweise unerträglich – die Erzählperspektive durch ihn, zu dem ich keinerlei Sympathie empfand gefiel mir allerding sehr!

Das Werk zeigt die Verrohung der Sternegastronomie hinter ihrer opulenten Fassade auf. Für das Kochen und die Gastronomie kann ich mich zwar nicht wirklich erwärmen, aber die Darstellung der menschlichen Abgründe machen das Buch für mich zu einem absoluten Highlight! Nicht nur die Sterneköche demaskiert Akiz, auch und vor allem an deren Besucher übt er zwischen den Zeilen Kritik. Besonders stellt er die Angewohnheit der Menschen heraus, aus dem Nichts abstruseste Geschichten zu spinnen.

‚DER HUND‘ ist der Debütroman von Akiz, der eigentlich Drehbuchautor und Regisseur ist. Dementsprechend hat das Buch eine äußerst bildhafte Sprache vorzuweisen – die Bilder, die es zeichnet sind wunderbar ekelerregend. Leider muss ich zugeben, dass die Beschreibungen der Wirkung, welche das Essens des Hundes hat mich nicht abholen konnten. Hier wird zu sehr verbildert, es wird versucht einen Film zu erzeugen, der bei mir nicht ablief – aber das mag vielleicht auch an mangelndem kulinarischen Verständnis und Horizont meinerseits liegen.

Deutliche Parallelen zu Das Parfum von Patrik Süßkind sind spürbar.
Profile Image for Natascha.
75 reviews1 follower
January 9, 2021
Ich muss hier erstmal eine Warnung ausprechen für diese derben Worte.

Aber die Beschreibungen von Akiz sind unfassbar. Wahnsinnig plastisch- man merkt ihm an, dass, dass er Drehbuchautor ist denn genau so schreibt er auch.

Ich habe das Buch in einem Buddyread gelesen und wir hatten beide den Eindruck selbst nach ein paar Seiten mitten im Geschehen zu sein. Und was für ein Geschehen.

So dünn das Buch auch sein mag, der Inhalt ist groß - richtig groß!

Ich habe das Gefühl ich habe bereits jetzt ein frühes Jahreshighlight gefunden- wir werden sehen.
Profile Image for Julia L.
45 reviews
December 2, 2023
Eine seltsame Mischung aus "Das Parfum" und "Ratatouille". Nur ohne Ratte, dafür mit Hund. Und auf Crack. Hat mir sehr gut gefallen !
Profile Image for YvonneN.
182 reviews3 followers
November 1, 2020
Was für ein Buch! Oder in meinem Fall besser gesagt: Was für ein Hörbuch! Denn ich hörte mir „Der Hund“ von Akiz gesprochen von Leonard Hohm in der ungekürzten knapp sechsstündigen Fassung an. Es war besonders, und doch war ich davon nicht durchgängig begeistert.

Der Hund ist ein Ausnahmetalent. „Man erzählt sich, dass er während seiner ganzen Kindheit eingesperrt war, in einem dunklen Erdloch, in absoluter, rabenschwarzer Stille, irgendwo im Kosovo. Jahrelang. Seine einzige Verbindung zur Außenwelt war das Essen.“ Das hat ihn zu jemandem gemacht, der kochen kann, dass es einem das Herz zerreißt. Als er über Umwege im Luxusrestaurant El Cion in den Olymp der Sterneküche aufsteigt, entzündet er dort das hochexplosive Gebräu aus übermenschlichem Ehrgeiz, Größenwahn und wilden Träumen. Wüst, brachial und mit überschäumender Sinnlichkeit erzählt Akiz die Geschichte eines unvergesslichen Genies, das mit voller Wucht auf den Abgrund zusteuert. – Soweit der Klappentext, der nicht zu viel verspricht.

Diese Geschichte macht es einem allerdings nicht einfach. Der Autor schafft es, Geschmackserlebnisse so zu beschreiben, dass man davor nicht nur beeindruckt in die Knie gehen kann, sondern fast schon zu schmecken meint, was man da gerade liest. Während man noch ganz von diesem Sprachtalent verzaubert ist, das Geschmackswelten so ungemein intensiv nahezubringen vermag, folgt jedoch die Konfrontation mit Protagonisten, mit denen man eigentlich lieber nichts zu tun haben möchte. Sie gehen auf eine Art miteinander um und pflegen sich auf eine Weise zu unterhalten, dass man davon nicht einmal etwas lesen möchte. Aber weil man schon recht früh bemerkt, dass der Autor auch ganz anders schreiben kann, bricht man die Geschichte nicht naserümpfend ab, sondern bleibt dran – um eben noch mehr von diesen besonderen ‚anderen Momenten‘ zu lesen.

Dabei bekommt man Einblicke in die oftmals raue Welt der Gastronomie, insbesondere der Sternegastronomie. Da mein Herzbube in seinem ‚früheren Leben‘ unter anderem als Chefkoch tätig war und von dieser Zeit erzählte, war mir einiges von dem in diesem Roman geschilderten nicht so ganz fremd. Für Außenstehende bleibt es nichtsdestotrotz befremdlich. Man bekommt halt in der Regel nicht mit, wieviel Stress und welche unerbittlichen Regeln in der professionellen Küche herrschen können. Und das kollidiert ungemein mit der angenehmen Wohlfühlatmosphäre, die die Gastronomie bestenfalls für einen zaubert und dafür sorgt, dass man sich als Gast immer wieder gerne dort verwöhnen lässt.

Aber dieses Buch konfrontiert auch mit den dunkelsten Seiten der gehobenen Küche.Es werden Tiere derart grausam zu Tode gequält, um ausgefallenste kulinarische Ideen zu verwirklichen, dass man auf der Stelle dem Konsum jeglicher tierischer Produkte abschwören möchte. Wer schon den Gedanken an die Entstehung der Gänsestopfleber kaum ertragen kann, der hält nicht aus, wie Frösche gegart werden oder was dem zur Fettammer gemästeten Ortolan widerfährt. Es lässt an der Menschlichkeit zweifeln, dass diese sogenannten Delikatessen dennoch verzehrt werden. Unerträglich, was man in diesem Roman liest und von dem man sich wünscht, dass er reine Fiktion ist. Aber das befragen der Suchmaschine belehrt einen eines besseren und zurück bleibt pures Entsetzen.

„Der Hund“ ist ein Roman, der abstoßend und faszinierend zugleich ist. Nichts für schwache Nerven, aber dennoch auf seine ganz eigene Art besonders.
Profile Image for Elisa.
161 reviews3 followers
March 22, 2021
Aufgrund der positiven Stimmen habe ich mir viel von diesem Roman erhofft, doch ehrlich gesagt konnte mich bloß der Beginn überzeugen. Die ersten 50 Seiten sind abgründig und gleichzeitig liebevoll, der Rest ist stattdessen eher rau und standardisiert – zumal nicht bloß die Thematik an Disneys »Ratatouille« erinnert, sondern auch die Methode, den (menschlichen) Koch als »Hund« zu stilisieren, während im Film eine Ratte kocht. Auf sprachlicher Ebene ist der Roman okay, wirkt aber oft etwas aufgesetzt.
Profile Image for Vera✨.
81 reviews3 followers
September 14, 2024
4.5 ⭐️
Yes, das war grandios. Klug und fesselnd geschrieben, stilistisch ein großes Vergnügen. Einziges Manko: Die gewaltvollen Beschreibungen der Tiertötungen. Muss man wollen, kann man überspringen, tut der Geschichte keinen Abbruch. Hab’s in anderthalb Tagen weggeatmet. Empfehlung!
Profile Image for Hank.
44 reviews
Read
July 16, 2024
Lässt sich easy weglesen, relativ kurz, der Hund erinnert an Grenouille von “Das Parfüm“\Süßkind. Fun time, smash Valentino
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