Das Setting im UBoot schuff sofort die beklemmende Atmosphäre. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und ich sah mich schon das ein oder andere mal unter Wasser gefangen. Wir erfahren dass der Privatdetektiv Blackwell seine eigenen Dämonen mitschleppt, was den Charakter interessant aber auch nahbar macht. Teilweise musste ich an Sherlock Holmes im Steampunk Setting denken. Ermittlungen, Kombination, Aufklärung eines verschwunden Wissenschaftlers. Das sind die oberflächlichen Themen, denen wir uns konfrontiert sehen. Aber die Story geht tiefer und schafft es gut die Grenzen zwischen Realität und Wahnsinn verschwimmen zu lassen. An einigen Stellen hätte ich mir aber ein wenig mehr Hintergrund bzw wording gewünscht, da es manchmal abrupt war. Das Buch hat mich sehr gefesselt, ich mochte das Setting, die Atmosphäre und den Schreibstil enorm. Nur den Cliffhanger hätte es wirklich nicht gebraucht... Abseits von der Story, sind auch die inneren Druckbilder und das Cover selbstgemacht von der lieben Susan. Dafür und für das starke Debütroman: Chapeau.