Jump to ratings and reviews
Rate this book

Teori

Rate this book
Johann Georg Forster ist siebzehn, als er mit James Cook am 13. Juli 1772 den Hafen von Plymouth in Richtung Tahiti verlässt. Die Reise in der engen Kabine der »Resolution«, mitten unter den Seeleuten und Forschern der Expedition, geht in unbekannte Welten. Für kurze Zeit wird aus Georg Teori, wie ihn die Eingeborenen der Südsee nennen. Das größte Abenteuer seines Lebens macht ihn zum Mann, zum Wissenschaftler und zum freiheitlichen Humanisten, der sein Jahrhundert prägt.

217 pages, Paperback

First published January 1, 2000

1 person is currently reading
16 people want to read

About the author

Andreas Kollender

10 books22 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
5 (25%)
4 stars
8 (40%)
3 stars
6 (30%)
2 stars
0 (0%)
1 star
1 (5%)
Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Antje.
689 reviews60 followers
February 18, 2016
Worin liegt der Reiz Kollenders Roman über die zweite Entdeckungsfahrt James Cooks aus der Sicht Georg Forsters zu lesen?
Johann Georg Forster (1754-1794) war selbst ein talentierter Schriftsteller gewesen, dessen Original-Reisebericht sich ebenfalls zu lesen lohnt. Allerdings lassen sich seine Erlebnisse in dieser Form, zusammengefasst in der gegenwärtigen Sprache, einfacher und schneller konsumieren. Hier und da wirkte der Handlungsstrang zwar zu oberflächlich auf mich, z.B. schildert Kollender die Rückfahrt der Resolution gerade einmal auf einer Buchseite, was in Anbetracht der dafür benötigten enormen Zeitspanne ungenügend ist. Gerade hier hätte mich interessiert, wie man den fatalen angeschlagenen Gesundheitszustand der Seeleute in Griff bekam und wie die Stimmung am Bord gewesen war. Stattdessen gefiel mir die zunehmend kritische Einstellung Forsters zu den englischen Gebaren gegenüber den Insulanern. Die ethische Frage, welche Seite die wirklich unzivilisierte ist, kam dabei wunderbar zum Tragen. Ihm gelang, was so vielen Entdeckern, Offizieren, Seeleuten und natürlich Staatsoberhäuptern nie in den Sinn gekommen war, obwohl sie gut daran getan hätten, nämlich den Einheimischen mit ihren Sitten vorurteilsfrei und wertschätzend zu begegnen. -Bezüglich dieses moralischen Hintergrundes ist dem Autor ein lesenswertes Buch gelungen.









Profile Image for Wal.li.
2,581 reviews75 followers
January 24, 2021
Um die Welt

Im Jahr 1773 startet die zweiter Forschungsreise von James Cook. Mit an Bord ist der erst 17jährige Georg Forster als Assistent seines Vaters Reinhold, der einen wissenschaftlichen Bericht über die Reise verfassen soll. Georg ist Feuer und Flamme, schon einmal durfte er mit dem Vater Russland bereisen und wieder will er die Welt sehen. Dabei ist seine Sicht auf die Dinge durchaus anders als die seines Vaters. Das Leben auf See ist allerdings nicht ganz einfach, wie Georg bald feststellen muss. Manche der Matrosen haben eine recht nachlässige Einstellung zum Leben und George selbst macht die Seekrankheit zu schaffen.

Der Chronist, mit dessen Sicht die Handlung umrahmt ist, trifft Georg Forster im Jahr 1794 in Paris. Dort fordert die Revolution ihre Opfer. Gerade nach Paris ist Forster geflohen. Seine Erinnerung an die Reise in den Reihen von James Cook ist aber noch sehr lebendig. Und so erzählt er wie die Zeit damals erlebt hat. Die Querelen des Sohnes mit dem Vater, welcher hin und wieder ein überhebliches Verhalten an den Tag legt. Cook erscheint dagegen als Vorbild, weil er doch meistens ruhig bleibt. Auch unter den Reisegenossen finden sich einige, mit denen Georg sich gut austauschen kann.

Bei Georg Forster handelt es sich um eine historische Person, die tatsächlich an der zweiten Fahrt Richtung Südsee von James Cook teilnahm. In diesem Roman lässt der Autor hauptsächlich den jungen Forster zu Wort kommen, der trotz seiner Jugendlichkeit manchmal fast lebensweise wirkt. Er beobachtet und denkt sich sein Teil zum einen, zum anderen kommt auch sein Hunger nach Leben zum Ausdruck, seine Neugier und seine Wissbegier. Damit schafft es der Autor, Bilder zu zeichnen, die das Gefühl vermitteln, so könnte es gewesen sein. Ein Reisebericht, der keinesfalls trocken ist, nein, man merkt, es waren Menschen, die reisten und Menschen wurden aufgesucht.
Displaying 1 - 2 of 2 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.