Auf einer Wanderung in Irland verschwindet einer der Reisenden plötzlich im Nebel und taucht auch nach Tagen nicht wieder auf. Inspector Emily Brennan wird beauftragt, den verlorengegangenen Touristen wiederzufinden. Während ihrer Recherchen stellt sie fest, dass schon einmal etwas ganz Ähnliches vorgefallen ist - vierzig Jahre zuvor. Aber wie kann es sein, dass der Verschwundene denselben Namen trägt, wie derjenige, der damals für sieben lange Tage nirgendwo aufzufinden war? Emily macht sich auf die Suche und nimmt dabei im Morgennebel einen Weg über das Moor, an dessen Existenz sie sich gar nicht erinnern kann. Und dann ist sie selbst verschwunden.
Eine Geschichte aus der Anderwelt, voller Geheimnisse und dunkler Wesen, spannungsreich und mystisch zugleich.
Kann vollkommen unabhängig von den anderen Büchern der Autorin gelesen werden.
Ähnliche Bücher von Lilly "Über irische Wiesen" "Der magische Besen des Ian McCormack" "Whitehall Shadows"
Im mystischen Irland verschwindet ein Tourist im Nebel und taucht auch Tage später nicht mehr auf. Es liegt an Inspector Emily Brennan den Fall aufzuklären. Sie stellt fest, dass vor vierzig Jahren schon mal etwas Ähnliches geschehen ist. Kann das Zufall sein? Doch der Vermisste trägt sogar den selben Namen wie der von damals. Emily begibt sich auf die Suche durch den Nebel und einen Weg über das Moor, an den sie sich gar nicht erinnern kann…dann ist auch sie verschwunden.
Meine Meinung:
Ich muss es gestehen. In diesem Fall war ich zu 100 % ein Cover – Opfer. Aber bitte schaut euch doch mal dieses extrem süße Wesen an, da schmelze ich einfach dahin. Das war bei mir wie Liebe auf den ersten Blick.
Wieder einmal bin ich in das mystische Irland gereist und habe diese ganz besondere Atmosphäre, die dieses Land ausstrahlt, erneut sehr genossen. Allein die Vorstellung von den Wäldern, dem Moor und dem Nebel. Das hat einfach was. Wobei man in dieser Geschichte auch noch in ein, sagen wir, anderes Irland eintaucht. Das nicht weniger Atmosphäre hatte.
Der Schreibstil von Lilly Labord hat mir gut gefallen. Vor allem durch ihre Kreativität und ihren Ideen konnte sie mich packen. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich das Gefühl habe, dass die Übersetzung stellenweise recht holprig ist. Die Fehlerchen wirkten wie Übersetzungsfehler, aber ich bin hier kein Profi und spreche rein aus meinem persönlichen Empfinden. Das war manchmal etwas ungünstig
Die Story hat mich insofern positiv überrascht, weil auf gut 180 Seiten doch einiges passiert. Da habe ich ehrlich gesagt nicht mit gerechnet. Das Ganze wurde auch schön aufgebaut, sodass ich mich ständig mitten im Geschehen fühlte.
Besonders charmant fand ich die Dialoge zwischen Emily, Darren und Abalys. Diese Vorstellung hat mich teils zum Schmunzeln gebracht. Was genau ich damit meine kann ich leider nicht verraten, weil es sonst einen Teil des Lesespaßes nehmen würde und das möchte ich natürlich nicht.
Ist die Geschichte spannend? Ich würde sagen, auf eine gewisse Art und Weise schon, aber mich hat es einfach nicht abgeholt. Ich fand es ok, aber mitgefiebert habe ich nicht wirklich. Nichtsdestotrotz wurde ich gut unterhalten.
Ich hätte mir nur gewünscht die Charaktere noch etwas besser kennenlernen zu dürfen. So war es doch recht oberflächlich gehalten. Dann hätte mich manches vielleicht ganz anders bewegt.
Fazit:
Eine nette Unterhaltung für zwischendurch, die schön kreativ ist, aber auch kleinere Schwächen aufweist. Insgesamt fühlte ich mich dennoch gut unterhalten.