Годината е 1923-та, а мястото – малко село в Сицилия на име Джесо. Едно смело момче излиза от познатия свят и се втурва с цялата енергия на двайсетте си години към новия и неизвестен континент Америка. От бреговете на прекрасната Сицилия Антонио Грило се гмурва в океан от мечти, приятелства, любови, приказни острови, пирати, затвори, подводници и незабравими срещи. Опитва сладката и горчивата страна на живота, докато съдбата му поднася неочаквани предизвикателства. Сред напасти, които валят от небето, и вулкани, изникващи от дълбините, той среща Ѐлиде, облечена в море, археоложката Лучила, духовния си баща отец Ардири и верния си другар Матия.
С майсторския си изказ, който звучи епично, но леко и увлекателно, Джована Джордано разказва една одисея за свободата на духа, за пътуването към себе си, към непознатите кътчета на света и на душата, към спасението, което търсиш, когато съдбата не ти оставя избор, към силата вътре в теб.
Giovanna Giordano is an Italian writer and journalist. She has three award-winning and critically acclaimed novels published to date: Trentaseimila giorni (Thirty-six Thousand Days), Un volo magico (A Magic Flight) and Il Mistero di Lithian (The Mystery of Lithian). Her first novel Cina cara io ti canto, unpublished, was a finalist for the fifth annual Premio Calvino, recommended by Gesualdo Bufalino.
Vermoeiend boek waar ik steeds met tegenzin in verder ging. Ik dacht eerst nog heel lang dat ik de eindeloze beschrijvingen en herhaling mooi vond maar na 300 bladzijden realiseerde ik me: dat vind ik helemaal niet!!!!!!
Книга, която е излишно многословна, излишно и, на моменти, дори самоцелно алегорична; претенциозна, но в същото време не добавя нищо ново или оригинално към разглеждането на добре познати теми.
Sorta di odissea surreale, all’ombra del realismo magico, che alla lunga risulta ripetitiva e trascinata. La narrazione è frammentaria e il filo del viaggio verso la Merica è solo un pretesto per l'affastellarsi di episodi narrativi non tutti allo stesso livello. Difficile trovare un senso a questo romanzo: manca la crescita del protagonista, manca il simbolismo iniziatico che dovrebbe sottendere alla “peripezia”, tutte le vicende rimangono irrisolte o conchiuse affrettatamente. La forza della narrazione risiede nel linguaggio e nella indubbia capacità affabulatoria dell'autrice. Una volta finita la lettura, mi sono scoperto confuso ed indeciso se avere tra le mani un capolavoro, del quale mi sfuggono le suggestioni profonde, o se trattasi di una mal riuscita sperimentazione narrativa.
So viele Paradiese von Giovanna Giordano aus dem #eichbornverlag 🍊 Dieses Buch habe ich abgebrochen und werde es auch nicht beenden. . Leider habe ich schon nach 44 Seiten aufgegeben. Vielleicht bin ich zu ungeduldig und hätte der Geschichte mehr Zeit geben müssen?!? Kann alles sein. Aber es gibt da draußen so viele andere tolle Bücher und das hier war nicht mein richtiges Buch. #speeddating hat sozusagen nicht geklappt. #liebeaufdenerstenseiten fehlt. #funke ist nicht übergesprungen. . Dieses Buch habe ich abgebrochen, weil 🚫 auf den ersten 44 Seiten mehrmals erwähnt wurde, dass wir uns im März 1923 befinden. …. Ja, ich weiß! Wie oft denn noch? Es sind ja erst 3 Tage vergangen. Natürlich können wir da noch nicht 20 Jahre später in der Geschichte vorangekommen sein. 🚫 der Schirokko weht …. gefühlt auf fast jeder Seite 😅 … natürlich ist das eine tolle Möglichkeit um eine Atmosphäre gut zu beschreiben oder überhaupt zu erschaffen… aber es nutzt sich auch ab. Vielleicht hat sein Heimatdorf ja mehr zu bieten?!? (Ich übertreibe hier vielleicht etwas, um meinen Eindruck zu verdeutlichen) 🚫 Schreibstil fast wie im Märchen … einst lebte ein alter Notar…manchmal finde ich so eine Art zu schreiben schön, manchmal nicht. 🚫 letzter wichtiger Punkt. Das Buch riecht leider total chemisch. Sobald ich es aufschlage riecht es nicht gut. . Alles in allem nicht meine Geschichte. . Kann mir vorstellen, dass dieses Buch gut zu jedem passt, der es ruhiger mag, der sich gerne viel Zeit nimmt, der gern in Welten eintaucht und das durch entspannte Wiederholungen.
Von einem, der auszog, die Freiheit zu finden Antonio Grillo träumt mit seinen 20 Jahren in seinem sizilianischen Heimatdorf Gesso von der Freiheit, die er in nur Amerika vermutet. Er will dorthin, wo sogar eine Statue für seine Sehnsucht errichtet wurde. 1923 macht er sich daher auf zu einer Schiffsreise in die Neue Welt. Die Überfahrt entwickelt sich aber zu einer wahren Odyssee; Antonio begegnet den unterschiedlichsten Personen und erlebt ein fantastisches Abenteuer nach dem anderen. Die Farben des Covers sind augenfreundlich; hinterlegt mit einer Landkarte, umrahmt von Orangenzweigen und Philodendronblättern, verweist – ganz klein – ein Segelschiff auf die Reise des Protagonisten. Wie unglaublich diese Fahrt allerdings wirklich verläuft, darauf bereitet einen dieses ruhige Bild nicht vor. Die Kapitel weisen eine angenehme Länge auf und sind mit aussagekräftigen Überschriften versehen. Die Geschichte wird von der Großnichte des Protagonisten erzählt, die ihr Wissen um Antonio mit dessen Briefen an die Familie belegt. Einige dieser Briefe baut sie direkt in die Geschichte ein. Das soll sicher authentischer wirken, bei all den unglaublichen Geschehnissen, die dem Protagonisten widerfahren. Ich hätte die Korrespondenz des Großonkels gesammelt am Ende des Buches vorgezogen. In der Handlung verpackt wiederholen sie lediglich das zuvor schon Gelesene. Die Sprache der Geschichte nimmt einen sofort mit auf die abwechslungsreiche Reise; teils sehr poetisch, mit Weisheiten und Metaphern versehen, und gespickt mit einigen Neuschöpfungen von Wörtern, für die es bisher noch keine Bezeichnungen zu geben schien. In den Dialogen sind ab und zu auch ganze Sätze in Umgangssprache untergebracht, die meines Erachtens nicht notwendig gewesen wären. Sicherlich ist es in einer Übersetzung schwierig, Dialekte verschiedener Regionen Italiens einzubauen, allerdings sprechen in der deutschen Ausgabe Menschen aus Palermo, Neapel und Genua ein und denselben Dialekt, um dann im nächsten Satz zur Standardsprache zu wechseln. Abgesehen davon ist die Übersetzung von Elisa Harnischmacher sehr gelungen. Die Geschichte um den naiven Protagonisten ist ungewöhnlich und erfrischend – aber schwer in ein Genre einzuordnen. Die Autorin greift darin Themen aus Märchen, der Mythologie, der Bibel und insgesamt aus verschiedensten Quellen der Weltliteratur auf. Die detaillierten Beschreibungen der Schauplätze, aber auch der Aromen, Düfte und Speisen nehmen den Leser sofort mit in die Atmosphäre dieser außergewöhnlichen Erlebnisse von Antonio. Man könnte das Buch als Entwicklungsroman sehen, mit einem unerfahrenen Protagonisten, dem die Gesellschaft von Tieren mehr zusagt als zwischenmenschliche Beziehungen, der andererseits immer wieder aufs Neue begeistert ist von schönen Frauen, und der verschiedenste Aufgaben meistern muss. Ob er tatsächlich eine wirkliche Entwicklung durchmacht, bleibt dem Leser überlassen, der sich auf dieses Buch voller Bilder einlässt. Und es zahlt sich aus, sich auf diesen ungewöhnlichen Roman einzulassen – für jene, die noch träumen können und die sich ein kleines bisschen ihrer kindlichen Unbefangenheit bewahren konnten.
„So viele Paradiese“ ist ein tiefgründiger und fesselnder Roman der in Sizilien lebenden Autorin und Journalisten Giovanna Giordano, dem anzumerken ist, dass sie Philosophie lehrt. Auch wenn sie von der Auswanderungsgeschichte ihrer Vorfahren zu diesem Buch inspiriert wurde, hat dieser vermutlich nicht viel mit der vergangenen Realität gemeinsam.
Die Handlung beginnt im Jahr 1923. Antonio ist ein junger Mann, der mit seiner Familie in dem Bergdorf Gesso auf Sizilien lebt. Er träumt von einer Reise nach Amerika, um dort die Freiheit zu finden. Obwohl seine Stiefmutter Donna Tina Oliva ihn davon abhalten möchte, da sie befürchtet, dass sein Halbbruder, ihr Sohn Placido ihm folgen könnte, steht sein Entschluß fest und Antonio lässt sich - trotz der ihm in den Weg gelegten Hindernisse - nicht davon abringen.
Der Schreibstil von Giovanna Giordano ist sehr bildhaft und einfallsreich. Ihre Wortwahl ist oftmals ungewöhnlich, aber einfach treffend. Es ist ein fantastisches Märchen bei dem nun wirklich nicht alles realistisch ist, aber hier wirkt es echt und passt einfach. Dabei reiht sich ein wundervoller Satz an den nächsten. Ich habe schon lange kein Buch mehr gehabt, in denen ich so viele wundervolle Zitate gefunden habe. Sie laden zum Nachdenken ein, ebenso wie auch viele Erlebnisse von Antonio dies tun.
Das Lebensgefühl Siziliens kam durch atmosphärische Momente und typische Eigenschaften der Bewohner direkt bei mir an. Antonio ist ein ganz besonderer Protagonist, mit einem ungewöhnlichen Draht zu Tieren, die hier eine besondere Rolle spielen. Er trifft während seiner Reise auf die unterschiedlichsten Charaktere, von denen jeder für sich gut beschrieben wird und interessant ist.
Ich finde es unglaublich schwierig diesen Roman in Worte zu fassen. Er enthält zahlreiche Botschaften und es ist kein Buch, dass sich schnell lesen lässt, dafür stecken zu viele Weisheiten und Momente darin, bei denen man verweilen möchte und über die sich das Nachdenken lohnt.
Dieser Roman benötigt Zeit, verleitet zum Träumen und ist etwas ganz Besonderes. Leser, die sich gerne in ihren Gedanken verlieren, werden sicherlich begeistert sein. Wer eine klassische Auswanderungsgeschichte erwartet, dürfte enttäuscht werden.r Leben