Meinung:
Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar!
„Ah!“, schrie er wütend auf und stieß mit aller Wucht den Stuhl, auf dem er bis gerade eben voller Anspannung gesessen hatte, nach hinten.
Das Cover finde ich wieder ziemlich cool. Man sieht einen Thron, zumindest denke ich, dass dies der Thron sein soll und einen Drachen, also zwei wichtige Elemente aus dem Buch.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und einfach zu lesen. Wie auch schon der erste Teil ist dieser in der Ich-Perspektive von Jadina geschrieben, wodurch man sie am besten kennen lernt. Ich kam sehr schnell durch das Buch, was für den Schreibstil spricht.
Dieser Band schließt direkt an das Ende von Band eins an. Jadina hat die Prüfungen bestanden, doch der Verrate von Kayden sitzt tief. Doch so leicht gibt Jadina nicht auf und versucht alles, um das Beste aus ihrer Situation zu machen, was auch heißt, dass sie wieder mit Kayden reden muss. Doch die nächsten Hindernisse sind schon bereit.
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, da ich den ersten Band erst vor Kurzem gelesen habe. Ich war also schnell wieder in der Geschichte drinnen und dadurch, dass zwischen den Büchern eigentlich keine Zeit vergeht, ist es so, als würde man direkt weiterlesen. Ich war gespannt, was die Autorin in diesem Band für uns bereithalten würde.
Jadina mochte ich wieder gerne, wobei sie mir in der ersten Hälfte des Buches schon oft auf die Nerven ging. Denn obwohl sie Kayden immer noch mag, stößt sie ihn weg und verschanzt sich. Bis sie selbst eingesehen hat, dass das so nicht weiter geht, habe ich sie als nervig empfunden. Danach wurde es besser und ihre Entscheidungen wurden auch wieder rationaler.
Kayden hat keine wirkliche Entwicklung durchgemacht. Er spricht zuerst nicht viel mit Jadina, lässt ihr ihren Raum, was gut so ist, damit sie sich abreagieren kann und gibt ihr genügend Zeit, um sich mit der Situation abzufinden. Ich fands gut, dass er dann selber einsah, dass er vieles falsch gemacht hat, doch seine Erklärungen hatten Hand und Fuß und man muss ihm einfach schnell vergeben. Irgendwann gibt es nur noch Jadina für ihn und irgendwie war er schon süß, so verknallt.
Ich habe mich sehr auf den zweiten Band der Reihe gefreut, da mich der erste so sehr begeistern konnte, leider war die Hälfte des Buches etwas langweilig und es hat sich einfach nach einem Lückenfüller angefühlt. Es passierte lange nichts relevantes und es war ein ewiges hin und her zwischen Jadina und Kayden. Das fand ich dann doch etwas anstrengend und manchmal las es sich so, als wollte die Autorin die Geschichte unbedingt auf vier Bücher aufteilen. Zum Glück wurde das ab der Hälfte viel besser und ich habe das Buch wieder lieber gelesen.
Das Training und die Vorbereitung auf die nächste Prüfung gingen da irgendwie auch unter und dann war der Tag da und es gab keine, bis wenig, Vorbereitung. Das war für mich etwas gach, aber danach ging das Buch in einem besseren Tempo weiter. Die Prüfung selbst, bei der die Drachen einen Reiter erwählen, fand ich gut geschrieben. Es hat Sinn gemacht und da wurde auch gleich das Problem, dass Jadina mit ihren magischen Kräften noch nicht umgehen kann, aus der Welt geschafft. Und ab da waren Drachen auch präsenter, was mir persönlich gut gefallen hat, weil ich ein großer Fan von Drachen bin.
Die Liebesgeschichte hat sich auch Zeit gelassen, um wieder auf die richtige Bahn zu kommen, aber danach gingen mit die beiden mit ihrer Verliebtheit wirklich auf die Nerven. Es war sehr süß zu lesen, doch manchmal war es einfach viel zu schnulzig, was nicht schlecht ist, aber es hat ein bisschen meinen Lesefluss gestört. Ich bin da komplett auf Naydas Seite, die hat das nämlich auch so gesehen. Es war aber gut, dass sie ihre Probleme recht schnell lösen konnte und das nicht der eigentliche Aspekt des Buches war.
In der zweiten Hälfte wird dann immer klarer, was das eigentliche Problem in dem Buch werden wird. Es verlief alles ganz anders, als ich zuerst angenommen hatte, doch die Richtung hat mir gut gefallen. Es war unerwartet und besonders das Ende war ganz unerwartet. Die Wendungen waren wirklich gut gefschieben und ich konnte es gar nicht glauben. Für mich hat das Ende alles wieder gut gemacht, was mir in der ersten Hälfte nicht gut gefallen hat, denn hier hat mir die Autorin nochmals richtig Lust auf den nächsten Band gemacht.
Fazit:
Zuerst wirkte das Buch wie ein Füller, doch das hat sich ca. ab der Hälfte geändert und dann wurde es wieder so gut, wie ich es aus dem ersten Band gewohnt war. Jadina und Kayden waren nervig süß zusammen und auch die Drachen kamen nicht zu kurz. Hat man im ersten Band eigentlich nur Elara, so liest man hier von mehr Drachen und sie bekommen eine wichtigere Rolle, was mir gut gefallen hat. Das Ende hat mir dann nochmal Lust auf Band drei gemacht und ich freue mich schon auf diesen. Von mir kriegt das Buch 4 Sterne, weil der Beginn doch recht schwach war.