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464 pages, Paperback
First published January 1, 2007
"Ich bin ein kleinbürgerlicher Immobilienbesitzer. Mein Haus ist ein altes Restaurant auf einem Parkplatz an einer Straßenecke, an einer Eisenbahnbrücke, auf deren anderer Seite sich das Obdachlosenheim befindet. Auf meinem Parkplatz übernachten Menschen. Manche bleiben monatelang, andere sehe ich nur einmal. Durch eine Reihe leichter Schlaganfälle hat mein visuelles Gedächtnis gelitten; Namen zu Gesichtern kann ich mir nur merken, wenn man sie mir mehrmals beharrlich wiederholt. Die Menschen vom Parkplatz, an die ich mich am Ende erinnern kann, tolerieren mich, scherzen mit mir und, wie ich mir einbilde, mögen mich. Wahrscheinlich deshalb, weil ich immer sage, dass sie hier kampieren dürfen, solange sie wollen. Manchmal, wenn ich sie wiedererkenne und sie mich darum bitten, und manchmal auch einfach so, mache ich ihnen kleine Geschenke wie eine Flasche für den schnellen Rausch oder ein wenig Geld. Wenn sie bei mir ist, nehme ich meine kleine Tochter mit, damit sie ihnen hallo sagen kann und ohne Verachtung für arme Leute oder falsche Angst vor ihnen aufwächst. [...] Liebe alle, traue wenigen. Deshalb sind bei mir immer die Jalousien heruntergezogen, und die Fenster auf den Parkplatz sind von innen mit Alufolie abgeklebt."His personal life situation lends Poor People credibility and answers the question some might have if this book is poverty porn or in the terms of social media, clickbait. Vollmann engages with the people we usually avoid. Also back home in the US, even in front of his own door.