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Le chemin de la frontière

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Monika est une jeune femme éprise d’idéal qui grandit en Bavière au début du XXe siècle. Esprit curieux et grande lectrice, elle épouse Klaus, comme elle issu de la bourgeoisie juive et passionné de philosophie. Mais les premières années de leur mariage sont loin de ce qu’ils avaient imaginé : autour d’eux gronde la menace nazie, qui s’étend progressivement et envahit leur quotidien. D’abord enclins à minimiser le danger ou à supposer qu’il ne les concernera pas, ils comprennent tardivement, quand Klaus est arrêté, que le piège s’est refermé sur eux aussi.
Cachée à Amsterdam pendant l’hiver 1944 et alors que la guerre n’est pas encore finie, Grete Weil s’inspire de sa vie et transpose en un roman tragique son histoire d’amour brisée par la peste brune. En son centre le personnage de Monika, qui chemine vers la conscience politique et conserve son goût pour la vie en dépit de ce qui brise les existences, nous touche au cœur.
Posant la délicate question de la responsabilité de chacun dans l’Allemagne nazie, Le chemin de la frontière est un livre d’une impressionnante clairvoyance qui n’a été publié en allemand qu’en 2022. Sa traduction en français, quatre-vingts ans après la fin de la Seconde Guerre mondiale, est un événement littéraire de premier ordre.

480 pages, Kindle Edition

Published April 10, 2025

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About the author

Grete Weil

12 books5 followers
Grete Weil was born in Munich in 1906, the daughter of a Jewish lawyer. When the Nazis came to power, she emigrated to Holland with her husband, the playwright and director Edgar Weil. In 1941, Edgar was arrested; he later died in a concentration camp. Grete went into hiding, and it was then that she began to write, first theater pieces, then fiction. After the war, she returned to Germany, and eventually settled near her native Munich, where she lived from 1947 until her death, at age 93, in 1996. She was the author of five novels, a memoir, and several collections of short fiction. The German original of Aftershocks was first published in Zurich in 1992.

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Displaying 1 - 10 of 10 reviews
Profile Image for Kaltmamsell.
236 reviews54 followers
December 14, 2023
Grete Weils Roman Der Weg zur Grenze, geschrieben 1944/45 im niederländischen Versteck/Exil, erstveröffentlicht erst 2022, also 23 Jahre nach Weils Tod, hat mich in vielerlei Hinsicht überrascht.
(Dass Weil darin auch eigene Erlebnisse verarbeitet, halte ich für den literarischen Wert für irrelevant, er gehört ganz klar nicht zum Genre Autofiktion. Ich finde es deshalb auch schlecht, dass ein Foto der Autorin für den Titel verwendet wurde.)

Er erzählt die Geschichte von Monika Merton, einer Münchnerin, die sich als junges Mädchen nach dem Ersten Weltkrieg in ihren gleichaltrigen Cousin Klaus verliebt. Die Geschichte dieser Liebe ist auch die von Monikas politischem Bewusstwerden, die Geschichte der historischen Ereignisse bis ins Dritte Reich - die dazu führen, dass die Jüdin Monika mit Skiern über die Grenze nach Österreich fliehen muss.

Allein schon die Rahmengeschichte dieser Flucht nahm mich für den Roman ein: Monika, Anfang 30, begegnet im Zug in die Berge dem jungen Lyriker Andreas, die beiden sind flüchtig bekannt. Da er seine Skikameraden verloren hat und sie ihm ihre Pläne erzählt, schließt er sich ihr an - und ist körperlich komplett überfordert. Die gut trainierte, kräftige Monika muss ihn geradezu zu ihrer Skihütte tragen. Wie in vielen anderen Details des Romans lässt die Erzählstimme nicht erkennen, dass sie sich des Stereotypenbruchs bewusst wäre. Diesem naiven Andreas erzählt sie auf der Hütte die eigentliche Romangeschichte.

Doch der Romantitel ist auch Metapher: Er beschreibt den Weg zur Grenze des unmenschlichen nationalsozialistischen Terror-Regimes, auch das Überschreiten dieser Grenze. Schauplätze von Monikas Erwachsenwerden und ihrer Beziehung zu Klaus sind unter anderem München, das Voralpenland, Berlin - Weil schafft es immer wieder, mit wenigen Sätzen Atmosphäre und Zeit lebendig zu machen.

In immer neue Gegenden nahm mich der Roman mit, einmal für einige Seiten in ein Südfrankreich, das es - wie natürlich alles andere in dem Roman - längst nicht mehr gibt.
Wieder ein paar Pinselstriche Hintergrund: Sommer, das Paar in kurzen grauen Hosen, der gut ausgestattete Weinkeller des einfachen Landhotels, die Überraschung über den "täglichen Capucine, einen besonders hellen Kaffee, mit schaumig geschlagener Milch".

Was mich überraschte: Es werden gesellschaftliche Themen besprochen, mit denen wir bis heute ringen, wir gerne als woke beschimpften. Zum Beispiel die Privilegiertheit der Hauptperson, derer sie sich zwar bewusst ist (eine so begüterte Studentin, dass sie in Berlin ohne nachzudenken Taxis herbeiwinkt), die dennoch in einer Szene detailiert analysiert wird von einem eng befreundeten Kommilitonen, der sich aus der väterlichen Schmiede in Abendkursen zum Abitur und Studium kämpfen musste.

Die Zeitgebundenheit zeigt sich dann wieder zum Beispiel in als Fakt genommenen Juden-Stereotypen: In der Welt des Romans sieht man Menschen ihr Judentum an Nase oder Teint an. Oder die Verwendung von "Rasse" als unhinterfragtes Konzept.

Gut nachvollziehbar fand ich - wie bei vielen ähnlichen Geschichten -, wie Juden in Deutschland die Flucht ein ums andere Mal aus subjektiv bestens nachvollziehbaren Gründen verschoben. Weil das alles doch einfach lächerlich war und nicht sein konnte. Bis die Flucht nicht mehr möglich war, weil das halt doch sein konnte. Überraschend fand ich hier, dass die Erzählstimme sich deshalb Vorwürfe macht: In der Rahmenhandlung betont Monika, sie (und viele andere Juden sowie andere politisch Engagierte) habe selbst Schuld an ihrer heiklen Situation, sie habe so viele Möglichkeiten zur Flucht gehabt, zum Auswandern, habe aber die Katastrophe einfach nicht wahrhaben wollen, sei blind gewesen.

Ebenfalls treffend beschrieben: Wie der Mensch sich auch im Wissen um entsetzliches Leid bei lieben Menschen und um Bedrohung an Schönem und an Kleinigkeiten freuen kann.

Indirekt wird auch erzählt, wie weit die Assimilierung der meisten deutschen Juden damals war: In der Handlung kommt kein Judentum außer der Nennung vor. Die Familie Merton feiert keine jüdischen Feiertage, keinen Sabbath, kein Rosh Hashana, dafür Weihnachten, und der Münchner Fasching spielt eine große Rolle in ihrem Leben.

Was ich glaubte, dem Roman anzusehen: dass er vor dem Ende des Dritten Reichs geschrieben wurde. Grete Weil wusste beim Verfassen nichts vom Ausmaß der Grauen des Holocausts.

Die editorische Notiz und das ausführliche Nachwort von Manuskript-Entdeckerin (eigentlich Typoskript) und Herausgeberin Ingvild Richardsen betonen, dass die teilweise sehr eigenwillige Sprache des Original-Manuskripts erhalten werden sollte. Das begrüße ich, doch wünsche ich mir eine Zeitreise zur lebenden Grete Weil, um mit ihr den Roman nochmal lektorierend durchzugehen. So manche der schwülstig gefühligen Passagen hätte ich abgemildert, sie passen nicht in die Reflektiertheit, die aus dem Rest spricht. Und einige bis zur Hölzernheit antiquierte Sprache (vor allem im Vergleich zu Zeitgenoss*innen wie Vicki Baum oder Thomas Mann) hätte ich versucht ihr auszureden: "Als ihm Zustimmung geworden war" passt nicht zum Rest.

Ich würde das Buch sehr gerne mit einer Leserunde gelesen haben, es war ein Erlebnis und ich habe das seltene Bedürfnis, darüber zu reden.
Profile Image for Annette Koster.
159 reviews7 followers
September 10, 2023
Een bijzonder boek, zeker als je weet dat de schrijfster dit boek in het laatste oorlogsjaar schreef, ondergedoken in Amsterdam, na gevlucht te zijn uit Duitsland.
Het dilemma van de hoofdpersonen in het boek: moeten ze vluchten na het aan de macht komen van de nazi's en alles achterlaten of blijven zolang het kan, ook al gebeuren er vreselijke dingen om hen heen, wordt indringend beschreven.
Recensenten hebben het over een expressionistische schrijfstijl, over Sturm und Drang. Misschien maakte dat, dat het boek me toch niet helemaal aansprak.
Profile Image for Dee.
29 reviews3 followers
September 30, 2022
Noch nie war ich so nah dabei, als sich die Nazis nach ‘33 in die Leben pflanzten. Sprachlich nichts anderes als eine Sensation. Inhaltlich ein Wunder, wenn man die Zeit der Entstehung einspeist. Und der Text fließt in atemberaubender Souveränität dahin und reißt alles mit. Das nicht leichtfertig dahin geworfene Urteil kann nur lauten: Meisterwerk.
Profile Image for Susu.
1,788 reviews21 followers
October 14, 2022
Autobiographischer Roman: Vom Leben jüdischer Mitbürger unter den heraufziehenden Wolken, Machtergreifung, Willkür, Verhaftung, Flucht - von der Autorin im holländischen Exil im Versteck und Widerstand verfasst. Wundervolle Sprache - fokussiert erzählt - äußerst lesenswert
Profile Image for Dolf Patijn.
800 reviews53 followers
March 10, 2024
Dit is de eerste roman van Grete Weil, geschreven toen ze in 1944 ondergedoken zat in Amsterdam maar postuum, in 2022 uitgegeven.
Het is een raamvertelling die begint met de vlucht van de Joodse hoofdpersoon Monika. Zij komt bij de trein de dichter Andreas tegen die ze vaag kent en die besluit met haar mee te reizen. Hij leeft in zijn eigen wereld en heeft eigenlijk geen weet van wat er in Duitsland gaande is. Monika besluit om hem haar levensverhaal te vertellen.

De stijl van schrijven is volgens zeggen beïnvloed door het expressionisme, en inderdaad spelen de gevoelens van de hoofdpersoon een zeer grote rol, worden verschrikkingen zonder omhaal benoemd en wordt er regelmatig over de beweegredenen van personages gefilosofeerd, maar mij deden de uitgebreide beschrijvingen ook aan de 19e eeuwse literatuur denken.

Het grootste deel van het boek bestaat uit de levensgeschiedenis van Monika en haar relatie met haar neef Klaus met wie ze later trouwt en is gedeeltelijk gebaseerd op haar eigen ervaringen. Het is een vrij traag verhaal waarin stukje bij beetje de veranderingen onder het nationaal-socialistische bewind in haar leven doordringen. Ze schrijft ook over hoe anderen om Monika heen er door worden beïnvloed en hoe het bedrijfsleven zich schikt naar een machthebber die het blijkbaar niet zo slecht met hen voorheeft en die veel ondernemers verkiezen boven een links bewind dat niets met het kapitalisme te maken wil hebben. Grete Weil laat zien hoe het nationaal-socialisme langzaam maar zeker het hele openbare leven overneemt, te beginnen met scholen en verenigingen.

Aan het eind van het verhaal komen we weer terug bij de vlucht, waarbij Andreas een keuze moet maken. De keuze die hij maakt en wat dat voor gevolgen heeft, is tevens het einde van het boek.

Na het eigenlijke boek is er nog een levensbeschrijving van Grete Weil opgenomen en wordt het boek uitgelegd. Dit geeft het boek meerwaarde.

Ik heb een paar weken terug Februari 1933 van Uwe Wittstock gelezen, over hoe het Berlijnse culturele leven in 1933 veranderde en hoe veel schrijvers, dichters, theatermakers en anderen binnen de cultuur eerst dachten en hoopten dat het nog mee zou vallen en dat Hitler het politiek niet zou redden, om soms op het laatste moment nog te kunnen vluchten. Dit boek sluit daar voor mij goed bij aan.

Een echte aanrader voor diegenen die een uitgebreid verhaal met veel uitweidingen niet schuwen.
Profile Image for Ingrid.
1,556 reviews129 followers
May 15, 2023
3.5 sterren

Ik erken dat dit een knap geschreven boek is, maar ik vind de stijl lastig om te lezen. Het is een raamvertelling waarvan ik het 'heden', de ontmoeting van Andreas en Monika, interessanter vond dan het verleden. Het verleden was nogal 'Sturm und Drang' wat ik heerlijk vond om te lezen toen ik 16 was. Nu raakte het me niet.

3.5 stars

I acknowledge that this is a beautifully written book, but I find the style difficult to read. It is a frame story of which I found the 'present', the meeting of Andreas and Monika, more interesting than the past. The past was rather 'Sturm und Drang' which I loved to read when I was 16. Now it didn't touch me.
177 reviews1 follower
February 18, 2024
Grete Weil heeft dit boek tijdens haar onderduik in Amsterdam in 1944 geschreven. Het is haar eerste boek en heeft autobiografische kenmerken.
Het boek bevat een raamverrteling over de vlucht voor het Nazi regime in 1936 naar Oostenrijk van een jonge Joodse vrouw. Binnen dat raam vertelt zij (Monica) aan iemand die zij ontmoet tijdens die vlucht, over haar grote liefde die in Dachau door de Nazis is vermoord.
Het boek geeft een indrukwekkend beeld van hoe de bruutheid van de Nazi's binnen de Joodse gemeenschap leidt tot verschillende reacties, zoals ongeloof, berusting, verzet, paniek, angst, actie en woede.
Greta Weil heeft een prachtig boek geschreven.
Profile Image for Andre Paradis.
14 reviews
November 7, 2025
Mérite facilement ***** si ce n’était du style forcément * un peu vétuste d’une lenteur dont on a perdu l’habitude, ce texte est une plongée au cœur de la progression inéluctable du régime de terreur et des camps depuis le ventre mou, impassible, de l’Allemagne des années 30 résonne aujourd’hui de façon assourdissante.

* écrit en 1944, mais publié seulement en 2022
Profile Image for Margreeth.
1,161 reviews5 followers
May 18, 2024
De omstandigheden en de autobiografische inslag waaronder dit boek geschreven is, noodt uit tot meer waardering.
In de raamvertelling staat Grete voor een grens. Voordat echter de grens overschreden wordt wil zij haar eigen verhaal kwijt.
De verhaal geeft aan waarom zij de grens bereikt heeft.
Profile Image for Matatoune.
630 reviews29 followers
June 2, 2025
À Amsterdam, cachée pendant l’hiver 1944/1945 dans un grenier avec d’autres, Grete Weil s’inspire de sa vie pour écrire Le Chemin de la Frontière. Photographe et écrivaine allemande (1906-1999), le roman raconte une histoire d’amour dans les années 30, au moment de la Montée du Nazisme. Il est dédié « à la mémoire d’Edgar Weil, assassiné le 17 septembre 1941 au camp de concentration de Mauthausen« . Paru en Allemagne de l’Est, mais pas à l’Ouest, c’est donc un inédit que propose la Maison Gallimard qui résonne étrangement aujourd’hui.
Le chemin de la frontière n’est pas qu’une histoire d’amour. Les phrases à rallonge décrivent des situations qui prennent le temps de s’y développer. Les subtilités des sentiments sont détaillées, triturées même. Grete Weil avait le temps pour nous les donner à vivre. Cachée pendant de long mois, pour éviter la déportation, elle livre un récit foisonnant et addictif de sa vie sous les traits de Monika, femme brillante, libre, déterminée et cultivée.
Devant la montée de la violence, de l’ostracisme, du rejet et des persécutions, ce récit devient un incontournable pour qui est passionné par la période !
Chronique complète et illustrée ici
https://vagabondageautourdesoi.com/20...
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