Die Passagiere dachten, das Flugzeug bringt sie nach Hause. Doch die Pilotin hegt einen tödlichen Plan …
In freudiger Erwartung besteigen Jill und ihre Kollegen nach einer Vorstandssitzung den Privatjet ihrer Firma, um nach Hause zu ihren Familien in Portland zu fliegen. Das Wetter ist gut, die Sicht klar, Turbulenzen sind nicht zu erwarten. Doch kurz nach dem Abflug meldet sich die Pilotin über die Lautsprecher. Anstatt Jill und ihre Kollegen zu begrüßen, hat sie den Jet aufs offene Meer hinausgesteuert und stellt den Passagieren ein schockierendes An Bord befindet sich ein Mörder, und sie wird die Maschine erst wieder auf Kurs bringen, wenn derjenige gesteht. Der Schuldige hat dreißig Minuten Zeit, um die Wahrheit zu sagen – sonst stürzt das Flugzeug in den Atlantik …
Alex Lake is a British novelist who was born in the North West of England. After Anna, the author’s first novel written under this pseudonym, was a No.1 bestselling ebook sensation and a top-ten Sunday Times bestseller. The author now lives in the North East of the US.
Ein Flug über den Atlantik, eine überschaubare Anzahl an Passagieren und eine Situation, die sich innerhalb weniger Minuten in einen Albtraum verwandelt. Kurz nach dem Start wird klar, dass diese Reise keinem normalen Flugplan folgt. Stattdessen stehen die Menschen an Bord vor einem grausamen Ultimatum. Ein Mord ist geschehen, der Täter befindet sich unter ihnen und wenn er sich nicht innerhalb eines festgelegten Zeitfensters zu erkennen gibt, wird niemand diesen Flug überleben.
Alex Lake ist ein Autor, dessen Bücher mich schon vor vielen Jahren begeistert haben. Umso trauriger war ich, als es nach einigen Büchern dann still um ihn wurde, weil seine Werke nicht mehr ins Deutsche übersetzt wurden. Dass sich nun der Goldmann Verlag seiner Bücher angenommen hat, hat einen kleinen Freudensprung bei mir ausgelöst. „Deadline“ macht definitiv Hoffnung darauf, dass noch mehr seiner Werke den Weg ins Deutsche finden.
Einen klaren Protagonisten gibt es in Deadline lange Zeit nicht. Stattdessen begegnen wir einer Vielzahl an Figuren, die alle ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Geheimnisse und ihre ganz persönlichen Beweggründe mitbringen. Für jeden Charakter wird zumindest angerissen, woher er kommt und was ihn antreibt, auch wenn keine der Figuren wirklich tiefgehend ausgearbeitet ist. Vielmehr entsteht ein Mosaik aus Lebensgeschichten, das sich erst im Verlauf der Handlung zu einem größeren Ganzen zusammensetzt.
Der Roman arbeitet mit vielen Perspektiven und zwei Zeitebenen, die sich immer weiter ineinander verzahnen. Nach und nach wird deutlich, welche Ereignisse in der Vergangenheit überhaupt erst den Boden für das Geschehen in der Gegenwart bereitet haben. Die Kapitel sind kurz, knapp und sehr schnell lesbar. Genau diese hohe Taktung sorgt für eine starke Sogwirkung. Auch wenn die Figuren nicht besonders tief gezeichnet sind, verleihen die schnellen Perspektivwechsel der Geschichte ein hohes Tempo und machen es schwer, das Buch aus der Hand zu legen.
Die Grundidee und der zentrale Plot von „Deadline“ haben mich wirklich überzeugt. Die Geschichte entwickelt sich klar als eine Art Revenge Story, und die dahinterliegende Motivation sowie die Zusammenhänge fand ich grundsätzlich sehr stark. Leider wirkt der Roman zum Ende hin etwas unausgereift. Einige Hintergründe werden nur angerissen, manche Entwicklungen gehen sehr schnell, und stellenweise hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte etwas hastig zu Ende gebracht wurde.
Gerade weil das Grundthema eigentlich sehr tragisch ist, fand ich es schade, dass über manche emotionalen Momente beinahe hinweggewischt wurde. Hier hätte ich mir mehr Tiefe und Feinschliff gewünscht. Trotzdem bleibt „Deadline“ für mich ein wirklich guter Thriller mit einer starken Idee, einem packenden Einstieg und hohem Lesetempo. Ich bleibe definitiv Fan von Alex Lake und hoffe sehr, dass wir in Zukunft noch mehr seiner Bücher im Deutschen lesen dürfen.
Was als ganz normaler Rückflug nach einer Vorstandssitzung beginnt, entwickelt sich schnell zum Albtraum: Kurz nach dem Start übernimmt die Pilotin das Wort und erklärt, dass sich ein Mörder an Bord befindet. Erst wenn die schuldige Person gesteht, wird sie den Jet wieder auf Kurs bringen – andernfalls endet der Flug tödlich.
Die Prämisse hat mich sofort neugierig gemacht und verspricht einen spannenden Locked-Room-Thriller in der Luft. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Dadurch erhält man nach und nach Einblicke in die unterschiedlichen Figuren und merkt schnell, dass nahezu jeder ein eigenes Geheimnis mit sich herumträgt. Ergänzt wird das Ganze durch Rückblenden, die Stück für Stück offenbaren, weshalb die Pilotin zu dieser drastischen Tat greift und welche Verbindung die Passagiere zu den Ereignissen der Vergangenheit haben.
Der Schreibstil ließ sich angenehm und flüssig lesen, sodass ich gut durch die Geschichte gekommen bin. Allerdings hatte ich recht früh eine Vermutung, worauf alles hinausläuft, und diese bestätigte sich auch ziemlich schnell. Dadurch fehlte mir ein wenig die Spannung und der Überraschungseffekt, den ich mir von der Geschichte erhofft hatte.
Am meisten enttäuscht hat mich jedoch das Ende. Für meinen Geschmack wurde es zum Schluss etwas zu überzogen und wirkte stellenweise ziemlich konstruiert. Das fand ich besonders schade, weil mir der Aufbau der Geschichte trotz seiner Vorhersehbarkeit eigentlich gut gefallen hat.
Insgesamt ist es ein solider Thriller mit einer spannenden Ausgangsidee und einem angenehmen Schreibstil. Zwar hat die Umsetzung für mich nicht das volle Potenzial ausgeschöpft, dennoch war das Buch keine Enttäuschung. Wer vorhersehbare Thriller nicht grundsätzlich stören, könnte hier durchaus auf seine Kosten kommen
Worum geht’s? Nach einer Vorstandssitzung steigen Jill und ihre Kolleginnen und Kollegen in den firmeneigenen Privatjet. Ziel: Portland. Weihnachten. Zuhause ankommen. Doch kurz nach dem Start wird klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt. Die Pilotin fliegt nicht Richtung Heimat, sondern hinaus aufs offene Meer. Ihr Ultimatum ist so schlicht wie verstörend: Der Mörder soll gestehen.
Meine Meinung: Was für ein Trip. Wirklich! Der Thriller „Deadline“ von Alex Lake war für mich eines der spannendsten Bücher seit Langem – und das ganz ohne Blutorgien oder effekthaschende Brutalität. Stattdessen: psychologische Spannung pur. Klaustrophobisch, beklemmend, gnadenlos. Ich mochte den Schreibstil sofort. Die Perspektivwechsel, das Tempo, diese eine Frage, die konstant im Hinterkopf pocht: Ich kenne euch. Aber wer von euch ist ein Mörder?
Alle Figuren wirken zunächst harmlos, fast beliebig. Genau das macht es so perfide. Durch die Rückblicke wissen wir früh, wer hinter der Pilotin steckt – und ihre Geschichte hat mich als Mutter emotional voll erwischt. Vielleicht war genau das der Punkt, an dem dieser Thriller für mich nicht mehr nur spannend, sondern beängstigend real wurde. Ich hatte Verständnis. Mitgefühl. Und das ungute Gefühl, dass hier nichts einfach nur schwarz oder weiß ist. Auch die übrigen Charaktere sind hervorragend konstruiert. Unterschiedlichste Persönlichkeiten, teils typisch, teils ungewöhnlich, aber alle glaubwürdig und perfekt ins Szenario eingewoben.
Und dann das: Der Klappentext verrät bereits die Grundidee, und trotzdem hat mich das Buch kalt erwischt. Erschreckend. Unerwartet. Ich kann kaum Details nennen, ohne zu spoilern – und das spricht für sich. Es geht um einen Skandal. Um Vertuschung. Um Vergangenheit, die sich ihren Weg in die Gegenwart bahnt. Um Muttergefühle, große Liebe, Verlust und Rache. Besonders die Kapitel aus wechselnden Perspektiven haben mich komplett gefesselt. Sympathien wurden aufgebaut, nur um sie mir später gnadenlos zu entreißen. Ich glaubte, den Durchblick zu haben. Hatte ihn nicht. Oder doch? Mein Bauchgefühl lag bis kurz vor dem Finale falsch – und gleichzeitig erschreckend richtig.
Dieses Buch ist kein blutiger Thriller. Es ist schlimmer. Es geht unter die Haut, spielt mit den Nerven und lässt einen nicht mehr los. Und ja: Ich verstehe die Pilotin. Ich mag sie. Und ich würde sie am liebsten fest in den Arm nehmen.
Fazit: „Deadline“ von Alex Lake ist ein Thriller, der nicht auf Schockeffekte setzt, sondern auf psychologische Tiefe – und genau deshalb so intensiv wirkt. Die Geschichte ist klug konstruiert, emotional aufgeladen und hält die Spannung konsequent bis zum Schluss. Alex Lake spielt meisterhaft mit Perspektiven, Erwartungen und falschen Sicherheiten und zieht einem dabei immer wieder den Boden unter den Füßen weg. Ein Buch, das man atemlos liest, das einen gedanklich mitnimmt und das auch nach der letzten Seite nicht so schnell loslässt.
📖 "Deadline" von Alex Lake . Die Passagiere dachten, das Flugzeug bringt sie nach Hause. Doch die Pilotin hegt einen tödlichen Plan … In freudiger Erwartung besteigen Jill und ihre Kollegen nach einer Vorstandssitzung den Privatjet ihrer Firma, um nach Hause zu ihren Familien in Portland zu fliegen. Das Wetter ist gut, die Sicht klar, Turbulenzen sind nicht zu erwarten. Doch kurz nach dem Abflug meldet sich die Pilotin über die Lautsprecher. Anstatt Jill und ihre Kollegen zu begrüßen, hat sie den Jet aufs offene Meer hinausgesteuert und stellt den Passagieren ein schockierendes Ultimatum: An Bord befindet sich ein Mörder, und sie wird die Maschine erst wieder auf Kurs bringen, wenn derjenige gesteht. Der Schuldige hat dreißig Minuten Zeit, um die Wahrheit zu sagen – sonst stürzt das Flugzeug in den Atlantik … . 💭 Meine Meinung: Eine Pilotin, die einen Privatjet kapert, um Rache zu nehmen? Klingt verrückt – ist es auch, aber im besten Sinne. Genau das erlebt man in „Deadline“. Das Buch konnte mich sowohl optisch als auch inhaltlich überzeugen. Die Grundidee ist absolut grandios und größtenteils auch sehr gelungen umgesetzt. Zu Beginn war ich allerdings etwas überfordert von der Vielzahl an Protagonisten, die nach und nach eingeführt werden. Durch die vielen Perspektivwechsel und zusätzlichen Rückblicke musste ich mich erst einmal orientieren, was den Einstieg etwas mühsam gemacht hat. Sobald ich jedoch den Überblick hatte, bin ich nur so durch die Seiten geflogen. Die Spannung nimmt kontinuierlich zu und steigert sich bis zu einem großen, intensiven Finale. Mehr als einmal musste ich tatsächlich die Luft anhalten – so fesselnd war das Ganze. . 🌟Bewertung: ⭐️⭐️⭐⭐ . 📖 Für wen ist das Buch geeignet? Alle, die temporeiche Thriller mit ungewöhnlichen Ideen, vielen Perspektiven und ordentlich Nervenkitzel lieben.
Klappentext: In freudiger Erwartung besteigen Jill und ihre Kollegen nach einer Vorstandssitzung den Privatjet ihrer Firma, um nach Hause zu ihren Familien in Portland zu fliegen. Das Wetter ist gut, die Sicht klar, Turbulenzen sind nicht zu erwarten. Doch kurz nach dem Abflug meldet sich die Pilotin über die Lautsprecher. Anstatt Jill und ihre Kollegen zu begrüßen, hat sie den Jet aufs offene Meer hinausgesteuert und stellt den Passagieren ein schockierendes Ultimatum: An Bord befindet sich ein Mörder, und sie wird die Maschine erst wieder auf Kurs bringen, wenn derjenige gesteht. Der Schuldige hat dreißig Minuten Zeit, um die Wahrheit zu sagen – sonst stürzt das Flugzeug in den Atlantik …
Ein absoluter Pageturner. Das Buch verfolgt 2 Storys, den Flug, und eine Erkrankungswelle in einer Schule ein paar Jahre zuvor. Nach und nach kann man Verbindung zu der aktuellen Situation im Flugzeug knüpfen. Beide Plots sind unglaublich spannend und ich konnte das Bich kaim aus der Hand legen. Eine totale Leseempfehlung für Thriller Fans.
Ein entführter Privatjet über dem offenen Meer und eine Pilotin die nur eins will: Das Geständnis des sich an Board befindlichen Mörders. Der Countdown beginnt…
„Deadline“ von Alex Lake beginnt direkt am Ort des Geschehen - am Flughafen. Wir lernen die Pilotin und die einzelnen Fluggäste kennen, erzählt wird immer abwechselnd aus allen Perspektiven. Zusätzlich gibt es Kapitel aus der Vergangenheit. Wie all das zusammenhängt und was für ein Ziel die Pilotin verfolgt, wird ab ca. der Hälfte des Buches klar. Ab da beginnt das wirkliche Rätsel - wer von ihnen ist der Mörder? Wer hat diese schreckliche Tat begangen?
Mir persönlich waren es 1-2 POV‘s zu viel. Gerade die männlichen Kollegen habe ich öfter durcheinander gebracht, was mich ein wenig genervt und auch im Lesefluss gestört hat. Sympathie konnte ich für keinen der Reisenden aufbringen. Grundsätzlich war es aber schön, das man alle an Board kennenlernen konnte und somit auch miträtseln konnte.
Der Schreibstil von Alex Lake war sehr angenehm zu lesen. Der Hintergrund des Buches war durchaus emotional und lässt den Leser sich mit Fragen zu Schuld, Verlust und Selbstjustiz auseinandersetzen.
Ich persönlich bin sehr zwiegespalten bei der Bewertung des Buches. Grundsätzlich war es ein spannendes Buch und die oben genannten Themen interessant, jedoch konnte es mich nicht hundertprozentig überzeugen und mitreißen. Für mich war es eher ein Buch für zwischendurch, das gewisse Etwas hat mir gefehlt. Daher gibt es von mir 3,5 ⭐️!
Die Spannung, Leute, ich kann nicht mehr! Die Twists und das Foreshadowing sind gut platziert, man kann viel mitüberlegen und wenig direkt voraussehen. Die Geschichte wird ziemlich heftig und ich habe nichts gefunden, was diesen Effekt ruiniert hätte (so wie andere Bücher schon Mal Slapstick Comedy in jede noch so ernste Situation setzen oder durch Mangel an Recherche... auffallen). Sehr gut geschrieben, meiner Meinung nach.
Butter bei die Fische. Es verspricht jede Menge Spannung und knisterndes Drama durch den engen Raum und die tödliche Gefahr. Jedoch merkt man wenig von der Spannung. Vieles geht durch Wiederholungen und diverse Perspektiven verloren. Dafür kann das Buch mit Logik und einer klaren Linie punkten.