Während die Hitze wie eine Glocke über dem Land liegt, sucht ein eiskalter Killer seine nächsten Opfer. Welchen Preis bist du bereit zu zahlen, um ihn zu stellen?
Sie trägt ein weißes Kleid, auf ihrem Gesicht liegt ein unnatürliches Lä So wird eine ermordete Frau in einem Abrisshaus entdeckt. Auf ihrer Haut hat der Täter drei Zahlen hinterlassen. Ein Rätsel – und der Beginn einer Mordserie. Kriminalkommissar Lukas Johannsen und Profilerin Berit Pernstein folgen der Spur des Serienkillers durch die sommerlichen Felder. Der Psychopath spielt mit ihnen, er schickt seine mörderischen Botschaften direkt an Johannsen. Ein gefährliches Duell beginnt, das unter der brütend heißen Augustsonne unausweichlich auf den fatalen Höhepunkt zutreibt ...Atemberaubend, perfide, dü Die Psychothriller von SPIEGEL-Bestsellerautor Quentin Peck eröffnen eine neue Dimension des Grauens.
Nach "Minus 22 Grad" hat Quentin Peck eine Fortsetzung geschrieben, die auf den Vorgänger aufbaut. Man kann zwar "39 Grad" auch alleinstehend lesen, aber glaubt mir, wenn ihr diesen Thriller gelesen habt, wollt ihr Band Eins nicht missen!
Auch diesmal sind wir sofort direkt mitten im Geschehen. Ein Mörder hat es auf Frauen abgesehen, die er zuvor wochenlang stalkt, um sie danach brutal zu töten. Arrangiert werden die Opfer auf öffentlichen Plätzen. Alle tragen ein weißes Kleid, das Gesicht zu einem unnatürlichen Lächeln verunstaltet. Außerdem hinterlässt der Mörder immer wieder eine andere dreistellige Zahl, die Kriminalkommissar Lukas Johannsen Kopfzerbrechen verursacht. Gemeinsam mit Profilerin Berit Pernstein versucht er hinter das Spiel des raffinierten Täters zu kommen. Die Botschaften werden bald persönlich, denn der Mörder hat mit Lukas noch eine Rechnung offen. Das führt dazu, dass er vom Fall abgezogen wird. Doch wer Lukas kennt weiß, dass er nicht ans Aufgeben denkt....
Schon der erste Fall hat mir sehr gut gefallen. Mit "39 Grad" legt der Autor nochmals nach und lässt einem das Buch nur schwer aus der Hand legen. Leider konnte ich nicht immer so lesen, wie ich gerne gewollt hätte, denn dann hätte ich den Thriller wohl innerhalb eines Tages verschlungen. Das Kopfkino ratterte ununterbrochen, denn jede Szene wird so bildgewaltig dargestellt, dass man direkt in der Handlung lebt und an den Seiten klebt. Die Leserunden mit dem Autor sind immer wieder äußerst unterhaltsam. Er nimmt uns Leser direkt mit und verwirrt uns zusätzlich mit seinen perfiden Gedanken. Quentin Peck versteht es, den Leser auf falsche Fährten zu locken und mit überraschenden Wendungen zu punkten. Aber er verbreitet auch Hoffnung, wo man trotz allem weiß, dass sie vergebens sein wird.
Quentin Pecks Schreibstil ist direkt, temporeich und knackig. Die Handlung lebt vom spannungsvollen Wechsel zwischen Erwartung und unerwarteter Wendung. Die Rückblicke in die Vergangenheit des Täters lassen einem oft sprachlos zurück. Der Autor versteht es, die menschliche Psyche und die Auswirkungen von dramatischen Ereignissen schonungslos einzubauen und darzustellen. Hatte ich im ersten Teil noch den kleinen Kritikpunkt, dass Lukas als ermittelnder Kommissar zu wenig im Mittelpunkt steht und etwas blass bleibt, ist er im zweiten Teil omnipräsent. Er ist mir schnell ans Herz gewachsen und hat gemeinsam mit Berit den Fall getragen.
Gegen Ende nimmt die Handlung eine Wendung, die ich zwar geahnt/befürchtet habe, die mich aber dennoch überrascht, aber vor allem sprachlos zurückgelassen hat.
Fazit: Ein temporeicher, intelligenter Psychothriller, der die tiefsten menschlichen Abgründe aufzeigt und der einem atemlos zurücklässt. Packend und eine große Empfehlung für Psychothriller-Fans!
In der letzten Zeit habe ich wenig Krimis gelesen, die mich überzeugen konnten. Sehr viele sind einfach zu ähnlich (wie viele Serienmörder-Krimis gibt es eigentlich?!) und viel zu vorherhsehbar. So leider auch dieser.
Zunächst muss man dem Buch zugute halten, dass die Charaktere Berit und Lukas sehr sympathisch sind. Die Szenen, in denen Berit und Lukas mit August und Timo zusammen sind, sind mit die besten. Nur auf die ziemlich explizite Sexszene hätte ich verzichten können. Außerdem entsteht der Eindruck, dass die beiden generell wenig arbeiten, da der Fokus - so scheint es zumindest - mehr auf der Beziehung der beiden liegt. Überhaupt hat man das Gefühl, dass der Großteil der Ermittlungen sozusagen "off-page" stattfindet und man daran als Leser gar nicht teilhat. Es gibt vor allem in der ersten Hälfte wenig Szenen, in denen echte Polizeiarbeit stattfindet, und das erwarte ich eigentlich schon von einem Krimi. Stattdessen gibt es ausgedehnte Natur- und Landschaftsbeschreibungen; auch der Täter und seine brutalen Spielen mit seinen Opfern nimmt viel Raum ein. Für mich zu viel. Die Struktur des Buches ist deshalb ein wenig seltsam. Man fragt sich manchmal, was eigentlich der Fokus der Handlung sein soll (Lukas' und Berits Beziehung? Die Ermittlung? Der Täter?). Durch diese unausgewogene Struktur ist der Krimi leider ziemlich langatmig und ja, auch langweilig. Die viel gerühmte Spannung, die viele andere Rezensenten hier sehen, kann ich leider gar nicht finden. Das mag aber auch daran liegen, dass die Geschichte für mich von Anfang an sehr vorhersehbar war. Eigentlich konnte ich alles erraten, sowohl die Hintergrundgeschichte des Täters als auch die Twists am Ende. Das Einzige, das ich nicht wusste, war der Name des Täters. Wenn man viele Krimis liest, dann ist das auch nicht sehr schwer zu erraten, weil es genug Hinweise gibt, die einen in diese Richtung führen.
Leider war dieses Buch für mich kein Highlight, und ehrlich gesagt kann ich die sehr guten Bewertungen nicht so ganz nachvollziehen. Dafür ist die Handlung einfach zu unausgewogen und zu spannungsarm. Echte Überraschungen sind eher Fehlanzeige.
In „39 Grad“ dem zweiten Band aus „Die Johannsen-Reihe“ treffen wir wieder auf den Kriminalkommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Perstein. In diesem Psychothriller sind sie auf der Jagd nach einem grausamen Mörder. Sein Opfer, eine junge Frau kleidet er mit einem weißen Kleid und schenkt ihr ein grausames Lächeln. Auf ihrer Haut hinterlässt er drei Zahlen. Dieses Rätsel gilt es zu lösen, denn es ist der Beginn einer Mordserie. Lukas und Berit ermitteln zusammen. Die beiden ergänzen sich gut und schnell stellt sich heraus, dass der Psychopath seine Botschaften direkt an Lukas schickt. Welches Spiel spielt der Mörder und was bedeuten die Zahlen, die er bei seinen Opfern hinterlässt? Haben Mörder und Kommissar vielleicht eine gemeinsame Vergangenheit? Die Spannung steigt mit jeder Seite und während Lukas und Berit dem Mörder ein Stückchen näherkommen, plant dieser seinen finalen Höhepunkt! Schon beim ersten Thriller „Minus 22 Grad“ von Quentin Peck konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, da mich die Handlung so gefesselt hat. Mit seinem neuen Buch „39 Grad“ hat er mich aber sehr überrascht. Der neue Psychothriller ist brutaler als der erste Band und lässt nicht nur den Kommissar, sondern auch den Leser ratlos zurück. Als Leser fiebert man mit den Opfern, die um ihr Leben kämpfen. Aber auch für den sympathischen Lukas hofft man auf ein Erfolgserlebnis, denn er kämpft mit seinen eigenen Dämonen. Der neue Thriller lässt sich sehr gut auch ohne Vorkenntnisse lesen. Allerdings sind beide Thriller sehr zu empfehlen und man sollte sie sich nicht entgehen lassen!
Dieser überaus spannende Psychothriller ist nichts für Leute mit schwachen Nerven, denn es geht hier um einen grausamen Serienkiller, der seine Opfer brutal ermordet. Kriminalkommissar Lukas Johannsen und die Profilerin Berit Pernstein ermitteln in diesem Fall gemeinsam. Der Täter kleidet seine Opfer in ein weißes Kleid und hinterlässt auf ihrer Haut eine dreistellige Zahl. Was hat diese Zahl für eine Bedeutung?
In kurzen Rückblicken erfahren wir mehr über traumatische Erlebnisse aus der Kindheit des psychopathischen Mörders. Er schickt kleine Botschaften an Lukas persönlich und fordert ihn zu einem gefährlichen Duell heraus. Im sehr heißen Jahrhundertsommer spitzt sich die Lage zu und der Leser zittert bis zum Ende mit den Opfern, ob ihnen vielleicht doch noch eine Flucht gelingt.
Dieser atemberaubende Thriller konnte mich von Anfang bis zum bösen Ende fesseln. Lukas und Berit waren mir sehr sympathisch. Die beiden haben eine gemeinsame Vergangenheit und passen gut zusammen, privat wie beruflich. Das Buch ist sehr beklemmend und verstörend, aber in sehr gutem Stil geschrieben. Wer damit keine Probleme hat und nach der Lektüre nachts noch ruhig schlafen kann, dem empfehle ich dieses Werk wärmstens!
Nichts für schwache Nerven. Falls jemand mal wissen will wie man einen Psychothriller schreibt, der den Leser komplett fertig macht, der sollte mal mit Quentin Peck reden. Ich bin so fertig. Wie kann dieser Mann mir innerhalb der letzten 25 Seiten so dermaßen das Herz zerreißen? Ich heule.
Absolute Leseempfehlung durch und durch. Wunderbar geschrieben, tolle Charaktere (ich würde für August sterben, aber das würde ich für Hunde fast immer) und eine Handlung, die einen in menschliche Abgründe reißt.