Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien ...
Klappentext: Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien.
„Die wilden Jahre“ von Susanne Goga entführt die Leserinnen ins Jahr 1919.
Im Mittelpunkt stehen die Geschwister Thora und Hannes Bernrath. Sie sind als Kinder einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie in Mönchen-Gladbach aufgewachsen. Der erste Weltkrieg ist vorbei, jetzt heißt es wieder Leben und Pläne machen. Thora beginnt ein Schauspielstudium in Düsseldorf. Hannes hingegen hat der Krieg und die Front aus der Bahn geworfen.
Susanne hat großartige Charaktere ins Leben gerufen. Die Geschwister Thora und Hannes waren mir schnell vertraut und sympathisch. Thora ist eine mutige junge Frau, die, wenn sie einen Entschluss fasst, ihn auch durchzieht. Ihrem Bruder ist sie sehr verbunden und als er unter Mordverdacht gerät, beginnt Thora auf eigene Faust zu ermitteln, damit ihr Bruder seine Unschuld beweisen kann.
Hannes ist ganz anders als seine Schwester. Man lernt ihn und seine Geschichte erst im Laufe der Geschichte kennen. Durch Rückblenden und Briefe wird das Geheimnis um Hannes nach und nach entblättert.
Susanne Goga fängt die Zeit nach dem 1. Weltkrieg hervorragend ein. Vieles ist im Umbruch, vieles scheint sich zu verändern und es gibt viele Spannungen. Auch die politische Situation wird gut beschrieben. So war Mönchen-Gladbach von den Alliierten und es wurde gestreikt. Auch wenn ich viel historische Romane und auch einiges über die Nachkriegsjahre gelesen habe, habe ich doch einiges Neues erfahren.
Susanne Goga hat einen flüssigen und gut verständlichen Schreibstil. Mit der Geschichte von Hannes und dem Mordverdacht bringt die Autorin Spannung in die Geschichte. Mit den historischen Hintergründen, vermittelt die Autorin viel interessantes Wissen.
„Die wilden Jahre“ ist ein historischer Roman mit Krimi Vibes, den ich mit Freude gelesen habe.
Ich höre sehr gerne historische Romane und als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war ich gleich sehr gespannt darauf. Anfangs konnte mich die Geschichte nicht ganz abholen, später wurde es dann jedoch richtig spannnend und berührend und ich wurde sehr gut unterhalten.
Die Geschichte führt ins Rheinland 1919. Die Geschwister Thora und Hannes Bernrath entstammen einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie aus Mönchen-Gladbach und stehen einander sehr nah. Sie leben in bewegten Zeiten von Krieg, Revolution und Besatzung. Thora nutzt die neue aufregende Zeit, um ein Schauspielstudium in Düsseldorf zu beginnen, während Hannes, der eigentlich Architektur studieren wollte, nach seiner Rückkehr von der Front orientierungslos ist. Eines Tages wird Hannes wegen Mordverdachts verhaftet, schweigt aber beharrlich. Im Zimmer ihres Bruders findet Thora einen Gedichtband von Eichendorff, in dem die Worte »Adler« und »Vulkan« markiert sind. Sie begibt sich auf die Suche nach dem Rätsel, das sich dahinter verbirgt. Und erfährt vom geheimen Leben ihres Bruders. Thora begreift, dass sie mit allen Mitteln darum kämpfen muss, ihn aus dem Gefängnis zu befreien.
Ich habe gut in die Story hineingefunden denn der Schreibstil war locker und leicht verständlich und so konnte ich mich bei diesem Hörbuch gut auf die Handlung konzentrieren. Etwas verwirrend war anfangs für mich, dass immer wieder in der Zeit gesprungen wurde und ich teilweise nicht ganz zuordnen konnte in welcher Handlung ich mich befunden habe, dies wurde dann mit der Zeit aber einfacher. Zu Beginn hatte das Hörbuch für meinen Geschmack auch ein paar langatmige Passagen in denen ich etwas Spannung vermisst habe. Nach ungefähr einem Drittel des Hörbuchs wurde die Story dann aber immer spannender und zum Ende hin wollte ich in jeder freien Minute wissen wie es weiter geht. Die Geschichte konnte mich dann noch richtig packen und auch berühren.
Anfangs war das Buch leider ein wenig langatmig aber nach ungefähr einem Drittel wurde die Spannungsschraube dann richtig angezogen. Ich wurde dann sehr gut unterhalten und vergebe 4 Sterne und eine Empfehlung für dieses Hörbuch.
An die Stimme der Sprecherin musste ich mich ebenfalls erst gewöhnen, aber dann hat sie mir immer besser gefallen und gut zur Geschichte und dem Genre gepasst. Sie hat die Story lebendig vorgelesen.
1919, der erste Weltkrieg ist zwar zu Ende, aber es herrscht weiter Not und die Menschen müssen sich auf neue Bedingungen einlassen: Das Rheinland ist von Belgiern besetzt, Düsseldorf liegt in der freien Zone, der Rhein bildet die Grenze. Thora, Viktoria, macht eine Ausbildung am Düsseldorfer Schauspielhaus und das ist genau das, was sie machen möchte. Ihr Bruder Hannes hatte sich freiwillig als Soldat im Großen Krieg (Erster Weltkrieg) gemeldet, weil er lieber Architekt statt in der Fabrik des Vaters anfangen wollte. Er wurde zwar nur leicht verletzt, aber dennoch ist Hannes nicht mehr derselbe wie vor dem Krieg. Er hat Thora einen Brief geschrieben, dass er etwas mit ihr besprechen möchte, doch als sie es endlich mit dem Fahrrad in das besetzte Gladbach schafft, muss sie erfahren, dass ihr Bruder in Düsseldorf im Gefängnis sitzt. Angeblich soll er einen Mord begangen haben, aber das kann Thora sich nicht vorstellen und versucht alles, um die Unschuld ihres Bruders zu beweisen. Dabei bekommt sie Hilfe von einer Journalistin... Ich liebe die Romane von Susanne Goga; auch dieser ist wieder sehr gut und unterhaltsam geschrieben, kein spannender Krimi, dafür ein guter Gesellschaftsroman. Die neue Weimarer Republik versucht sich zu behaupten, aber Spartakisten wollen eine Räterepublik errichten, es kommt zu Auseinandersetzungen, die Besatzungsmacht kontrolliert alles, aber auf der anderen Seite ist da das Schauspielhaus. Mit Gustav Gründgens, Louise Dumont und Gustav Lindemann erhalten bekannte historische Persönlichkeiten eine Rolle. Sehr gut recherchiert und eine perfekte Balance zwischen historischem Kontext und Romangeschehen. Die Charaktere sind alle sehr gut und differenziert ausgearbeitet.
Rheinland, 1919: Der Krieg ist vorbei und die Bewohner arrangieren sich mit der belgischen Besatzung. Thora möchte ihren Traum eine Schauspielerin zu werden, weiter verfolgen. Ihr Bruder Hannes, der von der Front zurückgekehrt ist, weiß hingegen noch nicht, wie es weitergehen soll. Eines Tages verschwindet Hannes spurlos und ohne Nachricht. Die Familie ist in Sorge, bis sie die schaurige Nachricht erhalten: Hannes wurde wegen Mordverdachts an einem Offizier verhaftet. Thora ist fassungslos und glaubt an die Unschuld ihres Bruders. Und trotz aller Widrigkeiten beginnt sie zu ermitteln.
"Die wilden Jahre" ist der neuste Roman von Susanne Goga und hat mir sehr gut gefallen. Bisher kannte ich die Autorin durch ihre Leo-Wechsler-Reihe und war gespannt, wie sie einen Roman abseits eines Krimis erzählt. Sie hat mich nicht enttäuscht. Spannend, einfühlsam und mit einem tollen Gespür für die Zeit erzählt Susanne Goga die Geschichte eines Geschwisterpaares in der Nachkriegszeit. Sprecherin Isabel Kluth verleiht den Figuren eine wunderbar warme Stimme.
Die Geschichte wird mit Rückblenden und der Gegenwart im Jahr 1919 erzählt. Während man im Frühjahr 1919 Thora und ihre Bemühungen, ihren Bruder zu helfen, begleitet, erfährt man in den Rückblenden, wie die Zeit während des Krieges für die Familie Bernrath war. Neben der Gedanken- und Gefühlswelt der Figuren erhält man auch einen Einblick in den Alltag während der Zeit. Diese Mischung war ausgewogen und für mich toll abgestimmt.
Wunderbar fand ich, dass die weibliche Hauptfigur Thora keinen männlichen Gegenpart erhalten hat, der sie retten müsste. Thora ist eine sympathische Frau, die ihren Weg geht. Und das wirkte auf mich überzeugend und realistisch.
Insgesamt ein wunderschöner Roman, den ich absolut empfehlen kann!
Cover + Titel: Das Cover gefällt mir und passt. Der Titel passt meiner Meinung nach irgendwie nicht.
Inhalt und meine Meinung: Im Klappentext wird ja schon ziemlich viel beschrieben, doch die Spannung die ich mir erhofft habe ist nicht eingetreten. Zum einen hat mich die Schreibweise sehr schlecht in die Geschichte reinkommen lassen. Das Ganze war für mich sehr verwirrend. Es gibt laufend Zeitsprünge, und zwar nicht nur in zwei Zeitebenen die vielleicht weit auseinander liegen, sondern es sind kunterbunte Zeitsprünge. Mal nur wenige Monate oder Wochen oder nur ein oder zwei Jahre. So dass ich mir kaum merken konnte: ist das jetzt schon geschehen oder weiß sie das schon?
Dann dreht sich alles immer wieder im Kreis oder wird wiederholt.
Thoras Recherchen sind auch recht naiv und irgendwie unglaubwürdig.
Hannes Geheimnis ist für mich auch fast von Anfang an klar zu sehen.
Die Lösung des Falls ist dann für mich auch unbefriedigend. Wie soll denn der Täter von der 1. Tat erfahren haben?
Und es hat mich beim Lesen kolossal irritiert das immer von München Gladbach (anstatt Mönchengladbach) die Rede war, hier hätte eine Notiz in den Anhang gehört, dass dies bis 1960 so war (habe ich dann durch google herausgefunden).
Autorin: Susanne Goga wurde 1967 in Mönchengladbach geboren und lebt dort bis heute.
Mein Fazit: Für mich eher eine dürftige Handlung und keine Spannung. Deshalb vergebe ich knappe 3 Sterne.
Zum Inhalt: Thora und Hannes sind Geschwister, stammen aus einer wohlhabenden Fabrikantenfamilie und stehen sich sehr nahe. Nach der Rückkehr von der Front ist Hannes etwas orientierungslos, Thora jedoch nutzt die Zeit um Schauspiel zu studieren. Dann gerät Hannes unter Mordverdacht, weigert sich aber irgendetwas dazu zu sagen. Thora glaubt nicht daran, dass ihr Bruder die Tat begangen hat und begibt sich auf die Suche und erfährt dabei auch vom geheimen Leben ihres Bruders. Dann wird sie selbst angegriffen. Meine Meinung: Ich mochte das Buch sehr, nicht nur weil es die Geschichte der beiden Geschwister erzählt, sondern weil es auch ein wenig Zeitgeschichte zeigt, die man zum Glück selbst nicht erlebt hat. Man mag sich kaum vorstellen, wie schwer die Zeit gewesen sein muss und dennoch bekam man durch dieses Hörbuch eine Art Gefühl dafür. Dazu kam dann auch noch, dass ich aus eben dieser Gegend komme und so noch ein wenig mehr Vorstellungskraft von dem ein oder anderen hatte. Die Protagonisten waren gut ausgearbeitet und der Schreibstil scheint gut zu sein. Das Hörbuch war auf jeden Fall sehr gut gelesen. Fazit: Hat mir gut gefallen