Ingenieurin Smilla reist nach Kiruna in Nordschweden, um eine technische Störung im nahegelegenen Eishotel zu beheben. Doch kaum angekommen, kollidiert sie mit einem Rentier – und trifft auf Finn, der sich um das verletzte Tier kümmert. Ihre erste Begegnung verläuft frostig, doch die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder – nicht nur bei den Vorbereitungen für den großen Eisskulpturenwettbewerb. Umgeben von faszinierenden Kreationen aus Eis und glitzerndem Schnee kommen sie sich näher. Smilla taucht in das Leben am Polarkreis ein und findet schnell Aufnahme in einer warmherzigen Gemeinschaft. Je länger die Nächte werden, desto stärker fühlen sich Smilla und Finn zueinander hingezogen. Doch Smillas Abreise naht schon bald.
Ingenieurin Smilla versucht einer technischen Störung in einem schwedischen Eishotel auf den Grund zu gehen. Leider sorgt die Kollision mit einem Rentier für keinen guten Start. Denn die Begegnung mit Ersthelfer Finn, der sich um das verletzte Tier kümmert, ist ganz schön unterkühlt. Doch ihre Wege kreuzen sich immer wieder und schon bald beginnt das Eis zwischen ihnen zu tauen.
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Ich liebe das wundervoll winterliche Setting: verschneite Landschaften, Kleinstadt-Charme, ein Eishotel mit zauberhaft illuminierten Eisskulpturen, ein Eisskulpturenwettbewerb, Rentiere, romantische Schlittenfahrten, Nordlichter - wer könnte da widerstehen?
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Wir erleben die Ereignisse aus den Perspektiven von Smilla und Finn. Die Charaktere wirken nahbar und sympathisch, mit kleinen Ecken und Kanten, die sie glaubwürdig machen. Besonders gelungen ist die ruhige Erzählweise, die ohne übertriebene Dramatik auskommt und stattdessen eher auf Emotionen, Atmosphäre und zwischenmenschliche Nähe setzt.
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Anna Lindqvist verbindet eine gefühlvolle Liebesgeschichte mit der besonderen Atmosphäre des hohen Nordens. Die winterliche Kulisse ist dabei weit mehr als nur Hintergrund: Schnee, Kälte und das langsame, naturverbundene Leben prägen die Stimmung des Romans und spiegeln eine nordische Lebensweise wider, in der Ruhe, Gemeinschaft und der Respekt vor der Natur eine zentrale Rolle spielen. Besonders eindrucksvoll ist, wie diese Elemente der samischen geprägten Kultur in die Erzählung einfließen. Mir hat vor allem die enge Beziehung zu Rentieren und deren Bedeutung für die Menschen sehr gefallen.
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Es ist somit nicht nur eine Wohlfühlgeschichte, sondern auch eine liebevolle Hommage an das Leben im Norden und dessen kulturelle Traditionen. Es geht außerdem um Neuanfänge und darum, den Weg zu sich selbst und zu seinen eigenen Wünschen und Zielen zu finden.
Schneeflockenträume in Schweden, von Anna Lindqvist, erschienen im Heyne Verlag am 10. September 2025 Taschenbuch 432 Seiten
Klappentext - siehe Buchbeschreibung
Inhalt Smilla braucht eine kurze Pause, und was könnte da besser passen als Schweden im Winter? Ihre Ankunft beginnt jedoch mit einem Rentierunfall, und der Grumpy Schwede ist von ihrem Fahrstil nicht begeistert. Smilla saß dabei gar nicht am Steuer. Und genau dieser Schwede begegnet ihr im Hotel-Resort ständig. Ob sie ihm irgendwann erklären kann, was an diesem Tag geschehen ist?
Meine Meinung Dank des angenehmen Schreibstils von Anna Linqvist werde ich mit Schneeflockenträume in Schweden ins Eishotel nach Kiruna in Nordschweden entführt. Es stimmt mich sanft und leise auf die kommende Winter- und Weihnachtszeit ein. Es hat unsagbar viel Freude bereitet, Smilla in Kiruna zu begleiten und in dem absolut fantastischen schwedischen Traumhaus zu wohnen. Die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Samis kommen hier sehr gut zur Geltung. Smilla findet hier schnell Anschluss, und der Grumpy Schwede Finn ist gar nicht so unsympathisch. Sie nähern sich einander bei einer Schlittenfahrt mit Rentieren. Die Zeit ist allerdings begrenzt, und Smillas Bruder in Deutschland erwartet eine Antwort von ihr. Auch der Eigentümer ihres Ferienhauses setzt sie vor die Tür. In ihrem Roman weist Anna Linqvist ebenfalls darauf hin, wie bedeutend die Samis und ihre Kultur für Schweden sind. Weshalb Rentiere ihre Augenfarbe ändern können und was es mit einer Rentierscheidung auf sich hat. Auch die zwischendurch verwendeten schwedischen Wörter haben mir gefallen, obwohl ich sicher nicht die richtige Aussprache verwendet habe. Auch kulinarische Köstlichkeiten sind in das Buch eingegangen, wie etwa Käse aus Rentiermilch, der gern in den Kaffee gerührt wird.
Fazit Eine zarte Liebesgeschichte, in der die Charaktere ihren eigenen Kopf durchsetzen. Die Figuren der Autorin werden in bildhaften Schilderungen von Schweden authentisch dargestellt. Mir haben hier der Austausch zwischen Smilla und Finn sowie die großartige Gemeinschaft besonders gefallen. Das Zitat auf Seite 101 sagt einiges über Smilla aus. "Du bist eine Nordseepflanze mit dem Herz einer Polarwölfin." Das Zitat auf Seite 426 stellt eine schöne Darstellung von Finn dar. "Du machst alles leichter. Du bist mein Zuhause. Es ist nicht ein Ort oder ein Zustand, sondern einfach das Gefühl, das ich habe, wenn du bei mir bist." Uneingeschränkte Leseempfehlung! Von mir gibt es 5 🐥🐥🐥🐥🐥 und Hei då.
„Schneeflockenträume in Schweden“ ist wieder ein Buch, das mich wegen dem tollen Cover sowie dem Titel angesprochen hat – da war der Klappentext gar nicht mehr so wichtig. Wer mich kennt, weiß, dass ich ein totaler Skandinavien-Liebhaber bin. Schneeflocken, Rentiere, Nordlichter – genau das Richtige für mich!
Das Buch spielt in Nordschweden – einer Welt aus Polarnächten, glitzernden Eishotels und der faszinierenden Kultur der Sámi, der indigenen Bevölkerung, die bis heute tief mit der Natur und ihren Rentieren verbunden ist. Im Mittelpunkt steht Smilla, eine junge Deutsche, die beruflich in ein Eishotel reist, um eine defekte Klimaanlage zu reparieren. Dort läuft alles schief, was schieflaufen kann – und durch einen Unfall mit einem Rentier begegnet sie dem Tierarzt Finn. Was mit gegenseitiger Abneigung beginnt, entwickelt sich bald zu einer leidenschaftlichen Romanze. Smilla steht dabei zwischen zwei Welten: dem verlockenden Leben im hohen Norden mit Finn und ihrer Pflicht gegenüber dem elterlichen Betrieb im Schwarzwald, zu dem sie eigentlich nicht zurückkehren will.
Der Erzähltempo ist ruhig, was ich für das Setting und die Geschichte an sich total passend fand. Smillas innere Zerrissenheit spielt lange eine große Rolle, wodurch ich mich sehr gut in sie hineinversetzen konnte. Die Frage „Bleibt sie oder geht sie?“ steht zentral im Fokus – was ich sehr gut nachvollziehen konnte. So ist nicht nur die Liebesgeschichte im Fokus, sondern auch dieses etwas ernstere Thema.
Ebenso gelungen fand ich die atmosphärischen Beschreibungen der Landschaft und des Lebens der Sámi. Ich konnte mir die Darstellungen bildlich vorstellen und habe das beim Lesen sehr genossen. Die Ausgestaltung der Liebesgeschichte war genau nach meinem Geschmack. Eher wenig Drama, authentisch dargestellt und einfach herzerwärmend – Smilla und Finn konnten mich total in ihren Bann ziehen. Ihre Chemie war besonders zu spüren, aber auch der emotionale Tiefgang kam nicht zu kurz.
Insgesamt ist „Schneeflockenträume in Schweden“ ein toller, winterlicher Liebesroman mit magischem Setting, und einer schönen Geschichte. Vom Cover, über die Charaktere bis hin zur Erzählweise – für mich war alles stimmig und einfach nur schön zu lesen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und die volle Punktzahl – nicht nur für Skandinavien-Fans!
Die Autorin Anna Lindqvist entführt uns in ihrem neuen Winter-Wohlfühlroman wieder einmal nach Schweden. Und hier in Kiruna tauchen wir in eine wunderschöne Geschichte volle Magie ein. Der Inhalt: Ingenieurin Smilla reist nach Kiruna in Nordschweden, um eine technische Störung im nahegelegenen Eishotel zu beheben. Doch kaum angekommen, kollidiert sie mit einem Rentier – und trifft auf Finn, der sich um das verletzte Tier kümmert. Ihre erste Begegnung verläuft frostig, doch die Wege der beiden kreuzen sich immer wieder – nicht nur bei den Vorbereitungen für den großen Eisskulpturenwettbewerb. Umgeben von faszinierenden Kreationen aus Eis und glitzerndem Schnee kommen sie sich näher. Smilla taucht in das Leben am Polarkreis ein und findet schnell Aufnahme in einer warmherzigen Gemeinschaft. Je länger die Nächte werden, desto stärker fühlen sich Smilla und Finn zueinander hingezogen. Doch Smillas Abreise naht schon bald. Ach, war das wieder schön. Ein toller Wohlfühlroman, der wie eine herzliche Umarmung ist. Ich habe mich in Nordschweden sofort pudelwohl gefühlt und habe voller Neugierde die Entstehung dieses traumhaften Eishotels verfolgt. Natürlich hat mich auch die Magie der Nordlichter total be- und verzaubert. Der Schreibstil der Autorin ist einfach fantastisch und man hat das Gefühl live dabei zu sein. Ich lerne wunderbare Menschen kennen, allen voran Smilla, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Man spürt förmlich, dass sie sich hier wohlfühlt und den alten Balast etwas hinter sich lassen kann. Und dann ist da Finn – man spürt förmlich den Funkenflug zwischen den beiden. Doch auch Finn scheint mit Dämonen aus der Vergangenheit zu kämpfen. Mit Neugierde bin ich nur so durch die Seiten geflogen und war neugierig wie sich alles entwickelt. Die herrlichen Eisskulpturen sehe ich förmlich vor mir und die Rentiere haben mein Herz auch im Sturm erobert. Wird es hier im hohen Norden einen Neuanfang für die beiden geben? Ein absoluter Gute-Laune-Winter-Wohlfühlroman, den ich von der ersten bis zur letzten Seite genossen habe. Für mich ein Lesevergnügen der Extraklasse, für das ich sehr gerne 5 Sterne vergebe. Übrigens auch das Cover ist ein echter Hingucker.
Im Dezember hatte ich natürlich unglaublich Lust ein winterliches Buch zu lesen und dann bin ich auf „Schneeflockenträume in Schweden“ gestoßen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an das Bloggerportal, zur Bereitstellung des Buches! Ich meine ein verschneites Nordschweden, ein Eishotel, Rentiere und ein gutaussehender Tierarzt?! Here I am!🙋🏼♀️ Tatsächlich konnte mich das Buch auch zu Beginn fesseln, alleine schon wegen der wundervollen Atmosphäre und den Rentieren 🦌❄️ Die Charaktere sind allesamt sehr vertraut und man fühlt sich einfach wohl. Nichtsdestotrotz ist das Buch mit seinen über 400 Seiten sehr dick, womit sich bei einer so wohligen Geschichte nicht vermeiden lässt dass es sich hier und da ein wenig zieht. So hatte ich ungefähr zur Mitte hin einen kleinen Durchhänger. Dann hat sich das Ganze aber wieder zugespitzt, denn auch in dem idyllischsten Dörfchen darf es natürlich an einer guten Portion Drama nicht fehlen!
Fazit: Eine schöne Wintergeschichte mit Höhen und Tiefen. Ein schönes Extra waren für mich auch die Cocktail Rezepte am Ende des Buches, welche wir in der Geschichte kennenlernen durften! 🍸
Wie schon das erste Buch, entführt uns auch dieses wieder in den hohen Norden Schwedens. Die art, wie die Landschaft beschrieben wird, ist spektakulär und lädt sofort zum Träumen ein. Die Geschichte selbst, war auch wieder sehr schön, allerdings bin ich mit der Hauptprotagonistin nicht ganz warm geworden. Sie schwankte mir zu sehr hin hnd her, zwischen ihren Entscheidungen. Auch die Konflikte konnten mich nicht so ganz überzeugen, erst wurden sie groß aufgebaut und dann recht einfach gelöst. Trotzdem ein wundervolles Buch für den Winter!☃️❄️
Schöner Plot, aber merkwürdige Perspektive der Erzählerin. Kurz vor Ende passierte etwas sehr unerwartet, leider nicht wie gewünscht. Da hab ich auch an der Geschichte gezweifelt und einen Tag Pause gemacht. Als ich weiter gelesen habe, wurd es irgendwie merkwürdig und das Ende war sehr abrupt, so als hätte man der Autorin gesagt „So, in zwei Stunden ist Abgabe“ und sie hätte noch länger gebraucht. Alles in allem aber eine schöne Geschichte.
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