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Schattenseiten der Migration: Zahlen, Fakten, Lösunge

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Das ist das Buch der Stunde. Die schonungslose Analyse einer verfehlten Migrationspolitik von einem der renommiertesten forensischen Psychiater im deutschsprachigen Raum. Frank Urbaniok, der sich in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit mit tausenden von Gewalt-...

282 pages, Paperback

First published April 17, 2025

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About the author

Frank Urbaniok

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1 star
2 (8%)
Displaying 1 - 3 of 3 reviews
Profile Image for Trish.
2,410 reviews3,760 followers
March 28, 2026
This was a tough one to read. Or, rather, a more "dry" reading experience than many will be used to. But it's sooooo worth it.

It's not a secret that immigration is a very important topic, especially in Europe nowadays. There are a lot of problems stemming from it, and not many people willing to have a calm and informed discussion. I, personally, am of the opinion that any modern, democratic country needs to have open and informed discussions though. We don't all have to always agree on everything, but if we deny there are problems, we can never address them and improve the situation.

The author is a forensic psychiatrist who has been advising courts and politicians for decades. He has a lot of experience and an unemotional approach, which was like a breath of fresh air.

It cannot be denied that crime has skyrocketed since 2015. And yes, if even only looking at the cases where data such as immigration status is collected (some states in my country refuse because that would be "unfair" - I kid you not, that's their official statement in the matter), we see clearly an increase in offenses ranging from robbery to rape to murder of several hundred %. You read that correctly. Politicians and other people keep trying to downplay it by citing that the overall amount of crime is decreasing, but if you look at the numbers, you see that that's only because petty theft and other "small crimes" are whereas "hard crime" is on the rise.

One example: Germany is known for its VERY strict gun laws. And yet, in the past few years, the amount of shootings has skyrocketed. "Normal" break-ins have visibly decreased. If you ask me, it IS nice that fewer homes get broken into, but I'd rather deal with the break-ins than the constant threat to life and limb from knife and gun attacks (knife attacks are even more on the rise than gun fights, percentage-wise).

Another huge problem is that traditional festivals are getting cancelled because ensuring peoples' safety is supposedly not possible or at least too expensive. We've seen it with Christmas markets, now it's the Easter fires (huge bonfires where you take your kids, have marshmallows and other stuff, eat and drink etc).

None of it is making people feel good. And yes, that is also a topic the author nicely addresses in his book. Because most people want to help first and foremost. But if the helper gets taken advantage of, that desire to help can quickly change into anger or even rage and THAT is dangerous, not least politically.

So this book gives a very nice and absolute frank overview on the status quo by giving numbers. However, it also talks about the problem of disinformation. Then it examines the legal groundwork (right of asylum, deportation and so on). That is about half the book. The other half talks about realistic solutions (transparency, demanding and fostering integration, etc). And the book shows the differences and similarities between Germany, Switzerland, and Austria (all German-speaking EU countries).

I already mentioned this in one of my status updates but it bears repeating: the scientific method(s) used by the author are all sound, he knows the difference between correlation and causality, and he uses the most reliable up-to-date tools at his disposal. I also checked his sources - he cited them correctly and I found no fault in his conclusions.

A great and highly important book with not nearly enough circulation. I guess putting one's head in the sand is easier. *sighs*
1 review
September 11, 2025
Das Buch beschäftigt sich mit einem hochaktuellen und brisanten Thema: Migration und die Straffälligkeit von Ausländern. Der Einstieg ist gelungen: Frank Urbaniok präsentiert wichtige und aufschlussreiche Fakten und Zahlen, die einen klaren Überblick über das Thema geben. Es entsteht der Eindruck, dass hier eine fundierte Grundlage für eine kritische Auseinandersetzung geschaffen wird.

Die Gliederung des Buches in fünf Teile macht den Aufbau klar nachvollziehbar:
Teil 1 widmet sich der Frage, was „intelligente Migration“ bedeutet. Diese nüchterne, eher theoretische Idee wird knapp vorgestellt, allerdings ohne größere Diskussion oder Gegenpositionen
Teil 2 stellt Fakten und Zahlen dar. Hier wird deutlich, dass es Herkunftsländer gibt, deren Staatsangehörige deutlich häufiger straffällig werden als Deutsche. Die Darstellung ist anschaulich und regt zum Nachdenken an.
Teil 3 verlässt weitgehend den wissenschaftlichen Rahmen. Persönliche Empfindungen, Anekdoten und Eindrücke dominieren, wirken stellenweise verwirrend und zusammenhangslos. Sie sind zwar interessant, aber nicht wissenschaftlich fundiert.
Teil 4 bietet eine kritische Auseinandersetzung mit dem bestehenden Asylrecht, das Urbaniok erläutert und dessen Reform er fordert.
Teil 5 schließlich enthält seine Lösungsvorschläge: Dazu gehört unter anderem, straffälligen Personen mit Migrationshintergrund den deutschen Pass wieder zu entziehen. Außerdem fordert er eine klar gesteuerte Migrationspolitik, die bereits im Vorfeld regelt, wer ins Land kommen darf und wer nicht.

Im weiteren Verlauf zeigt sich, dass viele Passagen ausführlicher geraten sind, als nötig. Zahlreiche Stellen hätten kürzer und prägnanter formuliert werden können. Zudem vermischt Urbaniok faktenbasierte Analysen häufig mit persönlichen Erfahrungen und subjektiven Einschätzungen, was die wissenschaftliche Strenge abschwächt. Auffällig ist auch, dass er Andersdenkende im Buch wiederholt angreift und seine eigenen Positionen mitunter in einer Opferrolle darstellt.

Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den Umgang mit Statistiken: Häufig wählt Urbaniok gezielt Zahlen, die seine Argumentation stützen, wobei sich auch Widersprüche finden. So erklärt er etwa eine Studie mit einer kleinen Zahl befragter Schüler für methodisch schwach, zugleich aber „extrem wichtig“ und unbedingt bedenkenswert. An anderer Stelle verwirft er ein Gegenargument mit dem Hinweis, dass dessen kleine Stichprobe keinerlei Aussagekraft habe. Diese selektive Nutzung von Daten schwächt die Konsistenz seiner Argumentation.

Das Ende überzeugt mit einem interessanten und durchaus diskutablen Lösungsvorschlag. Damit bringt Urbaniok die Debatte auf eine konstruktive Ebene zurück. Insgesamt trifft das Buch den Zahn der Zeit: Straffälligkeit und Gewalt von Ausländern sind Themen, die in der heutigen Migrationspolitik eine große Rolle spielen und hier in jedem Fall bedient werden. Das Buch ist verständlich geschrieben und reich an individuellen Beispielen, die emotional wirken und viele Leser ansprechen dürften. Es ist somit ein Werk, das sich wissenschaftlicher Fakten bedient, letztlich aber rhetorisch polarisiert. Ob die Lösungsansätze jedoch umsetzbar sind (insb. in DE) lässt sich in den nächsten vier Jahren zeigen..
1 review
May 3, 2025
In dem Buch Schattenseiten der Migration von Prof. Dr. med. Frank Urbaniok werden zu Beginn einige positive Aspekte von Migration aufgezeigt, dem Titel des Buches entsprechend wird dann aber die aktuelle Migrationspolitik heftig kritisiert.

Ausgangspunkt sind dabei die von Urbaniok berechneten Kriminalitätsquoten innerhalb von Deutschland, Österreich und der Schweiz, bei denen für bestimmte ausländische Nationen sehr stark erhöhte Werte aufgezeigt werden. Weitere Themen sind unter anderem Missbrauch von Sozialhilfe, Bandenkriminalität, mangelnde Integrations- und Arbeitsbereitschaft durch bzw. von Ausländern und die angebliche Verschleierung all dieser Probleme durch die herrschende Politik und die Medien. In der Folge fordert Urbaniok eine radikale Wende in der Migrationspolitik, die zugespitzt in der Abschaffung des individuellen Asylrechts münden sollte und durch Kontingente zu ersetzen wäre.

Auf die damit verbundenen ethischen und gesellschaftspolitischen Diskussionsthemen wird hier nicht eingegangen. Dieser Beitrag, eines jahrzehntelangen Statistikdozenten, konzentriert sich auf den fehlenden wissenschaftlichen Nachweis von Urbanioks Kernaussage. Seine zentrale Vermutung lautet:

Die Ursache für die von ihm berechneten und dargestellten überproportionalen Kriminalitätsquoten bestimmter Nationen sind die in diesen Ländern bestehenden kulturspezifischen Prägungen, wie z.B. gewaltfördernde Selbst- und Rollenbilder.

Die wissenschaftliche Vorgehensweise - im Rahmen eines Wettbewerbs von verschiedenen Erklärungsmodellen - eine solche Hypothese zu bestätigen, bestände darin mit Hilfe einer multiplen hierarchischen Regressionsanalyse einen überzufälligen und bedeutsamen Effekt der kulturspezifischen Prägungen auf die Kriminalität, über die Gruppe der bereits bekannten anderen Ursachen von Kriminalität - Alter, Geschlecht, sozialer Status, Bildung, Armut usw. - hinaus, aufzuzeigen.

Da Urbaniok in seinem Erklärungsmodell der überproportionalen Kriminalitätsquoten die kulturspezifischen Prägungen als die einzige entscheidende Grundursache darstellt, dürfte strenggenommen zusätzlich in einer entsprechenden weiteren multiplen hierarchischen Regressionsanalyse die Gruppe der bereits bekannten anderen Ursachen von Kriminalität - Alter, Geschlecht, sozialer Status, Bildung, Armut usw. - keinen überzufälligen Effekt über die kulturspezifischen Prägungen hinaus, auf die Kriminalität aufzeigen.

Diese Methode, der Goldstandard zum Beleg von Kausalzusammenhängen, wenn keine Experimente durchführbar sind, wird von Urbaniok indirekt im Rahmen der generellen Bezeichnung von multivariablen Verfahren als Hokuspokus und Mega-Trick verkannt und verunglimpft. Seine fiktiven Beispiele mit denen er sich bemüht nachzuweisen wie unsinnig diese Methoden sind, legen die Vermutung nahe, dass bei ihm ein mangelnder Kenntnisstand über dieses Verfahren besteht.

Das von Urbaniok verwendete Vorgehen für einzelne Variablen, wie z.B. dem Alter und dem Geschlecht, jeweils getrennt in Einzelanalysen aufzuzeigen, dass die überproportionalen Kriminalitätsquoten beim fairen Vergleich der Nationen in dieser Hinsicht trotzdem im wesentlichen bestehen bleiben, hat vergleichsweise zum oben beschriebenen multiplen hierarchischen regressionsanalytischen Vorgehen nur eine sehr geringe Aussagekraft.

Als entscheidenden Beleg für seine Hypothese glaubt er seine 33 Jahre lange Erfahrung mit Tausenden von Fallbeispielen, als international renommierter forensischer Psychiater, ins Feld führen zu können. Im wissenschaftlichen Rahmen ist das Aufstellen von Hypothesen basierend auf subjektiven Erfahrungen nicht ungewöhnlich, sie können aber keinesfalls als Beweis für eine Hypothese herangezogen werden.

Insgesamt drängt sich der etwas zugespitzte Vorwurf auf, dass bei den von Urbaniok berechneten Kriminalitätsquoten zumindest teilweise Äpfel mit Birnen verglichen werden: Gruppen von Ausländern mit erhöhtem Anteil eher junger, ausländischer Männer, mit eher hoher Armut, eher niedriger Bildung, eher niedrigem sozialem Status, die manchmal auch noch schwer traumatisiert sind, werden mit der Normalbevölkerung in Deutschland, Österreich und der Schweiz verglichen.

Zum aktuellen Zeitpunkt bleibt die Annahme einer gefährlichen kulturspezifischen Prägung in bestimmten Ländern, als zusätzliche oder sogar einzige Ursache (neben bzw. gegenüber Alter, Geschlecht, sozialer Status, Bildung, Armut usw.) für erhöhte Kriminalität, eine noch unbewiesene Hypothese. Ob sie als sehr plausibel, interessant, provokativ oder gesellschaftspolitisch nicht vertretbar einzustufen ist, soll hier nicht bewertet werden.

Dr. Eckehard Kuhlmei

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