NOMINIERT FÜR DEN NDR SACHBUCHPREIS 2025 (Longlist)
Die großen Krisen der Gegenwart verunsichern viele Menschen fundamental. Was tun, wenn man gefühlt nichts mehr tun kann? Klug und unterhaltsam beschreibt der Philosoph Martin Bartenberger, wie der Philosophische Pragmatismus hilft, gut durch schwere Zeiten zu kommen. Seine Prä Es ist besser, etwas zu tun, als nichts zu tun. An Fragen wie Klimakrise und trotzdem fliegen, Fleisch essen ja oder nein, die Ukraine gegen Russland unterstützen oder nicht zeigt er, was die Pragmatische Methode ein Denken in 4 Schritten, das offen bleibt für Kurskorrekturen, und uns darin unterstützt, mit Sinn und Optimismus handlungsfähig zu bleiben. Nicht nur zur Verbesserung des eigenen Lebens, sondern auch der Welt.
• Beschreibt anschaulich die 4 Schritte der Pragmatischen 1. Überzeugungen entwickeln, Entscheidungen treffen. 2. ausprobieren, 3. mit Blick auf die Konsequenzen gegebenenfalls Irrtum feststellen und 4. Überzeugungen und Entscheidungen verbessern.
• Ein lebensphilosophischer Ansatz für mehr Optimismus und Zuversicht im Denken und Handeln
• Stärkt beim Umgang mit gegensätzlichen Positionen und Ungewissheit - für sich selbst und in Diskussionen mit anderen
• Für von Dobelli und Kahneman, die unterhaltsam ihr Denken schärfen wollen
Aus der Ohnmacht in die Handlung: Pragmatismus als Lebensphilosophie
In seinem Ratgebersachbuch „Was tun, wenn man nichts tun kann? Pragmatische Philosophie in herausfordernden Zeiten“ stellt Herr Dr. Bartenberger eine alltagsnah ausgerichtete Lebensphilosophie vor, die in Krisenzeiten schrittweise wieder zu Selbstwirksamkeit und Handlungsfähigkeit befähigt.
Die Kapitel widmen sich den Kernelementen des Pragmatismus, untermauert durch nachvollziehbare Praxisbeispiele. Während der Lektüre wurde mir immer wieder bewusst, wie mir die einzelnen Methodenschritte bereits früher eine wertvolle Unterstützung hätten sein können – besonders wenn Entscheidungsfindungen viel Zeit beanspruchten. Die eigene Überzeugungen regelmäßig zu hinterfragen und sich darüber im Klaren zu sein, dass auch Fehlschritte weiterführen und Kurskorrekturen ermöglichen, sind zentrale Erkenntnisse, die ich mitgenommen habe.
So tausche ich nun all das Ohnmachtsgefühl gegen Prozessneugier und Zuversicht. Sollte ich mich doch erneut in alte Gewohnheiten und Zweifel verlieren, bietet der Buchinhalt auf seinen letzten Seiten einen übersichtlichen Werkzeugkasten, der alle wichtigen Kerninhalte griffbereit anordnet.
Fazit: Falls Sie sich in Zeiten zunehmender Unsicherheit auch fragen, wie Sie handeln können, empfehle ich als hilfreiche erste Maßnahme die Lektüre dieses alltagsnahen Ratgebers!