Tre settimane a bere acqua termale, ovvero acqua calda che puzza di uova marce. Questa è l'amara ricetta del dottore per Anton, farmacista in pensione con una insanabile passione per i dolci viennesi e una cistifellea malridotta. Ad accompagnarlo nel rinomato albergo a Baden, accorre l'immancabile Ernestine, che già si prefigura serate danzanti e passeggiate nei viali alberati. Un rigorosissimo programma di cure/Fanghi fetidi e minestrine insapori li aspetta/no invece all'Hotel Sauerhof, oltre a una congerie di ospiti benestanti, tutti membri dell'alta borghesia salvo il burbero calciatore Pepi Kratochwil, il miglior attaccante della storia. Ed è proprio su di lui che ricadono tutti i sospetti quando sulla via del ritorno da un concerto viene scoperto un cadavere. Anton non può credere che il suo mito si sia macchiato di un simile delitto e niente e nessuno può tenere a freno la curiosità di Ernestine. A quanto pare, tutti gli ospiti sono felici di sapere il calciatore in prigione. La chiave è ben seppellita nel passato, ma i due amici si confermano ancora una volta una grande squadra.
Diesmal führt der historische Krimi Ernestine und Anton zur Kur nach Baden – samt Gallenleiden, Fußballstar und einem Mord im Kurpark. Die Atmosphäre des Kurorts ist charmant eingefangen und Antons Liebe und Fokussierung auf gutes Essen sorgt wie gewohnt für Schmunzler. Gut gefallen hat mir, dass irgendwie alle Figuren einen Grund hatten, den Mord zu begehen, was die Lösung spannend gestaltet hat.
This time, the historical crime novel takes Ernestine and Anton to a health retreat in Baden – complete with gallbladder troubles, a football star, and a murder in the spa park. The atmosphere of the resort town is charmingly captured, and Anton’s love and focus on good food once again provide plenty of smiles. I particularly liked how nearly every character had a potential motive for the murder, which made the resolution all the more intriguing.
Mit "Tod am Semmering" hat damals alles begonnen: Beate Maly hat mit Ernestine Kirsch und Anton Böck ein hoch sympathisches Ermittlerpaar erschaffen, das seinesgleichen sucht. Ich habe mich einfach Hals über Kopf verliebt in die Figuren und die ganze Buchreihe, die im Wien (und Umgebung) der 1920er Jahre spielt. Maly schafft es auf ganz besondere Weise, ihre Figuren schriftlich zum Leben zu erwecken. Sie sind einfach lebendig und strahlen eine Authentizität aus, die mir oft fehlt in anderen Büchern. Darüberhinaus hat die Autorin als gebürtige Wienerin eine bestechende Ortskenntnis. Durch gute Recherchearbeit hat sie es geschafft, dass das Wien um 1920 absolut glaubhaft rüberkommt, mit seinen verschiedenen schönen und weniger schönen Gesichtern. Die Kriegsversehrten aus dem 1. Weltkrieg sind ein großes Thema, die Schere zwischen Arm und Reich (Industrielle und Kriegsgewinnler vs. Arbeiterschicht), Luxusdenken vs. Überlebenskampf, Kulturbeflissenheit vs. Armenalltag. Anton als Apotheker und Ernestine als pensionierte Lehrerin gehören eher der Mittelschicht an und bewegen sich u.a. durch Ernestines Zubrot als Nachhilfelehrerin in den unterschiedlichsten sozialen Kreisen. So kommen sie in "Tod in Baden" auch in den Genuss einer Kur im noblen Kurort der Wiener High Society. Auch hier passiert - wie immer wenn die beiden verreisen oder zusammen etwas unternehmen - ein Mord. Und wie immer überredet Ernestine den zurückhaltenden Anton dazu, die "Ermittlungen" aufzunehmen. Diesmal kommt Antons (der wie immer ganz entzückend ist mit seiner Vorliebe für gutes Essen und seine Ruhe) Vorliebe für Fußball zum Tragen, denn ein berühmter Spieler von Rapid Wien ist mit auf ihnen auf Kur… Wieder einmal ist das Personalkarussell, das Beate Maly hier versammelt, ganz wunderbar arrangiert. Viele Verdächtige mit unterschiedlichen Motiven und eine fulminante Auflösung direkt am Ende, die auch Miss Marple würdig gewesen wäre. Auch skurrile und humorvolle Situationen kommen wie immer nicht zu kurz. Unterstützt wird dies durch die dezente Verwendung des Wiener Dialekts und die liebevolle Dynamik zwischen Anton und Ernestine. Das Cover des Krimis, der im Emons Verlag erschienen ist, wurde wieder einmal wunderbar mit - diesmal in Gold gehaltenen - Jugendstil-Ranken illustriert. Ich kann nur hoffen, das es noch viele Fälle gibt, die Anton und Ernestine bearbeiten werden! Aber ich bin auch ein echter Fan.
La serie creata da Beate Maly, con protagonisti Ernestine e Anton — rispettivamente insegnante e farmacista in pensione — torna con la quarta avventura. Questa coppia di amici, legata da un affetto profondo e da un delicato intreccio di sottintesi, si reca alle terme di Baden per consentire al goloso Anton di riposare la cistifellea. Tra un trattamento e uno spettacolo teatrale, però, il parco del complesso termale diventa teatro di un misterioso omicidio: viene ritrovato il corpo della fidanzata di un noto calciatore, anch’egli ospite della struttura.
Se per la polizia il colpevole è già stato individuato, Ernestine non è convinta e persuade Anton a seguirla nell’indagine. Intrighi e segreti emergono tra gli ospiti delle terme, tutti potenziali sospettati di un crimine che affonda le radici in un lontano passato.
La serie di Beate Maly è un raffinato esempio di cozy mystery storico: unisce la precisione dei dettagli dell’Austria postbellica (i romanzi sono ambientati nel primo dopoguerra) al fascino di trame investigative ricche di colpi di scena e impreziosite da parentesi di sottile ironia.
Amo particolarmente il tono d’altri tempi che permea queste storie: una classicità elegante nelle trame che si accompagna a una sorprendente modernità di pensiero nei protagonisti, finalmente pronti a superare usi, costumi e morali arcaiche. Rimango sempre affascinata anche dagli sfondi scelti per le avventure di Ernestine e Anton: dopo il Gran Hotel, i teatri e le crociere, questa volta abbiamo vissuto un’indagine nel centro termale più famoso d’Austria. A fine lettura, la voglia di partire alla scoperta dei luoghi narrati è sempre irresistibile.
Pur avendo intuito la soluzione del caso in Morte alle terme grazie ad alcuni indizi disseminati con maestria, sono rimasta ancora una volta conquistata da questa serie meravigliosa: raffinata, coinvolgente, e capace di raccontare uno spaccato storico con profondità e passione, senza mai rinunciare alla creazione di personaggi a cui è impossibile non affezionarsi.
War ok, hat mir aber nicht so gut gefallen wie die Bücher, die in Wien direkt spielen. Ich war ob der Vielzahl der Figuren verwirrt, musste immer wieder überlegen, wie jetzt die Dame heißt, die alle Nase lang in Ohnmacht fällt, wie der alte Mann im Rollstuhl, wie der mit dem Hinkebein und wer der Seifenfabrikant ist. Auch der Fall und die Ermittlungen fand ich eher verwirrend, hätte ich diesen Band als erstes gelesen, hätte ich in der Reihe wohl nicht so dringend weiterlesen wollen.
Ernestine und Anton mochte ich aber wieder sehr gern, vor allem Anton mit seiner Vorliebe für alles Kulinarische ist mir wirklich ans Herz gewachsen.
ich weiß nicht ich will nicht komplett hochnäsig klingen aber das ist mir einfach nicht anspruchsvoll genug… absolut vorhersagbare handlungen und charaktere und im großen und ganzen viel zu “einfach” geschrieben; naja, ein schmökerkrimi halt…
Diesmal begleiten wir Anton und Ernestine nach Baden zur Kur, Anton hat ein Gallenleiden und zu seinem Leidwesen soll er dort unter strenge Diät gesetzt werden und soll literweise Schwefelwasser trinken. Die einzigen Lichtblicke sind Ernestine und sein Lieblingsfußballer Pepi Katochwil die auch kuren.
Es nimmt eine illustre Anzahl an Kurgästen aus Wien Logie im Sauerhof. Die Brauereibesitzer Jandrisch, der Seifenfabrikant Hemlich mit Frau, der ehemalige Fußballer Edel, Generaloberst Holzinger nebst Gattin und die Witwe Körndl, nicht zu vergessen die hypochondrische Frau Glickstein mit ihrem leidgeprüften Ehemann.
Nach einer Operettenaufführung entdecken sie gemeinsam eine Leiche im Kurpark, wodurch Ernestines Ermittlerinstinkt geweckt wird und Anton wieder viel Unheil auf sich zukommen sieht. Vor allem fürchtet er, dadurch um die Besuche im Kaffeehaus zu kommen, da er unbedingt Mehlspeisen braucht um die Diät zu überstehen.
Nachdem sie die Verbindung zu einem weiter zurückliegenden Mordfall an einer Sängerin vom Prater entdecken, ein Diebstahl im Hotel stattfindet und noch ein Mord geschieht, eilt Erich Felsberg als Verstärkung aus Wien den Dorfpolizisten zu Hilfe. Er erkennt sofort Ernestines Spürsinn, der sich zum wiederholten Male zeigt, und so findet der Fall klassisch im Rauchsalon des Hotels seine Aufklärung.
Meine Meinung:
Mir hat es wieder gut gefallen die Beiden bei ihren Ermittlungen zu begleiten. Auch wie sich die Freundschaft der 2 verfestigt und auch Erich in der Familie allmählich einen festen Platz bekommt. Wie immer fängt Beate Maly das Flair der 20er Jahre des 20. Jahrhunderts wunderbar ein.
Wer historische Krimis mag ist hiermit gut beraten, sollte aber der Vollständigkeit halber die 3 Vorgängerbände vorher lesen.
Wie soll ich am besten Anfangen. Ernestine und Aton, gehen auf Kur nach Baden, weil Anton ein Gallenleiden hat, wegen seiner großen Liebe auf Mehlspeißen. Die Zwei sind sich in den letzten Büchern näher gekommen, leider nicht so schnell wie ich es wohl gern hätte. In diesem Teil des Historischen Kriminalromans, war der Ort eines Mordes in einem Park und eine alte Mordserie scheint damit im Zusammenhang zu stehen. Nicht zu glauben, ein berühmter Fußballer wird für den Mörder gehalten, doch dank Ernestine immer wieder gekehrender neugierde, die uns diese Geschichten so lieben lässt, wird auch hier zum Schluss der mörder entlarvt. Ich muss sagen die Handlung kann mit den anderen beiden Büchern schon sehr gut mithalten, nur dann Ende ist leider nicht so genial wie die ersten Beiden Teile es für mich waren. Es fehlte bei den Schlussfolgerungen einfach der Pep. Aber dennoch halte ich dieses Buch für richtig gut. Ich habe es wirklich gern gelesen und kann mittlerweile sagen, das Beate Maly und ihre Charaktere Ernestine Kirsch und Anton Böck, sich in mein Herz geschlichen haben.
Wieder einmal ein spannender Roman von Beate Maly mit viel Charme! Habe das Buch verschlungen und kann es jedem ans Herz legen, der einen klasisschen Krimi mit Witz sucht und auch historische Fiktion liebt. Man fühlt sich bestens unterhalten, ohne sich zu gruseln. Das liegt vor allem nicht nur an Beate Malys flüssigem Schreibstil, sondern auch an ihren witzigen Charakteren, denen sie in jedem Kriminalroman Leben einhaucht. Ernestine und Anton als Protagonisten habe ich schon längst ins Herz geschlossen!
Schlecht geschrieben. Wer der Mörder war war auch vorhersehbar. Aber vielleicht liegt das einfach daran dass ich zu viel Agatha Christie gelesen habe, und ich deswegen mehr Plot-twists gewöhnt bin. Mich hat auch die Neigung von Anton zu fettigem Essen, und wie die Autorin sich immer und immer wieder darauf fokussiert hat (sich eigentlich über ihn lustig gemacht hat) zunehmend gestört, bzw genervt, da dies fast in jedem Kapital ein Thema war, und mehr oder weniger seine einzige Charaktereigenschaft.
Das war nun der vierte Aufguss der ewig gleichen Handlung und auch die Figuren entpuppten sich allesamt als Abziehbilder der Klientel aus den vorhergehenden Romanen, bei denen lediglich die Namen ausgetauscht wurden. Mir ist das insgesamt alles zu einfallslos, zu konstruiert und leider auch zu sehr an Agatha Christie orientiert, ohne natürlich deren Klasse zu erreichen. Historisch ist hier wie in den vorhergehenden Teilen so gut wie gar nichts, die Handlung hätte zu jeder x-beliebigen Zeit spielen können. Man hätte den Personen gut und gerne Handys und Tablets in die Hand drücken und sie vor Computer setzen können, es hätte keinen Unterschied gemacht. Selbst der Charme der beiden „Miss Marple und Mr. Stringer-Verschnitte“ Ernestine und Anton nutzt sich langsam ab, weil sich bei ihnen in der Figurenzeichnung nichts weiterentwickelt, sodass man deren Handlungen und Reaktionen mittlerweile vorhersehen kann – wie übrigens den Großteil der Handlung.
Anton braucht eine Kur wegen seines Gallenleidens. Nur die Tatsache, dass Ernestine ihn begleiten wird, bringt ihn dazu diese Kur in Baden auch wirklich anzutreten. Im Kurhotel treffen sie auf allerlei einflussreiche Menschen, unter ihnen auch der Fußballstar Pepi Krachtowil. Als dessen Verlobte ermordet aufgefunden wird, deutet alles auf seine Täterschaft hin. Doch Ernestine und Anton sind davon nicht überzeugt und beginnen wieder einmal auf eigene Faust zu ermitteln.
Auch dieser Krimi zeichnet sich wieder durch die schöne Atmosphäre und die Weiterentwicklung der schon bekannten Charaktere aus. Kulinarisch ist es diesmal etwas Mau, werden im Kurhotel doch Diätmahlzeiten serviert. Aber Anton wäre nicht Anton, wenn er sich nicht anderweitig zu versorgen wüsste.
Die Krimihandlung entlädt sich am Ende in einer klassischen Who Dunit Szene, Ernestine hat da ihren große Auftritt vor allen Verdächtigen, bei dem sie den Fall in allen Einzelheiten aufzulösen vermag.
Die Autorin schafft es auch in diesem Buch die gesellschaftliche Entwicklung dieser Zeit darzustellen. Anton macht sich Sorgen, wie sich die Beziehung zwischen Tochter Heide und ihrem Freund Kommissar Erich Felsberg entwickelt. Und die Beziehung zu Ernestine wird auf die nächste Stufe gebracht.
Ich werde diese Reihe weiter verfolgen und freue mich schon auf Band 5, der demnächst gelesen wird.
Ich habe mir von der Handlung bzw. der Auflösung des Falles mehr erwartet, jedoch ist es sehr charmant geschrieben und die „Atmosphäre“ hat mir gefallen. Man sollte es nicht für den Mordfall sondern für die Stimmung lesen.
Oggi sono qui per parlarvi di un'altra bellissima opera arrivata nelle nostre librerie e online. Come sapete sono una grande amante del genere, quindi potevo mai farmela scappare? Assolutamente no. Un soggiorno termale all’insegna del relax e della cura del corpo si trasforma in un’indagine avvolta nel mistero. Morte alle Terme è il quarto caso della coppia investigativa Ernestine e Anton, protagonisti di una serie di gialli eleganti e dal sapore retrò.
Un’ambientazione raffinata e un delitto inatteso
Ernestine, insegnante in pensione con un debole per la danza e i misteri, accompagna il suo amico Anton, farmacista ritiratosi dall’attività, in una rinomata località termale. Anton, costretto a seguire una rigida cura disintossicante, si prepara a sopportare fanghi maleodoranti e minestrine insipide, mentre Ernestine sogna serate danzanti e passeggiate nei viali alberati. Ma la tranquillità del soggiorno viene sconvolta quando un concerto si conclude con un omicidio. Il principale sospettato è Pepi Kratochwil, un ex calciatore burbero e schivo, idolo di Anton fin dai tempi d’oro. Convinto dell’innocenza del suo mito, Anton si lascia coinvolgere dall’intraprendente Ernestine in un’indagine che li porterà a scoprire segreti sepolti nel passato e a smascherare verità scomode.
Un giallo dal fascino retrò
Beate Maly costruisce un romanzo che richiama le atmosfere dei gialli classici, con una narrazione elegante e un tocco di ironia. La coppia di protagonisti è irresistibile: Ernestine e Anton si muovono tra supposizioni brillanti e intuizioni affilate, regalando al lettore un’indagine avvincente e ricca di colpi di scena. L’ambientazione termale aggiunge un elemento di originalità alla storia, con descrizioni che trasportano il lettore tra le acque sulfuree e le abitudini dell’alta borghesia dell’epoca.
Conclusione: un romanzo che conquista
Morte alle Terme è un giallo raffinato e coinvolgente, perfetto per chi ama le storie di mistero con un tocco di eleganza e humor. Beate Maly riesce a intrecciare suspense e leggerezza, creando un romanzo che intriga e diverte allo stesso tempo.