Allmählich lebt sich Poppy in Bunnington, dem idyllischen Dorf nahe Oxford, ein. Ihre neu gewonnene Heimat fühlt sich nicht mehr ganz so fremd an, und auch ihr grüner Daumen beginnt sich zu zeigen: Die Gärtnerei ihrer verstorbenen Großmutter, die sich auf Pflanzen für traditionelle englische Bauerngärten spezialisiert hat, blüht endlich wieder in altem Glanz.
Als Poppy auf dem Dorffest eine wohlhabende Hundeliebhaberin kennenlernt und den Auftrag erhält, einen Duftgarten für Hunde anzulegen, scheint alles perfekt. Ein vielversprechendes Projekt, das ihr Geschäft ankurbeln könnte! Doch die idyllische Atmosphäre hält nicht lange an – denn noch am selben Abend wird ein grausamer Mord verübt. Plötzlich sieht sich Poppy erneut mitten in einer polizeilichen Ermittlung wieder.
Während sie eigentlich genug mit ihren Pflanzen und Kunden zu tun hätte, stolpert sie erneut über jede Menge Fragen und falsche Fährten. Zu allem Überfluss sorgt Einstein, der temperamentvolle Terrier ihres Nachbarn, für Chaos, denn er hat sich unsterblich in eine verwöhnte Pudeldame verliebt. Poppy muss sich also nicht nur mit einem Mordfall, sondern auch mit einer sehr eigensinnigen Hundeliebe herumschlagen.
Doch die Verwirrung hört damit nicht auf: Plötzlich wird ihr Cottage von Vandalen beschmiert, und aus unerklärlichen Gründen wird sie von Blumenbestellungen überhäuft. Wer steckt dahinter? Und könnte es sogar mit dem Mord in Verbindung stehen? Zum Glück ist sie nicht auf sich allein gestellt – mit der Unterstützung von Bertie, dem exzentrischen Erfinder, Krimiautor Nick Forrest und seinem stets zu Kommentaren aufgelegten Kater nimmt sie die Ermittlungen auf. Doch je mehr sie herausfindet, desto undurchsichtiger wird der Fall. Verdächtige gibt es mehr als genug, und jedes neue Indiz scheint in eine andere Richtung zu führen. Wird sie den Mörder entlarven, bevor sie selbst in Gefahr gerät?
Diesmal hat mich H.Y. Hanna nicht auf den Holzweg geführt! Ich fand es spannend, dass das Ende diesmal anders war als in ihren bisherigen Büchern – das hat mich wirklich überrascht. Auch, dass Poppy endlich mal ein Date hatte, fand ich interessant. Vielleicht lernt sie ja bald jemanden kennen, der wirklich zu ihr passt? Schön war auch, dass Nelly, jetzt wo sie bei Poppy wohnt, nicht zu viel Raum eingenommen hat. Nur die Liebesgeschichte zwischen den Hunden fand ich ein wenig albern – geht es nur mir so? Und ist sonst noch jemand neugierig, wie wohl ein Buch von Nick Forrest klingen würde?