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Letzte Chance: Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie

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»Dieser Autor lässt sich den Eros der Macht nicht austreiben und verwandelt die politische Realität in packende Literatur, die man wie einen Roman liest.« (DIE ZEIT)

Friedrich Merz steht vor gewaltigen Aufgaben. Während Trump und Putin die alte Weltordnung zerstören, droht die AfD die politische Mitte in Deutschland zu sprengen. Der neue Bundeskanzler will ganz anders regieren als die abgewählte Ampel-Koalition. Dabei sind die Herausforderungen, an denen die Ampel krachend gescheitert ist, dieselben Wirtschaftskrise, Klimawandel, Migration und Aufrüstung der Bundeswehr. Ist Friedrich Merz, der bislang keine Regierungserfahrung hat und schon angeschlagen sein Amt antritt, seiner Aufgabe gewachsen? Und was muss er aus dem Desaster der Ampel lernen, um die vielleicht letzte Chance zu nutzen, unsere Demokratie vor dem endgültigen Aufstieg der extremen Rechten zu bewahren? In dieser entscheidenden Phase der deutschen Politik erzählt Bestsellerautor Robin Alexander die Geschichte hinter den von Merz‘ Tabubruch mit der AfD und Geheimgesprächen mit Olaf Scholz bis hin zum Drama um das Billion-Schuldenpaket. Ein packend erzähltes Buch, das zeigt, warum die politisch Handelnden in einer zersplitterten Parteienlandschaft und einer aufgeheizten Öffentlichkeit immer weniger imstande sind, die großen Herausforderungen zu bewältigen.

385 pages, Kindle Edition

Published June 25, 2025

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191 people want to read

About the author

Robin Alexander

51 books814 followers
Born in 1965, Robin Alexander grew up in Baton Rouge, Louisiana where she still resides. An avid reader of Lesbian fiction, Robin decided to take the leap and try her hand at writing. It didn't take long for her favorite hobby to become a full-time author.
Since her heritage is Scottish and Irish and she’s allergic to seafood, she’s considered an honorary Cajun. When she’s not writing, she’s exploring her state with the top off her Jeep in search of the small towns on the water that inspire her.
Robin is awkward, sometimes shy, loaded with anxieties, accident prone, dangerous with power tools, and has been known to make idiotic decisions. She has been fortunate enough to turn her shortcomings into the hilarious characters you’ll find in her novels and short stories. Her passion is writing funny tales about falling in love, being imperfect and reveling in friendship.
Robin is convinced she has the best job in the world, and she’s extremely grateful for her fans who support her and enable her to do what she loves.

Librarian note: There is more than one author in the Goodreads database with this name.

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1 star
2 (<1%)
Displaying 1 - 30 of 30 reviews
Profile Image for uk.
225 reviews36 followers
September 1, 2025
Herr Lehrer, ich weiß was!

So, wie Robin Alexander in Talkshows auftritt – immer ein wenig aufgeblasen verständnislos angesichts der nicht bei sämtlichen Mitdiskutierenden vorhandenen so genannten Hintergrundinformationen –, klingt sein Buch: bisschen naseweis, Pseudointimes raunend, Supersauspezialistentum verströmend, just ask me – Herr Talkmaster, ich weiß was!

Im Studio haben Herrn Alexanders mit spitzbübisch funkelnden Augen vorgetragene Sottisen immerhin Unterhaltungswert, zwischen zwei Buchdeckeln eher weniger: Die Berichte über politische Nah(kampf)situationen erschöpfen sich allzu oft in Nacherzählungen der Nachrichtenlage sowie in spitzfindigen Schlaumeiereien. Konkrete politische Einordnungen werden häufig ersetzt durch bloßes Chronistentum. Die titelgebende, dramatisch behauptete „Letzte Chance“ ist gegen Ende des Buchs lediglich in einem allerkürzesten Kapitel angerissen, Alice Weidel dafür aber medusamäßig stierend werbewirksam auf dem Cover.

Ansonsten: Klatsch + Tratsch, der aufmerksamen Politikbeobachtenden nicht viel Neues vermittelt. Außer: dass Olaf Scholz auch mal wütend vulgo emotional werden kann; dass Robert Habeck in Rom urlaubt; dass Christian Lindner auf Sitzungen gern viel trinkt; dass Saskia Esken aus der Kirche ausgetreten ist; dass Friedrich Merz die Wochenenden am liebsten im Sauerland verbringt; dass Annalena Baerbock am Kabinettstisch immer so lange redet; usw. usf. etc. pp.

Die Politik – ein großes Panoptikum derjenigen, die das politische System der BRD organisieren und prägen: Niedertracht, Taktiererei, Vorteilsnahme, Dilettantismus, moralische Indifferenz, archaische Selbstbehauptungsrituale, megalomanische Eitelkeit. Irgendwie aber scheint der Laden trotz alledem zu laufen.

Und Robin Alexander – immer mittendrin, immer top informiert, immer am Puls der Mächtigen, die bundesrepublikanische Gesellschaft vom Sessel des stellvertretenden Chefredakteurs der „Welt“ aufklärend, belehrend und in der res politica unterweisend.
Profile Image for Jan ☀️.
47 reviews18 followers
July 5, 2025
In seinem Schlussplädoyer stellt der Autor die These auf, dass die Bundesrepublik prinzipiell stärker erschüttert wird vom Aufschwung der AfD als andere Staaten im Westen. Denn das Selbstverständnis der Bundesrepublik basiert auf der Bewältigung des Menschheitsverbrechens der Shoa. Die AfD schlägt hingegen nicht den Kurs Richtung Mitte ein, wie es etwa Giorgia Meloni in Italien oder Marine Le Pen in Frankreich tun. Stattdessen driften sie weiter nach rechts und werden dafür vom Wähler belohnt oder zumindest trotzdem unterstützt. Die Gründe dürften klar sein: Ein wesentlicher Teil der Bürger hat in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen das Vertrauen in die Demokratie und die Institutionen des Landes verloren.

Friedrich Merz gab das Versprechen in seiner ersten Ansprache nach seiner Wahl, dass er alles tun werde, damit Menschen wieder Vertrauen in die politische Mitte zurückgewinnen und es nicht mehr für nötig halten, die AfD zu wählen.

Die Frage bleibt trotzdem, wie es überhaupt so weit kommen konnte.
Der Autor rekonstruiert das Zustandekommen der Regierung Scholz, deren Zusammenarbeit und deren Zerfall. Er versucht der Frage nachzugehen, ob die Ampel zerfallen ist, weil die Akteure vereinfacht gesagt töricht und unfähig waren oder ob das Problem doch systematischer Natur ist. Eine Frage von großer Relevanz, denn sie wird entscheidend sein, ob es Merz und Co gelingen kann, die AfD politisch einzudämmen, oder ob ein Weimarer Szenario für die Bundesrepublik unumkehrbar ist.

Der Autor sieht die Wahrheit irgendwo dazwischen, wobei er dazu tendiert anzuerkennen, dass die politische Mitte kollektiv es nicht schaffte, Lösungen für viele Bürgerinnen und Bürger zu liefern und sie damit in die Hände der Rechtsextremisten und Links-Populisten trieben.
Deutschland habe daher unter Merz die letzte Chance, das vorhersehbare Schicksal zu verhindern. Eine Kanzlerschaft unter Hypothek, die aus den Erfahrungen der letzten Jahre lernen sollte, um nicht in die gleichen Fallen zu tappen.
Der Autor berichtet bis ins kleinste Detail die Abläufe in den Hinterzimmern des politischen Berlins. Vieles davon war mir bekannt, da ich wöchentlich den Podcast des Autors höre und seine Artikel in der „Welt“ lese. Dennoch erzählt er viele Details, die kein anderer Journalist bis jetzt erzählen konnte.
Der Autor analysiert die einzelnen Entwicklungen und fügt sie zusammen zu einem größeren Bild, in dem man sehen kann, welche Motive die Politiker hatten, so zu handeln, wie sie taten, was zum krachenden Scheitern der Regierung führte. Diese Motive sind nicht nur weltanschaulicher Natur. Wie erwartet spielen Machtkämpfe, persönliche Interessen und vor allem das eigene Ego eine riesengroße Rolle.

Asymmetrische Demobilisierung, ein Begriff, den Merkel prägte, ging mit Merz zu Ende. Merkel glaubte, dass wenn ein harter Wahlkampf ausfällt, „die Hitzköpfe“ zu Hause bleiben. Die Beteiligung sinkt, aber dafür gibt es prozentual mehr Stimmen für die Mitte. Merz’ Plan ging allerdings nicht auf. Mit der aufgeheizten Debatte stärkte er zwar die AfD nicht, er hat sie aber nur minimal geschwächt. Dennoch hat er für eine Wiederbelebung der Linken gesorgt, die ihm letztendlich die verfassungsändernde Mehrheit kostete. Ironischerweise haben sich Reichenk und Co. am meisten durch die konservative Wiedergeburt der CDU gestärkt.

Ihm war allerspätestens eine Woche vor der Wahl klar, dass er eine Wirtschaftspolitik à la Habeck machen werde. Nach seinem Gespräch mit J. D. Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz bat er einen ehemaligen Verfassungsrichter um ein Gutachten, welches erörtern soll, inwiefern eine Änderung der Verfassung zugunsten einer lockeren Schuldenbremse noch mit den alten Mehrheiten möglich sei. Hätte er seine Pläne kurz vor dem Wahlkampf geäußert, hätte er viele Wähler noch zur FDP getrieben, sodass diese in den Bundestag einziehen und eine Zweierkoalition unmöglich machen. Ob Deutschland eine weitere Dreierkoalition überlebt hätte, bleibt offen – meiner Meinung nach eher unwahrscheinlich.

Der Autor zitiert Wolfgang Schäuble, der an der letzten Sitzung mit der CDU-Spitze Friedrich Merz ausdrücklich davor warnte, auf die klinisch tote Ampel-Regierung einzuschlagen und denen die Hand zu reichen, die die Schuldenbremse reformieren wollen, weil die Ampel ja erledigt sei und ein zukünftiger Friedrich Merz bei einer normalen gehaltenen oder bei einer vorgezogenen Wahl vor den gleichen Problemen stehen werde. Friedrich Merz und die CDU haben nach dem plötzlichen Tod von Wolfgang Schäuble seinen Rat doch nicht zu Herzen genommen und zogen Wahlkampf vor staatspolitische Verantwortung. Sie befanden sich im März dieses Jahres in einer Position, in der sie das politisch Notwendige machen mussten. So wie es Wolfgang Schäuble vorgehabt hätte – aber mit einem sehr großen Unterschied, nämlich dass sie dafür den Wähler täuschen mussten.

Der tendenziell konservative Journalist geht differenziert mit der Entwicklung der Grünen um. Der Journalist bemerkt, dass bei aller Kritik an seinen teilweise vielen Patzern als Wirtschaftsminister, während die anderen Top-Entscheider der Ampel (Scholz, Lindner, Baerbock) den deutschen Nachrichtendiensten glaubten, dass die Ukraine in maximal 48 Stunden fallen würde, Habeck sich unmittelbar für Waffenlieferungen einsetzte. Eine Haltung, für die er offen angefeindet wurde, vor allem von den eigenen Reihen. Mittlerweile wird diese Meinung von der gesamten Mitte mitgetragen. Habeck wurde nur angefeindet, weil er der Erste war, der das Richtige aussprach.
Der Autor analysiert den Absturz der Umfragewerte der Grünen trotz dem Hype 2019, der Selenskyj daran glauben ließ, dass Habeck nächster Kanzler wird. Der Autor spricht die massiven handwerklichen Fehler von Habecks Staatssekretären und Mitarbeitern an, die zum Shitstorm über seinen „Heizhammer“ führten. Damit wurde der Klimahype in Deutschland endgültig beendet.
Der Autor stellt trotzdem die Frage, ob die Gesellschaft als Ganzes überhaupt bereit ist, Eingriffe ins Private zu erlauben, oder ob Klimapolitik nur goutiert wird, wenn sie auf Fabriken- und Firmenebene passiert, aber unangenehm wird, wenn es konkret im Privaten wird.
Der Autor sagt, dass der Wettstreit um den besten Weg Richtung Klimaneutralität zwischen den Parteien ersetzt wurde durch einen Kampf, ob der Klimawandel überhaupt bekämpft werden muss. Und diese Entwicklung wird erstmal nicht zurückgedreht werden können.

Ein interessanter Aspekt, über den Alexander in dem Buch sprach, war der Versuch von Politikern, angefangen bei Merkel bis zur Regierung Scholz, Einfluss auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zu nehmen, durch das Appellieren an die politische Dimension der Entscheidungen und an das Staatsmännische der Richter. Er erkennt an, dass es unter Merkel zu merkwürdigen Verflechtungen gekommen ist. Er erkennt aber auch an, dass die Richter, die durch das Verwerfen des Haushalts der Regierung Scholz praktisch das Ende besiegelt haben, auch in privaten Gesprächen mit der Bundesregierung ein paar Tage vor der Bekanntgabe ihres Urteils sich weder manipulieren ließen noch die Regierung vorwarnten – eine Selbstverständlichkeit in einer liberalen Demokratie funktionierender Gewaltenteilung.
Dennoch wird das vom Autor so beschrieben, es sei nicht allzu außergewöhnlich, dass die Richterinnen und Richter über die Folgen ihrer Entscheidung nachdenken und nicht wie reine Juristen nur anhand der Gesetze Entscheidungen zu treffen. Politiker versuchten, bei einem Mittagessen mit den Richtern den Richtern zu erklären, dass ein Scheitern der Regierung Wasser auf die Mühlen der Extremkräfte im Land wäre, um dadurch Einfluss auf ihre Entscheidung zu nehmen. Ein superinteressanter Einblick, der mich dazu motiviert, über die fehlenden Grenzen und fließenden Übergänge zwischen den verschiedenen Akteuren des sogenannten "Establishments" nachzudenken.

Im Großen und Ganzen sehr wichtige Beobachtungen eines Zeitzeugen aus den Innenräumen der Macht. Er warnt, dass die Demokratie in Deutschland nur noch eine Chance hat. Er stellt Thesen auf, woran das liegt und wie es der jetzigen Regierung gelingen kann, das Wachstum der Faschos zu stoppen. Ob das gelingen wird, bleibt offen. Nur eins ist klar: Es steht viel auf dem Spiel, und die Fehler der letzten Jahre müssen nicht nur nicht mehr vorkommen – sie müssen auch revidiert werden, um durch gutes Regieren die Spielverderber auf die Zuschauerbank zu schicken.
Profile Image for Great-O-Khan.
475 reviews129 followers
July 5, 2025
Robin Alexander beschreibt die Prozesse in der bundesdeutschen Politik. Die Ergebnisse der Politik machen dabei häufig den kleineren Teil aus. Viel stärker steht der Weg dahin im Zentrum. Da die Verpflechtungen der handelnden Personen hierbei sehr wichtig sind, sprechen Kritiker einer derartigen Berichterstattung auch von der Methode Bunte/Gala. Nur statt Königshäusern mit Prinzen und Herzoginnen stehen Parteien mit Kanzlern und Ministerinnen im Mittelpunkt. Mir ist diese Kritik etwas zu scharf, aber ein bisschen was ist schon dran. Trotzdem verfolge ich diese Berichterstattung ganz gerne, weil sie einerseits immer noch einen ausreichend hohen Informationsgehalt hat und mich andererseits sehr gut unterhält. "Letzte Chance" ist eine eigentümliche Lektüre, einerseits eine gut recherchierte und gut geschriebene Vermittlung von Politik und andererseits (s.o.) Eskapismus ("Nachtsitzungen, Big Macs und Weißwein"). Darüber hinaus wirkt das Buch auf mich oft wie das Buch zum Podcast "Machtwechsel", den der Autor zusammen mit Dagmar Rosenfeld betreibt. Eine etwas zu lange "Extended Edition". Vielleicht ist der Podcast aufgrund seiner kürzeren Reaktionszeit für die Tagespolitik dann doch das bessere Medium.
Profile Image for Ludwig Reicherstorfer.
204 reviews9 followers
July 23, 2025
Hörbuch.
Extrem gute Analyse. Spannend zu lesen/hören und selbst, wenn man sich im Politikbetrieb gut auskennt, bekommt man hier sehr erhellende Eindrücke bis hin zu Details, die einen manchmal schmunzeln und manchmal den Kopf schütteln lassen.
Profile Image for Tim.
183 reviews7 followers
July 18, 2025
Das Buch liest sich aufgrund der Erzählweise und den Einblicken in die Machtzentren der Bundesrepublik sehr gut, ist aber ansonsten ein einziges Ärgernis. Das beginnt schon mit dem irreführenden Titel: Merz spielt im Prolog (Umgehung der Schuldenbremse mit dem alten Bundestag) und im Epilog (Kanzlerwahl erst im zweiten Wahlgang) eine Rolle, ansonsten geht es nur um die Ampel. Der Titel verspricht auch ein Leitmotiv – wenn Merz es verbockt, blüht uns eine AfD-Regierung –, das es aber nicht gibt. Schon gar nicht gibt es eine evidenzbasierte oder politische Analyse des drohenden Faschismus. Man hat den Eindruck, dass die Gefahr sowohl überschätzt als auch unterschätzt wird. Sie wird überschätzt, weil sie nicht analysiert, sondern als fast schon unvermeidliches Schreckgespenst an die Wand gemalt wird. Sie wird unterschätzt, weil überhaupt keine Konsequenzen gezogen wird. Wer wirklich mit dem Faschismus rechnet, empfiehlt Waffenvorräte, Geheimverstecke und eine Fälscherwerkstatt für Pässe anzulegen, nicht Wischiwaschis wie bessere Kommunikation und Arbeitskoalition. Die Erzählweise schließlich ist einerseits gutes Storytelling, befördert jedoch eine Boulevardisierung des Politischen. Politische Ideale und Ziele spielen letztlich keine Rolle, nur Machtspiele, Verhandlungen und "wer trifft wen heimlich?", "wer trinkt noch ein Glas Wein?" usw. Eigentlich würde ich auch auf die Analysen eingehen wollen, die Alexander entwickelt, aber da ist mir nach der Lektüre die Lust vergangen. "Entwickeln" ist auch viel zu euphemistisch: Einordnungen wie "Anfängerfehler" werden von ihm in den Raum gestellt und sind manchmal plausibel, manchmal abwegig. Sie wirken wie eingestreut, um die Rolle des politischen Analysten zu simulieren.
Profile Image for Moritz Riehn.
92 reviews2 followers
October 8, 2025
Eine ehrliche Auseinandersetzung mit den Problemen der Ampelregierung und den daraus erwachsenden Herausforderungen für ihre Nachfolger: Stilistisch spannend und zugleich fair aufbereitet. Keine Partei und kein Politiker wird an den Pranger gestellt; vielmehr werden Ursachen und Wirkungen nüchtern und nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich als Leser frei seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

Besonders überzeugend ist die klare Trennung zwischen belegten Fakten und bloßen Vermutungen – ein Aspekt, der für eine seriöse politische Analyse unerlässlich ist. Für eine konservative Stimme im Journalismus, wie Robin Alexander sie verkörpert, wirkt das Buch aus meiner Sicht wenig ideologisch geprägt.

Für mich persönlich war es bereichernd, neben den überwiegend linksgerichteten Informationsquellen, die ich sonst nutze, auch diese Perspektive einzunehmen. Das Buch hat mir geholfen, die Ereignisse der vergangenen Jahre differenzierter zu betrachten und manches neu zu bewerten.
Profile Image for Rênas.
12 reviews9 followers
September 25, 2025
boulevardesker, lustiger, oft dennoch spannender insight in die ampel & die ersten monate schwarz-rot - aber eher gossip als politische analyse (eines konservativen).
Profile Image for Isabelle.
7 reviews5 followers
September 1, 2025
Liest sich wie ein Krimi: unterhaltsam und spannend bis zur letzten Seite. Schade, dass er die Realität beschreibt. Die beschriebenen Dynamiken machen mich teilweise fassungslos.
Profile Image for Jaspar.
50 reviews
October 7, 2025
Gelungene Zweitverwertung einst aktueller, inzwischen noch interessanter Informationen.

Robin Alexander schafft es, politische Prozesse so lebendig zu erzählen, dass man meint, mitten in den Sitzungen zu sitzen. Die vielen Details und die spürbare Nähe zu den handelnden Personen machen das Buch faszinierend - und man vertraut wohl besser darauf, dass all das tatsächlich so passiert ist.

Interessant finde ich ansonsten unbekannte Figuren (wie z.B. Dieter Roman oder die sehr gut organisierten Bauernverbände) und wie externe Ereigbisse oder Rückmeldungen plötzlich politische Dynamik entfalten – etwa auch im Zusammenhang mit den Anschlägen in Magdeburg, Aschaffenburg und Mannheim. Alexander zeigt eindrücklich, wie solche Ereignisse auf politische Kommunikation, und hier die Grenzpolitik und Sicherheitsfragen, zurückwirken. Er ordnet alles sehr plausibel an.

Ich habe beim Lesen viel gelernt, es wurde viel sortiert, viele Hintergrunddetails waren erhellend, auch wenn sie nicht immer überraschend kamen. Besonders spannend ist alles aus den letzten Monaten, z.B. der Kontext rund um den Fünf-Punkte-Plan („Fünf Punkte für sichere Grenzen und das Ende der illegalen Migration“), den die CDU/CSU-Fraktion Anfang 2025 eingebracht hat und der zu einer gemeinsamen Abstimmung mit der AfD geführt hat. Der gescheiterte erste Wahlgang von Merz.

Etwas irritierend sind hingegen die langen Rückblicke, etwa auf das Gebäudeenergiegesetz, die KTF-Thematik oder die internen Ampel-Besprechungen. Das wirkt eher wie eine Aufarbeitung der Politik von 2022/23, während Figuren wie Graichen, Scholz, Lindner oder Habeck inzwischen nur noch eine historische Rolle einnehmen. Auch die Auftritte Schröders und Merkels helfen da nicht. Gerade weil das Buch zeitlich später einsetzt – mit der Vor-Kanzlerschaft von Friedrich Merz – hätte ein klarerer Fokus auf die neue politische Etappe gutgetan. Von daher passt der Titel gar nicht zum Inhalt, vor allem weil Scholz mehr Raum einnimmt als Merz. Und Trump und Weidel spielen gar keine Rolle, von daher ist auch das Cover irreführend…

Trotzdem: Alexander ist exzellent vernetzt und beschreibt politische Mechanismen so präzise, dass man den Betrieb fast riechen kann. Es liest es sich wie ein politischer Insider-Thriller, nur eben real.
27 reviews
December 29, 2025
Ein großartiger Rückblick auf die Geschehnisse während der Ampel-Regierung und des letzten Wahlkampfs.
Durch viele nicht öffentlich verfügbare Hintergrundinformationen bereitet Robin Alexander in diesem Buch die Hintergründe für das Scheitern der Bundesregierung auf und skizziert dabei insbesondere das Handeln und die Gedankenwelt der Akteure Scholz, Merz, Habeck und Co. in den jeweiligen Situationen.
Profile Image for Urban.
104 reviews3 followers
July 13, 2025
Robin Alexander legt eine spannende Aufarbeitung der Regierungsjahre der Ampel-Koalition vor, die in Deutschland von Dezember 2021 bis Oktober 2024 regiert hat.

Das Bündnis aus SPD, FDP und Grünen wurde noch ins Amt gehoben von einer progressiv-linken Stimmungslage in der Bevölkerung, die sich jedoch angesichts der Krisenhäufung der ersten Hälfte der 2020er Jahre schnell verflüchtigte. Letztlich hatte die Ampel kein Rezept, wie auf diese reagiert werden sollte. Selbst der viel gelobten "Zeitenwende" von Bundeskanzler Olav Scholz in Sachen Verteidigungsbereitschaft folgte nicht viel.

Im Kern springt das Buch von Krise zu Krise der Ampelregierung. Wir erfahren, wie sich die einzelnen Krisen entfalteten, wer sie auslöste, wer mit wem sprach und simste, wie die Stimmungslage der Akteure war. Hier zweitverwertet der Autor wohl seine vielfältigen Aufzeichnungen, über die er als Journalist verfügt. Das soll aber keine Kritik sein, im Gegenteil: Robin Alexander schreibt so spannend, dass zumindest ich sein Werk in einem Rutsch durchgelesen habe. Was man allerdings nicht erwarten darf, sind tiefgründige Hintergrundanalysen.

Insgesamt vermittelt Herr Alexander die Botschaft, dass die Parteien der Mitte durch das Erstarken der populistischen Ränder stark unter Druck geraten sind. Er will die Erfahrungen aus der Ampelkoalition als Negativbeispiele verstanden wissen, wie es die neue CDU/CSU/SPD-Regierung unter Friedrich Merz nicht machen soll. Freilich legte sie bereits einen holperigen Start hin, so dass diese Hoffnung eine schwache ist. Letztlich, so der Autor, wäre Deutschland nicht wiederzuerkennend, wenn die AFD an die Macht käme. Denn im Gegensatz zu ihren rechtspopulistischen Counterparts im Ausland strebe diese nicht in die Mitte, sondern radikalisiere sich immer weiter.

Fazit: Wer sich für Politik interessiert, erhält hier noch einmal eine gut geschriebene Zusammenfassung der politischen Ereignisse, die die Ampeljahre geprägt haben.

1 review
January 28, 2026
Insgesamt gutes Buch.
+ Spannend geschrieben
+ Sinnvolle Kapitelaufteilung, ansprechende Häppchen
+ Kompetente Analysen mit viel Hintergrundwissen bzw. Expertenwissen, angenehm verwoben mit Geschichten der wichtigen Personen
+ Ausführungen sind klar und unmissverständlich, keine wesentlichen Abschweifungen
o Da Politikgeschichte nicht linear verläuft, ist es nicht einfach, eine kohärente Geschichte mit einem sich schön lesenden Verlauf zu verfassen. Die Thematiken sind komplex und verworren. RA gelingt es, diese Hürde zu nehmen, dennoch spürt man teilweise Sprünge.
- Teilweise erscheinen die wörtlichen Schilderungen zu echt und nah am Geschehen. Obwohl RA stets bestens informiert ist, erscheint es unrealistisch, dass die exakten Wortlaute vieler Diskussionen bekannt sind. Obwohl dies kein essentieller Makel ist, ist es ein Schönheitsfehler, weil es den Leser im Spannungsfeld zwischen Geschichtsschreibung und sachbuchartiger Analyse belässt. Darüber erscheint es dem Leser an manchen Stellen nicht nötig, exakte Wortlaute zu kennen.
- Ohne Zweifel ist RA ein faktenorientierter Autor im Bereich Qualitätsjournalismus. Allerdings verbleibt dieses Buch häufig im Reich der Berichterstattung und politischer Analyse, wobei das politische Handwerk und die Politikgeschichte im Politischen verbleibt. Bezug auf Expertenmeinungen und wiss. Einschätzungen, bspw. zur Klimapolitik und Wirtschaftspolitik, wird zwar genommen, allerdings eher knapp und allgemein (z.B. Formulierungen wie "Die Experten sind sich einig, dass..."). Persönliche Kritik: Einflechtung von wiss. Einschätzungen und vergleichenden Analysen, gerne auch mit Referenzen und Quellen, wären wünschenswert gewesen, um sowohl die Aussagen des Buches zu stützen als auch alternative Sichtweisen zumindest zu erwähnen.
Profile Image for Marlon.
3 reviews
February 4, 2026
Dieses Buch gibt einen eindrucksvollen Blick hinter die Kulissen des politischen Berlins und rekonstruiert die überwiegend schlecht verlaufenen Jahre der Ampelregierung.

Die Ampelregierung zeigt, dass eine Demokratie dysfunktional wird, sobald ihre Hauptakteure nicht miteinander, sondern mit dem größtmöglichen Schaden seines Koalitionspartners gegeneinander arbeiten (logisch).

Nicht-funktional ist auch, wenn sich im kleinsten Detail verlaufen wird und keine großen Linien gezogen werden, was eines der essenziellen Probleme der Ampel waren.

„Es benötigt eine kleine Gruppe Spitzenpolitiker, die ein gemeinsames Interesse am Gelingen der Regierung haben und offen diskutieren und Absprachefähig sind. Die die Vollmacht ihrer jeweiligen Partei und Fraktion haben, gleichzeitig aber auch stark genug zu unabhängiger Meinungsbildung sind. Jede Koalition braucht ein strategisches Zentrum.

Die Ampel hatte keins. Daran ist sie gescheitert“

Die Bevölkerung hat in diesen Jahren das Vertrauen in die politische Mitte teilweise verloren. Zugunsten der AfD.

Nun besteht mit der Regierung unter Friedrich Merz die letzte Chance die Bevölkerung wieder von der politischen Mitte zu überzeugen und von den politischen Rändern abzuholen.

Man könnte dieses Buch als Anleitung betrachten, wie man es nicht tun sollte.

Sehr gelungen und Empfehlenswert.
Profile Image for Dominic.
138 reviews1 follower
July 29, 2025
Robin Alexander erzählt informativ und unterhaltend vom Niedergang der Ampel Koalition und dem Start der Merz Regierung.

Der Untertitel - Der neue Kanzler und der Kampf um die Demokratie - ist etwas irreführend. Es geht mehr um das letzte Kapitel der Scholz Kanzlerschaft - eine Mischung aus Tragödie und Komödie - als um die Genese der Regierung Merz. Muss ja eigentlich, da das Buch fast zeitgleich mit der neuen Koalition erschien. Außerdem kämpfen die beteiligten Politiker leider weniger um Demokratie als um Karriere und Partei.

Ich war anfangs unsicher, ob es sich überhaupt lohnt das Buch zu lesen. Die Abläufe sind ja sehr frisch und allgemein bekannt. Aber Alexander hat auf mich einen guten Eindruck gemacht in der Heute Show und bei Lanz, und darum habe ich mich zum Lesen entschlossen und das auch nicht bereut. Er vermittelt viel Background, so dass nicht nur der Ablauf, sondern auch die Motivation und die Rollen der einzelnen Protagonisten klar werden. Hier wird nochmals schmerzhaft lebendig, wie die Ampel sich so katastrophal zerlegt durch die Intrigen und den Egoismus einzelner Akteure, das reflexhafte Festhalten an Ideologien der Koalitionsparteien, und die Führungsschwäche des zaudernden und kommunikationsschwachen Kanzlers Scholz.

Daneben wird auch der Wahlkampf von Merz beschrieben, der sich auch nicht mit Glanz bekleckert: Als da wären die Abstimmung mit der AfD und das gebrochene Versprechen die Schuldenbremse einzuhalten. Das führt dann zur Blamage des schiefgegangenen ersten Wahlganges bei der Kanzlerwahl, was die neue Regierung von Anfang an schon als genau so chaotisch wie die Vorherige erscheinen lässt.

Alexander hofft, dass die neue Regierung trotz des Fehlstarts von den Fehlern ihrer Vorgänger lernt und das Regieren besser löst, denn er sieht hier die Letzte Chance: Wenn die Parteien der Mitte nochmals versagen, wird die AfD beim nächsten Mal stärkste Partei im Bundestag, und das wäre wirklich eine Katastrophe.
Profile Image for Helena Truchla.
50 reviews
December 23, 2025
Politik IST Handwerk, und Robin Alexander beschreibt präzise die Abläufe in der Werkstatt. Es geht dabei nicht um politische Ergebnisse im engeren Sinne (policies), sondern um Prozesse und Akteure. Für alle, die das heutige Deutschland verstehen wollen, ist das eine äußerst wertvolle Lektüre.

Zwei persönliche Anmerkungen am Rande: Erstens möge diese Regierung die „letzte Chance“ sein, bevor Deutschland von ganz rechts regiert wird. Das darf jedoch keinesfalls ein Freibrief sein, falls die Parteien der demokratischen Mitte nicht liefern.
Zweitens bin ich sehr gespannt, wie sich Alexanders Podcast Machtwechsel weiterentwickelt, nun da er sich gemeinsam mit Dagmar Rosenfeld unabhängig von, unter anderem, Axel Springer gemacht hat.
Profile Image for Franziska Schirmer.
23 reviews
July 14, 2025
Meine Erinnerungen an die Ampelzeit sind noch zu frisch als dass das Buch viele ganz neue Erkenntnisse gebracht hätte. Als regelmäßige Hörerin von „Machtwechsel“ kam mir ohnehin Vieles bekannt vor. Auf der Habenseite: das Buch ist gut recherchiert, der Autor verwendet eine wunderbar klare Sprache und stellt Geschehnisse sachlich dar, ohne die Akteure respektlos zu behandeln. Man merkt ihm an, wie sehr ihm eine funktionierende Demokratie am Herzen liegt! Ich habe es sehr gern gelesen und lese es in fünf Jahren mit etwas Abstand bestimmt nochmal mit anderen Augen
Profile Image for Adrian.
27 reviews1 follower
September 12, 2025
Für den geneigten Leser spannend, wenngleich sichtlich durch die Bewegtheit und Aufregung des Autors ("Letzte Patrone der Demokratie") gefärbt. Das muss aber nichts schlechtes sein. So wie W. Schäubles Memoiren über die Prinzipien von Macht und Person in der Bundesrepublik Auskunft geben, so schreibt Robin Alexander, wie Menschen von ihrer Umwelt geformt versuchen, diese zu beeinflussen. Besonders bezeichnend: Wie ernüchternd die Kultur des politischen Handwerks fehlt in der neuen wie in der alten Regierung.
9 reviews1 follower
July 27, 2025
Wie immer bei Robin Alexander spannend und auf tiefe Einblicke in die tatsächlichen Abläufe ausgelegt. Insbesondere die Probleme, vor denen die demokratische Mitte steht, werden immer wieder gut herausgearbeitet, wenn auch lediglich aus der Sicht des „politischen Handwerks“.
Leider werden Ereignisse zu Weilen etwas länglich beschrieben. Die konkreten Schlussfolgerungen aus dem Scheitern der Ampelregierung über die reine Problembeschreibung hinaus kommen hingegen eher zu kurz.
Profile Image for Michael.
267 reviews3 followers
August 27, 2025
Das Scheitern der Ampel nimmt den größten Teil des Buchs ein, aber auch der Charakter des neuen Kanzlers und sein emotionaler Schwenk zu einem Migrantenwahlkampf, irrational und ohne Absprachen, was der AfD zu neuer Stärker verholfen hat. Als Kanzler der einsamen Entscheidungen präsentiert er sich auch, und das passt ins Bild. Dass die letzte Chance gerade verspielt wird ist nur die traurige Konsequenz ...
Profile Image for Jakob Hartung.
18 reviews
July 29, 2025
Interessanter Einblick in den Zusammenbruch der Ampel-Koalition. Das Buch ist allerdings durch Titel und Cover recht irreführend verkauft. Außerdem beweist Alexander ein seltsames historisches Verständnis, wenn er „aus der Geschichte lernen will“ und dann ins Jahr 2019 zurückblickt. Besonders der Einstieg, der die unmittelbare Vergangenheit nacherzählt, ist recht langweilig.
Profile Image for Hendrik Ruhe.
11 reviews3 followers
January 21, 2026
Ich interessiere und informiere mich zunehmend für Politik. Shorts als Häppchen, ganze Artikel in Zeitungen. Podcasts. Und es war nur natürlich im nächsten Schritt ein Buch wie dieses zu lesen. Auch wenn ich nicht immer mit Robin Alexanders öffentlichen Auftritten d'accord gehe, mag ich seine Takes.
Profile Image for Omid.
9 reviews
September 24, 2025
Man könnte böse behaupten, dass die Schrift versucht, den hiesigen Kanzler dem Leser näherzubringen. Ich habe es unterwegs gehört und fand es auch recht unterhaltsam, jedoch kaum paritätisch. Die CDU kommt mir zu gut weg.
1 review
June 29, 2025
Robin Alexander enttäuscht nie!
Brilliant und aufschlussreich, mit tiefen Einblicken in verborgene Wahrheiten,.
Profile Image for Elias Marseille.
53 reviews3 followers
July 5, 2025
Echt uitstekend geschreven. Zelden een politiek boek gelezen dat zo handig in elkaar zit.
Profile Image for Alphapaka.
109 reviews
July 13, 2025
Robin Alexander hat wahrscheinlich das bestgepflegteste Telefonbuch aller Hauptstadtjournalisten.
Profile Image for Stephan.
36 reviews
September 8, 2025
Unglaublich detaillierte Schilderung der politischen Vorgänge am Ende der Ampel und zu Beginn der Merz-Regierung. Woher hat Alexander nur diese intimen Details?
Profile Image for Jos.
190 reviews
August 13, 2025
Der Autor bringt viel Licht in die Zeit des Scheiterns der Ampel. Hier liegt verständlicherweise stärker der Schwerpunkt als in der Ära Merz, die zum Zeitpunkt des Erscheinens des Buchs einfach noch zu kurz ist. Interessant und erhellend.
Displaying 1 - 30 of 30 reviews

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