Der Ausbruch des Vulkans Vesuv hat das Leben in Pompeji für immer angehalten. Doch die Ausgrabungen, die bis heute zu neuen Entdeckungen führen, fördern nur scheinbar eine ruhige Stadt am Golf von Neapel zutage. In Wirklichkeit brodelt es im Jahr 79 unter der Oberfläche gewaltig. Sklaven und Politiker, Kellnerinnen und Künstler, Gladiatoren und Straßenkinder werden zu den zentralen Figuren einer epochalen Umwälzung. Am Ende zerbricht das Römische Reich, und das Christentum wird zum neuen Bezugspunkt einer völlig veränderten Welt.
Gabriel Zuchtriegel erklärt anhand alter und neuer Entdeckungen aus Pompeji, wie es zur größten spirituellen Revolution des Abendlandes kommen konnte. Er entwirft das lebendige Bild einer rohen und gewalttätigen Gesellschaft, die zugleich ihre Schönheit und Menschlichkeit offenbart – manchmal da, wo man es am wenigsten erwartet.
Ein Blick auf den Archäologischen Park Pompeji - der Stand der Ausgrabungen, neueste Interpretationen im Zusammenhang mit anderen Beispiel aus der Klassik - und eine detaillierte Abhandlung über die Mixtur an Glauben und die Entwicklung des frühen Christentums auf Basis vorheriger Glaubensprinzipien - rasant interessant und rundum informativ
das Buch hat mir richtig gefallen, weil es sich so leicht und locker liest. Ich bin schnell reingekommen und hatte nie das Gefühl, etwas Trockenes oder Schweres vor mir zu haben. Gleichzeitig steckt viel Stoff zum Nachdenken drin. Genau diese Mischung aus flüssigem Erzählen und Tiefe hat das Buch für mich besonders gemacht.
Fantastische Ausgrabungen und es ist ja auch gut, sich von der Menschlichkeit berühren zu lassen, aber das ging mir ein bisschen zu weit. So viel wollte ich über Herrn Zuchtriegel nicht wisseb.