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Elf ist eine gerade Zahl: Roman | Ein Mutter-Tochter-Roman über schwere Schicksalschläge und die Macht der Fantasie

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Herzerwärmend, hoffnungsvoll und ein wenig märchenhaft – ein heilsamer Roman über eine besondere Mutter-Tochter-Beziehung  

Paula ist schwer erkrankt. Paula ist Katjas Tochter und mit 14 Jahren viel zu jung für ihr Schicksal. Katja ist Paulas Mutter, alleinerziehend, Lehrerin in ihrem normalen Leben, aber davon ist nicht mehr viel übrig. Paula war einmal unangepasst, ein selbstbewusstes Mädchen, wie ihre Mutter mit eigenem Kopf. Nun aber ist sie verängstigt. Und Katja ist es auch, obgleich sie doch stark sein will für ihre Tochter. Sie droht, an diesem Widerspruch zu zerbrechen – und an den Schuldgefühlen, die sie empfindet. In dieser Ausnahmesituation, kurz vor und nach der Operation, beginnt Katja, Paula eine Geschichte zu erzählen, über einen Fuchs und ein Mädchen, das von einem Schatten verfolgt wird und fliehen muss, wenn sie nicht von ihm verschlungen werden will …  

In der Tradition von 1001 Nacht handelt Elf ist eine gerade Zahl von der Kraft der Fantasie und der Macht des Erzählens.  

281 pages, Kindle Edition

Published November 27, 2025

7 people want to read

About the author

Martin Beyer

43 books3 followers

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Community Reviews

5 stars
1 (8%)
4 stars
4 (33%)
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2 stars
1 (8%)
1 star
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Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Verswand.
108 reviews1 follower
November 16, 2025
Mit nur 14 Jahren erhält Paula eine erneute Krebsdiagnose. Eine schwere Zeit für sie und besonders ihre Mutter, die wollte, sie hätte Superkräfte für ihre Tochter, beginnt…
Schon zu Beginn zeigt sich Martin Beyers besonderer Schreibstil. Er nutzt viele Ellipsen und Fragen, auf die, wie es in der Natur der Sache bei so einer schweren Krankheit liegt, noch keine eindeutigen Antworten gefunden werden können. Hauptsächlich wird man mit den Innenleben von Katja, Paulas Mutter, vertraut gemacht. Die innere Zerrissenheit zwischen Hoffnung und Trauer hat mich sehr zum Nachdenken angeregt. Hierbei hätte ich mir jedoch auch mehr Einblicke in Paulas Gedanken und Gefühle gewünscht. Für den Leser blieb es aber bei einer Draufsicht, die oberflächlich blieb, da man Paula größtenteils nur als vegetierende Person im Krankenbett erlebt.
Doch neben der Krankheit spielen auch die Familie und der Umgang mit Paula eine Rolle. Als alleinerziehende Mutter ergeben sich mit Paulas Vater Differenzen. Das hätte gerne noch weiter ausgeführt werden dürfen.
Über die ganze Geschichte hinweg erzählt Katja ihrer Tochter eine Geschichte um einen Fuchs. Diese hat mich leider weder gefesselt noch habe ich den Sinn bzw. die Verbindung zur Rahmhandlung erfassen können. Für mich persönlich schade, da dieser Teil viel Raum eingenommen hat.
Alles in allem habe ich das Buch mit gemischten Gefühlen beendet. Paulas Schicksalsschlag ist sehr berührend und ich finde, man hätte ihr mehr Raum zur Entfaltung geben können und die Binnengeschichte um den Fuchs sinnvoller einbinden können.
8 reviews
December 11, 2025
Puh, eine Rezension zu dem Buch "Elf ist eine gerade Zahl" von Martin Beyer fällt mir nicht leicht. Dies liegt definitiv an der Schwere des Themas.

Paula, ist ein 14-jähriges Mädchen, das schwer erkrankt ist. Der Autor erzählt von dem Krankenhausaufenthalt, den Schmerzen, denen Paula ausgesetzt ist, vom Hoffen und Bangen. In dieser schweren Zeit wird Paula von ihrer Mutter Katja unterstützt und begleitet. Vor allem erfährt man als Leser, wie es in Katja aussieht. Die Hilflosigkeit und die seelische Belastung, die mit der tückischen Krankheit einhergehen, schildert Beyer authentisch und menschlich. Das Innenleben Paulas kommt, meiner Meinung nach, etwas zu kurz.

In aller Unbegreiflichkeit dieses Schicksals fängt Katja an, eine Geschichte zu erzählen, um ihrer Tochter Trost und Hoffnung zu spenden und wieder einen Zugang zu ihr zu finden, da sich beide durch die Krankheit und die einhergehende Pubertät immer mehr voneinander entfernt haben.
Diese fantastische Parallgeschichte nimmt die zweite Erzählebene ein. Es sind dann quasi zwei Geschichten in einem Buch.

Der Roman verbindet somit die harte Realität mit einer fantastischen Parallelgeschichte, die Trost und Hoffnung spendet.

Alle Gefühle und Gedanken sind so menschlich beschrieben und nachvollziehbar. Martin Beyer zeigt in dem Roman, wie stark, aber auch zerbrechlich die Beziehung zwischen Eltern und Kindern sein kann. Zugleich wird man mit den Fragen konfrontiert, wie viel Last man als Elternteil tragen kann und wie viel ein Kind ertragen muss. Wie kann man so etwas Unbegreifliches überhaupt aushalten? Wie würde man nach einem so schweren Verlust weiterleben?


Der Roman ist keine leichte Kost. Er ist vor allem für Leserinnen und Leser geeignet, die emotionale und authentische Geschichten mögen. Auf gar keinen Fall ist das Buch für jemanden geeignet, der bedrückende Themen wie "Krankheit" oder "Verlust" nur schwer ertragen oder verkraften kann.

Auch die märchenhafte Parallelgeschichte ist bestimmt nicht für jedermann. Da ich überhaupt nicht gern Fantasy o.ä. lese, empfand ich die Parallelgeschichte als zu langatmig. Dennoch ist die Idee gut umgesetzt und zeigt, was für eine Kraft im Erzählen steckt.

94 reviews
December 12, 2025
„Elf ist eine gerade Zahl“ von Martin Beyer“ erzählt eine Geschichte, die man sich nicht wünschen möchte, zu erleben.
Durch den eindrucksvollen und sehr bildlichen Schreib- und Erzählstil des Autors entstehen beim Leser sofort realistische Bilder und die Emotionen werden stark angesprochen. Martin Beyer schafft es durchgängig, die Gefühle der Protagonisten real und stark zu transportieren und die Situationen realistisch und trotzdem einfühlsam zu beschreiben. Der sehr anschaulich beschriebene Leidensweg der erst 14 Jahre alten Paula und Ihrer Mutter Katja hat mich, selbst Mutter, sehr bewegt.
Die in diesem Buch eingearbeitete Fantasiegeschichte, als quasi zweiter, perfekt verwobener Erzählstrang; welche Katja ihrer Tochter zuliebe erfindet, hat für meinen Geschmack ein wenig zu viel Platz eingenommen, jedoch verstehe ich, was der Autor damit ausdrücken wollte. Sie sollte der Tochter Hoffnung und Zuversicht, diese Krankheit zu bewältigen, geben und hat beide so durch den gesamten Krankheitsverlauf getragen. Ein wenig mehr Einblicke hätte ich mir in Paulas Seelenleben gewünscht.
Das Cover ist von der Gestaltung her nicht unbedingt mein Fall.
Für mich war es nicht leicht, dieses Buch zu lesen, es ist emotional sehr aufwühlend bis belastend, und macht sehr nachdenklich.
Von mir dreieinhalb Sterne und eine Leseempfehlung.
Profile Image for Jasi.
470 reviews31 followers
December 20, 2025
Katjas Tochter 14-jährige Tochter ist erneut an Krebs erkrankt und die Mutter kämpft mit den emotionalen Herausforderungen, die die Pflege eines schwerkranken Kindes mit sich bringt. Um ihrer Tochter Hoffnung zu schenken und wieder etwas mehr Zugang zu ihr zu finden, beginnt sie, ihrer Tochter eine Geschichte zu erzählen.

Der Klappentext hat mich sehr neugierig auf das Buch gemacht, da ich mir eine sehr emotionale und tiefgehende Geschichte erwartet habe. Leider blieb das Buch trotz des Themas sehr oberflächlich und es fiel mir schwer, Zugang zu den Personen zu finden. Katjas Rolle als hilflose Mutter konnte ich noch am ehesten nachvollziehen. Schwerer fiel es mir bei ihrer Tochter Paula. Die Dynamik zwischen den beiden zu beobachten fand ich interessant, dazu passt auch der eher knappe Schreibstil. Er wirkte manchmal vielleicht etwas holprig, aber gerade das unterstrich die Wankelmütigkeit und Unsicherheit, die zwischen Mutter und Tochter herrschte.

Auch wenn das Buch ein wichtiges Thema aufgreift, konnte mich die Geschichte leider nicht ganz abholen. Der Schreibstil gefiel mir gut, dafür fiel es mir aber schwer, mich in die Figuren hineinzuversetzen. Ein Auf und Ab, für das ich drei Sterne vergebe.
Profile Image for Karola.
812 reviews7 followers
December 1, 2025
Ein hartes Krankheits-Schicksal in Mutter-Tochter-Beziehung
Auf zwei Erzählebenen verlaufen zeitlich parallel im Wechsel sehr verschiedene Abläufe: Zunächst geht es um eine spezielle Mutter-Tochter-Beziehung in nicht alltäglicher Situation rund um eine erneute, schwerwiegend belastende Krankheit mit erneuter OP. Im Verlauf des kritischen Krankenhausaufenthalts der Tochter setzt die Erzählung der Mutter Katja Altenberg ein, um ihre kranke, angstvolle Tochter Paula zu beruhigen. Diese fantasievolle Geschichte, betitelt Der Fuchs und das Mädchen, nimmt zu viel Raum ein. Besonders die körperlichen und seelischen Belastungen der überfürsorglichen Mutter werden betont. Auch der normalerweise schon schwierige Umgang mit Teenagern wie Paula im Alter um 14 Jahre wird gut beschrieben. Die Belastung im Finden der richtigen Worte bis zum Aushalten von Schweigen bei allen Beteiligten rund um den einschneidenden Lungeneingriff bei Paula ist zwar spürbar, erfasst jedoch im Schreibstil emotional nicht tiefgehend.
Ein wichtiges Thema, doch ist der Roman insgesamt keine stimmige Einheit. 2,5 *
14 reviews
December 9, 2025
Martin Beyer erzählt in "Elf ist eine gerade Zahl" von Katja und ihrer Tochter Paula, die mit nur vierzehn Jahren schwer erkrankt ist. Rund um die bevorstehende Operation versucht Katja, ihrer Tochter Halt zu geben und beginnt, ihr eine symbolische Geschichte über ein Mädchen und einen Fuchs zu erzählen.

Für mich lag die größte Schwierigkeit des Romans in der Gewichtung der beiden Erzählebenen. Die Fuchs-Geschichte nimmt einen breiten Raum ein, doch obwohl der Ansatz stimmig ist ist, hat sie mich emotional kaum abgeholt. Die Wechsel zwischen Realität und Erzählung wirken teilweise etwas abrupt. Gleichzeitig blieb die eigentliche Handlung rund um Paula für meinen Geschmack zu sehr im Hintergrund, ebenso wie wichtige Nebenfiguren, die nur angerissen werden und dadurch blass bleiben. Obwohl sie meiner Meinung nach viel Potenzial hätten.

Der Schreibstil des Buches ist hingegen sehr flüssig und das Cover gefällt mir ebenfalls gut.

Insgesamt ist "Elf ist eine gerade Zahl" ein Buch mit einer spannenden Grundidee – für mich jedoch ohne die emotionale Wirkung, die ich mir von der Geschichte erhofft hatte.
2 reviews
December 31, 2025
Zwiegespalten


Ich bin zwiegespalten. Das Buch wollte ich lesen, weil mich das Cover so sehr angesprochen hat. Wahnsinnig schön gestaltet.
Das Buxh ist aufgeteilt, im einen Teil wird die Geschichte von Katja und ihrer Krebskranken Tochter Paula erzählt. Der andere Teil heißt "Der Fuchs und das Mädchen" und diese fiktive Geschichte erzählt Katja ihrer pubertierenden, kranken Tochter, um sie von der ihrer bevorstehenden Operation abzulenken.
"11 ist eine gerade Zahl" ist kein leicht verdauliches Buch, Wut, Tod und Überforderung sind die ständigen Begleiter der Protagonistin Katja. Und dieser Figur konnte ich mich leider gar nicht identifizieren geschweige denn mitfühlen. Sie steckt mitten in einer Depression, trinkt jeden Tag Alkohol und lässt niemanden an sich ran, ist zu allen gemein und steckt in einem riesen Loch. Ja sie ist in einer Ausnahmesituation, aber es findet null Charakterentwicklung statt, bis sich auf den letzten Seiten sich plötzlich alles.
Die "Geschichte in der Geschichte" ist hingegen sehr schön. Fantasievoll und interessant wird man in eine Art Schattenreich geführt. Mit diesen "fiktiven" Charakteren konnte ich viel mehr mitfühlen und die Geschichte wirkt lebendiger und echter, obwohl es eigentlich reiner Fantasie entsprang. Der Autor hat einen tollen Schreibstil, das beweist er auf jeder Seite, aber die Charaktere bleiben auf der "realen" Seite so kalt und herzlos.

Ich nehme leider nicht viel mit aus diesem Buch, außer ein tolles Cover und eine schöne Geschichte in der Geschichte.
2,277 reviews13 followers
November 27, 2025
Zum Inhalt:
Katjas vierzehnjährige Tochter Paul ist schwer krank. Die beiden hatten mal ein ganz normales Leben, aber davon ist nicht mehr viel übrig. Katja will soviel wie möglich bei ihr sein auch wenn Paula das oft genug nicht will, obwohl sie so verängstigt ist. Und so beginnt Katja ihr eine Geschichte zu erzählen von einem Fuchs und einem Mädchen.
Meine Meinung:
Das ist so ein Buch, wo man natürlich auf ein Happy End hofft, ob es nun kommt oder auch nicht wird natürlich nicht verraten. Das Buch fand ich tief berührend, weil es sowohl für die Mutter als auch die Tochter eine so schwere und auch schmerzhafte Zeit ist. Die Geschichte die Katja darin ihrer Tochter erzählt ist ebenfalls sehr berührend und leichte Parallelen kann man darin natürlich auch entdecken. Ich fand den Schreibstil äußerst angenehm und gut lesbar und trotz des schweren Themas ein Buch, dass einen nicht so schnell verlassen und in Erinnerung bleiben wird.
Fazit:
Hat mich berührt
Profile Image for Denise.
6 reviews
January 2, 2026
Um ihrer Tochter Paula durch die Voruntersuchungen und die Behandlung ihrer erneuten Krebsdiagnose zu helfen, erfindet Katja eine fiktive Geschichte und eine parallele Welt der Schatten. Sinnbildlich geht es um die Schattenseiten des Lebens und die Kraft, die es braucht, um gegen diese anzukämpfen.
Sowohl der Titel und das Cover als auch die Grundidee des Buchs haben mir gut gefallen. Allerdings waren die gesamte Geschichte und auch viele der Charaktere für mich letztendlich nicht ganz rund. Sowohl in der Hauptstoryline von Katja und Paula als auch in der Nebenhandlung der ausgedachten Geschichte von dem Mädchen und dem Fuchs gab es für mich zu viele Handlungsstränge und Details, die nicht zu den jeweiligen Handlungen beigetragen haben. Dadurch wurden diverse Fragen, Personen und Motive eingeführt, deren Rollen bis zum Schluss offen blieben oder sich schlussendlich als unbedeutsame Nebenschauplätze herausgestellt haben.
Profile Image for Daniela.
111 reviews
December 1, 2025
Mitreißend

Katjas Tochter Paula ist erneut an einem Tumor erkrankt nachdem sie den letzten nur wenige Jahre vorher besiegt hatte. Im Krankenhaus, beim warten auf die OP und danach, erzählt Katja ihr eine düstere Geschichte über das Mädchen Pola, das wegen ihrer Neugierde in der Welt der Schatten landet und versucht von dort wieder wegzukommen. Katja und ihre Teenager Tochter Paula bauen insbesondere über diese Geschichte eine enge Beziehung auf.
Sprachlich ist das Buch gut und schnell zu lesen. Was mir jedoch weniger gefällt sind ein/zwei unnötige sexuelle kommittierte Szenen/Gedankengänge, die an der jeweiligen stelle sehr unpassend sind. Zudem transportiert die Geschichte das ein oder andere sehr misogyne Weltbild (die unzureichende Mutter und der arme Vater; der gib der Mutter aus dem Leben der Tochter fern gehalten wird) schade.
Profile Image for Karolin Senftleben.
73 reviews
December 5, 2025
In Elf ist eine gerade Zahl verwebt Martin Beyer persönliche Schicksale mit den dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte auf eindrucksvolle Weise. Der Protagonist versucht, sich mit der Schuld seines Großvaters auseinanderzusetzen – einem SS-Richter – und findet sich dabei in einem inneren Kampf zwischen Distanz und Nähe, Vergangenheit und Gegenwart.

Beyers Schreibstil ist klar, reflektiert und zugleich emotional. Die Stärke des Romans liegt vor allem in seiner leisen Intensität: Er klagt nicht an, sondern fragt, zweifelt, tastet sich vor – und genau das macht ihn so stark. Einige Passagen wirken fast essayistisch und fordern Aufmerksamkeit, was den Lesefluss stellenweise verlangsamen kann, dafür aber auch zum Mitdenken anregt.

Ein kluges, wichtiges Buch für alle, die sich mit Erinnern, Erben und ethischer Verantwortung beschäftigen wollen – generationsübergreifend und hochaktuell.
Displaying 1 - 11 of 11 reviews

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