Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und sein Team haben einen Doppelmord auf dem Darß aufgeklärt, aber dem Unbekannten, der eine ganze Familie auf einer Segeljacht umgebracht hat, sind sie noch keinen Schritt näher gekommen. Auch Kryptologin Mascha Krieger und ihr Bruder Holger haben den Mörder der jungen Ärztin aus Anklam noch nicht gefasst. Derweil ermittelt Kriminaloberkommissar Björn André aus Teterow in einem vermeintlichen Fall von Suizid. Eine junge Frau hat sich die Pulsadern aufgeschnitten, aber die Umstände sind merkwürdig. Björn stößt auf einen Brief, ganz ähnlich dem, den die Ärztin aus Anklam am Tag ihres Todes erhielt. Als auch auf dem Darß ein solcher Brief auftaucht, ist klar, dass alle Verbrechen zusammenhängen müssen. Eine große Soko unter Leitung von Tom Engelhardt wird gebildet. Und es gibt auch schon einen Verdä Hagen Oltmanns, ein im Wald lebender Obdachloser, der nicht nur eine Kiste voller Waffen besitzt, sondern auch unter paranoider Schizophrenie leidet. Doch Oltmanns ist spurlos verschwunden. Dann wird eine weitere Leiche gefunden. Und plötzlich drehen sich die Ermittlungen in eine völlig unerwartete Richtung.
Unheimlich spannend Klappentext: Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und sein Team haben einen Doppelmord auf dem Darß aufgeklärt, aber dem Unbekannten, der eine ganze Familie auf einer Segeljacht umgebracht hat, sind sie noch keinen Schritt näher gekommen. Auch Kryptologin Mascha Krieger und ihr Bruder Holger haben den Mörder der jungen Ärztin aus Anklam noch nicht gefasst. Derweil ermittelt Kriminaloberkommissar Björn André aus Teterow in einem vermeintlichen Fall von Suizid. Eine junge Frau hat sich die Pulsadern aufgeschnitten, aber die Umstände sind merkwürdig. Björn stößt auf einen Brief, ganz ähnlich dem, den die Ärztin aus Anklam am Tag ihres Todes erhielt. Als auch auf dem Darß ein solcher Brief auftaucht, ist klar, dass alle Verbrechen zusammenhängen müssen. Eine große Soko unter Leitung von Tom Engelhardt wird gebildet. Und es gibt auch schon einen Verdächtigen: Hagen Oltmanns, ein im Wald lebender Obdachloser, der nicht nur eine Kiste voller Waffen besitzt, sondern auch unter paranoider Schizophrenie leidet. Doch Oltmanns ist spurlos verschwunden. Dann wird eine weitere Leiche gefunden. Und plötzlich drehen sich die Ermittlungen in eine völlig unerwartete Richtung.
„Die Tiefe – Verblendet“ ist der 8. Band der Reihe Engelhardt & Krieger ermitteln und gleichzeitig der 2. Band der neuen Staffel „Die Tiefe“. Der 1. Band der neuen Staffel „Die Tiefe-Versunken war sehr spannend und der Mord an der Familie auf dem Segelboot wurde noch nicht aufgeklärt. Somit gehen die Ermittlungen in die 2. Runde.
Die Ermittler sind interessante Charaktere und gefallen mir gut. Mascha Krieger ist Kryptologin beim LKA Schwerin. Sie wurde einmal in den Innendienst strafversetzt, da sie ihre Position für private Ermittlungen missbraucht hatte. Für den Innendienst ist Mascha allerdings eine zu gute Ermittlerin,
Tom Engelhardt ist Kriminalhauptkommissar und lebt in Sellnitz. Er hat einen fünfjährigen Sohn, seine Frau, die auch Polizistin war, ist bei einem Einsatz ums Leben gekommen. Nach dem Tod seiner Frau, hat Tom sich von Berlin an die Ostsee versetzten lassen. Hier wagte er einen Neuanfang.
Die beiden Ermittler arbeiten mit ihrem Team weiter an dem Fall der ermordeten Familie auf dem Segelboot. Auch bei dem Fall der toten Ärztin gibt es noch keine neuen Erkenntnisse. Und schon wieder eine tote Frau und bei ihr wird ein Brief gefunden, der Ähnlichkeiten zu dem Fund bei der toten Ärztin hat.
Die Story ist ziemlich komplex. Es sind mehrere Fälle die, die Ermittler bearbeiten müssen. Das lässt die Geschichte recht authentisch wirken, den im realen Leben hat die Polizei auch nicht immer einen Fall nach dem anderen zu bearbeiten.
Auch in diesem Band gibt es wieder verschiedene Handlungsstränge, Karen Sander hält mehrere Fäden in der Hand. Die Geschichte wird passend zu den verschiedenen Handlungssträngen auch aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Die Kapitel sind oft kurz und enden nicht selten mit einem Cliffhanger, bevor der Schauplatz wieder gewechselt wird. Das führt dazu, dass man immer weiterlesen muss, ich konnte das Buch nach kurzer Zeit nicht mehr zur Seite legen. Dazu kommt noch der fesselnde Schreibstil von Karen Sander. Die Autorin baut schnell Spannung auf, die sie auch bis zum Ende und darüber hinaus aufrechterhält. Denn auch dieser Band endet mit einem Cliffhanger und jetzt heißt es warten, bis der nächste Band erscheint.
Der3. Band dieser Staffel „Die Tiefe – Verloren“, soll dann auch schon im Mai erscheinen.
Mit ihrer Reihe um Kriminalhauptkommissar Tom Engelhardt und die Kryptologin Mascha Krieger hat Karen Sander ein durchdachtes Konzept geschaffen: Jeder große Fall erstreckt sich über eine Trilogie.
Nach "Der Strand", "Der Sturm" und "Die Tiefe" bildet nun "Die Tiefe – Verblendet" den zweiten Band der aktuellen Reihe. Wichtig ist dabei: Die Bücher bauen konsequent aufeinander auf und entfalten ihre volle Wirkung nur, wenn man sie in der richtigen Reihenfolge liest; abgeschlossen wird der jeweilige Fall erst mit dem dritten Band.
„Verblendet“ knüpft nahtlos an den Vorgänger an. Nachdem dort lediglich einer der Morde aufgeklärt werden konnte, tappt das Ermittlerteam weiterhin im Dunkeln. Die Ermittlungen gestalten sich komplex und verzweigt, da an vielen Fronten gleichzeitig gearbeitet wird. Als Leser ist hier volle Aufmerksamkeit gefragt, um alle offenen Fragen, Hinweise und Erzählstränge im Blick zu behalten.
Gerade diese Vielschichtigkeit macht jedoch den Reiz des Romans aus. Die einzelnen Handlungsstränge sind spannend angelegt und fügen sich Stück für Stück zu einem größeren Ganzen zusammen.
Besonders gelungen ist erneut die Charakterzeichnung: Die Figuren besitzen eine authentische Tiefe, und wer die Reihe von Beginn an verfolgt, erfährt in diesem Band noch mehr über die Hintergründe und Entwicklungen der Protagonisten.
Überraschend rückt diesmal ein völlig unerwarteter Charakter ins Visier der Ermittlungen. Für mich ein gelungener Twist, der der Geschichte zusätzliche Spannung verleiht. Doch wie schon der erste Teil endet auch „Verblendet“ mit einem fiesen Cliffhanger und zahlreichen unbeantworteten Fragen.
Die Auflösung bleibt dem abschließenden Band vorbehalten. Genau das sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte. Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie Karen Sander diesen Fall letztlich auflöst.
Fazit: „Die Tiefe – Verblendet“ überzeugt mit komplexen Ermittlungen, starken Charakteren und anhaltender Spannung. Der Roman fordert Aufmerksamkeit, belohnt diese jedoch mit Tiefe (wie passend!) und überraschenden Wendungen - und steigert die Vorfreude auf den abschließenden Band deutlich.