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Das Opfer, Nicola Aguinaldo, stirbt im Krankenhaus, und Vic stellt rasch fest, dass ein besonders widerlicher Polizist, Detective Lemour, sie wegen Totschlags im Straßenverkehr festnageln will. Ihr Ärger über diese absurden Anschuldigungen kocht über, als Nicolas Leiche aus dem Leichenschauhaus verschwindet, bevor eine Autopsie durchgeführt werden kann. Warum war diese Frau, die aus dem örtlichen Coolis-Gefängnis ausgebrochen war, für Lemour so wichtig? Und warum scheint am ganzen Mad-Virgin-Phänomen etwas faul zu sein? "Ich hatte nicht die Absicht, in Nicola Aguinaldos kaputtes Leben einzutauchen", klagt sie, "aber es schien, als kletterte jemand hinter mir auf das Zwölfmeterbrett, um mir einen Stoß zu geben."
Auf ihrer Suche nach Antworten gerät sie in Konflikt mit dem Magnaten von Global Enterprises, Edmund Trant, und dem Oberboss des größten Wach- und Sicherheitsdienstes des Landes, Robert Baladine. Sie haben genug Schlagkraft, um V.I. wegen einer anderen Straftat, die sie nicht begangen hat, ins Coolis-Gefängnis werfen zu lassen. Der Gefängnisaufenthalt gibt Vic allerdings die perfekte Gelegenheit, ein wenig in Nicolas letzten Tagen dort herumzuschnüffeln -- und einen sensationellen Skandal aufzudecken.
Wie bereits in den anderen Folgen dieser Reihe, setzt Paretsky auf brillante Weise erstaunlich unterschiedliche Schauplätze nebeneinander. Hier kontrastieren das heruntergekommene Milieu des Gefängnisses mit den exorbitanten Wohnungen der Stinkreichen Chicagos. In der Tat, die Leser, die gespannt auf die Rückkehr von V.I. Warshawski gewartet haben, werden darüber erfreut sein, dass sich in ihrer Welt wenig geändert hat. Mitch und Peppy, die Wunderhunde, sind so liebenswert, Mr. Contreras, ihr Hauswirt, so furchtlos und V.I. so siegreich wie eh und je. Es ist wie nach Hause kommen. --Naomi Gesinger
444 pages, Paperback
First published October 22, 1999
“My arms are sore. My hamstrings ache. I can hardly walk across the room. I’m getting old. I hate it. I hate not being able to count on my body.”
“…It’s the same story with you every time. You can’t bear to be scared or beaten, so if someone threatens you, you have to take them on, no matter how big they are.”
I had always been big for my age and I had learned early … how to defend myself in the rough neighborhood where we grew up. But the year I was sixteen I roamed the streets looking for fights. It seemed as though … I couldn’t feel anything unless I was feeling physical pain. After a while even the biggest boys stayed away from me: I was too crazy. I fought with too much insanity.