Kennst du das auch? Diese Idee »hach, einmal im Leben in Paris gelebt haben…«. Diese leise Sehnsucht, die plötzlich da ist, wenn du an einem fremden Ort sitzt, Espresso in der Hand, und spü Hier könnte ich leben. Hier könnte ich zu Hause sein.
Doch was bedeutet das eigentlich - irgendwo zu Hause sein? Ist es der Ort, an dem wir aufgewachsen sind? Oder einer, den wir erst noch finden müssen?
In einer Zeit voller Möglichkeiten sind wir ständig auf der nach Erfüllung, nach uns selbst, Menschen, die uns auffangen und unserem Platz in der Welt. Gleichzeitig, und vielleicht gerade weil alles möglich scheint, sehnen wir uns nach etwas Beständigem. Nach einem Ort, der uns hält. Einem Gefühl, das bleibt.
In Die Suche nach Zuhause nimmt uns Marie Luise Ritter mit auf eine persönliche Reise – einen Sommer lang in Paris, mitten hinein in Fragen, die uns alle bewegen. Wo gehören wir hin? Was lässt uns ankommen? Und was bringen wir selbst mit, um uns verbunden zu fühlen?
Ein ehrliches, warmes Buch über Sehnsucht, Verbundenheit und den Mut, sich auf die Suche zu machen – nach dem Ort, an den wir gehören.
Hast du dir im Urlaub auch schon das ein oder andere Mal gedacht: "Also hier könnte ich wohnen!"??? Dann ist dieses Buch etwas für dich. Sehnsuchtsvoll, aber auch kritisch, befasst sich Marie Luise Ritter mit der Frage nach dem eigenen Zuhause. Haben wir nur eines? Ist Zuhause ein Gefühl? Ist es dort, wo wir aufgewachsen sind? Ist es eine Person oder kann es jeder Ort sein, den wir uns nur zu einem Zuhause wünschen?
Ich habe dieses Buch in vollsten Zügen genossen!❤️
Warum mag ich die Bücher dieser Autorin so gerne? Sie selbst sagt, dass es schwierig ist, ihre Bücher einem Genre zuzuordnen. Sie sind keine Autobiografie, kein Sachbuch und kein Roman, sondern etwas dazwischen. Diese Mischung aus Geschichtenerzählen und zwischendurch Philosophieren und das Sammeln von Gedanken zu einem Thema mag ich irgendwie sehr gerne. Ich verbinde mit den Büchern Leichtigkeit, aber auch Gedankenanregungen. So war auch dieses Buch.
Irgendwie hat mir das neuste Buch der Autorin diesmal nicht so gefallen. Ich fand es zwischenzeitlich sehr langatmig und die Stimmung in Paris, die beschrieben wurde, hat mich eher runtergezogen. Vielleicht war das Thema für mich auch aktuell nicht ganz passend. Kurz: das Buch konnte mich nicht abholen.
Erst beim Hören habe ich gemerkt, dass ich die Autorin schon kenne und damit ist meine Kritik fast vorhersehbar. Geschenkt, dass sich wieder Heteronormativität und eine undifferenzierte Selbstzentrierung zeigen. Nicht geschenkt ist die zusätzliche ständige Verallgemeinerung durch die „Wir“-Formulierung, die Erfahrungen universalisieren will, die längst nicht alle teilen wie z.B. Paris als Traumdomizil.
Die Bücher von Ritter lesen sich für mich weniger wie eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Themen im Titel, sondern eher wie Momentaufnahmen aktueller Lebensabschnitte, denen ein peppiger Titel verpasst wurde. Wer ganz ernsthaft „Emily in Paris“ mag, findet hier sicher Charme! Wer eine intellektuelle Tiefe sucht, wird enttäuscht.
Ich empfehle das Buch allen, die sich einerseits danach sehnen, aufzubrechen und neue Orte zu erkunden, aber andererseits auch auf der Suche nach einem Ort zum Ankommen und Verweilen sind. Ich konnte mich mit vielen Gedanken sehr identifizieren. Schön sind auch die Beschreibungen des alltäglichen Lebens in Paris.
Hab dieses Buch in Etappen gelesen und erst spät wirklich gefühlt. Das letzte Drittel war dann wirklich schön zu lesen, inspirierend und man beendet das Buch mit einem guten Gefühl.
Das war schön. Einfach Gedanken einer anderen Person zu lesen - weder zu sachlich, noch zu banal. Ich konnte mich sehr oft in ihren Gedankengängen wiederfinden und habe oft auch neue Gedanken fassen können. Ich glaube, dass ich mich immer wieder an das Buch und seine Inhalte erinnern werde. 200 Seiten voller Sehnsucht - ich bin auch ein sehr sehnsüchtiger Mensch, weshalb es mich sehr berührt hat und viele Träume von mir widergespiegelt hat. Ich schau mal wo oder bei wem ich mein Zuhause finde, das ist noch offen, aber ein schöner Gedanke. Da das Buch weder ein Sachbuch, noch ein Roman ist, sondern einfach ein ganz langer Aufsatz (oder Tagebucheintrag?) war es sehr persönlich. Der Schreibstil hat mich direkt in den Bann gezogen. Dennoch gab es mir zu wenig neue Erkenntnisse oder Sichtweisen im Laufe des Buches. Vieles hat sich gefühlt gen Ende immer wieder wiederholt. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Persönlichkeitsentwicklung, von welcher die Autorin schreibt sie hätte sie in ihrer Zeit in Paris durchgemacht, in dem Buch auch erkennbar gewesen wäre.
Mal sehen wo meine Sehnsüchte mich hinbringen, ich bin gespannt :)
Uunglaublich berührend, es fängt perfekt dieses besondere Gefühl ein, das entsteht, wenn man unterwegs ist und sich Hals über Kopf in Orte verliebt – und genau damit konnte ich mich total verbinden. Besonders stark fand ich den Kontrast, den Ritter aufzeigt: zwischen Menschen, die ihr Glück darin finden, sesshaft zu werden, und jenen, die es immer wieder hinaus in die Welt zieht. 🌍♥️
Luise Ritter schreibt mit einer über das Papier tanzenden Art über eine Thematik, die mein Herz gleichzeitig schwer und leicht fühlen lässt. Ein Zuhause auf knapp 230 Seiten, das die Zerissenheit und die Sehnsucht nach Ankommen nicht besser hätte beschreiben können.
Nachdem mir "Vom Glück, allein zu sein" und "Von der Kunst, das Leben leicht zu nehmen" von Marie Luise Ritter so gut gefallen haben, habe ich beschlossen, auch ihr neustes Buch, "Die Suche nach Zuhause" der Journalistin und Influencerin zu lesen, beziehungsweise zu hören. Auf knapp 240 Seiten widmet sich die Autorin der Frage, was Heimat eigentlich bedeutet und wie man sich ein Zuhause findet beziehungsweise aufbaut. Genau wie in ihren Vorgängern geht sie diese Fragen nicht systematisch an, um mit einem strukturierten Masterplan all unsere Probleme zu lösen, sondern erzählt vielmehr mithilfe von Anekdoten und Gedanken von ihrer ganz persönlichen Suche, nach einem Für-Immer-Ort. Sie nimmt mit in ihr eigenes Leben, erzählt von einem halben Jahr in Paris, neuen Bekanntschaften und Freundschaften, bedrückenden Stressmomenten, Herausforderungen und wie sie trotz allem weiterträumt und -sucht.
Diese wilde Mischung aus Ratgeber, Reisebericht, Sachbuch, Essay, Tagebuch und Roman wird ganz sicher nicht jedem gefallen. Für mich ist die Art und Weise, in die eigene Gedanken und Gefühlswelt mitzunehmen, aber ein wahres Highlight. Mit ihrem präzisen, aber bunten Schreibstil, der selbst schon von Leichtigkeit und Lebensfreude trieft, malt Marie Luise Ritter Orte, Menschen und Gefühle geradezu auf die Seiten und verpackt ihre Erlebnisse so authentisch und liebenswert, dass sich die Bücher immer anfühlen wie eine freundschaftliche Umarmung. Stilistisch steht ihr neustes Werk den Vorgängern also in nichts nach. Anders als die zwei Bücher zuvor, hat mich das Thema aber nicht ganz so sehr abholen können. Das lag zum Einen daran, dass sich die Herangehensweise inhaltlich etwas verzettelt las, als hätte die Autorin uns auf ihren Prozess mitgenommen, aber selbst nicht ganz gewusst, worauf sie mit diesem Roman heraus wollte. Vielleicht lag es zum anderen aber auch daran, dass das Thema für mich aktuell nicht so sehr relevant ist... Nichtsdestotrotz hat das Buch mir anregende Hörstunden beschert und ich werde auch gerne wieder zum nächsten Werk der Autorin greifen! Fazit
In "Die Suche nach Zuhause" überzeugt Marie Luise Ritters erneut mit warmer, bildhafter Sprache und vielen berührenden Gedanken rund um das Thema Zuhause und Heimat. Auch wenn mich das Thema diesmal nicht ganz so stark packen konnte insgesamt eine inspirierende, persönliche Mischung aus Ratgeber, Autobiografie und Roman!
Ich habe als Abschiedsgeschenk eine Geschenkkarte für Hugendubel erhalten. Ich ging etwas planlos in die Buchhandlung, aber mit dem Wunsch, ein Buch zu finden, das mich mit meiner bevorstehenden Reise verbindet. Nach einigen Runden stieß ich ganz spontan auf dieses Buch. Es hat förmlich nach mir gerufen…
Ich begann darin zu lesen, als ich bereits wenige Wochen in meiner neuen Stadt lebte und mich Gedanken über Zugehörigkeit und Zuhause einholten. Was soll ich sagen; das Buch hätte auch von mir sein können.
Es behandelt Themen wie Ankommen und Weiterziehen, neue Freunde finden und alte pflegen, Träume erfüllen und neue schaffen, Sehnsucht nach Neuem und Dankbarkeit für das Beständige und vieles mehr.
Ich bin froh, dass dieses Buch mich gefunden hat. Es hat mir sehr geholfen, meine Gedanken zu sortieren und zu formen, und zu erkennen, dass ich nicht allein bin. Dass auch andere auf der Suche nach ihrem Zuhause sind…
DNF bei 50% 1. nicht jeder will nach Paris 2. ein Buch darüber zu schreiben in einer neuen Stadt neu anzufangen, mag spannend sein für Leute die immer in der gleichen Stadt waren oder nie alleine irgendwo neu angefangen haben, aber sonst fand ich es leider nicht wirklich bereichernd 3. was hat das mit Heimat zutun? Fand den Titel irreführend, hab was anderes erwartet
Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, weil es eine persönliche Geschichte mit reflektierenden Tagebuchmomenten verbindet. Ohne Ratschläge zu geben, regt es zum Nachdenken an, wo man sich zuhause fühlt. Die Zitate und intime, reflektierte Erzählweise haben mir sehr gefallen und inspiriert, über das eigene Ankommen nachzudenken.
Tolles Buch für jede/n, die/der bereits an vielen Orten gelebt hat und sich immer wieder die Frage stellt, ab wann man einen Ort „Zuhause“ nennen kann:)
Eher 3.5 Sterne. Durch das Lesen des Buches stellt sich sich in mir gleichzeitig Sehnsucht und Frieden ein. Es liest sich wie ein langer Tagebucheintrag der Autorin. Dadurch sind nicht alle Gedanken revolutionär, dafür oft repetitiv, klingen aber auch nach einem selbst - wodurch ich auch oft relaten konnte. Ich finde den Gedanken sehr schön, einfach loszuziehen und mal zu schauen, wo der eigene Platz ist. Auf der anderen Seite darf man natürlich nicht vergessen, wie viel Privileg in dieser Möglichkeit steckt. Das kam mir manchmal zu kurz. Dennoch ein leichtes Buch, bei dem ich trotzdem immer dran blieb, zu dem ich gerne griff, weil es mir neue Denkanstöße lieferte.
Bestes Zitat “no es de donde naces, es de donde paces” Alles in allem aber ein wenig tiefgründiges Buch. Stellenweise wirkt es wie von einer KI geschrieben, lieblos aneinander gereihte Beschreibungen. Inhaltlich auch wenig Weitblick. Zuhause zu definieren, nachdem man 6 Monate in Paris statt Berlin gewohnt hat, finde ich fraglich. Zu viel Teenie-Tagebuch Vibe für meinen Geschmack.
So relatable!! Sehr gute Perspektiven und Anregungen, um sich mit dem Thema zu befassen. Hat auch viele Erinnerungen an meine 5 Monate in Paris wieder zurückgebracht
Ich habe mich beim Lesen durchgängig gelangweilt. Ständige Wiederholung fast identischer Sätze ohne Struktur und Ziel. Kein Tiefgang und keine Denkanstöße.