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Die Suche nach Zuhause: Von der Sehnsucht nach einem Ort, an den wir hingehören

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Was ist eigentlich Zuhause?

Was ist eigentlich Zuhause?

Kennst du das auch? Diese Idee »hach, einmal im Leben in Paris gelebt haben…«. Diese leise Sehnsucht, die plötzlich da ist, wenn du an einem fremden Ort sitzt, Espresso in der Hand, und spü Hier könnte ich leben. Hier könnte ich zu Hause sein.

Doch was bedeutet das eigentlich - irgendwo zu Hause sein? Ist es der Ort, an dem wir aufgewachsen sind? Oder einer, den wir erst noch finden müssen?

In einer Zeit voller Möglichkeiten sind wir ständig auf der nach Erfüllung, nach uns selbst, Menschen, die uns auffangen und unserem Platz in der Welt. Gleichzeitig, und vielleicht gerade weil alles möglich scheint, sehnen wir uns nach etwas Beständigem. Nach einem Ort, der uns hält. Einem Gefühl, das bleibt.

In Die Suche nach Zuhause nimmt uns Marie Luise Ritter mit auf eine persönliche Reise – einen Sommer lang in Paris, mitten hinein in Fragen, die uns alle bewegen. Wo gehören wir hin? Was lässt uns ankommen? Und was bringen wir selbst mit, um uns verbunden zu fühlen?

Ein ehrliches, warmes Buch über Sehnsucht, Verbundenheit und den Mut, sich auf die Suche zu machen – nach dem Ort, an den wir gehören.

238 pages, Kindle Edition

Published August 1, 2025

108 people are currently reading
904 people want to read

About the author

Marie Luise Ritter

7 books74 followers

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Community Reviews

5 stars
189 (32%)
4 stars
245 (41%)
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124 (21%)
2 stars
21 (3%)
1 star
7 (1%)
Displaying 1 - 30 of 61 reviews
Profile Image for Emely Zoe.
202 reviews18 followers
August 25, 2025
Hast du dir im Urlaub auch schon das ein oder andere Mal gedacht: "Also hier könnte ich wohnen!"???
Dann ist dieses Buch etwas für dich. Sehnsuchtsvoll, aber auch kritisch, befasst sich Marie Luise Ritter mit der Frage nach dem eigenen Zuhause. Haben wir nur eines? Ist Zuhause ein Gefühl? Ist es dort, wo wir aufgewachsen sind? Ist es eine Person oder kann es jeder Ort sein, den wir uns nur zu einem Zuhause wünschen?

Ich habe dieses Buch in vollsten Zügen genossen!❤️
Profile Image for Nora Krauss.
206 reviews21 followers
August 10, 2025
Warum mag ich die Bücher dieser Autorin so gerne? Sie selbst sagt, dass es schwierig ist, ihre Bücher einem Genre zuzuordnen. Sie sind keine Autobiografie, kein Sachbuch und kein Roman, sondern etwas dazwischen. Diese Mischung aus Geschichtenerzählen und zwischendurch Philosophieren und das Sammeln von Gedanken zu einem Thema mag ich irgendwie sehr gerne. Ich verbinde mit den Büchern Leichtigkeit, aber auch Gedankenanregungen. So war auch dieses Buch.
Profile Image for Mailin.
56 reviews1 follower
October 12, 2025
2,5 Sterne ⭐️

Irgendwie hat mir das neuste Buch der Autorin diesmal nicht so gefallen. Ich fand es zwischenzeitlich sehr langatmig und die Stimmung in Paris, die beschrieben wurde, hat mich eher runtergezogen. Vielleicht war das Thema für mich auch aktuell nicht ganz passend. Kurz: das Buch konnte mich nicht abholen.
5 reviews
January 4, 2026
Hab dieses Buch in Etappen gelesen und erst spät wirklich gefühlt. Das letzte Drittel war dann wirklich schön zu lesen, inspirierend und man beendet das Buch mit einem guten Gefühl.
Profile Image for PiaReads.
352 reviews9 followers
Read
December 1, 2025
Erst beim Hören habe ich gemerkt, dass ich die Autorin schon kenne und damit ist meine Kritik fast vorhersehbar. Geschenkt, dass sich wieder Heteronormativität und eine undifferenzierte Selbstzentrierung zeigen. Nicht geschenkt ist die zusätzliche ständige Verallgemeinerung durch die „Wir“-Formulierung, die Erfahrungen universalisieren will, die längst nicht alle teilen wie z.B. Paris als Traumdomizil.

Die Bücher von Ritter lesen sich für mich weniger wie eine differenzierte Auseinandersetzung mit den Themen im Titel, sondern eher wie Momentaufnahmen aktueller Lebensabschnitte, denen ein peppiger Titel verpasst wurde. Wer ganz ernsthaft „Emily in Paris“ mag, findet hier sicher Charme! Wer eine intellektuelle Tiefe sucht, wird enttäuscht.
Profile Image for Theresa Rue.
75 reviews1 follower
September 8, 2025
Uunglaublich berührend, es fängt perfekt dieses besondere Gefühl ein, das entsteht, wenn man unterwegs ist und sich Hals über Kopf in Orte verliebt – und genau damit konnte ich mich total verbinden. Besonders stark fand ich den Kontrast, den Ritter aufzeigt: zwischen Menschen, die ihr Glück darin finden, sesshaft zu werden, und jenen, die es immer wieder hinaus in die Welt zieht. 🌍♥️
Profile Image for Chiara.
48 reviews
September 17, 2025
Das war schön. Einfach Gedanken einer anderen Person zu lesen - weder zu sachlich, noch zu banal. Ich konnte mich sehr oft in ihren Gedankengängen wiederfinden und habe oft auch neue Gedanken fassen können. Ich glaube, dass ich mich immer wieder an das Buch und seine Inhalte erinnern werde. 200 Seiten voller Sehnsucht - ich bin auch ein sehr sehnsüchtiger Mensch, weshalb es mich sehr berührt hat und viele Träume von mir widergespiegelt hat. Ich schau mal wo oder bei wem ich mein Zuhause finde, das ist noch offen, aber ein schöner Gedanke.
Da das Buch weder ein Sachbuch, noch ein Roman ist, sondern einfach ein ganz langer Aufsatz (oder Tagebucheintrag?) war es sehr persönlich. Der Schreibstil hat mich direkt in den Bann gezogen. Dennoch gab es mir zu wenig neue Erkenntnisse oder Sichtweisen im Laufe des Buches. Vieles hat sich gefühlt gen Ende immer wieder wiederholt. Ich hätte mir gewünscht, dass diese Persönlichkeitsentwicklung, von welcher die Autorin schreibt sie hätte sie in ihrer Zeit in Paris durchgemacht, in dem Buch auch erkennbar gewesen wäre.

Mal sehen wo meine Sehnsüchte mich hinbringen, ich bin gespannt :)
Profile Image for Dina.
4 reviews6 followers
September 25, 2025
2,5 Sterne.
Ich glaube, dass das Buch wirklich einige Menschen ansprechen kann.
Mich hat es einfach nicht mitgezogen.
Profile Image for Anne Lützeler.
12 reviews
October 26, 2025
Luise Ritter schreibt mit einer über das Papier tanzenden Art über eine Thematik, die mein Herz gleichzeitig schwer und leicht fühlen lässt. Ein Zuhause auf knapp 230 Seiten, das die Zerissenheit und die Sehnsucht nach Ankommen nicht besser hätte beschreiben können.
29 reviews
December 30, 2025
Ich habe als Abschiedsgeschenk eine Geschenkkarte für Hugendubel erhalten. Ich ging etwas planlos in die Buchhandlung, aber mit dem Wunsch, ein Buch zu finden, das mich mit meiner bevorstehenden Reise verbindet. Nach einigen Runden stieß ich ganz spontan auf dieses Buch. Es hat förmlich nach mir gerufen…

Ich begann darin zu lesen, als ich bereits wenige Wochen in meiner neuen Stadt lebte und mich Gedanken über Zugehörigkeit und Zuhause einholten. Was soll ich sagen; das Buch hätte auch von mir sein können.

Es behandelt Themen wie Ankommen und Weiterziehen, neue Freunde finden und alte pflegen, Träume erfüllen und neue schaffen, Sehnsucht nach Neuem und Dankbarkeit für das Beständige und vieles mehr.

Ich bin froh, dass dieses Buch mich gefunden hat. Es hat mir sehr geholfen, meine Gedanken zu sortieren und zu formen, und zu erkennen, dass ich nicht allein bin. Dass auch andere auf der Suche nach ihrem Zuhause sind…
Profile Image for Kira.
81 reviews6 followers
Read
January 18, 2026
DNF bei 50%
1. nicht jeder will nach Paris
2. ein Buch darüber zu schreiben in einer neuen Stadt neu anzufangen, mag spannend sein für Leute die immer in der gleichen Stadt waren oder nie alleine irgendwo neu angefangen haben, aber sonst fand ich es leider nicht wirklich bereichernd
3. was hat das mit Heimat zutun? Fand den Titel irreführend, hab was anderes erwartet
10 reviews
January 24, 2026
Das Buch ist sehr angenehm geschrieben, weil es eine persönliche Geschichte mit reflektierenden Tagebuchmomenten verbindet. Ohne Ratschläge zu geben, regt es zum Nachdenken an, wo man sich zuhause fühlt. Die Zitate und intime, reflektierte Erzählweise haben mir sehr gefallen und inspiriert, über das eigene Ankommen nachzudenken.
Profile Image for Sophie.
3 reviews1 follower
October 25, 2025
Tolles Buch für jede/n, die/der bereits an vielen Orten gelebt hat und sich immer wieder die Frage stellt, ab wann man einen Ort „Zuhause“ nennen kann:)
Profile Image for Lena Recki.
6 reviews
November 9, 2025
Eher 3.5 Sterne. Durch das Lesen des Buches stellt sich sich in mir gleichzeitig Sehnsucht und Frieden ein. Es liest sich wie ein langer Tagebucheintrag der Autorin. Dadurch sind nicht alle Gedanken revolutionär, dafür oft repetitiv, klingen aber auch nach einem selbst - wodurch ich auch oft relaten konnte. Ich finde den Gedanken sehr schön, einfach loszuziehen und mal zu schauen, wo der eigene Platz ist. Auf der anderen Seite darf man natürlich nicht vergessen, wie viel Privileg in dieser Möglichkeit steckt. Das kam mir manchmal zu kurz. Dennoch ein leichtes Buch, bei dem ich trotzdem immer dran blieb, zu dem ich gerne griff, weil es mir neue Denkanstöße lieferte.
28 reviews1 follower
December 30, 2025
Bestes Zitat “no es de donde naces, es de donde paces”
Alles in allem aber ein wenig tiefgründiges Buch. Stellenweise wirkt es wie von einer KI geschrieben, lieblos aneinander gereihte Beschreibungen.
Inhaltlich auch wenig Weitblick. Zuhause zu definieren, nachdem man 6 Monate in Paris statt Berlin gewohnt hat, finde ich fraglich.
Zu viel Teenie-Tagebuch Vibe für meinen Geschmack.
Profile Image for Franzi.
5 reviews
October 5, 2025
So relatable!! Sehr gute Perspektiven und Anregungen, um sich mit dem Thema zu befassen. Hat auch viele Erinnerungen an meine 5 Monate in Paris wieder zurückgebracht
Profile Image for Nina.
33 reviews4 followers
October 12, 2025
„Das wahre Zuhause eines Menschen ist dort, wo seine Gedanken Frieden finden.“
Profile Image for minas.libraries.
15 reviews1 follower
September 24, 2025
✨ REZENSION zu "Die Suche nach Zuhause" von Marie-Luise Ritter (@luiseliebt), erschienen im Piper Verlag

📖 Inhalt (spoilerfrei): In "Die Suche nach Zuhause" begleitet man Marie-Luise Ritter auf einer sehr persönlichen Reise: Es geht um die Sehnsucht nach Zugehörigkeit, um die Frage, was „Zuhause“ eigentlich bedeutet, und wie es sich in verschiedenen Lebensphasen verändert. Luise erzählt von Umzügen, vom Ankommen in Paris, von Orten, die Heimat werden und Heimat bleiben, und von dem Gefühl, sich manchmal fremd zu fühlen, selbst da, wo man schon lange lebt. Eingestreut sind dabei viele kleine Anekdoten, gut recherchierte Fakten, historische Hintergründe zu Städten wie Paris, Architekturdetails und spannende Studien. Das macht das Buch nicht nur intim und introspektiv, sondern auch informativ und gesellschaftlich relevant.

🖋️ Erzählstil & Struktur: Luises Sprache ist wie eine warme Decke: introspektiv, poetisch, bildhaft und gleichzeitig präzise. Jeder Satz wirkt wohlüberlegt, voller Metaphern, oft so treffend, dass man ihn sofort unterstreichen möchte. Das Buch liest sich fließend, gleichzeitig verlangt es ein bewusst langsames Lesen, um die Gedanken nachklingen zu lassen. Häufig habe ich das Gefühl, direkt in ihren Kopf zu schauen. Ihre Texte sind so authentisch und nahbar, dass sie wirken, als spräche eine enge Freundin ihre innersten Gedanken aus. Besonders eindrucksvoll ist die intertextuelle Struktur: Sie verwebt Zitate aus anderen Büchern, wissenschaftliche Studien und persönliche Beobachtungen miteinander, wodurch ein Netz entsteht, das dem Thema „Zuhause“ Tiefe und intensiv recherchierte Vielschichtigkeit verleiht.

👥 Figuren/Charaktere: Auch wenn es ein autobiografisches Werk ist, wirken die Menschen, von denen Luise erzählt, fast wie literarische Figuren. Vor allem aber steht sie selbst im Mittelpunkt und dabei introspektiv, offen, schonungslos ehrlich. Sie erzählt von eigenen Entscheidungen, auch von Fehlentscheidungen, ohne Scham, sondern mit einer natürlich menschlichen Fehlbarkeit. Auch ihr Umfeld (Freund:innen, Begegnungen in Paris, Gespräche) fließen ein und verdichten das Buch zu einem komplexen Mosaik aus persönlichen und kollektiven Erfahrungen.

🔎 Themen und Symbole: Am stärksten behandelt wird natürlich die Suche nach Heimat. Dabei behandelt Luise aber auch ganz eindringlich damit einhergehende Themen, wie Ausgrenzungserfahrungen, Freundschaft und Selbstfindung, aber auch Kapitalismuskritik (etwa in Bezug auf Wohnungspreise). Besonders intensiv befasst sie sich mit ihrem Gefühl der Zugehörigkeit und um Diskriminierung, wenn man sich immer wieder beweisen muss, „wirklich von hier“ zu sein. Dieser Einblick hat ganz deutlich gezeigt, wie sehr Ausgrenzung Menschen prägen kann. Besonders stark fand ich persönlich aber auch das Thema Alkohol. Anfangs wirkt es so, als sei er ein überpräsentes Motiv, das zu sehr normalisiert wird. Doch im Verlauf zeigt sich, dass dies von Luise bewusst eingesetzt wird. Sie beschreibt Alkohol als feine Trennlinie zwischen dem Ich und dem Außen. Mit jedem Glas entfernt sich Luise ein Stück mehr von ihrem inneren Zuhause, während das Außen lauter, das Innere leiser wird. Am Ende reflektiert sie eindringlich die gesellschaftliche Normalisierung von Alkohol; dass man gedrängt wird, mitzutrinken, um nicht spießig zu wirken; dass Abstinenz kritischer beäugt wird als Konsum. Für mich ist das ein starkes Symbol für die Entfremdung vom eigenen Körper, der zugleich das eigentliche Zuhause ist. Was mir außerdem aufgefallen ist, ist dass Luise manchmal das generische Maskulinum und manchmal das generische Femininum verwendet. Das hat mich zunächst etwas irritiert, da man das nicht kennt (allgemein geläufig ist ja das generische Maskulinum), aber es hat mich stark zum Nachdenken angeregt: warum einem das eine auffällt, das andere nicht. Sprache kann so auch zum Spiegel unserer Vorstellungen von Zugehörigkeit werden.

💡 Fazit: "Die Suche nach Zuhause" ist introspektiv, mutig und unglaublich inspirierend. Marie-Luise Ritter schafft es, persönliche Erfahrungen, gesellschaftliche Reflexionen und literarische Sprache genial zu verweben, ohne den Lesefluss zu behindern, belehrend oder jemals gekünstelt zu klingen. Für mich bleibt die Erkenntnis: Zuhause ist nicht nur ein Ort, sondern auch der eigene Körper, das eigene Ich und es lohnt sich, immer wieder neu zu fragen, wo und wie man leben möchte, um wirklich anzukommen. Inspirierend fand ich auch die Passagen, in denen Luise davon erzählt, nicht aufzugeben, wenn andere einem raten, sich mit weniger zufrieden zu geben; sei es bei einer Wohnung oder in Beziehungen. Stattdessen plädiert sie dafür, Geduld zu haben, den eigenen Wünschen treu zu bleiben und weiterzusuchen, bis man das findet, was einen wirklich glücklich macht.

5|5 ⭐️
103 reviews2 followers
July 28, 2025
Paris ist für Marie Luise Ritter ein „Sehnsuchtsort“. Aber kann Paris auch ihr Zuhause sein – der Ort, an dem sie sich angekommen fühlt, wo sie hingehört und vielleicht nie wieder weg möchte? Was bedeutet „Zuhause“ überhaupt?
Um das herauszufinden, hat sie es einfach gemacht und ist nach Paris gezogen. In „Die Suche nach Zuhause – Von der Sehnsucht nach einem Ort, an den wir hingehören“ nimmt sie die Leser mit und teilt ihre Gedanken, Begegnungen, Erlebnisse während dieser Zeit in Paris.
Mir gefällt der Schreibstil von Marie Luise Ritter – leicht, flüssig lesbar, auf angenehme Weise sogar leicht philosophisch angehaucht. Es ist kein Buch, das Antworten liefert, sondern dazu anregt, sich selbst Gedanken zu machen.
Selbst habe ich auch an unterschiedlichen Orten im In- und Ausland gelebt, teilweise länger als geplant, mich durchaus wohl und Zuhause gefühlt, aber auch gewusst, dass keiner dieser Orte „für immer“ war. Ich kehre auch hin und wieder gern an diese Orte zurück, weil ich schöne Erinnerungen damit verbinde, liebe Freunde dort gefunden habe. Daher sind mir viele Gedanken der Autorin durchaus vertraut, da ich sie so oder ähnlich selbst schon gedacht habe bzw. immer noch denke. Es ist schön festzustellen, dass man mit diesen Gedanken und Erfahrungen nicht allein ist, sondern dass es anderen ähnlich geht.
Letztendlich muss jeder für sich selbst herausfinden, was Zuhause bedeutet und wo er es findet. Man verändert sich, entwickelt sich weiter, die Lebensumstände ändern sich, und so ändert sich vielleicht auch der Ort, an den man hingehört. Für mich ist Zuhause daher auch nicht an einen bestimmten Ort gebunden. Zuhause ist mehr ein Gefühl und ist dort, wo ich mich im Jetzt und Hier sicher und gut aufgehoben fühle. In ein paar Jahren kann das dann schon wieder ein ganz anderer Ort sein – oder auch nicht…
Glücklich die, für die Heimat und Zuhause eins ist, die nie den Wunsch bzw. die Sehnsucht verspürt haben, sich auf die Suche nach ihrem „Ort, an den sie hingehören“, machen zu müssen.
Für alle anderen ist „Die Suche nach Zuhause“ ein sehr lesenswertes Buch.
26 reviews
August 5, 2025
„Das Suche nach Zuhause“ war das erste Buch, das ich von Marie Luise Ritter gelesen habe und ich wusste schon nach den ersten Seiten: Das ist etwas Besonderes. Ihr Schreibstil hat mich sofort berührt. Er ist ehrlich, warm und gleichzeitig tiefgründig. Man merkt, dass jede Zeile mit Gefühl geschrieben wurde. Sie beschreibt ihre Gedanken und Erlebnisse so eindringlich und offen, dass ich mich als Leserin oft selbst in ihren Worten wiedergefunden habe.

In dem Buch nimmt sie uns mit auf ihre ganz persönliche Suche nach dem, was „Zuhause“ für sie wirklich bedeutet. Dabei führt sie Gespräche mit Menschen, die ihr auf ihrem Weg begegnet sind, mit Freundinnen, Bekannten, manchmal auch mit Fremden, und lässt deren Erfahrungen und Sichtweisen in die Geschichte einfließen. Diese Perspektivenvielfalt, kombiniert mit ihren eigenen Gefühlen, macht das Buch unglaublich lebendig und ehrlich.

Was mich besonders bewegt hat, war die stille Wärme, die zwischen den Zeilen spürbar ist. Das Buch war für mich wie eine freundschaftliche Umarmung. Ich habe mich beim Lesen nicht nur verstanden, sondern auch gesehen gefühlt. Es hat mich eingeladen, selbst darüber nachzudenken, was „Zuhause“ für mich bedeutet, wo ich mich wirklich angekommen fühle und welche Menschen mir auf meinem Weg wichtig geworden sind.

Für mich war dieses Buch viel mehr als nur ein Reisebericht oder eine persönliche Erzählung. Es war ein Gefühl. Es hat etwas in mir zum Klingen gebracht, das mich noch lange begleiten wird.

Und eines ist ganz sicher: Es war nicht das letzte Buch, das ich von Marie Luise Ritter gelesen habe. Ihre Worte haben mich tief bewegt und mir gezeigt, wie kraftvoll es sein kann, wenn jemand offen, ehrlich und voller Herz schreibt. Ich freue mich schon jetzt darauf, noch mehr von ihr zu lesen, denn sie hat mich nicht nur als Autorin überzeugt, sondern als Mensch berührt.
Profile Image for Julia.
35 reviews2 followers
December 26, 2025
Die Art, wie sie schreibt, holt mich jedes Mal ab. Es ist ein bisschen wie das Lesen eines Tagesbuchs und vor allem durch die vergangenen Bücher hat man das Gefühl nah an Marie Luise Ritters Leben dean zu sein. Durch die vielen Fragen, die sie sich selbst und anderen im Buch immer wieder stellt, kann man auch gut selbst neue Gedankengänge fassen und sich inspirieren lassen.

Gründe, warum ich dem Buch keine 5 Sterne gebe sind: ich finde den Titel recht irre führend, irgendwie kommt es mir weit hergeholt vor, dass man an einen neuen Ort zieht und sich dann mit dem Begriff Zuhause auseinandersetzt (mag aber auch einfach an meinem Verständnis von Zuhause liegen) und auch die Verallgemeinerungen in dem Buch zu bestimmten Gedankengängen empfand ich oft als Irritation. Ich hatte immer wieder den Gedanken: so ein Leben (Neuanfang in teurer Stadt, sich schnell willlommen fühlen, alltäglicher Alkoholkonsum wie er insbesondere zu Beginn der Zeit dargestellt wird) muss man sich auch erst einmal leisten können sowohl finanziell als auch einfach von den Privilegien her. Das wurde auch ein kleines bisschen im Buch reflektiert, für ein entspanntes Lesen für mich aber etwas zu wenig. Außerdem hab ich manchmal das Gefühl, dass sich bestimmte Gedankengänge im Verlauf des Buches wiederholt haben, vor allem was die Erkenntnisse, was ist nun für sie Zuhause und was ist es nicht, angeht.

Hab dann überlegt nur drei Sterne zu geben, aber für mich persönlich sind Bücher von weiblichen Autorinnen die so ein selbstbestimmtes Leben wie Marie Luise Ritter führen einfach eine große Inspiration und ich denke viele (v.a. junge) weiblich gelesene Personen können ihre Bücher wirklich ermutigen neue Lebenswege zu gehen 🍀
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Stephie.
34 reviews
August 1, 2025
Die Sehnsucht nach einem Zuhause

Marie Luise Ritter (@luiseliebt auf Instagram) geht der Frage nach, was es bedeutet, irgendwo zuhause zu sein. Sind es die Menschen, die ein Zuhause ausmachen? Ist es der Ort, an dem unsere Wurzeln liegen? Oder können wir uns unser Zuhause selbst aussuchen, gestalten und immer wieder neu finden?

Die Suche nach Zuhause führt die Autorin nach Paris: die Stadt der Romantik — und der Sehnsucht. Sie nimmt uns mit auf die Wohnungssuche, auf die Suche nach Freundschaften, durch durchtanzte Nächte und in ruhige, gemütliche Momente.

Das Buch kam für mich genau zum richtigen Zeitpunkt! Die Frage danach was Zuhause für mich bedeutet könnte in meinem Leben nicht aktueller sein. Marie Luise Ritter gelingt es, mit einer besonderen Leichtigkeit zu schreiben, zu reflektieren und zum Nachdenken anzuregen – auf eine Art, die nur wenigen gelingt. Ich liebe es mich in ihren Beschreibungen von Orten zu verlieren — und habe dabei das Gefühl direkt mit ihr ein Croissant an der Seine zu essen oder ein Glas Rosé in einer schönen Bar mit Freunden zu trinken.

Wenn ihr gerne Bücher lest, die euch zum Innehalten, Nachdenken und Reflektieren anregen, und dabei gleichzeitig eine wunderschöne Atmosphäre schaffen, dann ist Die Suche nach Zuhause genau das Richtige für euch! Mir hat es einfach nur Spaß gemacht ihre Geschichten aus Paris zu lesen und meine eigene Vorstellung von Zuhause neu zu überdenken. Ich habe lange nicht mehr so viele Stellen in einem Buch angestrichen, wie in diesem.
Profile Image for my.selected.stories.
57 reviews
August 3, 2025
Ich hab das Buch eigentlich nur wegen „Paris“ aufgeschlagen – tja, am Ende saß ich weniger gedanklich im Bistro und mehr mitten in meinen eigenen Gedanken. Die Suche nach Zuhause hat mich überrascht – nicht mit großer Action, sondern mit leiser Ehrlichkeit.

📖 Handlung
Marie Luise Ritter nimmt uns mit nach Paris – aber statt Sehenswürdigkeiten gibt’s Gedankenchaos, Selbstzweifel und sehr viel Herz. Es geht ums Ankommen. Im Außen. Und vor allem im Innen.

📖 Charaktere
Es gibt keine klassischen „Figuren“, weil es ein autobiografisches Buch ist. Aber Marie fühlt sich trotzdem wie eine Freundin an – eine, die offen erzählt, die ihre Unsicherheiten zeigt, und bei der man oft denkt: „Uff, same.“

📖 Worldbuilding
Paris spielt schon eine Rolle, aber nicht so wie man’s vielleicht erwartet. Kein Instagram-Paris, kein Glitzer, sondern eher dieses echte, manchmal einsame, manchmal schöne Gefühl, das so eine große Stadt auslösen kann. Es ist ruhig, nachdenklich und irgendwie sehr nah.

📖 Schreibstil
Der Schreibstil ist total persönlich. Es liest sich wie ein Tagebuch oder ein sehr ehrlicher Brief. Nicht alles ist chronologisch, manchmal springt es auch – aber genau das macht’s auch so echt. Man hat das Gefühl, als würde Marie einfach erzählen, so wie die Gedanken halt kommen.

📖 Empfehlung
Wenn du grad in so einer Phase bist, wo du selber nicht genau weißt, wohin mit dir – oder einfach Lust auf ein ruhiges, ehrliches Buch hast, das ein bisschen nach Paris, aber viel mehr nach Innen klingt, dann ist das hier genau richtig.
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