Alte Wut: Warum ich an den Ort reiste, von dem mein Vater einst fliehen musste | Die bekannte Moderatorin begibt sich auf die Spur eines vererbten Traumas
Als Zehnjähriger floh Caro Matzkos Vater aus Ostpreußen. Er verlor seine Heimat, seine Kindheit und erlebte Dinge, die kein Mensch je vergisst. Achtzig Jahre später reist seine Tochter seine Fluchtroute zurück, auf der Suche nach Antworten. Sie will verstehen, wie sich die seelischen Verletzungen ihres Vaters in ihrem eigenen Leben fortpflanzen konnten. Wo liegt der Ursprung ihrer durchlebten Magersucht, ihrer Kämpfe gegen Depression und Burn-out? Und wie vererben sich Traumata von einer Generation auf die nächste? Mit schonungsloser Ehrlichkeit und unerschrockenem Humor – der auch nicht vor den Tragödien des Lebens Halt macht – erzählt die bekannte Journalistin und Moderatorin von einer schmerzhaften Reise, die ihr alles abverlangt hat.
»Tolle Frau, tolles Buch.« Jürgen von der Lippe
»Was für eine berührende Geschichte über die deutsche Geschichte und über eine von ihr berührte moderne Frau. Die darüber offen reden und schreiben will, und vor allem ihre damit verbundene eigene Geschichte brillant erzählen kann. Mit vollem Herzen. Caroline Suchmaschine hat mit diesem Buch das für uns Menschen Wichtigste Frieden!« Hannes Ringlstetter
Für ein so ernstes Thema ist es recht flott und flapsig geschrieben, aber die Autorin ist selbst eben auch ernst, flott und schlagfertig. Ich hab Caro Matzko bei einer Lesung erlebt, und mit dem Hintergrund ihrer sehr persönlichen Erzählungen war es ein besonderes Buch. Es macht Mut, sich mehr über das Thema vererbte Traumata zu informieren.
Een goed half jaar geleden hoorde ik in de auto op weg naar Tsjechië Caro Matzko op MDR Kultur vertellen over haar boek Alte Wut. Het duurde even voordat ik het boek in handen had, maar heb het net uit gelezen. Een interessant thema dat niet uniek is voor dit verhaal, maar universeel. Daarnaast, hoewel levens niet te vergelijken zijn, riep het veel herkenning en erkenning van bepaalde zaken op, knap!
Ich bin etwas enttäuscht, dass es letztlich eine Biografie von ihr selbst wurde u.a. um ihre eigene psychischen Probleme zu verarbeiten und die eigentlich Geschichte „Alte Wut“ und die Flucht ihres Vaters als Kind aus Polen, um zu überleben, nur am Rande erzählt wird. Obwohl ihr Vater bekennender AfD Wähler ist, haben seine Kommentare dem Buch etwas Witz gegeben und die Verbissenheit der älteren Generation gut gespiegelt.
Sehr interessante Geschichte, da meine Vorfahren auch aus der Nähe von Elbing sind. Und natürlich auch traumatische Erlebnisse in der Zeit erfahren haben. Vielleicht schau ich mir den „Tag“ im Hotel mal an.