Jane Wonda teilt ihr Wissen über toxische Beziehungen, wie man sich daraus befreien und nach der Trennung wieder ein glückliches Leben führen kann. Ausgangspunkt sind ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit toxischen Menschen, die Wonda stark geprägt haben – in der Familie, im Freundeskreis und in früheren Beziehungen. Dabei wird In einer toxischen Beziehung gibt es stets ein unschuldiges Opfer und einen rücksichtslosen Täter – den Narzisst. Die Leserin erfährt, wie es Wonda selbst gelang, solche Menschen zu erkennen, die Trennung zu überstehen und möglichst unbeschadet daraus hervorzugehen. Dabei geht es auch darum, den eigenen Selbstwert und persönliche Grenzen, die bisher missachtet wurden, wieder aufzubauen.
Ich möchte an der Stelle gar nicht viel schreiben und mich einfach nur bei der Autorin bedanken.
Das Buch hat mich durch Zufall genau in dem richtigen Zeitpunkt erreicht (eher sogar etwas zu spät) und mir, neben anderen Faktoren, die nötige Kraft gegeben die mir so lange fehlte.
Dieses Buch ist ein Sachbuch, kein klassischer Ratgeber. Es behandelt ein sensibles und äußerst wichtiges Thema: toxische Beziehungen und die Gefahr, die von narzisstischen Persönlichkeiten ausgehen kann. Diese Rezension spiegelt ausschließlich meine persönliche Meinung wider.
Positives Was Jane in ihrem Buch leistet, ist bemerkenswert: Sie zeigt auf, dass toxische Beziehungen nicht nur in romantischen Partnerschaften, sondern in allen Lebensbereichen vorkommen können, ob in der Familie, im Freundeskreis oder im beruflichen Umfeld. Das Buch ist klar strukturiert. Es gliedert sich in mehrere Hauptkapitel, die wiederum in kleinere Abschnitte unterteilt sind. Dadurch erhält man einen sehr guten Überblick über die Thematik und die Botschaften, die Jane vermitteln möchte. Besonders gelungen sind die Metaphern, mit denen Jane das Verhalten narzisstischer und toxischer Menschen beschreibt. Sie machen die Dynamiken greifbar und helfen, komplexe psychologische Prozesse zu verstehen. Das Buch eignet sich besonders für Einsteiger:innen, die bisher wenig Berührung mit dem Thema hatten. Durch anschauliche Beispiele aus dem echten Leben werden theoretische Inhalte verständlich und nachvollziehbar erklärt. Ein weiterer starker Aspekt: Jane gewährt authentische Einblicke in ihre eigene Vergangenheit. Ihre Offenheit zeigt Betroffenen, dass sie nicht allein sind und dass es möglich ist, sich aus solchen Beziehungen zu befreien. Neben der Analyse bietet das Buch zahlreiche Tipps und Hinweise, etwa, wie man Narzissten erkennt, worauf man achten sollte und welche Schritte hilfreich sein können. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, empathisch und dennoch bestimmt. Jane findet die richtigen Worte zur richtigen Zeit: mal aufrüttelnd, mal tröstend, stets mit großem Feingefühl für dieses schwierige Thema. Besonders positiv hervorzuheben ist, dass Jane immer wieder betont: Es ist keine Schwäche, wenn man nicht sofort loslassen kann. Der Weg aus einer toxischen Beziehung ist selten einfach und das darf so sein. Am Ende listet Jane außerdem wichtige Anlaufstellen für Betroffene auf, was den praktischen Nutzen des Buches zusätzlich stärkt. Ein herausragender Punkt ist ihre differenzierte Betrachtung: Nicht jeder Mensch, der einmal toxisch handelt, ist automatisch ein toxischer oder narzisstischer Mensch. Jane zeigt Verständnis dafür, dass Menschen in Krisen oder psychisch belastenden Phasen zeitweise destruktiv wirken können, ohne es zu wollen. Entscheidend ist, dass man Verantwortung übernimmt und an sich arbeitet. Zudem macht sie deutlich: Jeder Fall ist individuell. Pauschale Urteile helfen nicht - es braucht Empathie, Wissen und Selbstreflexion.
Negatives • Einige Wiederholungen hätten vermieden werden können. • Manche Aussagen wirken zu verallgemeinernd, was insbesondere bei empfindlichen Leser:innen oder Personen ohne Hintergrundwissen zu Fehlinterpretationen führen könnte. • Wer sich bereits intensiv mit Narzissmus oder toxischen Beziehungen beschäftigt hat, wird hier wenig neue Erkenntnisse finden.
Fazit Dieses Buch ist keine leichte Kost, aber ein wichtiger Beitrag zu einem Thema, das viele betrifft und über das noch zu wenig offen gesprochen wird. Jane vermittelt eindrucksvoll, dass du nicht das Problem bist und dass es Mut braucht, sich selbst zu schützen und für sich einzustehen. Das Buch kann Augen öffnen, Verständnis fördern und Stärke schenken. Es richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Menschen, die verstehen möchten, was toxische Dynamiken ausmacht. Mein Rat: Lest das Buch vollständig, bevor ihr euch ein Urteil bildet. Es ist kein Ratgeber, aber ein wertvolles Werk zur Aufklärung und Selbstreflexion.
Meine persönlichen Worte an DICH: Was ich dir heute mitgeben möchte, hat mein Leben verändert: Behandle dich selbst wie deinen Lieblingsmenschen. (Diesen Spruch habe ich aus dem Buch „Notiz an mich: Ich bin genug" von Sabine Steindor.) Denk einmal darüber nach, deinem Lieblingsmenschen würdest du helfen, wenn er in einer verletzenden, toxischen Beziehung steckt. Du würdest ihn in den Arm nehmen, seine Ängste ernst nehmen, ihm zuhören, wenn er zweifelt. Du würdest ihm Mut zusprechen, ihn daran erinnern, wie wertvoll, liebevoll und wunderschön er ist. Du würdest ihm sagen, dass er alles Glück und jede Liebe dieser Welt verdient. Warum also behandelst du dich selbst manchmal so viel härter? Warum sprichst du mit dir in einem Ton, den du nie gegen jemanden richten würdest, den du liebst? Mach dich nicht klein. Umarme dich mit derselben Wärme, mit der du andere trostest. Erlaube dir, freundlich zu dir zu sein. Denn du bist dein wichtigster Mensch. Und du bist es wert - heute, morgen, immer.
This entire review has been hidden because of spoilers.
F: Warst du schonmal in einer toxischen Beziehung?
In J.S.Wonda's neuem Buch ,, Toxic- wie du dich aus toxischen Beziehungen befreien kannst und dabei überlebst”, geht es um das Thema wie im Titel erwähnt und wie wurde es umgesetzt?
Ich bin nicht der große Fan von Sachbücher, obwohl ich zu bestimmten Themen einiges gelesen habe. Toxic ist kein Sachbuch ,es ist ein Ratgeber oder besser gesagt eine Person, die dich begleiten möchte, aus der toxischen Situation raus zu kommen nur im Buchformat.
Jane interagiert sehr sensibel mit dem, der das Buch liest.Eine sehr empathische und Mut zusprechen Art und Weise. Dabei durchleuchtet sie alle Punkte, die sich Betroffene sehr viele Gedanken darum machen,sei es Faktor Kinder,Finanzen,Freundschaften und am wichtigsten die Zukunft von der betroffenen Person selbst.
Was ich hier auch betonen möchte, dass Jane auch natürlich darauf hinweist, sich professionelle Anlaufstellen ins Boot zu holen, am Ende gibt's zwei Seiten voller Empfehlungen! Aber auch da ist sie ehrlich und sagt , dass es halt schwierig ist, an gewisse Plätze zu kommen.
Deshalb finde ich es wirklich gut, einfach als ersten Schritt sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und dieses Buch in die Hand zu nehmen, viele Punkte hat man nicht auf dem Schirm oder glaubt zuerst nicht, dass es extrem werden könnte. Ich als eine Betroffene, die einen narzisstischen Erzeuger hatte, habe diesen Prozess auch durchlebt. Zwar ist es als Kind eine ganz andere Situation, da ich nichts mit Problemen wie Finanzen zu tun hatte. Aber ich hätte auch an so vieles mehr gedacht ,wenn es das Buch früher gegeben hätte. Wie wichtige Erinnerungsstücke mit zunehmen.Denn ich habe nichts davon zurückbekommen.
Es werden im Buch systematisch Lösungen gezeigt, die einen Ausweg zeigen. Was mir absolut gefällt, es wird auf das Thema Narzissmus eingegangen, so viel wie es nötig ist nicht mehr oder weniger.Wenn du ein Buch über das wieso und warum narzisstische Menschen sich so schlimm verhalten.Dann bist du hier falsch.
Ich finde es sehr stark, wie die Autorin über ihre eigenen Erfahrungen spricht und diese reflektiert und sie ist da auch gnadenlos ehrlich zu sich selbst . Dieses Buch ist für alle, die sich in jeglicher Art von toxischen Beziehungen befinden oder auch befunden haben.
Mit jeder Seite habe ich gefühlt und in mich hinein geschaut und bin stolz, mich selbst zu lieben und das Ziel geschafft zu haben, frei und glücklich zu sein. Glaub mir, du schaffst das auch !
Das Buch wird einen ganz besonderen Platz in meinem Regal haben!
Vielen Dank für das Bereitstellen des Leseexemplars an den Verlag und großen Dank an das Loveletters Team für das wundervolle Päckchen!
Toxische Beziehungen tun tief weh, aber du kannst dich daraus befreien. J. S. Wonda erzählt ehrlich von ihren eigenen Erfahrungen und zeigt, wie man Narzissmus erkennt und typische Manipulationen durchschaut. Sie erklärt Schritt für Schritt, wie man sich innerlich auf eine Trennung vorbereitet, sie schafft und danach wieder zu sich selbst findet. Mit einfachen Übungen hilft das Buch, Selbstwert aufzubauen und Schuldgefühle loszulassen. Es ist ein klarer, hilfreicher Wegweiser zurück in ein freies und selbstbestimmtes Leben.
In diesem Buch geht es nicht um klassische „Figuren“, sondern um dich als Leser und um die Menschen, die in deinem Leben toxisches Verhalten zeigen. Jane S. Wonda beschreibt sehr genau, wie Manipulation, emotionale Abhängigkeit und falsche Liebe aussehen können. Sie zeigt Schritt für Schritt, wie man solche Muster erkennt und warum es so schwer ist, sich daraus zu lösen. Besonders stark fand ich, wie ehrlich und direkt sie darüber spricht, was toxische Menschen mit unserem Selbstwert machen. Das Buch erinnert einen ständig daran, dass man es verdient, respektiert und sicher zu sein.
,,Toxic“ ist mehr als nur ein Ratgeber, es ist ein Spiegel, der dir zeigt, wie viel du wert bist, auch wenn du es selbst lange nicht gesehen hast. Viele Menschen merken nicht einmal, dass sie in einer toxischen Beziehung stecken, weil Manipulation leise beginnt und sich langsam in den Alltag schleicht. Genau deshalb ist dieses Buch so bedeutend: Es gibt dir Worte für Gefühle, die du nie richtig erklären konntest. Es zeigt dir, dass du nicht „zu sensibel“ bist, sondern dass deine Grenzen verletzt wurden. Und vor allem macht es Mut, sich selbst an die erste Stelle zu setzen, ohne Schuldgefühle.
Der Schreibstil von Jane S. Wonda war für mich nicht neu, da ich bereits einige Bücher der Autorin gelesen habe. Jane S. Wonda schreibt klar, verständlich und sehr nahbar. Sie spricht offen, direkt und manchmal hart, aber genau das macht ihre Worte so wirksam. Es fühlt sich an, als würde eine Freundin mit dir reden, die die Wahrheit sagt, auch wenn es weh tut. Viele Beispiele aus dem echten Leben machen das Buch leicht zu verstehen und sehr greifbar. Man kann alles sofort auf seine eigenen Erfahrungen übertragen.
,,Toxic“ ist für mich unglaublich wichtig und hilfreich. Es öffnet einem die Augen, zeigt Warnsignale und gibt Mut, Grenzen zu setzen und sich selbst nicht mehr zu verlieren. Besonders gut gefällt mir, dass Jane nicht urteilt, sondern Verständnis zeigt für Menschen, die in toxischen Beziehungen feststecken. Dieses Buch gibt Kraft und erinnert dich daran, dass du mehr verdient hast. Ich würde es jedem empfehlen, der sich selbst wiederfinden möchte.
Mit ihrem ersten Sachbuch „Toxic“, zeigt Jane S. Wonda wie man narzisstisches Verhalten frühzeitig erkennt und gibt hilfreiche Tipps, von so einem Menschen loszukommen. Dabei erzählt sie von ihren eigenen Erfahrungen und den Erfahrungen von den Menschen in ihrem Umfeld. Dieses Buch ist für mich etwas ganz besonderes. Es ist nicht nur ein Sachbuch. Es ist Reflexion, Selbsthilfe, Ratgeber und Information. Es packt dich ab Seite eins. Vor allem mich - und vermutlich jeden anderen, der bereits mit narzisstischen Menschen zu tun hatte. Denn auch ich habe meine Erfahrungen gesammelt. Ich habe mich in diesem Buch so oft wiedergefunden. Sachen über mich gelernt, die mir vorher gar nicht so klar waren… Warum habe ich IMMER nur unter der Dusche geweint? Hat mich der Ort getriggert? War es, weil ich mich dort einsam fühlte? Und da wurde es mir plötzlich klar: Ich bin nicht alleine mit meinem Schmerz. Es gibt Menschen, die mich VERSTEHEN. Kein „Warum bist du nicht einfach gegangen, wenn es so schlimm war?“ „Warum hast du nichts gesagt?“ Ganz einfach. Angst. Nackte, pure Angst. Leute… die Welt ist nicht nur schwarz oder weiß. Ein Mensch ist nicht NUR gut, oder NUR böse… ihr kennt sicher den Ausdruck Zuckerbrot und Peitsche. Und BITTE, wenn ihr keine Erfahrung mit Narzissten habt, gebt eurer Freundin, Schwester, Kumpel, etc. bitte nicht das Gefühl, dass sie selbst Schuld seien, oder dumm. Ihr wisst nicht, wie es ist, wenn euch eine Person erst von sich abhängig gemacht hat und dann systematisch zerstört. In dem Moment, wo sie ihr wahres Gesicht zeigen, haben sie oft schon euren Selbstwert, eure sozialen Kontakte und euer Notaus zerstört. Also egal in welcher Form von toxischer Beziehung. Ob Partnerschaft, Freundschaft oder Familie… ob ihr selbst drin steckt, oder eine Person in eurem Umfeld… Dieses Buch ist absolut wertvoll und hilft zu verstehen aber auch sich zu lösen. Und das in einem fesselnden Schreibstil, der euch vergessen lässt, dass dies ein Sachbuch ist. Absolute Herzensempfehlung.
Jane S. Wonda ist bekannt für ihre moralisch verwerflichen, düsteren, aber leidenschaftlichen Bücher – die ich zugegebenermaßen sehr gerne lese. Daher war ich sofort neugierig, was es mit „Toxic“ auf sich hat.
Das schlichte Cover gefällt mir gut, und ich finde, auch der Titel ist sehr kurz und knackig. Trotzdem sagt er alles Wichtige über das Sachbuch aus.
Jane S. Wonda beschäftigt sich in diesem Buch intensiv mit dem Thema toxischer und gewalttätiger Beziehungen. Sie führt Verhaltensmuster von Tätern und Opfern auf, erklärt mögliche Hintergründe und zeigt potenzielle Lösungswege auf.
Man merkt, wie sehr sie sich mit dem Thema auseinandergesetzt und recherchiert hat – aber auch, wie sehr sie als betroffene Person ihre eigenen Erfahrungen einfließen lässt. Nichts an diesem Buch ist schön oder gemütlich. Bereits die Einführung ist emotional: Jane spricht direkt zum Leser und macht sofort eine klare Ansage – dieses Buch wird weh tun. Und ja, das tut es.
Ich selbst war in einer solchen Beziehung. Auch wenn ich mittlerweile in einer gesunden und stabilen Partnerschaft bin, gibt es Triggerpunkte – auch das zeigt dieses Buch sehr deutlich. Nicht immer ist es mit einer Trennung getan, nicht immer ist es dann einfach vorbei.
Was mir besonders gut gefallen hat, ist, dass Jane explizit den Dialog mit den Lesern sucht. Sie verharmlost nichts, zeigt aber auch problematische Verhaltensmuster auf der Seite der Opfer auf. Besonders gut fand ich außerdem, dass sie nicht mit Fachbegriffen um sich wirft, sondern gleich zu Beginn erklärt, was sie mit den einzelnen Bezeichnungen meint – und der Einfachheit halber dabei bleibt. Dadurch ist alles gut verständlich, und gleichzeitig wird klar kommuniziert, dass es nicht um Duden-Definitionen geht.
Ich bin überzeugt, dass dieses Buch sehr vielen Betroffenen helfen kann, die noch in solchen Beziehungen feststecken – die immer noch an ihrer Liebe und ihren Ängsten festhalten und glauben, sie selbst seien das Problem. Dieses Buch hilft zu verstehen, dass man nichts von dem, was einem passiert oder angetan wird, verdient – niemals.