Eine Frau, die nach ihren Wurzeln sucht. Ein Café, das zu einem Zuhause wird. Eine Liebe gegen jede Wahrscheinlichkeit.
Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein?Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro …
Die bezaubernde Wiederentdeckung der Bestsellerautorin – zum ersten Mal als E-Book! Typisch Jojo wunderbare Figuren, eine berührende Liebesgeschichte, dramatische Wendungen – und ganz viel Gefühl! Dies ist die Neuausgabe von «Suzannas Coffeeshop».
Moyes studied at Royal Holloway, University of London. She won a bursary financed by The Independent newspaper to study journalism at City University and subsequently worked for The Independent for 10 years. In 2001 she became a full time novelist.
Moyes' novel Foreign Fruit won the Romantic Novelists' Association (RNA) Romantic Novel of the Year in 2004.
She is married to journalist Charles Arthur and has three children.
Es spannends Buech, wo zwüsched Vergangeheit & Gegewart hin und her springt.. d Hauptperson hett mich mit ihrere teils zickige, unzfriedene Art aber recht triggered. Aber uf jedefall es Buech, wo eim nöch gaht.
Suzanna und ihr Mann sind zurück in ihren Heimatort gezogen. Doch sie ist nicht glücklich, ihr fehlen die Wurzeln, hat sie ihre Mutter doch nie kennengelernt. Daher kann sie ihrem Mann auch den Kinderwunsch, den er hat nicht erfüllen. Statt dessen eröffnet sie einen Laden, das Peacock Emporium, und schnell lernt sie neue Menschen kennen und kommt ein wenig an in ihrem neuen Leben.
Ich muss sagen, das Buch konnte mich nicht überzeugen. Suzanna selbst taucht erst sehr spät im Buch auf, davor spielt das Buch in der Zeit vor ihrer Geburt und erzählt die Geschichte ihrer Eltern. Für mich war das unglaublich irritierend, da ich mich auf ein anderes Buch eingestellt hatte.
Dazu kam, dass mir weder Suzanna noch die anderen Protagonisten nahe gekommen sind. Irgendwie fand ich sowohl Suzannas Eltern als auch sie selbst einfach nur seltsam. Vielleicht liegt es daran, dass dieses Buch die Neuauflage von Suzannas Coffee-Shop von 2004 ist und daher zu den ersten Büchern der Autorin gehört.
Ein ganz besonderer Ort von Jojo Moyes gehört dank Netgalley Das Buch beginnt ein wenig verwirrend – gerade als Hörbuch, da kurz hintereinander verschiedene Episoden in verschiedenen Zeitebenen geschehen. Doch dann landen wir bei Suzanna, die sich weder in ihrer Ehe noch in ihrer Familie so ganz zu Hause fühlt. Gleichzeitig fehlt ihr eine Aufgabe, denn für Kinder, wie ihr Mann es sich wünscht, fühlt sie sich noch nicht bereit. Sie würde gern ein berufliches Wagnis starten und als ihr Mann mit ihr ein Jahr für ihren besonderen Laden und danach die Erfüllung seines Kinderwunsches aushandelt, ahnen beide noch nicht, was dieses Jahr alles verändern wird. Der Einstieg war ein wenig holprig, im Hörbuch war mir nicht einmal bei jedem Sprung zwischen Personen klar, wer jetzt gerade erzählt. Die Hauptgeschichte, in die die kurzen Stücke hineinfinden, ist hingegen in der Grundanlage stringent, mit gelegentlichen Rückblicken. Auch wenn in diesem Buch doch an der Grundstory sehr viel vorhersehbar war, ist das Buch als Ganzes wieder einmal eine charmante Geschichte mit interessanten Charakteren. Liebe, Schicksal und persönliche Geschichten – ungefähr das, was bei Jojo Moyes zu erwarten ist. #EinganzbesondererOrt #NetGalleyDE! #JojoMoyes #KathrinliebtLesen #Bookstagram #Rezension #Hörbuch
**** Mein Eindruck **** Die Frage nach dem Glücklichsein steht in diesem Buch wunderschön im Mittelpunkt – ein schwieriges, aber auch wichtiges Thema. Besonders gefallen haben mir die vielen liebevollen Details, die zarten Momente, die witzigen Zwischenspiele und die warmherzigen Dialoge mit den Nebenfiguren. Auch die Atmosphäre am „besonderen Ort“ konnte mich berühren und mir ein wehmütiges Schmunzeln entlocken. Allerdings konnte mich die Geschichte insgesamt nicht wirklich fesseln. Die Entwicklung wirkte auf mich unfokussiert, ohne Spannung und stellenweise zu langatmig. Auch die Vielzahl an Charakteren wurde mit der Zeit eher anstrengend, sodass ich den Überblick verlor. Das Buch beiseite zu legen, fiel mir deshalb nicht schwer – und am Ende fehlte mir die Motivation, es in einem Zug durchzulesen. Da ich bereits mehrere Bücher der Autorin kenne, war die Enttäuschung entsprechend größer. Diese Geschichte plätschert im Vergleich eher dahin und gehört für mich leider nicht zu ihren stärkeren Werken.
**** Empfehlung **** Empfehlen würde ich dieses Buch eher Leser*innen, die ruhige, detailverliebte Geschichten ohne viel Dramatik oder Spannungsbogen mögen und sich an kleinen, zarten Momenten erfreuen. Wer aber eine mitreißende Handlung, klare Entwicklung und Tempo sucht, könnte hier eher enttäuscht werden.
Tbh: Out of all of Jojo's books - and I read them all - this was very disappointing. Most of the time I had no idea what the story was actually about. Apart from Jessie all the characters were weird and annoying and don't even get me started on the ending... I didn't buy it one bit. But well...the writing was fluent and it was diverting
Inhalt siehe Klappentext. Achtung: häusliche Gewalt, Trauer, schwierige familiäre Umstände und die Suche nach sich selbst. Ich habe schon viele Hörbücher von Jojo Moyes gehört, ich mag die Stimme von Sprecherin Luise Helm, am besten in 1,25-facher Geschwindigkeit. Leider hatte ich bei „Ein ganz besonderer Ort“ nach über einer Stunde Hördauer noch keinen Zugang zur Geschichte gefunden. Entweder stimmt die Reihenfolge der Kapitel nicht, oder es ist gewollt durcheinander gebracht, ich blickte anfangs nicht durch, um wen und was es geht. Es wäre hilfreich gewesen, per Jahreszahl anzumerken, in welchem Jahr man sich befindet. Der Prolog beginnt mit einer, finde ich, eher dramatischen Geburt, bei der im Anschluss das Neugeborene, welches nicht näher benannt wird, weggegeben wird. Wohin, erfährt man zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Ein folgt Zeitsprung in die 60er Jahre, eine Party, bei der eine Frau (Vivi) dann doch nicht den Mann (Douglas) bekommt, den sie will; gefolgt von der Hochzeit ebenjenes Mannes mit einer anderen Frau (Athene), die sich im Laufe der ersten Ehejahre ziemlich verändert und er auch nicht den Ansprüchen seiner Eltern gerecht werden kann. Recht bald steht dann die ausgemusterte Frau von damals, Vivi, im Mittelpunkt und erfährt von ihren Eltern, dass ihr damaliger Schwarm von seiner Frau Athene (laut ausgesprochen finde ich den Namen furchtbar) verlassen wurde. Hier finden endlich ein paar winzige lose Enden für mich zusammen, aber wirklich klar ist mir immer noch nichts. Im zweiten Teil, 2001, geht es um Suzanna und Neil Peacock, die beide sehr unzufrieden mit sich und allem zu sein scheinen. Suzanna eröffnet einen Laden, ihr Peacock Emporium, auf mich macht sie weiterhin keinen glücklichen Eindruck. Irgendwie zieht sich die 12:44 Stunden lange Geschichte für mich, Suzanna und ihr Mann jammern immerzu. Der Einzige, der tut, was er will, scheint Alejandro zu sein, den es als Geburtshelfer nach England zieht. Ich hörte einfach weiter, um irgendwann die Auflösung zu hören, aber wie gesagt, es ist zäh. Douglas und Vivi fechten innere Kämpfe mit seiner Mutter Rosemary aus, die nicht wahrhaben will, dass sie dement und inkontinent ist. Die alte Dame will so weiter leben wie bisher, und alle sind ihr ein Dorn im Auge. Ich stelle mir diese Wort-Kämpfe sehr anstrengend vor, nicht nur gegen Rosemary, sondern auch zwischen den Eheleuten. Douglas möchte sein Testament zugunsten seiner Kinder ändern, Vivi verlangt Gleichstellung zwischen leiblichen Kindern und seiner Tochter Suzanna, die von dieser Unterscheidung aber nichts ahnt. Suzannas Aushilfe Jessi, von ihrem Mann Jason genervt, der durchaus mal gewalttätig wird, was sie aber nicht wahrhaben will, flirtet mit Alejandro, was für alle dramatisch ausgeht. Mein Eindruck: Alle kümmern sich um die Angelegenheiten der anderen, aber keiner kümmert sich um seinen eigenen Kram. Als noch knapp 5 Stunden Hörzeit anstehen, tritt eine Wende ein, die zwar einen traurigen Auslöser und Ende hat, aber endlich Bewegung und Aufregung in die Geschichte bringt, die immer noch vor sich hinplätschert. Suzannas Laden steht unter einem schlechten Stern, wie es aussieht. Sie zweifelt weiterhin an sich selbst, in Alejandro findet sie einen Seelenverwandten, Neils Gefühle und Meinung dazu erfährt man nicht, ich denke, Jason hat ganze Arbeit geleistet - wie ist seine Strafe? Im 3. Teil ist man weiterhin Zeuge der Unstimmigkeiten zwischen Suzanna und Neil, Vivi hat das Talent, zu vertuschen - das kann diese Familie gut. Rückblick zu Athene und Douglas, die bereits längere Zeit getrennt sind; hier erfährt man, wie Suzanna zu Douglas kam. Welches Paar oder welche Person ist in dieser Geschichte eigentlich glücklich und zufrieden? Vielleicht Vivi und Douglas? Die anderen definitiv nicht. In der gesamten Familie und Geschichte mangelt es an Gesprächen und Aussprache, egal zwischen wem. Wieder sind es Alejandro und Suzanna, die Nägel mit Köpfen machen, Suzannas Geschwister kommen zum Ende hin auch mal kurz zu Wort und man erfährt einiges über Athenes Entscheidung. Diese Zeitsprünge finde ich auch zum Ende des Hörbuchs noch verwirrend. Die Stimme von Luise Helm ist ganz klar ein Pluspunkt, mit dem Inhalt tat ich mich die ganze Zeit schwer. Ich komme einfach nicht über 3 Sterne hinaus.
Buchname: Ein ganz besonderer Ort: Der bewegende Liebesroman der Bestsellerautorin Autor: Jojo Moyes Seiten: 496 (Print) Fromat: als Print, Hörbuch und Ebook erhältlich Verlag: Rowohlt Taschenbuch Sterne: 4
Cover: Das Cover ist richtig schön gestaltet worden. Der Buchtitel steht in dunklen bzw schwarzfarbenen Buchstaben im mittleren Bereich. Man kann eine Frau mit einer Pfauenfeder auf dem Cover erkennen.. .. Auf dem ersten Blick ist das schon mal sehr ansprechend.
Klappentext: (aus Amazon übernommen)
Eine Frau, die nach ihren Wurzeln sucht. Ein Café, das zu einem Zuhause wird. Eine Liebe gegen jede Wahrscheinlichkeit. Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein? Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro … Eine bezaubernde Wiederentdeckung der Bestsellerautorin – in neuer Übersetzung und Bearbeitung. Typisch Jojo Moyes: wunderbare Figuren, eine berührende Liebesgeschichte, dramatische Wendungen – und ganz viel Gefühl! Dies ist die Neuausgabe von «Suzannas Coffeeshop».
Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist total flüssig, liest sich super und ist sehr leicht verständlich.
Charaktere:
Die Hauptprotagonistin ist Suzanna Der Hauptprotagonist ist Neil und Alejandro
Ich fande alle Charaktere von Anfang an total sympathisch und liebenswert. Des weiteren gibt es noch ein paar andere Charaktere. . Meiner Meinung nach sind alle Charakter sehr gelungen und haben einen sehr guten Platz im Buch bekommen. Meinung:
!!!! Achtung !!! Könnte Spoiler erhalten!!!
Mir hat „Ein ganz besonderer Ort“ von Jojo Moyes recht gut gefallen. In diesem Buch geht es um Suzanna, die sich nirgends wo so richtig daheim und angekommen fühlt. Sie hat immer das Gefühl als ob ihr was fehlen würde. Das änder sich erst als sie Peacock Emporium gründet. Es ein Cafe und ein Geschäft und das wird für Suzanna ein ganz besondere Ort.... Und nicht nur für sie ;) Mir persönlich hat die Geschichte rund um die Hauptprotagonistin Suzanne echt gut gefallen. Ich konnte das Gefühl von „nicht dazu zu gehören, nicht angekommen zu sein“ sehr gut nachvollziehen. Denn es geht ja jedem mal so. Ich fande es sehr interessant wie Jojo die Situation gelöst hat. Ich mochte den Schreibstil von Jojo total gerne. Er war einfach nur zauberhaft und sehr emotional geschrieben. Meiner Meinung nach ist die Story und die Charaktere sehr gut ausgearbeitet worden. Es war alles klar und deutlich und hat sich auch logisch aufgebaut. Ich bin nur so durch das Buch geflogen. Doch ich hatte ein paar sehr schöne Lesestunden mit Suzanne. Ich mochte das Buch echt gerne und kann es euch nur ans Herz legen, der gerne eine tiefgründige Story mit ganz vielen Emotionen lesen möchte. Deshalb bekommt „Ein ganz besonderer Ort“ von mir auch sehr verdiente 4 Sterne und eine klare Lesempfehlung.
Fazit:
Emotionales und tiefgründige Geschichte. Absolutes Jojo Moyes Wohlfühlbuch
Suzanna Peacock kehrt mit ihrem Mann Neil zurück in ihr Heimatstädtchen – nicht ganz freiwillig, sondern aus finanziellen Gründen. Obwohl sie nach außen hin ein geregeltes Leben führt, fühlt sie sich innerlich leer. Ihre Ehe wirkt brüchig, die Beziehung zu ihrer Familie ist belastet, und über allem schwebt die ungeklärte Frage nach ihrer leiblichen Mutter, die sie nie kennengelernt hat.
Auf der Suche nach Orientierung wagt Suzanna einen Neuanfang und eröffnet das „Peacock Emporium“ – einen kleinen, charmanten Laden mit integriertem Café. Was zunächst als Versuch beginnt, sich abzulenken, wird schnell zu etwas Größerem: einem Ort der Begegnung, an dem sich Menschen verbinden – und Suzanna langsam beginnt, ihren Platz im Leben zu finden.
Leider hat mich das Hörbuch nicht so sehr mitgenommen, wie ich es von Jojo Moyes gewohnt bin. Besonders irritierend fand ich den häufigen Wechsel zwischen Zeiten und Perspektiven ohne akustische Trennung oder erkennbare Übergänge. Plötzlich befand man sich in der Vergangenheit oder bei einer anderen Figur, ohne dass dies auf Anhieb ersichtlich war. Das hat den Hörfluss deutlich erschwert und mich immer wieder aus der Geschichte gerissen.
Auch mit Suzanna als Hauptfigur bin ich nicht richtig warm geworden. Obwohl ihre Vergangenheit im Verlauf des Romans Stück für Stück enthüllt wird, bleibt ihre Entwicklung als Figur eher blass. Ihre ständig negative Haltung, ihre Unzufriedenheit und ihr Pessimismus ziehen sich wie ein grauer Schleier durch die Geschichte. Besonders schwer nachzuvollziehen war für mich, wie wenig sie die liebevollen Gesten und das Wohlwollen ihrer Familie anerkennt. Trotz aller Unterstützung – sei es emotional oder finanziell – stößt sie Menschen von sich, die ihr helfen wollen. Ihre privilegierte Ausgangssituation scheint ihr dabei kaum bewusst zu sein.
Was mir hingegen gut gefallen hat, waren die atmosphärischen Landschaftsbeschreibungen. Diese waren sehr bildhaft und haben für mich das englische Kleinstadt-Flair greifbar gemacht. Auch das Konzept des „Peacock Emporiums“ als Ort der Begegnung hat Potenzial. Es hätte jedoch noch stärker in den Fokus rücken dürfen.
Fazit: „Ein ganz besonderer Ort“ ist ein ruhiger Roman über Selbstsuche, Zugehörigkeit und alte Wunden. Das Hörbuch bietet schöne Szenerien und gute Grundideen, verliert aber durch unsaubere Übergänge und eine schwer zugängliche Hauptfigur an Wirkung. An sich ist es kein schlechtes Buch, aber für mich auch kein besonders bewegendes.
„Ein ganz besonderer Ort“ von Jojo Moyes, gelesen von Luise Helm, ist eine zauberhafte Hörbucherfahrung, die auf eindrucksvolle Weise von Sehnsucht, Zugehörigkeit und der Suche nach dem eigenen Glück erzählt. Suzanna Peacock kehrt in ihr Heimatstädtchen zurück, um dort das Peacock Emporium zu eröffnen – ein Café mit Laden, das für sie ein neuer Anfang und ein Ort der Begegnung werden soll. Bereits in der ersten Hörminute entfaltet sich ein Gefühl von Wärme und Intimität, das durch Luise Helms Stimme eindringlich transportiert wird. Sie verleiht Suzannas inneren Zweifeln, den familiären Erwartungen und den leisen Momenten des Glücks eine glaubwürdige, berührende Stimme.
Den Schreibstil Moyes’ erlebt man gewohnt flüssig und atmosphärisch dicht, mit liebevollen Details, die das Café, die Menschen und das Städtchen in lebendige Bilder verwandeln. Die Charaktere wirken sympathisch und authentisch – man fühlt sich ihnen nahe, spürt ihre Hoffnungen und Unsicherheiten, etwa Suzannas Zerrissenheit zwischen dem Wunsch nach Freiheit und dem Druck, Kinder mit ihrem Mann Neil zu bekommen. Die Handlung entfaltet sich behutsam, und das Peacock Emporium wird nicht nur zum Schauplatz, sondern zum Sinnbild für Suzannas Suche nach Zugehörigkeit und Verbindung.
Ein zarter Hauch von Romantik liegt in der Luft: Alejandro – gutaussehend und rätselhaft – bringt Bewegung in Suzannas Leben und eröffnet Fragen rund um Liebe, Identität und Selbstfindung. Große Überraschungen oder dramatische Wendungen stehen nicht im Mittelpunkt, vielmehr lebt die Geschichte von den stillen, warmen Momenten.
Luise Helms Lesung ist das Herzstück dieses Hörbuchs. Ihre Stimme ist angenehm und klar, zugleich verleiht sie den Figuren mit viel Feingefühl die passenden Emotionen. So entsteht eine mal träumerische, mal liebevoll-zugewandte Stimmung – fast so, als würde man selbst mit Suzanna im Café stehen.
Ein Kritikpunkt ist das eher langsame Erzähltempo, wodurch sich die Handlung stellenweise zieht und nicht immer durchgängig fesselt. Doch in dieser gemächlichen Ruhe liegt auch sein Charme: Es ist eine Reise, kein Wettlauf – zum Nachdenken, Träumen und loslassen.
Insgesamt empfinde ich „Ein ganz besonderer Ort“ als eine warmherzige, elegant erzählte Geschichte über Selbstfindung, Freundschaft, Liebe und das, was ein Zuhause ausmacht. Luise Helms Stimme lässt die Geschichte lebendig werden und macht das Hörbuch zu einem besonderen Hörgenuss.
Klappentext: Warum fällt es uns manchmal so verdammt schwer, glücklich zu sein? Das fragt sich Suzanna Peacock oft. Eigentlich ist alles gut: Gerade ist sie zurück in ihr Heimatstädtchen gezogen, in die Nähe ihrer Familie. Ihr Mann Neil wünscht sich sehnlich Kinder und eine gemeinsame Zukunft. Doch etwas scheint immer zu fehlen in Suzannas Leben. Da ist zum einen ihre leibliche Mutter, die sie nie kennengelernt hat. Und zum anderen die nagende Frage, ob sie Neil wirklich liebt. Suzanna fühlt sich nirgends richtig zu Hause, bis sie das Peacock Emporium gründet. Das Café und Ladengeschäft wird schnell zu einem ganz besonderen Ort, nicht nur für Suzanna. Hier findet sie zum ersten Mal in ihrem Leben echte Freunde und ein Gefühl von Zugehörigkeit. Auch zu dem gut aussehenden, rätselhaften Alejandro.
„Ein ganz besonderer Ort“ ist ein wunderschöner Liebesroman von Jojo Moyes. Das Buch ist bereits 2005 unter dem Titel „Suzannas Coffee-Shop im Wunderlich Verlag erschienen. Jetzt wurde der Roman neu übersetzt und bearbeitet.
Im Mittelpunkt steht Suzanna Peacock. Sie ist zusammen mit ihrem Mann Neil, wieder in ihr Heimatort gezogen. Dort eröffnet Suzanna das Peacock Emporium, ein Café mit einem Ladengeschäft. Bald schon wird es ein ganz besonderer Ort für Suzanna, aber auch für ihre Kundschaft. Es werden gegenseitig Geschichten erzählt, der Umgangston ist herzlich. Nie hat Suzanna sich so Zuhause gefühlt wie hier.
Jojo Moyes hat wieder ganz besonderer Charaktere gezeichnet. Suzanna war mir auf Anhieb sympathisch. Aber auch der Wirbelwind Jessi, der Ehemann Neil und nicht zu vergessen Alejandro mochte ich gerne.
In der Geschichte begleiten die Leser*innen Suzanna, die oft etwas mürrisch wirkt, durch ihr neues Leben mit dem Café und Ladengeschäft. Es gibt aber auch Rückblenden und man lernt die Eltern von Suzanna kennen und auch ihre Vergangenheit. Dadurch kann man Suzanna, mit ihren Zweifeln viel besser verstehen.
„Ein ganz besonderer Ort“ ist eine schöne Liebensgeschichte. Die Autorin lässt aber auch ernste Themen in die Geschichte einfließen. So bekommt man es als Leser*in mit häuslicher Gewalt und Komplikationen bei Geburt und Schwangerschaft zu tun.
Jojo Moyes hat einen leichten und lockeren Schreibstil. Die Handlungsorte beschreibt die Autorin sehr anschaulich. Schnell hatte ich Bilder im Kopf.
„Ein ganz besonderer Ort“ ist eine Wiederentdeckung, die sich zu lesen lohnt.
Worum geht’s? Aus London in ein kleines Städtchen gezogen, versucht Suzanna, sich selbst wiederzufinden. Seit zehn Jahren ist sie mit Neil verheiratet, der unbedingt ein Kind möchte. Doch will sie das überhaupt? Und will sie die Ehe? Mit dem Peacock Emporium eröffnet sich Suzanna einen neuen Weg – und findet dabei weit mehr, als sie erwartet hätte.
Meine Meinung: Mit „Ein ganz besonderer Ort“ hat Jojo Moyes einem ihrer älteren Werke („Suzannas Coffeeshop“) neues Leben eingehaucht. Wie gewohnt schreibt sie lebendig, bildhaft, emotional – und lässt uns eine Vielzahl von Menschen kennenlernen, die man sofort ins Herz schließt.
Besonders strahlt Jessie, die wahre Seele des Cafés. Sie ist bunt, schillernd, lebenslustig, warmherzig und trägt ihr Herz offen zur Schau. Erst nach und nach traut sich auch Suzanna aus ihrem Schatten und bekommt die Tiefe, die man sich wünscht. Dazu kommen spannende Einblicke in Alejandros Leben und die Geschichten rund um die Gäste, die das Buch bunt und lebendig machen. Auch Suzannas Familiengeschichte birgt jede Menge Potenzial, selbst wenn gerade die ersten Kapitel stellenweise verwirrend wirken. Sie fühlten sich eher wie eine Vorgeschichte an – interessant, aber nicht so recht mit dem roten Faden verbunden. Ähnlich das letzte Kapitel rund um Suzannas Mutter: stark erzählt, nur an dieser Stelle etwas fehl am Platz.
Dafür glänzt der Hauptteil der Geschichte in voller Pracht: Wir bekommen alles, was ein richtig gutes Moyes-Buch braucht – große Gefühle, kleine Dramen, häusliche Abgründe, eine Prise Mord und obendrein dieses einzigartige Kribbeln, das einen die Seiten verschlingen lässt. Jede Emotion sitzt, jede Wendung überrascht und jede Figur trägt dazu bei, dass man sich mittendrin statt nur dabei fühlt. Es ist ein Roman, der einen packt, durchschüttelt, tröstet und zum Lächeln bringt – und dabei nie die Leichtigkeit verliert, die Jojo Moyes ausmacht. Ganz ehrlich: Das Buch liest sich wie ein fertiges Drehbuch. Kino im Kopf, Hollywood zum Umblättern.
Fazit: Lässt man den verwirrenden Einstieg und das etwas unpassende letzte Kapitel beiseite, bleibt mit „Ein ganz besonderer Ort“ ein Roman voller Gefühl, getragen von facettenreichen Figuren, der sich tief ins Herz schreibt. Jojo Moyes beweist einmal mehr ihr Talent, Herzen zu erreichen.
Auf den ersten Blick wirkt das Peacock Emporium wie ein kleines Wunder: ein Café voller Tassen, Geschichten und verblasster Erinnerungsstücke, das langsam die Risse eines Lebens kitten möchte. Ich habe jede Kaffeetasse, jedes handbeschriebene Schild mit einer seltsamen Zärtlichkeit betrachtet — als wären es kleine Leuchttürme, die Suzannas Herz aus dem Nebel ziehen. Suzanna selbst ist kein strahlender Sonnenschein; sie trägt Narben, Sehnsüchte und das gespannte Band zwischen Pflicht und dem, was wirklich befreit. Die Figuren um sie herum sind liebevoll gezeichnet, manche mit herrlich schrulligen Eigenheiten, andere tragisch geöffnet in unerwarteten Momenten.
Die Sprache ist häufig warm und sinnlich: Duft von frisch gebrühtem Kaffee, das Knarren alter Dielen, das sachte Leuchten am Rande eines Neuanfangs. Genau diese Stimmungen haben mir oft die Luft angehalten — besonders in den Szenen, in denen Zugehörigkeit und ein unerwartetes Begehren aufeinandertreffen. Gleichzeitig spürt man dieses Drängen nach etwas Eigenem, das leise in Suzanna wächst, obwohl die Welt um sie herum lieber stillstehen würde.
Gleichzeitig zieht sich die Erzählung manchmal zäh; Übergänge zwischen Zeiten und Perspektiven hätten straffer sitzen können. Doch trotz dieser ruhigen, manchmal schweren Passagen blieb am Ende ein wohliger, leicht bittersüßer Nachhall. Ein Roman, der Geborgenheit schenkt, ohne jede Frage zu beantworten — und der genau deshalb manchmal tief trifft, wenn man es am wenigsten erwartet.
3,5 ⭐️ Ich habe lange gebraucht, um in die Geschichte einzufinden, vor allem aufgrund der Zeit- und Perspektivensprünge. Zum Ende hin wurde die Rückblenden interessanter und relevanter für die Geschichte. Jessie fand ich einen wirklich tollen und facettenreichen Charakter, zu den anderen konnte ich keine wirkliche Bindung aufbauen. Das letzte Drittel hat mich zwar gefesselt, aber würde das Buch leider nicht weiterempfehlen.
Das neue Buch von Jojo Moyes ist wie immer ein Muss für Fans ihrer Bücher. Die Geschichte rundum die Familie ist sehr gut geschrieben und unterhaltsam. Leider bleiben meiner Meinung nach ein paar Dinge offen, das stört mich etwas. Es ist wie immer perfekt gesprochen von Luise Helm.
I really liked the book and the world of Suzanna, Jessie and the small town they are living in. However, at some parts it was quite lengthy. But still, I recommend this book for cozy winter evenings as it is really nice to read.