Bestseller-Autorin Mina Teichert mit einer fesselnd-fantastischen Geschichte Nach ihrem zwölften Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge in Winonas Leben. Zuerst besucht sie ein schwarzer Vogel, der spricht. Dann bekommt sie ein geheimnisvolles Geschenk, das sie und ihre Klassenkameradinnen Ophelia, Lilly und Grace in ein Land namens Turmalin stolpern lässt. Und zu allem Überfluss sitzen sie dort erst mal fest. Denn der Jadewald ist faszinierend und düster, die Blumen haben eine eigene Meinung, die Pilze sind viel zu groß und die Bewohner des Waldes führen die vierin die Irre. Was hat es mit den verlorenen Wiccas, den guten Hexen des Waldes, auf sich? Was führt die Herrscherin der Spiegelstadt im Schilde? Und was tut man, wenn man von fliegenden Waschbären entführt wird? Schnell wird klar, dass Vertrauen, Mut und echte Freundschaftdie Schlüssel zum Sieg sind. Und dass man manchmal dem Ruf von Wiccas folgen muss, um über sich hinauszuwachsen. Ein Feuerwerk an Ideen, das nicht nur Fans von "Alice im Wunderland" begeistert
Zauberhaftes Kinderbuch ab 10 über vier ganz verschiedene Mädchen, die das Abenteuer ihres Lebens im magischen Land Turmalin erleben. Von sprechenden Vögeln (ups!) bis hin zu verzauberten Spielzeugen steckt das Buch voller spannender Ideen und Magie. Mir hat es wirklich gut gefallen, nicht nur die Geschichte bzw das Abenteuer, sondern auch, wie man die Mädchen im Lauf des Buches besser kennenlernt und wie sie sich und ihre Beziehung untereinander sich verändert. Das Cover ist auch wunderschön und passt super dazu, also von mir eine Leseempfehlung!
Für Winona bricht eine Welt zusammen, als ihre beste Freundin Lucy nach Hongkong zieht. Sie fühlt sich traurig und allein und ist sich sicher, dass sie niemals eine neue Freundin finden wird. In ihrer Klasse ist sie eher eine Außenseiterin und muss sich ständig gehässige Bemerkungen über ihren ausgefallenen Kleidungsstil anhören. Und als wäre das nicht schon genug, muss sie die nächste Projektarbeit zusammen mit Grace, Lilly und Ophelia machen – drei Mädchen aus ihrer Klasse, mit denen sie sonst nie spricht. Doch kurz nach ihrem zwölften Geburtstag ändert sich ihr Leben schlagartig. Zuerst taucht ein sprechender schwarzer Vogel namens Ups auf und dann bekommt sie von einer merkwürdigen Frau ein geheimnisvolles Geschenk. Ehe sie es sich versieht, landet sie gemeinsam mit Grace, Lilly und Ophelia in Turmalin – einer fremden Welt, in der es ziemlich verrückt zugeht. Hier gibt es sprechende Tiere, flüsternde Blumen, düstere Wälder und fliegende Waschbären. Die Mädchen sind ganz fasziniert, erkennen aber auch sehr schnell, dass Turmalin ein unheimlicher und gefährlicher Ort ist. Was hat es mit den verlorenen Wiccas auf sich? Welche Ziele verfolgt die Herrscherin der Spiegelstadt? Und wie können die Vier nach Hause zurückkehren? Ein unglaubliches Abenteuer beginnt...
Ich liebe die Bücher von Mina Teichert, vor allem ihre Kinderromane lese ich immer unheimlich gerne. An ihrem neuen Buch „Winona und der Ruf der Wiccas“ konnte ich daher natürlich nicht vorbeigehen, schon allein das Cover (gestaltet von Marie Beschorner) hat mich direkt in den Bann gezogen - sieht es nicht toll aus? Die Story dahinter konnte mich leider nicht ganz so verzaubern wie erhofft, hat mir trotz allem aber viel Spaß gemacht.
Fans von „Alice im Wunderland“, „Der Zauberer von Oz“ oder „Coraline“ werden hier garantiert ganz auf ihre Kosten kommen. Die Welt, in die uns dieses Buch entführt, enthält einige Anspielungen auf große Klassiker und erinnert oft sehr an Alices kurioses Wunderland: Ziemlich verrückt, wunderbar magisch und voller Geheimnisse und Überraschungen. Ob riesige Pilze, ein sprechender schwarzer Vogel namens Ups (einer meiner persönlichen Highlights) oder eine übergroße Henne, die ihre Eier in einem Kinderwagen spazieren fährt – Mina Teichert feuert hier eine fantasievolle Idee nach der nächsten ab. Die Geschichte, die dabei herausgekommen ist, ist typisch Mina Teichert herrlich witzig-frech aber auch nachdenklich; wirkt zeitlos und modern zugleich und kommt trotz klassischer Elemente erfrischend anders daher. Mir persönlich war die Handlung bisweilen schon etwas zu überdreht und mit ein paar wenigen Charakteren bin ich nicht komplett warm geworden. Dies hat mein Lesevergnügen aber nur geringfügig geschmälert. Es macht einfach Spaß, Ich-Erzählerin Winona und ihre drei Klassenkameraden Lilly, Grace und Ophelia auf ihrer Reise nach Turmalin zu begleiten. Gemeinsam wachsen die Vier mutig über sich hinaus und zeigen uns, wie wichtig es ist, zu sich selbst zu stehen und dass es nichts Wertvolleres im Leben gibt als gute Freunde, die zu einem halten und einen so akzeptieren wie man ist.
Das Ende ist recht abgeschlossen, lässt aber genügend Spielraum für eine Fortsetzung. Soweit ich weiß, ist bisher noch kein zweiter Band angekündigt – lassen wir uns also überraschen!
Fazit:„Winona und der Ruf der Wiccas“ ist eine mitreißende und märchenhafte Geschichte ab 10 Jahren über die Macht der Freundschaft, Mut, Zusammenhalt und Vertrauen. Ein magisches Abenteuer voller Fantasie, Humor und Herz. Auch wenn ich mir ein bisschen mehr erhofft habe, kann ich Mina Teicherts neuen Kinderroman wärmstens empfehlen, vor allem Fans von „Alice im Wunderland“. Wer gerne in fantastische Welten eintaucht und starke Heldinnen mag, sollte sich dieses Buch unbedingt mal genauer anschauen. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!
Ich lese als Erwachsene immer wieder gerne Kinder- und Jugendbücher und dieses Cover hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Es ist sehr geheimnisvoll und wunderschön gezeichnet und es gibt einige Details auf den zweiten Blick zu entdecken. Die Geschichte konnte mich auf jeden Fall in seinen Bann ziehen und vorallem die vielen, fantasievollen Ideen haben mich begeistert!
Das Buch dreht sich um Wiona, nach ihrem zwölften Geburtstag geschehen merkwürdige Dinge in ihrem Leben. Zuerst besucht sie ein schwarzer Vogel, der spricht. Dann bekommt sie ein geheimnisvolles Geschenk, das sie und ihre Klassenkameradinnen Ophelia, Lilly und Grace in ein Land namens Turmalin stolpern lässt. Und zu allem Überfluss sitzen sie dort erst mal fest. Denn der Jadewald ist faszinierend und düster, die Blumen haben eine eigene Meinung , die Pilze sind viel zu groß und die Bewohner des Waldes führen die vier in die Irre. Was hat es mit den verlorenen Wiccas , den guten Hexen des Waldes, auf sich? Was führt die Herrscherin der Spiegelstadt im Schilde? Und was tut man, wenn man von fliegenden Waschbären entführt wird? Schnell wird klar, dass Vertrauen, Mut und echte Freundschaft die Schlüssel zum Sieg sind. Und dass man manchmal dem Ruf von Wiccas folgen muss, um über sich hinauszuwachsen.
Der Schreibstil des Buches ist sehr locker und leicht zu lesen und passt sehr gut zum Genre des Kinder- und Jugendbuches. Vorallem Kinder werden hier ihren Spaß haben an dem bildhaften Schreibstil aber auch Erwachsene können ganz in diese Welt eintauchen und den "grauen" Alltag hinter sich lassen. Ich fand es ausserdem toll, wie die Charaktere in wenigen Worten doch tiefgründig beschrieben werden und auch die Landschaft sieht man direkt vor den Augen wie bei Alice im Wunderland.
Diese fantasievolle Geschichte ist zu jeder Zeit spannend und mitreißend geschrieben, die Bilder die vor den Augen des Lesers entstehen sind wunderschön, insgesamt eine tolle Reise in ein bezauberndes Land mit einer spannenden Story und tollen Charakteren, gerne mehr davon!
Nach der ersten Hälfte habe ich die Seiten nur noch überflogen, denn die Handlung konnte mich absolut nicht überzeugen. Wir haben vier Mädchen mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, welche sich kaum entwickeln. Die schüchterne Lilly, die kluge Grace, die arrogante Ophelia und die Protagonistin Winona, die gern bunte ausgefallene Klamotten trägt und einfach "anders" ist.
Mir hat vor allem Ophelia den Spaß an der Geschichte genommen. Jeder zweite Satz ihrerseits war eine fiese Bemerkung gegenüber den anderen Mädchen. Aber halt, natürlich kann sie nicht anders, denn in Wirklichkeit sind ihre Eltern selten zu Hause und sie ist oft einsam... Keine Entschuldigung für unfreundliches Verhalten! Sie wirkt sehr kindisch für ihr Alter. Zwischendurch hat Ophelia ihre netten Momente, aber eine Seite später ist sie wieder total gemein. Die anderen Charaktere sind auch nicht besonders dynamisch.
Mein größter Kritikpunkt ist jedoch die unglaubwürdige "Jugendsprache". Ich hab das Gefühl, die Autorin wollte krampfhaft "cool" wirken, aber hat die Bedeutung einiger Begriffe nicht verstanden. Die vier Mädels sind 12 Jahre alt und ich bezweifle nicht, dass sie Wörter wie "cringe" verwenden, jedoch hat es an der Stelle überhaupt nicht gepasst, denn nichts an der Situation war cringe. Außerdem glaube ich auch nicht, dass sich 12-jährige gegenseitig mit "Sweety" ansprechen. Öfter fiel auch der Ausdruck "Kein Ding für'n King", den ich googeln musste und der schon so alt zu sein scheint, dass es kein Wunder ist, dass ich ihn noch nie gehört habe, erst recht nicht von Teenagern.
Mit einem geheimnisvollen, sprechenden Vogel als Auftakt öffnet sich für Winona eine Welt, in die man am liebsten sofort hineinspringen möchte. Beim Lesen saß ich oft reglos da, weil Mina Teichert so sinnlich und zugleich leichtfüßig beschreibt, wie der Jadewald atmet: Blumen, die flüstern, Pilze, die schier über den Kopf wachsen, und eine Spiegelstadt, die zugleich magisch und hinterhältig wirkt. Beim gemütlichen BuddyRead mit meiner Tochter haben wir gelacht, uns gegruselt und uns über die kleinen Mutproben der Freundinnen Ophelia, Lilly und Grace ausgetauscht — es war Nähe und Abenteuer in einem.
Man spürt auf jeder Seite die Liebe zur Weltenerfindung; die Autorin spinnt Ideen wie Feuerwerkskörper, die nacheinander zünden und am Himmel nachleuchten. Die Figuren sind sorgfältig gezeichnet: Winona hat eine zerbrechliche Tapferkeit, die nicht laut daherkommt, sondern durch kleine, berührende Entscheidungen wächst. Die Handlung hält genug Überraschungen bereit, um junge Leserinnen wie ältere Mitleser zu fesseln, ohne dabei die leisen, nachdenklichen Töne zu verlieren.
Besonders schön: Der Ton begegnet den Lesenden respektvoll, mit Humor und einer Prise Melancholie. Als Vorleseerlebnis funktioniert das Buch wunderbar — es ist ein kleiner, aufregender Sprung in eine Welt, in der Freundschaft, Vertrauen und Mut die wahren Kräfte sind. Ein zauberhaftes Abenteuer für ab etwa zehn Jahren, das noch lange nach dem Zuklappen nachklingt.