Ehemals Musik junger Abgehangter und Outlaws, ist Heavy Metal heute mehr und mehr in der Mitte der Gesellschaft Wohl mehr als 10 Millionen Deutsche horen Heavy Metal. Aber warum tun sie das? Was suchen und was finden sie in dieser Musik, die von Aussenstehenden oft als purer Larm empfunden wird? Warum wimmelt es im Heavy Metal nur so von Monstern und Teufeln - und wieso schweigen auch die Gotter und die Engel nicht? Was erleben Metal-Fans, wenn sie ihre Musik horen - und welche Erfahrung treibt sie immer wieder ins Konzert? Wieso lesen sie standig Musikzeitschriften und horen nicht auf, CDs zu kaufen? Wie ist es zu erklaren, dass 40 Prozent der Metal-Fans behaupten, die Musik habe ihr Leben gerettet? Und warum ist Heavy Metal starker als die Musikindustrie? Worum geht es im Heavy Metal wirklich? Diese Fragen und mehr beantwortet Hartmut Rosa in dieser kleinen Soziologie des Heavy Metal.
Hartmut Rosa has been a Full Professor for Sociology and Sociological Theory at the Institute of Sociology at the Friedrich Schiller University, Jena, Germany, since October 2005. His areas of study include theories of modernity, sociology of time, communitarianism, and social theory. He is the author of Social Acceleration: A New Theory of Modernity.
Espectacular obra. Muy recomendable, le pone nombre, ciencia -la sociológica- y sentimientos a emociones que sentimos lo metaleros. Magistralmente escrito y tremendamente didáctico. Debemos estar agradecidos que académicos dediquen su tiempo para aplicar su conocimiento a su hobby. Simplemente maravilloso y muy recomendable para cualquier aficionado a la música en general y al metal en particular.
Das Buch beschreibt Heavy Metal aus der soziologischen Perspektive, gepaart mit der Resonanztheorie des Autors. Für mich eine stimmige Beschreibung mit vielen Antworten auf die Fragen: Wer und warum hört diese Musik? Die Erkenntnisse sind in weiten Teilen auf elektronische Musik/Techno und Klassik übertragbar, gehen aber auch weit darüber hinaus. Empfehlenswerte Literatur für Metalheads 🤘
I do respect the author's effort to explain the attraction of metal and while I agree with some points (metal is existentialist), I disagree with many others (metal is a child of Romanticism). In general - to use a term the author emphasises - the book didn't resonate with me.
Aunque está escrito con mucho amor por el heavy metal en todas sus vertientes, a mi ese me ha hecho bola a pesar de estar escrito, según su autor, en un tono más cercano para hacerlo más accesible
Ich wollte es eigentlich vermeiden, mit einer für Rezensionen von Heavy Metal - Alben üblichen Formulierung zu beginnen. Der Soziologe Prof. Dr. Hartmut Rosa amüsiert sich an zwei Stellen dieses Buches liebevoll (!) und zu Recht ein wenig über deren pathetischen Stil. Leider komme ich aber nicht daran vorbei. Heavy Metal höre ich seit fast 35 Jahren, und nicht wenige der Gedanken in diesem Buch waren so nahe bei mir und dem, was mir wichtig ist, dass ich das Buch nicht nur einmal kurz beiseite legen musste. Keine Ironie. Aber Gänsehaut und fast Tränen in den Augen.
Strukturell hat der Autor das Buch wie ein Album aufgebaut, mit Intro und Outro und 9 Tracks/Kapiteln dazwischen. Die ersten fünf Tracks und das letzte Kapitel sind dabei ziemlich eingängig und potentielle Hits auch außerhalb der Szene. Hier geht es um folgende Fragen: Was ist Heavy Metal musikgeschichtlich? Welche Menschen hören eigentlich Heavy Metal? Was passiert in uns, wenn wir Metal hören? Wie zeigte der Heavy Metal Mitte der 90er der Musikindustrie mit Erfolg nicht die Pommesgabel, sondern den Mittelfinger?
Zwei zentrale Aspekte des Heavy Metal - Fan - Daseins arbeitet Prof. Rosa in diesen Kapiteln besonders heraus. Zum einen die ungewöhnlich intensive Identifizierung der Fans mit ihrer Musik. Dies zeigt sich zum Beispiel darin, dass die eigene Biographie ganz natürlich in Beziehung zum Werdegang der großen Rock- und Metalbands wie Iron Maiden oder Metallica gesetzt und erlebt wird. Zum anderen - und das ist eine der Kernaussagen des Buches - beschreibt er die große Bedeutung der Höhepunkt- oder Gipfelmomente beim Musik hören. Sei es zu Hause oder auf Konzerten, Heavy Metal - Hörer erinnern sich intensiv an erlebte Gipfelmomente (können sie auf einem Album auf die Sekunde genau festmachen) und suchen wie die alten Entdecker in neuer Musik immer wieder neue Zugänge zu solchen Momenten. Prof. Rosa schreibt von diesen beiden und anderen Phänomenen auf eine Weise, wie es nur ein echter Fan (in Abgrenzung zu einem Journalisten oder einem Wissenschaftler mit angelesenem Wissen) kennen und beschreiben vermag. Er kann als Soziologe aber noch einen Schritt weitergehen und findet auch eine wissenschaftliche Beschreibung, Einordnung und Erklärung für dieses Verhalten. Was genau suchen und finden wir z. B. in diesen Gipfelmomenten? So erhält die Leserin und der Leser - trotz oder vielleicht gerade weil Worte wie "ontologisch" oder "dispositional" verwendet werden - das Vokabular dafür, selbst auszudrücken, was man da eigentlich tut und an sich wahrnimmt. Das Buch hilft auf diese Weise dabei, die eigene Gefühlswelt beim Hören von Heavy Metal besser zu verstehen. Es bleibt dabei sehr authentisch und ganz nah an der Musik. Die vielen Musik - und Textbeispiele von Judas Priest über Metallica zu Iron Maiden, aber auch (etwas unbekannter) von Arena, zu Leprous und zu Savatage helfen beim Andocken an den Text. Heavy Metallische Fehler im Haupttext wären mir aufgefallen, sind es aber nicht. Gefehlt hat mir in diesem Zusammenhang lediglich eine Erwähnung der Prog-Metal Band Fates Warning, die mit ihrem Song "Guardian" einen Klassiker in Sachen körperlich spürbarer Höhepunktserfahrung (Gänsehaut und Tränendrüse) geschaffen haben. Man liest immer wieder, dass dieser Song "auf meiner Beerdigung gespielt werden soll". Neben einer mangels Nennung von Fates Warning zwangsläufigen Überbetonung der anderen großen klassischen Prog-Metal Band, Dream Theater, fiel mir noch der zu hohe Stellenwert auf, den Prof. Rosa der Zeitschrift Metal Hammer einräumt. In meiner Metal-Welt handelt es sich hierbei um ein ab Werk weichgespültes und wendehälsisches Magazin, das seit 1998 sogar zum Springer-Verlag gehört. Haben wir nie gebraucht, werden wir nie lesen. Wichtig ist in Deutschland allein das im Eigenverlag herausgegebene RockHard aus Dortmund. Dachte ich zumindest. Muss nicht stimmen.
Das Highlight dieses Albums ist dann das Triple der zentralen Tracks 6 bis 8, wobei Kapitel 6 ("Näher als Dein eigener Atem: Metal als Tiefenresonanz") meiner Meinung nach den Kern und Höhepunkt des Buches darstellt. Prof. Rosa gibt hier eine Zusammenfassung des in seinem bisherigen Werk als Soziologe zentralen Begriffs der "Resonanz" wieder und überträgt ihn auf den Heavy Metal. Man kann sich sein 800 Seiten starkes Buch von 2016 zu diesem Thema durchlesen, oder man lässt es sich (als Metal-Hörer exklusiv) am konkreten Beispiel des eigenen Musik-Erlebens erklären. Das ist Fan-Service der ganz besonderen Art. Resonanz zeichnet sich nach Rosa durch die vier folgenden Elemente aus: Man wird von außen - hier: durch die Musik - berührt (1). Wenn man die Berührung zulässt, erfolgt aus einem selbst heraus eine Antwort (2), und im Wechselspiel zwischen der Berührung von außen und der Antwort von innen kommt es zu einer Veränderung (3). Etwas Neues ist entstanden, vielleicht eine neue Erfahrung, eine neue Erdung, vielleicht auch nur eine geheimnisvolle neue Ahnung. Das vierte und letzte Element ist dann noch die "Unverfügbarkeit". Damit ist gemeint, dass sich dieser Vorgang (1 bis 3) weder planen noch erzwingen lässt. Manchmal hört man sich mit Vorfreude mal wieder sein Lieblingsalbum von damals an, erwartet einen erneuten Höhepunktmoment, und es passiert... nichts.
Kapitel 7 beschreibt dann die vielleicht besonders intensiven, im Grunde religiösen Resonanzen, die während eines Heavy Metal - Konzerts entstehen. Es folgt Kapitel 8, in dem endlich die Frage beantwortet wird, die wir alle schon von unseren Eltern gestellt bekommen haben: Meinen die (gemeint: die Bands) das eigentlich ernst? Die Antwort ist übrigens "Ja und Nein" und hat etwas mit der Romantik und mit Ironie zu tun. Vermutlich auch, weil ich den Fachbegriff der "romantischen Ironie" nicht ganz verstanden habe, habe ich hier ehrlich gesagt etwas mit dem Text, zumindest mit der Wortwahl, gefremdelt. Ironie ist etwas Schönes und hilft in der Kommunikation mit anderen und mit sich selbst. Aber unreflektiert ist Ironie doch eine nicht zu durchbrechende Schutzmauer vor echter Berührung. Zumindest diese Ironie ist daher eigentlich ein klassischer Feind der mit Berührungsbereitschaft beginnenden Resonanz.
Weitere wichtige Gedanken aus dem Buch: Heavy Metal wird körperlich (Prof. Rosa spricht von "leiblich") erfahren. Rein passives Zuhören reicht dabei nicht aus. Heavy Metal stellt Fragen, gibt aber - anders als die institutionalisierten Religionen - keine Antworten. Er wirkt nicht kognitiv. Und das ist gut so. Heavy Metal lässt stattdessen ehrfürchtige Ahnungen ("awe") zu, dass da mehr ist, als uns der starre, resonanzlose und von Konsum und vom kapitalistischen Wachstumsmantra geprägte Alltag zeigen möchte. Man kann Verbindungen zur Romantik des 19. Jahrhunderts, aber auch zu den Mystikern der Religionsgeschichte ziehen. Die verzerrten Gitarren und der im Metal besonders umfangreiche Stimmumfang - vom Growlen bis zum engelsgleichen Frauengesang ("Monsters and Angels") - vermitteln ein nicht in Worte fassbares Gefühl dafür, dass die Welt beides ist, dunkel und hell, gut und böse. Es gibt dabei einen ambiguitätstoleranten Grat zwischen beiden Extremen, auf der die Musik besonders erfahrungsoffen für den Hörer ist. Bass und Schlagzeug geben bei dieser Gratwanderung die nötige ontologische (das Sein betreffende) Sicherheit.
Am Schluss des Buches findet sich ein link, der zu einem etwas erweiterten Glossar führt, außerdem zur fast 6 1/2 Stunden langen Spotify Playlist, die wirklich alle im Buch erwähnten Stücke beinhaltet.
Eigentlich möchte ich an dem Buch nur das Cover kritisieren. Die Dame ist zwar böse tätowiert und wohl zusätzlich noch ein wenig gesichtsbemalt, aber mal ehrlich, ich sehe da weder ein Monster, noch einen Engel-Monster-Hybrid! Das ist einfach nur eine attraktive, gestylte Frau. Sie sieht für mich genauso wenig nach Heavy Metal aus (eher nach Gothic?), wie sie das Monster-Engel-Thema des Buchs zu transportieren vermag. Hier hätte der Verlag ruhig etwas mutiger sein können. Dann sind mir im Glossar beim groben Durchlesen dann doch zwei Fehler aufgefallen. Der ehemalige RockHard Schreiber Frank Albrecht ist sicher nicht 1979 geboren. Ich weiß zwar nicht, wann er tatsächlich das Licht der Welt erblickte, aber ich habe hier mein erstes RockHard von Sommer 1990 vor mir liegen. Seine dort veröffentlichten Texte stammen sicher nicht aus der Feder eines 11-jährigen. Das möchte ich ausschließen. Und noch zum Thema RockHard: Das ist nicht 1999, sondern 1983 gegründet worden. Weniger Metal Hammer lesen, lieber Herr Prof. Rosa! :-)
An wen richtet sich WMRAES? Wer kann es mit Freude, aber auch mit Erkenntnisgewinn lesen? Ich kann es jedem Metal-affinen Leser, der keine Angst oder Abneigung vor Fremdwörtern und wissenschaftlichen Begriffen hat, nur sehr empfehlen. Wie auf die Musik, muss man sich auf das Buch aber einlassen. Ich verspreche jedoch, es ist ein klassischer "Grower". Außerhalb der Szene sehe ich eher weniger Potential für das Buch. Ich kann mir zum Beispiel gut vorstellen, dass musikinteressierte Soziologen (z. B. Resonanz-Fans) nicht verstehen werden (werden wollen?), warum das ganze jetzt gerade beim Heavy Metal so besonders sein soll. Ich weiß allerdings ehrlich gesagt auch nicht, ob ich ein vergleichbares Buch über Jazz nachvollziehen könnte. Wobei ich zugebe, eines über den Post Rock würde ich gerne lesen. Herr Prof. Rosa, bitte übernehmen Sie! Sie haben doch bestimmt einen Doktoranden, der Ihnen mal davon erzählt hat, dass nicht Iron Maiden, sondern Godspeed You! Black Emperor sein Leben verändert hat…
Probablement le sociologue majeur de la modernité avancée, Rosa arrive fort de sa réputation avec un essai accessible et fidèle à sa célèbre théorie de la résonance. Rosa appuie ses réflexions avec ses propres expériences en lien avec le heavy metal, musique qu'il aime et qu'il a jouée. Constitue à mon avis une excellente introduction à la pensée de Rosa, puisque toutes ses oeuvres ne sont pas faciles pour les profanes. Assez ludique mais théoriquement appuyé, malgré quelques interprétations parfois approximatives. Un essai important pour réfléchir une communauté musicale qui a toujours été en opposition à l'industrie culturelle commerciale.
Hartmut Rosa est un philosophe et sociologue allemand, qui entreprend ici de décrypter les relations entre le heavy metal et les personnes qui en écoutent ; ce que la musique procure à ses fans, l'expérience qu'ils en font. L'auteur est lui-même amateur de metal, et c'est peut-être pour moi le premier problème de ce livre : s'il admet d'emblée être biaisé sur la question, je trouve que son analyse frôle souvent la mauvaise foi. L'ouvrage n'est pas tant intéressé par la question sociologique du metal, qui pour moi se baserait davantage sur des études, des données chiffrées ; c'est un essai philosophique d'un passionné de metal sur ce que cette musique lui procure. Ce qui n'est pas inintéressant en soi, mais ça rend tout de suite son propos plus questionnable.
En vrac, ce qui m'a embêté :
- Il est difficile de définir clairement les limites de ce qu'on appelle le "metal". L'auteur parle ici souvent de heavy metal et tente de se cantonner à cette forme "première" du genre, mais semble voir le metal comme une grande famille unie, piochant les exemples ici et là sans avoir vraiment défini un cadre d'étude. Or, si on prend l'exemple des festivals qui revient souvent, pour moi, au Hellfest par ex., il n'y a pas plus de liens entre un vieux fan de Motorhead, un fan de black metal à tendance facho et un punk d'obédience straight edge, qu'il n'y en aurait dans un festival "pop" entre des fans de toutes les formes que la musique pop peut prendre. J'écoute moi-même certaines formes de metal, mais je me sens plus proche d'un fan de Daft Punk que d'un fan de Dragonforce. Et je préfère aller voir Billie Eilish en concert que Metallica.
- D'où mon étonnement quand il dit, à demi-mot, que des maisons de disque voulaient la mort du heavy metal dans les années 90 (salaud de Cobain, il a tout foutu en l'air, disait le personnage de Mickey Rourke dans le film The Wrestler) et qu'il a disparu à cette époque pour revenir début années 2000. Et... le nu metal dans tout ça ? Woodstock 1999 ? J'imagine que ça n'est pas du "vrai" metal, même si l'auditoire des groupes affiliés à ce genre (Korn, Limp Bizkit, etc.) entre directement en compte dans les exemples qu'il cite pour mettre en avant la popularité du genre. En tout cas je ne suis pas convaincu que le metal a "vaincu l'industrie culturelle", même plutôt qu'il en a toujours été un rouage comme un autre.
- Il explique aussi que la scène metal n'est pas misogyne et même que, lorsqu'on l'observe de près, "le tableau change du tout au tout" et qu'on trouve beaucoup de femmes dans le metal. On peut louer son intention de démonter un cliché, mais j'aurais aimé ici avoir affaire au sociologue (qui s’appuierait sur des chiffres) et pas sur le philosophe qui cherche nécessairement la contradiction ; car oui, les femmes sont sous-représentées dans le metal, sur scène et dans le public, et même s'il y a des contre-exemples (il y en a toujours), ça reste problématique. De même sur les opinions politiques des metalheads, où j'aurais aimé avoir des chiffres plutôt que des exemples éparses sortis pour prouver que "wow, quelle communauté progressiste".
- Beaucoup des traits qu'il prête aux fans de metal sont pour moi propres aux amateurices de musique de tous bords. Le metal serait la seule musique qui fasse pleurer, qui donne des frissons ? Je pense que la plupart des mélomanes pourront citer avoir vécu des expériences émotionnelles similaires. Son argument (les fans de pop pleurent de voir l'artiste, pas d'écouter la musique) me semble assez condescendant. C'est un exemple, mais ils sont nombreux à travers le bouquin. Je précise qu'il se base, souvent, sur des commentaires de vidéos YouTube. C'est cool mais pour moi ça ne met pas en avant la particularité du metal sur d'autres musiques.
- Je peux pas dire que j'ai été passionné par sa théorie de la résonance, mais je fais malheureusement partie de ces gens qui sont toujours en quête d'écouter de nouvelles musiques ; pour l'auteur, ça veut dire que je n'ai pas eu d'expérience marquante, en gros que je suis frustré de ne pas réellement connecter à la musique. Parce que les vrais mélomanes, eux, réexplorent toujours la même musique, les mêmes morceaux (mais à part ça le fan de metal n'est pas réac'). Car oui, je l'admets : je n'ai jamais quitté un concert parce que la musique était "trop bonne".
Pour nuancer mon propos : j'ai bien aimé l'affiliation des courants metal avec le romantisme et la volonté de réenchanter le monde ; aussi la description de l'attrait pour la lumière/l'obscurité qui se retrouve souvent dans le metal. Mais le livre a pour moi deux gros problèmes : son manque de recul sur les scènes metal, la pluralité de son public et des formes d'interactions qu'il engendre ; et surtout, son incapacité à distinguer le metal des autres musiques dans la manière dont elle touche les individus.
Indsigtsfuld læsning og en kær genkaldelse af noget af det største, jeg kan forestille mig - eller ikke kan, det er en pointe i bogen. Det er fedt, når det netop sætter ord på mit forhold til voldsomme guitarriffs og bombarderende trommefills på det underliggende, drivende og ladende plan *ind* i musikken.
Det er en central indsigt at heavy metal stiller lytteren for eksistentielle spørgsmål uden for det kognitive og intellektuelle. At musikkens forudsætninger aldrig har været den analytiske distance og kontemplation, men at oplevelsen, det at stå over for Himmel og Helvede, trækker i vores eksistentielle relation ind i livet og dets grænser og hvordan det føles at møde det overjordiske (men uden for det religiøse fællesskab). Det er virkelig ikke tilfældigt, at genren dyrker møder i det sublime både det uhyrlige, mystiske, dunkle, farlige, okkulte og det almægtige, rene, sorgfulde, vise, retsindige -- ofte med kristne grundtræk om frelse. Samt drager, motorcykler, (van)ære, sort magi og mere.
Bogen taler om "peak experiences", dykker ned i musikkens indadvendte vilkår men også udadvendte samkørsel i mosh pits, kulturen om "bands" og turné og musikmagasiner, orden i LP hylderne i metalsektionen, den ontologiske sikkerhed og fornemmelse af egen biografi i selskab med sine bands og deres respektive musikalske rejser. Og hvor trygt det egentlig er at tage til metalkoncert. Bogen berør også satanisme, det at lege med; mene det men også uden at mene det men absolut mene det. Tråde til romantikkens forsøg på at nå hinsides. Fans mener virkelig deres musik alvorligt.
Man skal ikke forsøge at forstå teksten, men man skal lytte efter de sprængte grænser og man skal lade sig overrumple af hård musik. Den skal "tear your head off". Tænk på Jack Black, der i komik synger "I did not mean to blow your mind, but that shit happens to me all the time", og hvordan hele Pick of Destiny berør kontakten med og kræfterne i det guddommelige/okkulte.
Rock og metal har sit udspring i arbejderklassen og i ja stenene og jorden og bearbejdelsen af hårdt og tungt og solidt materiale. Samtidig "rocker" det; det ryster din grundvold. Det associerer sig ikke med en elite, tværtimod. Rockguder er fra folket til folket (øh og uddannede unge), musikken er en kontrast til klassisk hegemoni og kulturindustriel ejendom og profit.
På samme tidspunkt er den tenderende til at være homogen; den værner om sig selv og alle som vil være med - på den måde kan den være progressiv - men den er også optaget af sin eksistentielle relation og introspektive projekt. I harmoni med de strukturer, den opererer inden for. Den kan altså godt virke passiv og se bort fra ulighed. Alt efter hvilken etik der skal, i tide og utide, danne grundlag for din kunst eller underholdning og engagement i (social) livsverden derigennem, kan det være et problem.
Bogen er vildt personlig! Rosa skildrer sit eget liv i selskabet med sine helte i Black Sabbath, Iron Maiden og Pink Floyd. And so can I.
Ähnlich wie das "Endlich Nichtraucher" Buch von Allen Carr Menschen zum aufhören bewegen kann, kann dieses Buch Menschen, die bisher kein Metal gehört haben, dazu bringen Metal zu hören.
Rosa ist eine feste Größe in der Soziologie/Sozialen Arbeit und schafft m. E. hervorragend den Spaghat zwischen Sachbuch und persönlichem Fanbuch.
Ich bin selbst seit Jahrzehnten in der Metalszene drin, kann vieles aus eigener Erfahrung bestätigen, habe vieles neu gelernt (auch über mich selbst als Hörer) und höre "meine Musik" mit ganz anderen Ohren und viel bewusster (als ohnehin schon).
Ein absolutes Must-have für jeden Metalfan und Sozial Arbeiter - der krasse Preis (20€) lässt sich, denke ich, noch damit entschuldigen, dass es halt doch noch ein Spartenbuch mit Mainstream Attitüde ist.
Grande amatrice de metal sous toutes ses formes, j’étais curieuse de lire cette sociologie du heavy metal et j’y ai appris quelques choses interessantes qui ont résonné avec ma propre expérience du metal. On sent la passion de l’auteur pour ce genre et la musique mais malgré ces efforts pour éviter d’écrire un livre trop théorique, j’ai été parfois perdue par des passages un peu trop métaphysiquespour ainsi dire et qui m’ont demandé des plusieurs relectures attentives.
Jag tycker att Ola Söderholm var lite väl hård mot denna bok i stormens utveckling. Visst kan man sekundärskämmas över Rosas dåliga musiksmak. Men om man utvidgar till all musik så förstår jag grundkonceptet. Jag har själv album som har förändrat mig fundamentalt och jag kan inte säga varför de berört mig på det sättet. Det är Resonans. En bok för alla som älskar musik som tar tag i ens mörkaste och ljusaste vrår.
Un livre étonnant et inattendu de la part d'un philosophe comme Rosa. Musicien amateurs et fan de Heavy Metal, il présente une sociologie de ce genre e musical marginalisé tout en gardant le côté intime avec son point de vue et son témoignage.
À travers son concept sociologique de résonance, Hartmut Rosa nous dévoile les raisons de l'engouement pour le metal, à la fois fait d'authenticité, d'alchimie entre textes, musique et imaginaire, qui est plus que la somme de ces parties, et qui nécessite une disponibilité intérieure pour se vivre à fond. Vivement le prochain concert.