In international bestselling author Jean-Luc Bannalec's The Secrets of the Abbey, between large inlets, the wild Atlantic, and enchanting apple orchards, a tricky and highly personal case unfolds for Commissaire Georges Dupin and his team.
Summer in Brittany has carried merrily into October, bringing warm, sunny days and balmy nights. For Commissaire Georges Dupin and his team, it also brings a heavy blow. Second inspector Kadeg’s aunt has passed away after being struck by a series of omens of death. And when Kadeg travels to the former abbey where his aunt lived, he’s attacked and critically injured.
Dupin and the rest of his team quickly head to the aunt’s estate on the Côte des Légendes to look into what happened. But the more they look, the more questions are uncovered, and the more secrets Kadeg’s family seems to have.
The author divides his time between Germany and coastal Brittany, France. Death in Brittany, the first case for Commissaire Dupin, was published in German in March 2012 and sold 600,000 copies, spending many months on the bestseller list. It has been sold into 14 countries.
Auf den Tag genau vor einem Jahr überschrieb ich meine Rezension von Band 10 mit den Worten “Nicht schlecht, aber das können Sie besser, Monsieur Bannalec!”.
Dieses Mal geht es um den Tod von Kadeqs Tante, einen Angriff auf Kadeg selbst und weitere Morde! Natürlich läßt es sich Dupin keinesfalls nehmen, in einem solchen Fall zu ermitteln - auch wenn sich alles ein gutes Stück von Concarneau entfernt abspielt.
In diesem wunderbaren Buch vereint sich für mich alles, was die Reihe um Dupin ausmacht: Genuß (beim Lesen, aber auch bei Speis' und Trank!)...
»Das Beste war, den Teller am Ende mit einem Stück Baguette auszuwischen, auf dem sich die Reste der Mayonnaise mit den Aromen der Meeresfrüchte vermischten. Ein marines Elixier.«
Eine wunderbare Sprache, die zeitweise geradezu poetisch wirkt…
»Das Licht hatte jetzt schlagartig abgenommen, die Orange- und Rosatöne wurden ins All gesaugt, so wirkte es, in ein kaltes, wenn auch faszinierendes kristallines dunkles Blau.«
… aber auch - wie das Sujet, das Bannalec so gut zu kennen scheint - mal spröde und wild, mal mitreißend und wortgewaltig sein kann.
Immer aber sind Bannalecs Bücher gefüllt von feiner, aber - auf jeden Fall in diesem Band - nie überbordender Beschreibung von Landschaft im Allgemeinen über ihre Bewohner bis hin zu wichtigen Details des jeweiligen Themas.
»Bald ging es den Hügel hoch. Er sah auf den Tacho. Hundertzwanzig. Auf einer winzigen Straße. Carman fuhr wie Dupin. Ein Fahrstil, mit dem Dupin prinzipiell kein Problem hatte, solange er selbst fuhr.«
Ganz besonders “seine Bretonen” kennt der Autor und charakterisiert sie feinsinnig, intelligent und voller Wärme und Empathie. Dabei ist aber sein Dupin auch schon mal grob und sturköpfig, gleichzeitig aber intelligent und intuitiv - eine Kombination, von der diese Bücher leben und die die Geschichten so reizvoll macht.
Hinzu kommt, daß sich die Dupin-Reihe einfach gut und flüssig lesen läßt. Selten ziehen sich die Dinge, aber erfreulicherweise sind es auch nur ganz selten die großen Zufälle, sondern die kleinen, letztlich nachvollziehbaren Details, die folgerichtig zur Lösung des Falles führen.
Dabei gilt die Sympathie Dupins immer den Opfern und ihren Angehörigen und die Täter sind - nach Überführung - für ihn kaum noch relevant; seine Arbeit ist getan. Gleichzeitig aber ist Dupin einer jener Glücksfälle von Polizisten, die auch genauer hinsehen.
Auch Neues bringen die “Bretonischen Nächte”: Nachdem Nevou - eine der beiden “Neuen” - bisher eher blaß und weitgehend “ungenutzt” blieb, spielt sie hier eine passende, originelle und nuancierte Rolle, was mir gut gefallen hat. War Nevou bisher eher schemenhaft geblieben, habe ich jetzt ein “Bild” von ihr und freue mich auf weitere literarische Begegnungen mit ihr.
Last but not least schwingt bei den Dupin-Romanen aber auch immer eine “Basis-Note” mit, die Anstoß zum Nachdenken gibt - wenn man das möchte…
»Das Haus eines Toten hatte etwas Tröstliches und Trauriges zugleich. War die verstorbene Person in ihm zwar präsent wie nirgendwo, hatte zugleich jedoch alles seinen Bezug und seinen Sinn verloren. Warum befand sich was an welchem Ort? Warum dieses Bild? Dieser Krimskrams? Diese eine aufbewahrte leere Weinflasche? Zu welchem Anlass war sie leer getrunken worden? Warum dieser eine gelbe Stuhl? Diese und Hunderte andere Dinge – alle waren auf die einzigartige Person bezogen, die sich ihre Welt erschaffen hatte. Mit Dingen, die Teil dieser Person geworden waren. Zur ihr gehörten. Nun waren sie einfach nur noch Dinge.«
Dupin lesen, das ist nach nunmehr 11 Bänden schon beinahe ein jährliches Ritual. Eines, das ich sehr mag und ich bin mir ganz sicher, Dupin sähe sich da in schöner Einigkeit mit mir.
»Dupin war eine Weile in sich versunken, dann hatte er Nolwenn angerufen. Riwal hatte sie bereits mit den wichtigsten Informationen versorgt, dennoch: Das Telefonat nach der Lösung eines Falls stellte ein festes Ritual dar. Und Rituale waren es, die Dupins Leben zusammenhielten und seine Arbeit prägten.«
Dupin lesen; das ist auch ein bißchen nach Hause kommen und hoffen, die Grundfesten mögen unverändert sein:
»Wie auch immer: Es war paradiesisch hier.
Das Panorama, die Natur, das Licht, die Farben, das Meer, das man roch, im Mund schmeckte, der Wind. Nicht zuletzt die wundervolle Terrasse.«
Fünf von fünf Sternen für ein glanzvolles literarisches Zuhause!
Der Autor kennt die Bretagne wie seine Hosentasche und hat schon wiederholt die verschiedenen Facetten dieser Region aufgezeigt. Es sind immer die Alleinstellungsmerkmale der Handlungsorte, denen er seine Aufmerksamkeit widmet. Landschaftliche oder kulinarische Highlights, kulturelle und historische Besonderheiten, außergewöhnliche architektonische Kleinode, wie die liebevoll restaurierte Abbye des Anges aus dem 16. Jahrhundert, nahe der Bucht von Aber Wrac’h im Finistère, deren Umgebung er auch in „Bretonische Nächte“ stimmungsvoll und kenntnisreich in Szene setzt.
Kadegs 89-jährige Tante ist verstorben, nachdem zahlreiche Vorboten ihren nahen Tod angekündigt haben. Das allein wäre nicht außergewöhnlich und keine Ermittlung wert, aber dann wird Kadeg nachts auf dem Gelände ihres Anwesen niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Das nehmen nicht nur Kommissar Dupin sondern auch Kadegs Teamkollegen persönlich und setzen alles daran, den Täter/die Täterin dingfest zu machen.
Mittlerweile ist die Reihe beim elften Band angelangt und zeigt leichte Ermüdungserscheinungen. Über weite Strecken hat man den Eindruck, dass sich der Autor nicht entscheiden kann, welches Motiv er den gewalttätigen Übergriffen zugrunde legen soll. Die Handlung plätschert mehr oder weniger vor sich hin, die Anzahl der Verdächtigen ist wie immer übersichtlich. In der Erbmasse ist jede Menge Geld im Spiel, um dessen Verteilung es die eine oder andere Unstimmigkeit gibt. All das reicht aber bei Weitem nicht, um Spannung zu erzeugen und das Interesse an der Auflösung hochzuhalten. Der Berg kreist und gebiert schlussendlich eine Maus, sprich, auf den letzten Metern wird ein Motiv aus dem Hut gezaubert, das zumindest mich nicht überzeugen konnte. Das ist weder komplex noch raffiniert, und die Vermutung liegt nahe, dass dem Autor langsam aber sicher die Ideen ausgehen.
Das Tüpfelchen auf dem i ist jedoch die Schlusssequenz, ein müder Cliffhanger und eine überflüssige Konzession an die Leserschaft.
Für Dupins Mitarbeiter Thierry Kadeg kommt es knüppeldick: seine hochbetagte, aber noch sehr rüstige Tante stirbt plötzlich, und als er nach Aber Wrac'h eilt, um bei seiner Familie zu sein, wird er im Garten des Anwesens seiner Tante von einem Unbekannten überfallen und schwer verletzt.
Gar keine Frage, dass sich Dupin höchstpersönlich auf die Socken macht, um den Angreifer zu finden und sich auch die Umstände des jähen Todes von Joëlle Contel genauer anzusehen. Zwar liegt ein altersbedingtes Herzversagen bei einer Frau über 90 durchaus nahe, aber Dupins Bauchgefühl ist sich nicht so sicher, dass da alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Könnte jemand aus der Verwandtschaft es auf Joëlles Vermögen abgesehen haben, gab es alte Streitereien, die wieder aufgeflammt sind, oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Verhält sich der Bruder der Verstorbenen verdächtig oder ist er einfach nur ein Unsympath?
Spätestens als es erneut zu Übergriffen auf Menschen im unmittelbaren Lebensumfeld von Joëlle Contel kommt, ist jedenfalls klar, das irgendetwas im Argen liegt, und Dupin ruht mit tatkräftiger Unterstützung seines Teams, etwas widerwilliger Kooperation mit der Polizei vor Ort und gestärkt durch viele kulinarische bretonische Köstlichkeiten aus der Gegend nicht eher, bis er weiß, was Sache ist.
Für Bannalec-Leser ist hingegen schon von Anfang an klar, was man bekommt: solide Krimikost mit vielen Irrungen und Wirrungen, geschickt gelegten falschen Fährten, inzwischen wohlbekannten Ermittlerfiguren und ganz viel Bretagne-Feeling.
Der Reiseführertonfall der frühen Bände ist nicht mehr so dominant, es gibt aber dennoch immer noch gute Tips für sehenswerte Orte und probierenswerte Leckereien, was die Bücher zur perfekten Bretagne-Urlaubslektüre macht. Mir hat auch dieser Band wieder Spaß gemacht, nicht zuletzt, weil ich den Schauplatz schon kannte.
Fall 11 für Kommissar Dupin in der Bretagne. Wieder geht es in einen Teil, diesmal sehr weit nördlich und alle bekannten Rezepte sind vorhanden. Essen, wunderschöne Landschaften, viel Kaffee und Morde. Diesmal wird Dupins Kollege Kadeg angegriffen nachdem dessen Tante verstorben ist. Es gab die mysthischen Vorzeichen des Todes, so dass alle mit ihrem Ableben gerechnet haben, aber warum der Angriff? Guter, schneller Fall, der auch flott zu lesen ist. Nach der Vielzahl an Teilen weis man, was einen erwartet. Wieder eines der besseren Bücher der Reihe. Wobei die Geschichte rund um Claire und Georges so langsam zu Ende erzählt scheint. Mal schauen wie lange es noch weiter geht.
No me canso de las aventuras de Dupim y su equipo, me parece una eternidad el tiempo de espera entre una novela y la siguiente... y cuando por fin llegan, se leen en un suspiro.. Muy recomendable
Kadegs 89-jährige Tante verstirbt. Für einige kommt ihr Tod nicht unerwartet, hat sie doch in letzter Zeit eine Reihe von Vorzeichen des Todes erkannt. Als Kadeg noch einmal zum Anwesen seiner Tante kommt, wird er im Dunkeln niedergeschlagen und schwer verletzt. Erschrocken vom tätlichen Angriff auf einen seiner Mitarbeiter setzt Dupin alles daran mit seinem Team gegen den Angreifer zu ermitteln. Je intensiver Dupin sich mit der weitläufigen Familie Kadegs und der Vergangenheit der Tante befasst, je mehr Merkwürdigkeiten tauchen auf. Kadegs Tante war Hobby-Ornithologen und hat ihre Erkundungen in einem Heft notiert. Gerüchte über die Sichtung eines ausgestorbenen Vogels, tauchen auf. Hat Kadegs Tante etwas entdeckt was besser im Verborgenen geblieben wäre?
„Bretonische Nächte“ ist bereits der 11. Band der erfolgreichen Krimireihe mit Kommissar Dupin von Jean-Luc Bannalec. Für mich ist die Reihe die Mutter aller französischen Krimis. Mit Kommissar Dupin hat meine Leidenschaft für die mittlerweile vielen Krimis die ihren Handlungsort in französischen Regionen beheimatet haben angefangen.
Der 11. Band ist für Kommissar Dupin ein sehr persönlicher Fall. Wurde doch ein Mitarbeiter aus seinem Teams tätlich angegriffen. Nach einiger Zeit wird klar, dass die Ermittlungen weit über den tätlichen Angriff auf Kadeg hinausgehen.
Kommissar Dupin ist mir vom 1. Band an sympathisch. Er liebt gutes Essen und gute Getränke. Er braucht seinen Kaffee wie die Luft zum atmen. Wenn er an einem Fall arbeitet ist er wie besessen. Er muss den Täter finden und zwar schnell.
Der Fall ist wieder spannend geschrieben. Auch bei diesem Fall gibt es einige Verdächtige. Nur ist es sehr schwer ihnen auf die Schliche zu kommen. Der Spannungsbogen hält sich von Anfang bis zum Ende aufrecht. Das Buch ist aber so viel mehr als ein Krimi. Es sprich alle Sinne an. Die Beschreibung der Landschaft ist einzigartig. Dieser Fall führt Kommissar Dupin an die Côte des Légendes. Wie kann es anders sein, es ist eine der schönsten Gegenden der Welt. Das Anwesen von Kadegs Tante, eine alte Abtei wird sehr anschaulich beschrieben. Die Bedeutung des Apfels in der Bretagne und was man alles ihm machen kann lässt einen das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Auch der 11. Band der Dupin Reihe hat mich wieder einmal begeistert und ich hoffe, dass es noch viele weitere Bände mit dem sympathischen Kommissar geben wird.
Ich nehm es vorweg: dieser elfte "Kommissar Dupin"-Band, "Bretonische Nächte", hat mich bestens unterhalten. Lediglich zwei Begegnungen gab es, von denen ich ich am Ende noch etwas Aufklärendes oder einen Zusammenhang erwartet hätte, doch mit soviel Tempo blieb dafür wohl keine Zeit mehr - oder ich hab schlichtweg zu viel hinein interpretiert.
Denn auch wenn die Truppe es am Anfang noch sehr gemütlich nimmt, sobald bekannt ist, dass Kadegs Tante verstorben und er kurz darauf selbst in ihrem Garten verletzt aufgefunden wird, gibt es keine ruhige Minute mehr für Dupin, Riwal, Nevou und Nolwenn. Verstärkt werden sie vor Ort durch Anne Carman und ihrem Team.
Der Schauplatz, eine alte umgebaute Abtei mit einigen Nebengebäuden hat viel Atmosphäre. Der dazugehörige grosse gepflegte Garten mit einigen seltenen Pflanzen und unverstelltem Meerblick ebenso. Dort unten am Meer und auf den umliegenden kleinen Inseln leben viele Vogelarten, deren Bestand von mehreren Personen beaufsichtigt wird. Einige spezielle Beobachtungen diesbezüglich hat die Tante von Kadeg wohl gemacht, aber Genaueres bleibt unklar. Die Polizei ermittelt auf Hochtouren und nimmt alle und alles genau unter die Lupe.
Es bleibt nicht viel Zeit für Kaffee und Essen, so rasant ist dieser neue Fall in "Bretonische Nächte". Dennoch bleibt Zeit um die lokalen Spezialitäten zu geniessen. Da möchte man sich als Leserin gerne dazu setzen.
Dies ist mittlerweile ja der elfte Band und oft ist es so, dass die Qualität bei Reihen ab dem sechsten oder siebten Band weniger wird und die Fälle an Spannung verlieren. Bei der "Kommissar Dupin"-Serie ist das Gegenteil der Fall und ich habe das Gefühl, dass der Autor jetzt erst so richtig tief im Dupin-Universum angekommen ist und seit dem neunten Fall total in seinen Ideen aufgeht - das beweist auch dieser tolle elfte Band, der spannend und geheimnisvoll ist, und dessen Auflösung stimmig präsentiert wird.
Fazit: "Bretonische Nächte" - ein anderer Titel hätte zwar weit besser gepasst, aber zu viel verraten - ist fesselnd, super unterhaltend und überzeugt vollends. 5 Punkte.
Thanks to this book I felt like being in Brittany, France. It is 11th case of commisssaire Dupin and I like it a lot. It is very well written, beautiful descriptions of Brittany as always in Bannalec's books. It is well plotted and the mystery is interesting. Looking forward to read next book in this serie when it is published in Czech.
"Bretonische Nächte", Kommissar Dupins elfter Fall von Jean-Luc Bannalec . Darum geht's: Die Tante von Inspector Kadeg sieht die Vorzeichen des Todes und wird kurz darauf ermordet. Kadeg selbst bekommt nachts an ihrem Haus kräftig eins über den Schädel gezogen. Was und wer steckt dahinter? . Einmal im Jahr gönne ich mir den literarischen Abstecher in die Bretagne. Die Bennalec-Krimis sind - im wahrsten Sinne des Wortes - schön zu lesen. Der Autor betreibt Landschaftsmalerei mit Worten. Auch wenn ich noch nie vor Ort war, spüre ich das Bretagne-Flair und habe alles genau vor Augen. Außerdem wird viel Wissenswertes vermittelt. Und gleichzeitig sind die Bücher auch noch kleine kulinarische Reiseführer. Kommissar Dupin ist ein Gourmet der selbst das Essen eines simplen Baguettes zelebriert. Zusammen mit ihm habe ich mich wieder durch die bretonische Küche gefuttert - und diesmal besonders den Traditions-Eintopf Kig Ha Farz kennengelernt. . Ach ja, irgendwo zwischen malerischer Kulisse, Bildungsauftrag und Gaumenfreuden spielt sich auch noch ein Krimi ab. Unaufgeregt und beiläufig. Da fragt man sich am Ende fast, wir es überhaupt zum Showdown im Atlantik gekommen ist, Dupin trotz im Meer verlorener Schuhe noch barfuß Auto fährt und zerzaust durch die Apfelfelder jagt. Was für ein Bild. Auch diesmal habe ich wieder Pasquale Aleardi, den Dupin aus den ARD-Verfilmungen, vor mir gesehen. Für mich die perfekte Dupin-Verkörperung. Smart. Charmant. Keiner trägt ein biederes Cord-Sakko so sexy wie Aleardi. Hach ja… . Fazit: Es war wieder schön, mit Monsieur le Commissaire zu ermitteln. Es ist immer ein bisschen wie Urlaub. Akku aufladen, Kraft tanken und genießen. Nebenbei noch einen Kriminalfall lösen. Und am Ende ist dann alles gut. "Bretonische Nächte" hat mir wieder das gegeben, was ich erwartet habe. Sinn und Zweck erfüllt. Wir sehen uns wieder im nächsten Jahr, Dupin!
Vielleicht der beste Dupin-Krimi. Ein verzwickter Fall mit einem unvorhersehbaren Schluss, faszinierenden Schilderungen von Landschaften, Menschen und Bretagnemythen und einem Kommissar in Höchstform.
If, like me, you’ve been following Commissaire Georges Dupin around Brittany for the last decade, you already know the ritual: sun-drenched salt air, endless cups of grand crème, buttery kouign-amann appearing at exactly the right moment, and a murder that somehow ties into Celtic legends, oyster farming, or (in this case) the eerie former abbey on the wild Côte des Légendes. Book eleven, The Secrets of the Abbey, delivers all the expected pleasures. and that, oddly enough, is part of its slight letdown.
The setup is classic Bannalec. An unseasonably warm October finds Dupin grumbling good-naturedly while Second Inspector Kadeg—usually the butt of gentle jokes—suffers a personal tragedy. His aunt dies after a string of ominous “signs of death,” and when Kadeg visits her home in a deconsecrated abbey, someone puts him in intensive care. Dupin races to the coast with the team, and soon the abbey’s shadowy corridors are spilling long-buried family secrets, whispered superstitions, and more than one motive for murder.
As always, Bannalec’s Brittany is practically a character in its own right. You’ll smell the sea, taste the crêpes, and come away with a short course in medieval Breton architecture and local death omens whether you meant to or not. Dupin himself remains irresistible: caffeine-powered, impatient with nonsense, secretly sentimental, and still capable of solving a case by sheer stubbornness and a well-timed pastry break.
The mystery is clever, the writing elegant (the translation by Sorcha McDonagh continues to be seamless), and the atmosphere thick enough to cut with one of Dupin’s beloved Opinel knives. Yet—and this is something I’ve never said about a Dupin book before—I found myself setting it down without reluctance. The pacing feels a touch leisurely, even for this deliberately unhurried series, and the central puzzle, while satisfying, lacks the irresistible pull of the best entries.
Long-time fans will still enjoy every page; it’s like revisiting a favorite café where the coffee is still excellent even if this particular blend isn’t the most memorable you’ve ever had. New readers could start here, but I’d gently nudge them toward Death in Brittany or The Granite Coast Murders for peak Dupin.
In short: another solid, scenic, croissant-scented investigation. Just not the one I’ll be pressing into friends’ hands with quite the same urgency as numbers 1–10.
(And yes, I still want Dupin’s life—minus the attempted murders, of course.)
Thanks to NetGalley, the author and publisher, for providing me with an advanced digital copy in exchange for a review.
In diesem elften Roman um Kommissar Dupin und sein Team geht es um historische Gebäude, Vögel und Äpfel. Und selbstverständlich ums Essen. Vor allem aber um die Aufklärung eines Verbrechens.
Joelle Contel, eine hochaltrige Familienmatriarchin gibt zu erkennen, dass sie nicht mehr lange auf Erden vertweuilen wird. Das ist für die Bretonen nichts Ungewöhnliches. Doch dass sie plötzlich tot ist und zunächst alles auf eine Sache mit dem alten Herzen hindeutet, sind die Menschen doch erschreckt. In der Nacht nach ihrem Tode möchte ihr Neffe Kadeg, der zur Polizeitruppe von Dupin gehört, Abschied von seiner Tante nehmen. Schließlich wird er denselben Anteil wie deren engeren Verwandten erhalten. Doch Kadeg wird niedergeschlagen.
Wer sollte etwas gegen Inspektor Kadeg haben? Es wird ein Einbrecher vermutet.
Aber dann stellt sich heraus, dass Joelle Contel, die Matriarchin, gar nicht eines natürlichen Todes gestorben war. Was ist hier los? Der Angriff auf Kadeg erscheint in einem anderen Licht. Erst recht nach weiteren Vorfällen.
Als süffisante Urlaubslektüre lässt sich der Krimi sehr gut lesen. Der Kriminalfalls ist verzwickt und spannend. In insgesamt vier Kapiteln, sprich vier Tagen der Romanhandlung, wird der Fall gelöst und die Leser haben jede Menge Gelegenheit, zu spekulieren.
Mir persönlich war die Geschichte um den Kriminalfall zu aufgebläht und wurde damit künstlich dermaßen in die Länge gezogen, dass es schon fast langweilig wurde. Man erfährt viel über die klösterlichen alten Gebäude, sehr sehr viel über die Vögel dieser Region (Hobbyornithologen werden ständige Begleiter) und über die Produktion von Cidre und anderen auf Äpfel basierenden Getränken und Produkten. Das hätte für die Plausibilität und Herleitung der Motive für die Verbrechen auch mit weniger Sätzen gereicht.
Freuen können sich Leser erneut auf humorvolle Figuren in gelöster Urlaubsstimmung und kribbelnde Spannung.
Insgesamt bietet „Bretonische Nächte“ eine fesselnde Kriminalhandlung, die durch die verworrenen Ermittlungen des Teams um Kommissar Dupin glänzt. Die liebenswerten Figuren bringen Leben in die Geschichte, während langatmige Erläuterungen über nebensächliche Themen manchmal den Fluss der Handlung bremsen. Trotz dieser kleinen Schwächen bleibt das Buch ein spannendes Lesevergnügen für Krimifreunde.
Commissaire Dupin, our favorite caffeine-addicted adopted son of Brittany, is back in “The Secrets of the Abbey”, the eleventh mystery in the series from Jean-Luc Bannalec, another interesting foray into the culture (and food!) of this independent-minded region of France.
This time we start on a mild October day, unseasonably warm but welcome nevertheless. Dupin is enjoying the weather with his team, when inspector Kadeg shares some sad news: his beloved aunt has seen omens of her death, therefore she will die soon. Although Dupin doesn’t believe in omens, the rest of the team (and the aunt) accept the fact that she will die soon, even though she is in relatively good health. Sure enough, the aunt passes away, to no one’s surprise (other than Dupin). However, when Kadeg goes over to visit his aunt’s house, part of an old historic abbey, he is viciously attacked and put in the hospital.
Dupin and his team spring into action, even though the abbey is outside of their jurisdiction, this time it’s personal. Working with the local police, the team focuses on Kadeg’s family and the aunt’s workers, all of which have opportunity, but what was the motive for attacking Kadeg? Dupin sorts through ornithologists, apple growers, historic preservationists, all of which have a reason for wanting the abbey and/or having the aunt out of the way. When the aunt’s gardener is also attacked and killed, and the possibility of poison aiding the aunt’s death, Dupin and team have to sort through the motives and secrets to find the killer before he can strike again.
A short quick trip to Brittany, but there’s always time for delicious food and breathtaking scenery from Mr. Bannalec. Another fine mystery and love letter to a new corner of Brittany for us to explore.
I requested and received a free advanced electronic copy from St. Martin's Press, Minotaur Books via NetGalley. Thank you!
Bretonische Nächte: Kommissar Dupins elfter Fall (Kommissar Dupin ermittelt, Band 11) von Jean-Luc Bannalec, erschienen im KiWi-Paperback Verlag am 22. Juni 2022.
Kadegs Tante stirbt kurz nachdem sich die Vorboten eines Todes deutlich in Form von Schwalben und ähnlichen sicheren Zeichen eines nahen Todes gezeigt haben. Mit 89 ist die Dame zwar alt gewesen, aber eigentlich noch sehr rüstig und sehr bestimmend. Am Abend ist Kadeg nochmals vorbeigekommen, da ihm der Tod der Tante sehr nahe gegangen ist und wird dann auf dem Grundstück niedergeschlagen und lebensgefährlich verletzt. Nolwenn setzt durch, dass Dupin und sein Team an der Côte des Légendes ermitteln dürfen. Mit Kadeg als Opfer entwickelt sich der Fall für das Team sehr persönlich. Diesmal also der raue Norden mit Atlantik und Streuobstwiesen und dem unvermeidlichen Getränk der Gegend, dem Cidre und allem was man so aus Äpfeln machen kann. Da die Tante recht vermögend gewesen ist, kommt Dupin, als Nichtbretone, das zeitnahe Ableben der Dame zu als Todeszeichen gedeuteten Allerwellsereignissen, recht seltsam vor. Als dann noch ein Mord geschieht fängt Dupin an in alle Richtungen zu ermitteln.
Wieder ein Buch, wo man alles stehen und liegen lassen möchte, um möglichst schnell die erwähnten Orte aufzusuchen und das besondere Flair, welches die beschriebenen Lokalitäten gewöhnlich auch im Original aufweisen, aufsuchen zu können. Klare Leseempfehlung.
Im bereits 11. Fall für Kommissar Dupin und sein Team wird es persönlich! Zuerst stirbt die eigentlich gesunde fast 90-jährige Tante Kadegs, wobei niemand der Familie oder Freunde wirklich darüber erstaunt ist. Denn die Tante war davon überzeugt, dass sie demnächst sterben müsste, da sie gehäufte Vorboten des Todes gesehen hatte, an denen kein inbrünstiger Bretone zweifelt. Als jedoch kurz darauf Kadeg selbst auf dem Grundstück der Tante niedergeschlagen wird, schrillen bei Dupin die Alarmglocken und ermittelt in alle erdenklichen Richtungen.
Das Cover passt wunderbar zum Buch und zur restlichen Reihe, das Blau lädt ein, tief in die Geschichte am Fluss Aber Wrac’h einzutauchen.
Christian Berkel und die detaillierten Beschreibungen hauchen den Geschehnissen Leben ein und man kann sich die bretonische Kulisse sehr gut im Kopf vorstellen. Die Reihe lässt sich zwar problemlos unabhängig voneinander lesen, ich habe jedoch jeden Teil gelesen und mag sie gerne. Es gibt wieder so einige Verdächtige und bis fast zum Schluss ist die Identität des Schuldigen offen. Die Aufdeckung ist lückenlos gelungen und auch privat gibt es ein Happy End.
Der Krimi kommt ohne große blutige Szenen aus, punktet aber mit seinen sympathischen Figuren und dem enormen Wissen über die Bretagne. 4 Sterne
Audiobook-Rezension: In seinem elften Fall Bretonische Nächte ermittelt Commissaire Dupin an der Côte des Légendes in einem sehr persönlichen Fall. Nach dem Tod seiner alten Tante besucht Kadeg noch einmal das Grundstück der ehemaligen Abtei, in der diese lebte - und wird dort brutal niedergeschlagen. Natürlich arrangiert Nolwen es so, dass Dupins Team mit den Zuständigen vor Ort zusammenarbeiten kann. Zwar gibt es mögliche Motive und Verdachtsmomente innerhalb der trauernden Familie von Kadeg, aber nichts will so recht zusammenpassen und einiges ist skurril, wie die mögliche Sichtung einer ausgestorbenen Vogelart. Dramatisch wird es, als Nur langsam fügen sich einzelne Teilchen zusammen, bis Dupin per plötzlichem Einfall und aufgrund einer scheinbar nebensächlichen Bemerkung erkennt, wie alles zusammenhängt. Neben den wie üblichen wunderbaren Schilderungen der Landschaften, Kulinarik und der Menschen ist das - wie schon im vorangegangenen Band 10 Bretonische Idylle - der einzige Kritikpunkt an diesem ansonsten spannenden und temporeichen Fall. Jean-Luc Bannalec (alias Jörg Bong) hat ein solides Konzept für seine Lokalkrimireihe gefunden - funktioniert und macht Freude.
Novela policiaca del comisario Dupin cuyo traslado hará unos años de París a Bretaña como medida disciplinaria, le ha ido la mar de bien ya que está totalmente integrado a la zona, disfruta con su comida, paisaje y compañeros de la policía.
Estamos ante lo que sería una novela policial bretona al igual que existe la novela mediterránea. El paisaje y la comida por poner algunos ejemplos, es magnífico (de hecho dan ganas de programar las siguientes vacaciones en la Bretaña francesa).
En esta ocasión, el inspector Labat sufre una agresión el mismo día que muere su tía, una mujer ya entrada en años que vive en la Abadía de los Ángeles. El inspector Dupin y su equipo se trasladan al Aber Wrac'h e inician la investigación.
La trama es sencilla y sigue los pasos del procedimiento policial aunque los libros del comisario Georges Dupin, y este exactamente, se leen con ganas.
Con 320 páginas, la extensión justa de casi todos los libros de Grijalbo, el misterio se resuelve a medida que se desarrolla el argumento e iremos sospechando de varios actores.
Finalmente, en el momento del cierre, nos daremos cuenta de casi nos ha gustado más la ambientación que el caso en sí.
V tokratnem delu napadejo kar...Dupinovega sodelavca Labata. Po tem, ko umre njegova teta - kar je logično, saj je bilo tedne pred tem nešteto znanilcev smrti in Bretonci vse te znake seveda sprejemajo in verjamejo vanje - v njenem sadovnjaku z vejo pobijejo Labata, ki pristane v bolnišnici. Seveda je Dupinov tim besen. To vendarle ne gre, da nekdo napade policista. Zato se odpravijo na skrajni sever Bretanje in raziskujejo, kaj se je zgodilo. A nato se zgodi še en umor in vse se seveda po Bannalecovo zaplete. Vsega so kriva jabolka; v tej knjigi imajo torej glavno vlogo prav jabolka in cider, pa tudi ornitologija, saj se zdi, da so opazovalci ptičev odkrili že izumrlo vrsto velike njorke. Tuhtam, v celotni seriji, kako je Dupin zmožen popiti toliko kave. In kako vedno najdejo odločne restavracije in kakšni sladokusci so okoli hrane. To je, na žalost, zadnji del iz zbirke, ki je izšla pri nas, in celotna serija mi je resnično priljubila Bretanjo, njeno lepoto, posebnosti, ljudi, kulinariko. Neverjetno zbirko vsega bretonskega je ustvaril pisatelj, ki je sicer nemškega rodu. Lahko mu le čestitam. In primer v tej knjigi je eden boljših.
Apfelanbau, Cidre, sensationelle Vogelsichtungen in der Bretagne – sehr aufschlussreich und spannend. In der Bretagne mit seinen Westwinden, dem Golfstrom und seinen lukrativen Apfelbaumfeldern ist es anscheinend selbst im Oktober noch sommerlich. Kommissar Georges Dupin versucht zunächst den plötzlichen Tod von Kadegs Tante Joëlle Contel und den Angriff auf ihn als Polizisten aufzuklären. Wohnhaft ist die Neuundachtzigjährige in der Abtei der Engel in Aber Wrac’h, einem geschichtsträchtigen, weitläufigen Gelände mit Apfelwiesen, Wald und einem Herbularium der einstigen Mönche. Aufgeklärt wird der Kriminalfall mit 2 Todesfällen, zwei genesenden Opfern im Krankenhaus von Brest bereits nach 3 Tagen, unter Schilderungen über die Schönheit der Landschaft, den kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Geschichtliches über diese Gegend, aber auch über Ornithologie wird informiert in diesen unter Naturschutz stehenden Urlaubsgegend. Insgesamt ein sehr angenehmes, spannendes und informatives Leseerlebnis.
Zum Inhalt: Auch im Oktober ist es in der Bretagne noch sommerlich warm und man könnte einfach nur genießen. Doch dann stirbt die 89-jährige Tante von Kadeg und Kadeg selbst wird auch angegriffen. Dupin und sein Team sind in diesem Fall auch persönlich involviert, schließlich wurde ein Kollege angegriffen. Was steckt dahinter und ist die Tante womöglich doch keines natürlichen Todes erlegen? Meine Meinung: Irgendwie habe ich diesen Dupin-Roman als völlig anders die bisherigen Bände, aber durchaus nicht als schlechter. Es ging viel weniger um das private und das obwohl eine Kollege angegriffen wurde. Klar geht es wie immer auch viel um das gute Essen und trinken, aber der Fall steht viel mehr im Vordergrund. Mir hat das gut gefallen. Der Schreibstil war wie immer gut, die Geschichte ausgeklügelt und bis zuletzt auch nicht wirklich vorhersehbar. Ich habe mich wieder gut unterhalten gefühlt. Fazit: Anders als die bisherigen Bände
Schon seit Jahren freue ich mich immer wieder auf einen neuen Fall für Kommissar Dupin und auf eine "Reise" in die Bretagne, denn die ist immer noch einer der "Hauptcharaktere" der Bücher und ich habe auch in diesem Band wieder viel Neues über diesen faszinierenden Landstrich erfahren, so dass meine Sehnsucht mal wieder größer geworden ist. Doch auch der Fall ist wieder einmal sehr interessant und natürlich auch wieder mit einem lokalen Bezug. Und dieses Mal geht es unter Anderem um Vogelkunde. Außerdem wird es persönlich, denn Kadeg sorgt sich um seine Tante, die kurz darauf tatsächlich stirbt. Sie ist zwar 89 Jahre alt geworden, aber dann wird Kadeg niedergeschlagen, als er noch einmal zum Haus seiner Tante fährt. Wer steckt dahinter und welches Motiv? Was hat die Hobby-Ornithologin entdeckt, was verborgen bleiben sollte? Wieder einmal ein sehr atmosphärischer, aber auch spannender Krimi.
Erneut schafft es der Autor auch in Band 11 der Reihe die grandiose Stimmung "es gibt kaum etwas Zauberhafteres als die Bretagne" herzustellen. Das Ermittlungsteam ist sympathisch, Kommissar Dupin weiterhin koffeinabhängig und vor allem an gutem Essen interessiert. Bretagnetypisches bestimmt den Fall, diesmal seltene Vögel und die kulinarische Liebe zum Apfel. Dennoch gibt es einen kleinen Wermutstropfen, bei der Auflösung des Falles verrät sich der Schuldige meines Erachtens unnötig und wenig glaubwürdig selbst. Alles andere ist wie gewohnt und sehr geschätzt: Urlaub in der Bretagne, allein durchs Lesen des Buches...
This read like a masterpiece theater mystery in the best way. Dupin always has time for a cafe and takes his time to fit all the pieces together. Apples, poison and penguins… no, sorry. The great Auk! Which is not a penguin but also a flightless bird. I promise there’s more than birds and apples. It’s also a lovely atmospheric French vibe. Get ready to feel just a bit hungry after reading about so many delicious dishes. I need to hunt down some delicious apples they definitely would pair well with this read. Enjoy!
Another leisurely-paced entry in this series, best suited for readers who are already familiar with the author's style and the recurring characters. The mystery was sufficiently interesting, and the Brittany region - its food, culture, and history - is almost a separate character. Bannalec does deep dives into aspects of the culture and history and other topics of interest (e.g., bird-watching, in the case of this book) that contribute to the slow pace but can generally be skimmed. Somewhere between 3 and 4 stars, so rounding up. Thanks to NetGalley and St. Martin's Press for the eARC.
I was curious to see what constitutes a German bestselling mystery. Beautiful scenery, a wealthy and largely unlikeable family, and lots of delicious-sounding food, all wrapped in a decently plotted story with minimal surprises. This falls into the same category as the Inspector Montalbano novels and is similarly forgettable.
Thanks to Minotaur Books and Goodreads for providing an advance reading copy.
Muy buen policial, ya un "Dupin clásico" con toda su energía característica y su implacable búsqueda de la verdad. Como siempre "paseamos" por otro lugar de la Bretaña Francesa y todas sus cualidades que nos invitan a viajar, conocer sus paisajes, sus bebidas (en este caso la sidra) y sus comidas suculentas. Si no podemos ir, por lo menos ya conocemos su geografía. Recomendable.