Von Kaffeeduft, Zimtschnecken und neuen Träumen. Berührende Winterromance mit Tiefgang für Fans von Laurie Gilmores »Meet me in Autumn« und Tonia Krüger
»Verstehen leuchtete in Roses ausdrucksstarken Augen auf und sie biss sich auf die Lippe. ›Ich dachte, du hättest diesen Tag vergessen.‹«
An einem kalten Wintertag in Vancouver trafen Rose und Simon als Kinder zum ersten Mal aufeinander und verstanden sich auf Anhieb. Doch Rose konnte nicht bleiben. Fast zwanzig Jahre später verschlägt es sie kurz vor Weihnachten erneut in die Stadt, wo sie verzweifelt nach einem Sponsor für ihr feministisches Magazin sucht. So stolpert sie zufällig wieder in Simons Leben, der nach einer traumatischen Verletzung im Café seines Onkels arbeitet. Rose und ihre chaotische doch liebenswerte Art bringen Simons Alltag, an den er sich gerade erst wieder gewöhnt, gehörig durcheinander. Doch vielleicht finden sie in diesem Chaos verpasster Träume mit ein wenig Winterzauber am Ende genau das, was sie am dringendsten brauchen ...
Prinzipiell mochte ich den Roman ganz gerne, besonders, dass er einmal nicht in den USA gespielt hat sondern in Kanada (obwohl ich bei deutschsprachigen Autor:innen bevorzugen würde, wenn er denn auch tatsächlich im deutschsprachigen Raum spielen würde). Ein bisschen rausgerissen hat mich in der Hinsicht zB, dass im Verlauf des Romans Vanillekipferl und Zimtsterne gebacken werden, was jetzt für Kanada nicht wahnsinnig typisch ist ;) Auf solche Dinge sollte man dann schon achten oder zumindest erklären, warum die Personen diese aus dem deutschsprachigen Raum kommenden Gebäcke kennen. Das weihnachtliche Setting war abgesehen davon aber gut getroffen, auch die Charaktere mit ihren Unsicherheiten wirkten recht authentisch und ich mochte es auch, dass einer der Charaktere körperlich nicht unversehrt ist. Es ist definitiv cozy und winterlich und die Liebesgeschichte wirkt auch recht authentisch. Nur das Ende war mir dann etwas zu plötzlich, wie sich da alles in Wohlgefallen auflöst. Insgesamt vergebe ich dafür gute zwei Sterne.
Titel: A Coffee for Christmas Autorin: Ruby Jordan Verlag: between pages by Piper Preis: Taschenbuch: 18,00€ eBook: 3,99€ Seitenzahl: 336 Seiten
Meine Meinung:
Nur wenige Tage vor Weihnachten habe ich "A Coffe for Christmas" beendet und muss sagen, dass ich schon richtig im Weihnachtsfieber gewesen bin, mit verschiedenen Büchern und Filmen, die einfach eine tolle cozy Atmosphäre ausstrahlen und Spaß machen zu lesen. “A Coffe for Christmas” von Ruby Jordan ist definitiv eins dieser Bücher.
Das Cover finde ich richtig schön. Ich liebe einfach die grüne Farbe, die Darstellung unserer Protagonisten und die Sterne und Mistel, was direkt an Weihnachten denken lässt. Es gibt einfach direkt einen Eindruck davon, was einen in diesem Buch erwartet: eine wundervolle Romance Geschichte zu Weihnachten.
Rose war eine großartige, freundliche und liebenswerte Protagonistin, die mit ihrer Art aber auch Simons Leben ganz schön durcheinander bringt. Sie lebt für ihr feministisches Magazin und gibt alles dafür, damit dieses erfolgreich wird.
Simon hat viel verloren und trägt so auch einiges an Schmerz in sich, was ich nachvollziehen konnte und ihn für mich zu einem sehr spannenden Charakter gemacht hat. Ich finde, dass er in diesem Buch auch eine gute Entwicklung durchgemacht hat.
Die Handlung fand ich toll, da Simon und Rose sich einerseits schon kannten, aber auch viel Zeit seit dem letzten Mal als sie sich gesehen haben, vergangen ist. Generell muss ich sagen, dass es für mich jetzt kein Buch war das viele Überraschungen parat gehalten hat, da man viele Handlungen schon vorhersehen konnte. So war für mich der Anfang der Geschichte auch stärker als das Ende, da sich das Buch hier teilweise in eine Richtung entwickelt hat, die mir nicht ganz so gut gefallen hat. Aber als cozy Wohlfühlbuch konnte es mich dennoch sehr überzeugen.
So fand ich die Augenblicke, die wir hier aus der Vergangenheit mitbekommen haben sehr gut, da man so die Beziehung der beiden besser verstehen konnte. Sie mussten sich erstmal wieder kennenlernen und so hat sich hier eine tolle Liebesgeschichte zwischen ihnen entwickelt. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass die Kommunikation zwischen Simon und Rose etwas besser gewesen wäre, da ich das Gefühl hatte, dass dann viele Probleme ganz einfach hätten gelöst werden können. Generell hatten wir hier eine slow burn Geschichte, da sich die Gefühle eher langsam, aber auf nachvollziehbare Weise entwickelt haben. Am Ende hatte ich so meine Probleme mit den Beiden, was vor allem an der Misskommunikation lag, insgesamt fand ich sie aber zusammen wirklich toll.
Ein kleines Highlight von mir waren die tollen Nebenfiguren, die in meinen Augen die Geschichte großartig unterstützt haben. Besonders Simons Onkel ist mir sehr ans Herz gewachsen und war definitiv mein liebster Charakter in diesem Buch. Aber auch so habe ich die Freunde von Rose und Simon sehr geliebt und so gab es hier eine tolle found family.
Das Setting von Vancouver mit dem Café und zur Weihnachtszeit war ganz besonders. Das Café wurde fantastisch beschrieben, so dass ich immer das Gefühl hatte mit den Protagonisten vor Ort zu sein und selbst den Kaffeeduft riechen zu können. Ich fand besonders, dass die Weihnachtsstimmung hier großartig rübergebracht wurde. Es gab viele Szenen, die einfach für eine magische Stimmung gesorgt haben, die nicht nur mich einfach komplett überzeugen konnte, sondern auch zu einer tollen Atmosphäre im Buch beigetragen hat. Es hatte eine absolute Wohlfühlatmosphäre und wurde so gut beschrieben, dass ich selbst das Gefühl hatte mit den Charakteren vor Ort zu sein.
Der Schreibstil von Ruby Jordan hat mir gut gefallen. Ich kam leicht in die Geschichte rein und war von der Weihnachtsstimmung und der Tiefe der Charaktere beeindruckt. Dennoch würde ich auch sagen, dass man gemerkt hat, dass das Buch ein Debüt ist. Dies ist keinesfalls negativ gemeint, denn jeder fängt ja irgendwo mal an und dafür, dass es das erste Buch des Autorinnenduos ist, fand ich es schon sehr stark. Es gibt kleine Punkte, die in meinen Augen noch etwas besser ausgebaut hätten sein können, aber ansonsten hat mir die Geschichte wirklich sehr gut gefallen.
Irgendwie fand ich das Buch, insbesondere den Start, holprig. Die Begegnung von Rose und Simon in ihrer Kindheit war ganz süß, ihr Wiedersehen als Erwachsene aber irgendwie verkrampft.
Die ganze Geschichte mit den Sponsorinnen, die Rose erst stundenlang warten lassen und dann den Termin immer wieder verschieben (das Meeting findet erst auf Seite 180 statt!), gefolgt von dem Missverständnis mit der Assistentin, fand ich nicht überzeugend. Für erfolgreiche Geschäftsfrauen war das irgendwie total unprofessionell.
Die Klage der Druckerei ganz zu Anfang (die irgendwann einfach nicht mehr vorkam) war auch völlig wild. Ich hab beruflich selbst ab und zu mit Druckereien zu tun und diese Reaktion passte so überhaupt nicht zu meinen bisherigen Erfahrungen, wenn nicht abgeliefert wird, was bestellt wurde. Würde eine Druckerei sich wirklich so verhalten?
Dann kam noch das Gespräch mit dem Vater, der im Prinzip durchblicken lässt, dass Rose Zugriff auf genug Geld hätte, das sie aber aus irgendwelchen Gründen nicht anrühren will. Stattdessen hängt sie lieber drei Wochen in einem teuren Hotel rum, um sich von irgendwelchen Investorinnen abhängig zu machen? Das habe ich nicht verstanden.
Auch Simons Geschichte fand ich nicht so richtig überzeugend. Warum stressen ihn Menschmengen, wenn das nichts mit seinem (ebenfalls für mich völlig unglaubwürdigen) Unfall zu tun hatte? Die Dynamik zwischen ihm und seiner Mutter fand ich komisch und dass er sich wortlos für eine Woche in einer Hütte verkriecht, ohne irgendwem ein Lebenszeichen von sich zu schicken, obwohl er seiner Mutter verübelt, dass sie immer wieder kommentarlos verschwunden ist, passte nicht zusammen für mich.
Ich mochte die Orts- und Essensbeschreibungen, z. B. im Café oder beim Weihnachtsmarkts. Man konnte sich die Orte sehr gut vorstellen und ich hab immer selbst ein bisschen Appetit bekommen.
Ich mochte auch, dass einer der Protagonisten eine körperliche Einschränkung hatte, das kommt nicht so oft vor. Aber mich hat gleichzeitig gestört, dass die beiden ansonsten optisch so total perfekt sind. Aus Simons Sicht wird Rose wie eine Göttin beschrieben, das war mir etwas zu viel. Und natürlich hat Simon als ehemaliger Soldat einen makellos geformten Oberkörper, auch nachdem er seit zwei Jahren in einem Café arbeitet ...
Nachdem die Geschichte endlich in Gang gekommen ist (ungefähr ab Seite 106), hat es etwas mehr Spaß gemacht, sie zu lesen. Allerdings wurden hintenraus noch einige Tropes verbraten (Fake Dating, Miscommunication), die es ganz entschieden nicht gebraucht hätte. Auch die eine intime Szene war eher cringe als sexy. Dazu kamen noch ein paar Sachen, die nicht so richtig zum Setting in Kanada passten (WhatsApp (was ständig als What-sApp getrennt wurde – ist das wirklich richtig?) wird in anderen Ländern weit weniger genutzt als in Deutschland und ich denke auch nicht, dass Zimtsterne und Vanillekipferl in Kanada so bekannt sind ...?).
Insgesamt war A Coffee for Christmas ganz eine ganz nette Winterlektüre, aber leider nicht mehr.
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Das Cover: Schlicht, weihnachtlich und im modernen gezeichneten Stil. Ich mag es.
Meine Meinung: In A Coffee for Christmas begleiten wir Grace, die ihre kleine, gemütliche Kaffeebar liebt und dort so viel Herz reibsteckt. Sie ist warmherzig, etwas chaotisch und genau die Person, die man sofort ins Herz schließt. Dann trifft sie auf Ethan, der auf den ersten Blick eher kühl und verschlossen wirkt, aber Stück für Stück sein Herz öffnet. Diese Dynamik zwischen der offenen, lebensfrohen Grace und dem zurückhaltenden Ethan macht die Geschichte richtig besonders.
Die beiden entwickeln eine Verbindung, die nicht nur romantisch, sondern auch sehr authentisch wirkt, mit kleinen Konflikten, Unsicherheiten, aber auch wunderschönen, leisen Momenten. Man spürt richtig, wie die Weihnachtszeit sie einander näherbringt.
Besonders schön fand ich die Stimmung: Schneeflocken vor der Tür, das warme Licht im Café, der Duft von Kaffee und Zimt. Es fühlt sich beim Lesen wirklich nach einer kleinen Weihnachts-Auszeit an. (Auch schon im Herbst... Ich liebe Weihnachten und Weihnachtsromane)
Mein Fazit: Ein herzerwärmendes Weihnachtsbuch mit Wohlfühl-Atmosphäre, liebevollen Charakteren und einer süßen Liebesgeschichte, die genau das richtige Maß zwischen Leichtigkeit und Tiefe hat. Perfekt für gemütliche Lesestunden mit einer Tasse Kaffee oder Tee.
Rose und Simon haben sich als Teenies getroffen und verstanden sich auf Anbieb. Aber es war nur ein Tag. 19 Jahre später ist Rose wieder in der Stadt und trifft Simon wieder. Eigentlich wussten die beiden schon am Anfang auf wem sie treffen. Aber mit Kommunikation hat die Story es nicht so an vielen Stellen. Fand Simons Geschichte sehr spannend und beim ihm konnte ich es noch verstehen warum er nicht redet. Rose Story mit ihren Magazin hat mich nicht gepackt. Dafür fand ich die ganzen Nebenfiguren wirklich toll. Winter ja aber ganze weihnachtlich fand ich es nicht. Und was sollte bitte das letzte Kapitel. Kann nur jeden empfehlen das zu überspringen und dann dem Epilog zu lesen. Nette Geschichte für Zwischendurch aber hat mich nicht richtig gepackt
Ich finde es total schade, denn die Idee war ja ganz süß. Aber irgendwie bin ich mit den Protagonisten nicht warm geworden. Aufgrund ihres Verhaltens hat es sich eher angefühlt, es wären das Teenager und nicht Leute um die dreißig. Ständig waren sie der Meinung, dass sie sämtliche Chancen auf eine gemeinsame Zukunft verspielt hätten und der andere nichts mehr von ihnen wissen will, weil sie manchmal einfach nur reagiert haben oder eben nicht reagiert haben. Redet doch einfach ordentlich miteinander, verdammt! Das Setting und besonders das Café haben mir sehr gut gefallen, aber das drum herum war einfach nichts meins.
Eine richtig süße cozy Weihnachtsromance. Ich mochte beide Protagonisten sehr und das Café als eines der wichtigsten Orte klang einfach so gemütlich. Das Buch hat mich richtig gut unterhalten und lässt sich schnell weglesen. Es ist ein richtiges Wohlfühlbuch und ist perfekt für kalte Wintertage geeignet, eingekuschelt mit einer Tasse Kaffee oder Kakao und einfach genießen.
Ein so schönes weihnachtliches Buch ohne kitschig zu sein. ich mochte die Geschichte sehr. Beide Protagonisten haben ihr eigenes Leben, das jedoch schicksalshaft aufeinander prallt. ich fand es gut das beide ihren eigenen Erzählungsstrang haben. Man lernt die Charaktere sehr gut kennen. Auch die Familie von Simon fand ich unglaublich toll beschrieben. Die Atmosphäre vom Café und auch der Weihnachtszeit ist so schön beschrieben, man konnte die ganze Zeit Plätzchen und den Duft von Kaffee mit Zimt.