Akribisch recherchiert – mit viel Gefühl erzä Der neue historische Roman von Bestseller-Autorin Hanna Caspian führt uns nach Potsdam unmittelbar nach Ende des 2. Weltkriegs.
Nichts Geringeres als das Schicksal der Welt wird 1945, kurz nach Ende des 2. Weltkriegs, in Potsdam verhandelt. Während Churchill, Truman und Stalin auf Schloss Cecilienhof um Einigkeit ringen, riskiert ein junges Mitglied der britischen Delegation die Aufdeckung ihrer verdeckten Identität, die ihr Schutz und Überleben Ann Miller ist nicht, wer sie zu sein vorgibt, und sie muss unbedingt in die von den Russen besetzte Stadt gelangen. Dort hofft sie, ihre Cousine zu finden, an der sie einen bitteren Verrat begangen hat. Hilfe bekommt Ann ausgerechnet von Jackson Powers, einem amerikanischen Soldaten, der gute Gründe hat, alle Deutschen zu hassen. Auf keinen Fall darf Jackson herausfinden, wer Ann ist – erst recht nicht, als sie verbotene Gefühle für ihn entwickelt …
Die Potsdamer Konferenz, ein gebrochenes Versprechen und eine unmögliche Liebe in einer zerstörten Hanna Caspians historischer Roman »Schwestern des brennenden Himmels« macht ein hochspannendes Stück deutscher und europäischer Geschichte am Schicksal einzelner Menschen erfahrbar.
Von Hanna Caspian sind ebenfalls die historischen Sagas »Gut Greifenau« und »Schloss Liebenberg« erschienen.
Ann kommt nach Kriegsende zurück nach Berlin, genauer gesagt Potsdam. Offiziell um die britischen Teilnehmer der Potsdamer Konferenz mitzubetreuen, aber eigentlich, um ihre Cousine zu suchen, die in Potsdam den Krieg hoffentlich überstanden hat. Und niemand darf dabei merken, dass sie eigentlich eine Deutsche ist.
Ann ist mit ihrer Familie in den dreißiger Jahren aus Deutschland geflohen und musste in England oft darunter leiden, dass sei deutscher Herkunft ist. Daher hat sie als sie die Chance bekam ihre Nationalität immer verschwiegen und hat sich so britisch wie möglich gegeben. Nun ist sie zurück in ihrer Heimat als Teil des ATS, dem Auxiliary Territorial Service. Doch niemand dort kennt ihre Herkunft und niemand soll wissen, dass sie auf der Suche nach ihrer Verwandtschaft ist. Und da kommt die immer intensiver werdende Beziehung zum Amerikaner Jackson Powers zwar einerseits recht aber die Gefühle, die kommen ihr eher dazwischen.
Hanna Caspian nimmt uns mit mitten in die direkte Nachkriegszeit, als die drei Großen sich in Potsdam trafen, um dort das Schicksal des besiegten Deutschlands zu besprechen. Wir begleiten dabei vor allem die Besatzer, die der Meinung sind, dass die „Hunnen“ alle Monster sind und keine Gnade verdient haben. Hier gelingt es der Autorin zu zeigen, dass die Realitäten manchmal eben doch anders aussahen. Gerade Jackson, der nach dem D-Day nicht nur die Grausamkeiten der Deutschen, sondern eben auch der Alliierten erlebt hat, ist bereit nicht alles Schwarz oder Weiß zu sehen. Auch Anns Schicksal macht deutlich, dass man es als deutscher Flüchtling auch nicht immer einfach hatte, weil man per se verdächtigt wurde etwas mit dem Regime, vor dem man geflüchtet war, zu tun zu haben.
Ich mochte das Buch gerne. Es lies sich gut lesen und man konnte gut mit Ann mitfühlen. Auch Jackson hat mir gut gefallen. Ein wenig schade fand ich es, dass die Freundinnen vom ATS meist als doch recht einfach gezeichnet blieben. Man hatte die Stadt Potsdam und die Zerstörungen sehr gut vor Augen und gerade die Kontraste zwischen den noblen Unterkünften der Besatzer und der Situation der deutschen Bevölkerung war sehr gut geschildert.
Ich kann das Buch sehr empfehlen. Es zeigt, dass es immer wert ist Menschen nicht in Schubladen zu stecken und dass eine persönliche Geschichte mehr über einen Menschen aussagt als die bloße Zugehörigkeit zu einer Gruppe.
Zum wiederholten Mal begebe ich mich in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Schauplatz ist dieses Mal Potsdam, wo die legendäre Konferenz stattfindet. Vor diesem Hintergrund erzählt Hanna Caspian die Geschichte von Ann Miller, die als Mitglied der britischen Delegation nach Potsdam reist. Während die 3 Großen auf Schloss Cecilienhof über das Schicksal Deutschlands debattieren, versucht Ann ihre Fehler aus der Vergangenheit wieder gut zu machen. Sie sucht verzweifelt nach überlebenden Familienmitgliedern und bekommt dabei Hilfe von dem amerikanischen Soldaten Jackson. Beide wachsen an der schwierigen Situation. Aber kann Ann Gefühle für jemanden zulassen, der die Deutschen so sehr hasst wie Jackson?
Im Mittelpunkt stehen zwar Ann und Jackson, aber es ist Liesel, die mich am meisten berührt hat. Anfangs erscheint sie verschlossen und distanziert. Aber im weiteren Verlauf erfahre ich immer mehr über ihr Schicksal. Liesel steht exemplarisch für viele Menschen der damaligen Zeit, denen so schlimmes widerfährt und die dennoch die Kraft finden, weiterzuleben.
Die gekonnt eingebauten Rückblenden zeigen mir ein umfassendes Bild der Vergangenheit von Ann und Liesel. Sie machen deutlich, wie prägend vergangene Erlebnisse für das Handeln und Empfinden in der Gegenwart sind. Die Einteilung in vier Abschnitte sorgt für eine klare Gliederung der Handlung und gab mir Raum für Reflexion und Gespräche.
Hanna Caspian versteht es, die Spannungsbögen sorgsam zu setzen und dennoch Platz für leise, nachdenkliche Momente zu lassen. Sie spart nicht mit feinen Beobachtungen, die das gesellschaftliche Klima jener Jahre einfangen: Unsicherheit, Misstrauen, aber auch der unbedingte Wille, das eigene Schicksal in die Hand zu nehmen.
Die Sprache von Hanna Caspian ist klar, packend und von einer schlichten Eleganz, die weder Effekthascherei noch Sentimentalität benötigt und sie geht absolut unter die Haut. Sie versteht es meisterhaft, große Gefühle mit wenigen Worten zu transportieren, und gibt selbst den stillen Momenten Gewicht. Die Dialoge sind authentisch, lebensnah und entfalten ihre Wirkung durch das, was unausgesprochen bleibt.
Ich bin tief beeindruckt! Dieses Buch ist ein literarisches Kleinod, das gleichermaßen unterhält, berührt und bildet – und somit weit mehr ist als nur ein weiterer historischer Roman.
Inhalt siehe Klappentext. Ich habe schon einige Bücher von Hanna Caspian gelesen, ich mag ihre historischen Romane, da man bei deren Lektüre eine Menge lernen kann. Auf den 416 Seiten von „Schwestern des brennenden Himmels“ konnten viele Lücken bzw. gar nicht durchgenommene Themen aus dem Geschichtsunterricht geschlossen werden. Die Autorin bringt dem Lesenden nicht nur einfach die deutsche Geschichte näher, hier zum Ende des Zweiten Weltkriegs, als sich Stalin, Truman und Churchill in Potsdam trafen, sondern sie verknüpft mit der tatsächlichen historischen (80 Jahre klingt doch noch nicht so lang) Tatsache das Leben von einer oder mehreren Personen, deren Schicksal näher betrachtet wird. In diesem Fall ist das Ann(egret), eine Deutsche, die Mitte der 1930er mit den Eltern geflohen ist und nun, als Erwachsene, für die Briten, den ATS, arbeitet. Ann nutzt die Gelegenheit ihres Dienstaufenthaltes, um nach Familienangehörigen und Freunden zu suchen. Das gestaltet sich schwieriger, als gedacht, denn Berlin und Umgebung sind aufgeteilt, man kann nicht einfach mal so in die einzelnen Sektoren marschieren, auch nicht, wenn man sich mit den Soldaten anfreundet. Hauptaugenmerk ist die Potsdamer Konferenz, die leider bei mir im Geschichtsunterricht unterschlagen wurde und ich mich hier wirklich einlesen musste, um zu verstehen, um was es ging und was das für die Zukunft bedeutet. Die Damen vom ATS betreuen die Wohnsitze der Delegierten, halten alles in Schuss, bekommen auch das eine oder andere mit, was sicher (noch) nicht für ihre Ohren bestimmt ist. Natürlich sollte man wohl sagen, die deutsche Geschichte hat uns, in Deutschland Lebende, zu interessieren, man sollte informiert sein, das ist richtig. Aber ich muss dennoch gestehen, mit den ganzen Hintergründen fand ich die persönliche Situation von Ann nochmal interessanter, spannender, ich wollte einfach wissen, wie die junge Frau fühlt, lebt, was geht ihr im Kopf rum. Denkt sie an die Arbeit, an die Eltern in London, an die Freunde und Verwandte, die noch in Potsdam sein könnten? Die Suche ist mühselig, Ann bekommt auf kleinen, aber feinen und vor allem, vorsichtigen Wegen, Unterstützung - bei manchen hätte sie gar nicht damit gerechnet und auch ich muss sagen, es gibt Personen im Roman, die sind über sich hinausgewachsen und haben gezeigt, dass und was sie können. Den Ausgang der Konferenz konnte Ann nicht beeinflussen, ihr persönliches Schicksal in jeglicher Richtung schon: Cousine Charlie, Freund Jackson, Informantin Liesel - all diese Leute sind mir ans Herz gewachsen und ich finde, sie bekommen alle das, was sie verdienen. Was genau das ist, müsst ihr nun selbst lesen. „Schwestern des brennenden Himmels“ ist lebendiger Geschichtsunterricht, wo Lernen auch bei ernsten, politischen Themen, Spaß macht, weil es einfach so mitgelesen und aufgesaugt wird. Verknüpft mit einer zarten Liebesgeschichte auf dünnem Eis, da kann man sich doch aus dem harten Thema etwas zurückziehen und fallen lassen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, die Rückblicke in Anns Kindheit erklären, warum damals so gehandelt wurde, wie die Eltern es für richtig hielten, warum man Deutschland den Rücken kehrte und warum alle Welt die Deutschen nur noch als Monster sahen. Die Eltern selbst bleiben im Buch eher geheimnisvoll und auch das Ende bleibt relativ offen, aber das ist gut so. Ich empfehle das Buch, das ich manches Mal zur Seite legen und erstmal Luft holen musste, um das Gelesene zu verarbeiten, mit 4,5-5 Sternen gerne weiter.
Zum Inhalt: Hanna Caspian entführt ihre Leser*innen nach Potsdam in das Jahr 1945. Ann Miller gehört zum ATS (Auxiliary Territorial Service). Während des Kriegs hat sie in London an der Flak gearbeitet. Jetzt gehört sie zu den Frauen, die für die Britische Delegation, die zu den Verhandlungen der Siegermächte zusammenkommen, die Quartiere vorbereitet. Die Leser*innen begleiten Ann ca. 4 Wochen bei der Arbeit in Potsdam. Dabei lernt man Ann gut kennen und spürt schnell, dass sie ein Geheimnis hat, dass nicht an die Öffentlichkeit dringen soll. Als Churchill, Truma und Stalin eintreffen beginnen die Verhandlungen auf Schloss Cecilienhof. Als Leser*in ist man bei den Verhandlungen nicht dabei, erfährt aber aus 2. Hand wie zäh sie sich gestalten.
„Schwestern des brennenden Himmels“ von Hanna Caspian ist wieder ein sehr interessanter historischer Roman, mit vielen Informationen über die einschneidende Verhandlung der Siegermächte.
Die Autorin versteht es einfach Charaktere zu entwerfen und durch ihre Geschichte zu führen. Auch in diesem Roman treffen die Leser*innen wieder auf facettenreiche und liebenswerte Protagonisten. Besonders hervorzuheben ist natürlich Ann. Durch sie und die Personen, auf die sie trifft, bekommen die Leser*innen das Leid der überlebenden Deutschen mit. Natürlich gibt es auch noch immer viele die Schuld auf sich geladen haben. Man darf aber nicht alle über einen Kamm schweren, wie es die Besatzer am Anfang getan haben. Der amerikanische Soldat Jackson Powers ist auch ein Charakter, der die Geschichte bereichert. Auch wenn sein Urteil über die Deutschen manchmal hart ausfällt, hat er das Herz am rechten Fleck. Und nicht zu vergessen Leopold Bankow und seine Tochter Liesel. Leopold war Kulissenbauer bei der UFA und lebt mit seiner Tochter in einem Keller wie so viele ausgebombte Familien.
Sie alle stehen für zahlreiche Personen, die das Schicksal mit den Protagonisten teilen.
Hanna Caspian fängt die Zeit der Handlung sehr gut ein und beschreibt die Situation nach dem Krieg sehr authentisch. Die Leser*innen begegnen Winston Churchill und seiner Tochter Mary. Von Truman und Stalin erfahren sie durch die Erzählungen anderer.
Ich fand es sehr interessant über die „Potsdamer Konferenz“ zu lesen. Wenn die Teilnehmer sich etwas mehr bemüht hätten., hätte es für Deutschland auch anders ausgehen können.
Wie bei all ihren Romanen, spürt man auch hier mit wieviel Akribie und mit wieviel Herz Hanna Caspian recherchiert hat. Es gibt kaum eine andere Person, die mir so viel zur deutschen Geschichte vermittelt hat, wie die Autorin mit ihren zahlreichen und sehr interessanten Romanen.
Natürlich muss eine Autorin bei einem Roman, neben all den historisch belegten Ereignissen auch ihre künstlerische Freiheit walten lassen. Hanna Caspian versteht es Realität und Fiktion so fein miteinander zu verweben, dass man es nicht mehr zu trennen vermag. Die Autorin hat einen leicht verständlichen und unterhaltsamen Schreibstil. Ihre Sprache passt die Autorin immer genau der Zeit an. Dabei beschreibt sie viele kleine Details, so fühlt man sich direkt in die Zeit zurückversetzt.
Mit „Schwestern des brennenden Himmels“ ist es Hanna Caspian einmal mehr gelungen, dass ich ganz tief in eine Geschichte eingetaucht bin.
Geschichtsunterricht der besonderen Art Wenn ich eine Sache an den Büchern von Hanna Caspian liebe, dann ist es die Liebe zum Detail, an der man direkt merkt, wie viel Mühe und Recherchearbeit in das Buch geflossen ist. Auch bei diesem Buch war es nicht anders – ich habe definitiv viele neue Dinge über die Potsdamer Konferenz gelernt.
Eingebettet in den historischen Rahmen dürfen die Leser*innen in die Welt von Ann abtauchen. Sie ist Teil der britischen Delegation, die in Potsdam die Konferenz der Siegermächte betreut. Gleichzeitig verfolgt sie ihr eigenes Ziel: Überlebende ihrer Familie zu finden. Denn was niemand weiß – sie ist selbst Deutsche und vor vielen Jahren mit ihren Eltern geflohen.
Die Atmosphäre in diesem Buch ist drückend und spiegelt die Auswirkungen des Krieges eindrucksvoll wider. Durch den bildhaften Schreibstil fühlt man sich fast, als würde man selbst durch die Trümmerhaufen laufen. Und auch wenn wohl niemand von uns jemals wirklich nachvollziehen kann, wie man sich so kurz nach dem Krieg fühlt, hat die Autorin dieses Gefühl so gut es eben geht fantastisch eingefangen. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet, alle kämpfen mit ihrem eigenen Schicksal – und es wird deutlich, dass es hier nicht wirklich Gewinner oder Verlierer gibt.
Die meisten Kapitel werden aus Anns Sicht geschildert, es gibt aber auch immer wieder einzelne Kapitel aus der Perspektive der Deutschen Liesel. Dazu kommen Rückblicke in Anns Kindheit und die Zeit rund um ihre Flucht. Und zwischen all den Schicksalsschlägen und traurigen Ereignissen gibt es auch noch das kleine Fünkchen einer Liebesgeschichte zwischen Ann und dem Amerikaner Jackson.
Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, ob Ann ihre Familie findet und was zwischen ihr und Jackson passiert. Auch wenn am Ende sicherlich einige Dinge offen bleiben, wurden doch genug Aspekte abgeschlossen. Und der Rest ist wohl genauso unvorhersehbar wie damals alles, was nach dem Krieg geschah.
Zwischen Schuld und Hoffnung Mit „Schwestern des brennenden Himmels“ gelingt Hanna Caspian ein packender und zugleich feinfühliger historischer Roman, der den Leser mitten ins Jahr 1945 nach Potsdam entführt, in eine Zeit des Umbruchs, der Hoffnung und der offenen Wunden. Im Zentrum der Geschichte steht Ann Miller, ein junges Mitglied der britischen Delegation bei der Potsdamer Konferenz. Doch Ann hütet ein gefährliches Geheimnis: Ihre Identität ist eine Lüge, und ihre eigentliche Mission führt sie mitten in das sowjetisch besetzte Potsdam; auf der Suche nach einer Frau, die einst ihre Vertraute war, bis ein Verrat alles zerstörte. Begleitet wird sie dabei vom amerikanischen Soldaten Jackson Powers, der selbst seine ganz eigene Geschichte und seine Vorurteile mitbringt. Zwischen ihnen entsteht eine zarte, verbotene Liebe – gefährlich und doch so menschlich. Hanna Caspian versteht es meisterhaft, persönliche Schicksale mit den großen politischen Ereignissen zu verweben. Die Atmosphäre ist eindringlich, die Zeit nach dem Krieg spürbar: zerstörte Städte, gebrochene Menschen, aber auch der Wunsch nach Neuanfang. Durch die verschiedenen Perspektiven wird das historische Geschehen greifbar und lebendig. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und zugleich nie überladen. Frau Caspian schreibt spannend und einfühlsam, ohne zu beschönigen. Besonders beeindruckend ist die sorgfältige historische Recherche, die dem Roman Authentizität verleiht, ohne ihn zu einem trockenen Geschichtsbuch zu machen. Fazit: Ein fesselnder Roman über Schuld, Vergebung, Identität und Hoffnung in einer zerrissenen Welt. „Schwestern des brennenden Himmels“ bietet nicht nur Unterhaltung, sondern auch einen berührenden Einblick in ein oft übersehenes Kapitel der Nachkriegsgeschichte. Ein absolut lesenswertes Buch für alle, die sich für menschliche Schicksale im historischen Kontext interessieren. 4 Sterne.
Spannende Geschichte über eine Zeit die mir wenig bekannt ist.
Nach dem zweiten Weltkrieg treffen sich die Staatsoberhäupter der Siegermächte um über die Zukunft Deutschlands zu beraten. Anne ist eine Mitarbeiterin vom britischen Stab, ist aber nicht die, für die sie sich ausgibt und hat eigene Pläne.
Meine Meinung
Ich mag Geschichten die mir was neues erzählen und ich etwas erfahren kann. Diese Geschichte gehört definitiv auch dazu. Es ist nicht der erste Roman dieser Autorin und sicher nicht der letzte. Ich mag ihren Schreibstil. Er liest sich leicht und flüssig und die Personen und Handlungen werden sehr gut erklärt und verständlich beschrieben.
Diese Geschichte hat Längen, die ich nicht gebraucht hätte und ein bisschen die Spannung nimmt.
Die Personen kommen authentisch und sympathisch rüber.
3,5 ⭐️ Hier hab ich Großes erwartet aber leider konnte mich das Buch nicht begeistern. Sicherlich akriebisch recherchiert aber das Thema war nicht so meins. Mal wieder zu politisch für mich. 🫣