Commissario Grauner hat es getan. Er hat mit seiner Frau Alba tatsächlich eine Weltreise unternommen, während Tochter Sara die Calm Alm zu einem Urlaubsresort umbauen ließ. Nach seiner Rückkehr will Grauner es alles erst einmal ruhiger angehen lassen, doch es kommt anders.
Ein tödliches Unglück beim Skiweltcup im Grödental. Der junge Lokalmatador stürzt. Schnell stellt sich Er wurde von einer Gewehrkugel getroffen. Auf einem Jägerstand finden die Ermittler erste Spuren, die zum Täter führen kö Im Hotelzimmer des Toten sind Bargeldbündel zu einer Pyramide gestapelt.
Commissario Grauner, Saltapepe und Co. tauchen ein in die Welt des Wintertourismus und Alpinsports. Es ist ein Milliardengeschäft, bei dem skrupellose Hoteliers, Liftbetreiber, Geschäftsleute, Sponsoren und Sportfunktionäre mitmischen. Grauner muss selbst auf die steilen und eisigen Pisten, um in diesem Fall dem Bösen auf die Spur zu kommen.
Skiweltcup in Südtirol. Was ein schönes Sportereignis hätte werden sollen, wird für ein Verbrechen missbraucht. Ein Sportler stürzt, und wie sich herausstellt, wurde er von einer Gewehrkugel getroffen. Commissario Grauner und seine Kollegen ermitteln und geraten hinein in die Welt des Skisports, in der es längst nicht mehr nur um den Sport geht... 🎧 Ich habe das Hörbuch gehört, das von Uve Teschner eingelesen wurde. Seine Stimme und Erzählweise mag ich sehr! Auch mochte ich das Setting Südtirol und die Atmosphäre. Irgendwie war es bedrückend, was aber gut zur Geschichte passte. Ein guter Band dieser Reihe; spannend und unterhaltsam.
Commissario Grauner#11. Südtirol Gröden, Val Gardena, FIS Ski-Weltcup, Abfahrtslauf der Herren. Ein junger Italinier wird beim Lauf erschossen, Mutter und Vater haben eine Skihütte an der Strecke "Saslong" und müssen es mitansehen. Saltapepe und seine Frau Siliva Tappeiner sind gerade in den Bergen unterwegs und schnell vor Ort. Grauner steht kurz nach seiner Weltreise etwas hinten dran zitiert Sophokles und ist insgesamt nahe an der Rente und dem Umbau seiner Alm. Wer hat den jungen Athleten wie umgebracht? Tolles Buch aus der sehr guten Reihe, Nummer 11 und die Frühpension sind nun entweder der Schlusspunkt oder ein Übergang zu einem neuen Commissario. Ich bin gespannt. Mein Januar Must Read. 4,5 Sterne aufgerundet.
Ein wenig passt Lenz Koppelstätters neuer Südtirol-Krimi mit seinem Protagonisten Commissario Grauner ja als Begleitlektüre zur Winterolympiade. Denn der Wintersport, Ehrgeiz und Leistung um jeden Preis spielen auch hier eine Rolle. Ein romantisches Hütten-Wochenende des Ehepaares Tappeiner/Saltapepe bekommt schnell eine neue Wendung, als bei einem wichtigen Abfahrtslauf ein Skitalent ums Leben kommt. Schnell stellt sich heraus - kein Sturz, sondern ein Schuss war die Todesursache. Also Ermitteln statt Hütten-Idylle.
Der Dorfklatsch scheint durchaus hilfreich, denn so lernen Grauner - frisch von seiner Weltreise zurück - und seine Kollegen über eine schon seit langem bestehende Fehde zwischen den Eltern des Toten, die eine Skihütte betreiben, und dem Betreiber eines Ökobauernhofs, dessen Wald gegen dessen Willen für die Abfahrtstrecke abgeholzt wurde. Und dessen Sohn, ein großes Skitalent, nach einer positiven Dopingprobe die Hoffnungen auf einen Platz im Nationalteam aufgeben musste. Dadurch hatte das jetzige Mordopfer Chancen, zum Stern am Skihimmel aufzusteigen.
Doch ist wirklich alles so einfach? Natürlich nicht. Grauner und Co müssen sicher geglaubte Annahmen revidieren, es bleibt nicht bei einem Toten. Und überhaupt ist alles ganz anders, als es auf den ersten Blick erscheint.
Im Südtiroler Team grummelt es ein wenig, unausgesprochenes Konkurrenzdenken macht sich vor allem zwischen Grauner und Saltapepe breit. Überhaupt, das Reisen hat den Commissario verändert. so sehr er das Wiedersehen mit den geliebten Kühen genießt. Die Mentalitäts- und Temperamentsunterschiede des Ermittlerteams sorgen wie in den Vorgängerbänden für eine humorige Note.
Gleichzeitig scheint es ein wenig, als hetze der Autor ein wenig durch den Fall, nehme sich etwas weniger Zeit für die Befindlichkeiten zwischen Kuhstall und Polizeirevier - vielleicht, weil mit dem nunmer elften Band nicht nur vieles auserzählt ist, sondern auch die Lust auf den Viechbauer-Commissario nicht mehr so groß? Zumal Koppelstetter ja schon längst eine zweite Reihe begonnen hat? Im Vergleich zu den Vorgängerbänden scheint mir dieser Grauner ein wenig abzufallen. Ein lesenswerter Südtirol-Krimi ist das Buch trotzdem
Was der größte Triumph für den Lokalmatador hätte werden sollen, endet in einer Tragödie. Er stürzt beim Skiweltcup im Grödental und stirbt noch am Unfallort. Was zuerst wie ein tödlicher Unfall aussieht, stellt sich sich als Mordanschlag heraus, denn der junge Mann wurde erschossen. Commissario Grauner und seine Kollegen müssen in einem Umfeld ermitteln, in dem es schon lange nicht mehr nur um den Sport geht, sondern um den Profit, den man damit machen kann.
Für Grauner ist es der erste Fall, den er nach der gemeinsamen Weltreise mit Alam bearbeitet. Daheim hat sich viel verändert. Seine Tochter hat den Hof übernommen und daraus eine Wellnessoase für zahlende Touristen gemacht. die Alm, die immer seine Oase war, gibt es nicht mehr. Aber auch er hat sich verändert und das merken seine Kollegen, die sich erst an den neuen Grauner gewöhnen müssen.
Die Ermittlungen laufen in verschiedene Richtungen. Hängt die Tat mit dem Verschwinden des größten Konkurrenten des Toten zusammen? Und wie kommt die große Geldsumme in das Hotelzimmer des Toten? Grauner und seine Kollegen ermitteln hinter den Kulissen des Sports und lernen, wie viel die Athleten für ihren großen Traum aufgeben müssen und wie hart und steinig der Weg zum Erfolg ist. Je weiter sie bei ihren Ermittlungen konnten, desto mehr Motive und Verdächtige scheint es zu geben. Am Ende hat mich Lenz Koppelstätter mit Täter und Motiv wieder einmal überraschen können.