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Dunkelnah

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Ein seit Jahrzehnten stillgelegtes Kurhotel tief im Wald ist Simons neuer Arbeitsplatz. Er soll dem einstigen Luxustempel zur baldigen Wiedereröffnung verhelfen. Doch das Gebäude entpuppt sich als Bruchbude und die sonderbaren Besitzer scheinen etwas zu verbergen. Als Simon von dem mysteriösen Verschwinden einer jungen Frau erfährt, regt sich in ihm ein schlimmer Hat jemand aus der Hoteliersfamilie etwas damit zu tun? Er macht sich in dem riesigen Haus auf die Suche und ahnt dabei nicht, dass er längst in der Falle sitzt …

376 pages, Kindle Edition

Published September 10, 2025

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About the author

Roman Klementovic

10 books5 followers
Roman Klementovic, geboren 1982 in Wien, wuchs im niederösterreichischen Marchfeld auf, bis es ihn für sein Studium der Internationalen Entwicklung zurück in die österreichische Bundeshauptstadt zog. Er arbeitete viele Jahre im Marketing, bevor er seine Liebe zum Schreiben entdeckte. Wenn er nicht gerade auf Reisen ist, sucht er Entspannung beim Musizieren und auf Konzerten. Außerdem ist der leidenschaftliche Fußball-Fan regelmäßig in Pubs und im Stadion seiner Lieblingsmannschaft anzutreffen.

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Community Reviews

5 stars
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4 stars
5 (38%)
3 stars
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2 stars
3 (23%)
1 star
1 (7%)
Displaying 1 - 6 of 6 reviews
Profile Image for G.
329 reviews
September 22, 2025
Unterirdisch. Ein Stern sind noch zwanzig zuviel.
Das Schlimme an diesem Buch ist nicht mal der Dulli-Plot (110% Banane), sondern der absolut grottige Schreibstil. Gegen "Dunkelnah" ist jeder Heftchenroman Tolstoi. Ganz im Ernst.
Hier gibt es nur kurze Sätze. Ganz kurz. Denn das schafft Dynamik. Oder so. Keine Ahnung! Der Autor auch nicht.
Wenn es ganz, ganz megadramatisch wird:
Ein-Wort-Zeile!
Mit Ausrufezeichen!
Sonst nicht aufregend genug!
Die Hauptfigur "Simon Winter" ist ein nasses Handtuch. Schreit permanent! Schreit und schreit und schreit, und manchmal kreischt er auch! Und er ist völlig plan-, hoffnungs- und eierlos, total überfordert von der Handlung, weiß einfach nicht, was er machen soll! Oh Gott! Alles ist so scheiße!
Scheiße! Scheiße! Scheiße!
Das war übrigens ein Zitat. Die Dreimal-Scheiße-Einzelzeile findet sich nicht weniger als fünfmal (!!!) in diesem Roman. Beliebt sind auch folgende Einzeiler:
"Ach du Scheiße!" (siebenmal vertreten),
"Fuck!" (siebenmal), nicht zu verwechseln mit der Variante "Fuck! Fuck! Fuck! Fuck! Fuck!" (einmal -- puh),
"Mist!" (achtmal),
sowie, absoluter Spitzenreiter, folgende Aufforderung des Protagonisten an sein lahmarschig/hysterisches Selbst: "Weiter!" (zehnmal).
"Geschafft!" als einziger Zeileninhalt kommt dreimal vor, "Mann!" viermal, "Schneller! Schneller! Schneller!" dürfen wir in dieser Form immerhin zweimal bewundern.
Ich glaube, diese Aufstellung demonstriert schon ganz gut, auf welchem Niveau uns wir hier sprachlich bewegen.

Gesprochen wird in diesem Roman übrigens nur im Ausnahmefall, normalerweise wird geschrien, gebrüllt, gekeift, geknurrt und gefaucht (die Männer) sowie geträllert (die einzige halbwegs präsente Frauenfigur, selbstverständlich eine vollkommen durchgeknallte Alte mit Schokobrunnen-Fetisch und Schnäpschen-Problem).
Der Fairness halber muss ich dazusagen, dass diese Darstellung den tatsächlichen Sachverhalt natürlich stark vereinfacht: In Wirklichkeit ist es so, dass der Protagonist sich konservativ geschätzt zu 80% in Geschrei äußert, seine Gegenspieler dagegen keifen, knurren und fauchen. Ab und zu wird auch mal gestöhnt. Das war's dann aber.

Wird es eklig, gebraucht der Autor gern die Silbe "wäh" (dreimal im Buch). Der Satz "Frau Reiter kreischt sich die Seele aus dem Leib." fällt zweimal, in exakt dieser Form, in aufeinanderfolgenden Kapiteln (46 und 47). Auch der Ausruf "Scheiße! Verdammte, verfickte Scheiße!" findet sich zweimal, diesmal sogar im selben Kapitel. (Ich kann mir nur vorstellen, dass das zuständige Lektorat ab einem gewissen Punkt einfach die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen und sich in therapeutische Behandlung begeben hat, statt weiter in diesem Scheiße! Weiter! Schrei-Sumpf herumzustochern.)

Tiere gibt es auch! Im Roman kommt ein Hund der Rasse Rottweiler vor, oder, um es mit dem Ich-Erzähler auszudrücken, ein "Köter". Null Synonym, "Köter" gern achtmal pro Seite, oft in Verbindung mit hysterischem Geschreie (Protagonist) bzw. "Keifen" (Hundebesitzer Reiter, wiederholt als "Pavian" bezeichnet).
Das Hotel wimmelt außerdem von Ratten, Mäusen, Spinnen und Motten, die vor allem den von "Tropfgeräuschen" erfüllten Keller besiedeln, außerdem begegnen wir einem Zweiflügler von offenbar beachtlichem Format: "Stille. Bis auf eine Fliege, die ich aus der Ferne zwar nicht sehen kann, die scheinbar aber immer wieder gegen das Fensterglas kracht." Fuck! Die kracht? Außerdem: scheinbar??? Was führt das Monstervieh im Schilde?? Wird leider nicht geklärt.
(Neben dem Unvermögen, "scheinbar" von "anscheinend" zu unterscheiden, finden sich auch noch der Dauerbrenner "das" Klientel sowie eine sog. "Psychopatin". Wie gesagt. Lektorat auf Kur.)
Sinnlichkeit ist inmitten von Ungeziefer und Geschrei natürlich kein Thema, auch wenn der Leser bei Sätzen wie dem folgenden ins Schleudern kommen mag: "Meine Hand gleitet wie von selbst in meine rechte Hosentasche -- wie immer, wenn ich mich einsam und verloren fühle." Aber nein! "Zu der Münze, die ich stets bei mir trage." Ja, Scheiße, Scheiße, Scheiße!

Die versprochene Handlung -- Hauptfigur stellt in verfallendem Hotel Nachforschungen zu verschwundener Frau an -- stimmt so auch nicht. "Simon Winter" macht genaugenommen gar nix. Der trudelt da nur irgendwie hilflos und vollkommen passiv durch eine feindliche, keinen Sinn ergebende Umgebung und stellt sich permanent Fragen wie "was soll ich nur tun" und "was passiert hier".
Zwischendurch schaufelt er mal ein paar Schippen Müll im hauseigenen Schwimmbad oder findet sein Hotelzimmer nicht mehr (leider die Zimmernummer nicht gemerkt und dann auch noch verlaufen, Scheiße! Scheiße! Scheiße!). Alles riecht nach Schimmel und Schwamm und ziemlich doll nach Shutter Island, aber natürlich, fuck!, kommt da noch der kapitale Plot Twist um die Ecke, geht ja nicht anders, und die gegenspielende Partei lässt es sich nicht nehmen, Seite um Seite die eigenen Beweg- und Hintergründe und auch sonst so alles mögliche vor dem Protagonisten auszubreiten, bevor sie ihm und uns die Gnade erweisen kann, ihn endlich um die Ecke zu bringen... Mann!

Ich lass es jetzt. Das ist nicht mal ein Bruchteil von all dem, was ich im Text markiert habe; gleichzeitig waren es schon deutlich mehr Sätze und Beschäftigung, als dieser Roman verdient hat. Ich kann nur sagen, in dem an schlechter Lektüre wahrlich nicht armen Jahr 2025 dürfte das hier das schlechteste Buch sein, das zu lesen ich das Unvergnügen hatte. Oder, um es mit den Worten des Autors zu sagen: Das war...
Scheiße! Scheiße! Scheiße!


Meinen Dank an Netgalley sowie an den Verlag meine ehrliche Verwunderung, dass irgendwer es für nötig gehalten hat, diesen Driss durchzuwinken. Warum, Gmeiner? Was war los an dem Tag?
Profile Image for Anett Heincke.
212 reviews1 follower
October 16, 2025
Simon möchte sein altes Leben hinter sich lassen. Über eine Annonce findet er einen Job zum Herrichten eines Luxushotels, das bald wiedereröffnet werden soll. Als er dort ankommt, findet er eine Bruchbude in einer düsteren Atmosphäre vor und sein Albtraum beginnt. Die Reiters, Besitzer des Hotels, erweisen sich als sehr sonderbar. Die Frau scheint völlig verrückt zu sein, sieht anscheinend den Verfall des Hauses nicht und will in Kürze eröffnen. Ihr Mann läuft mit einer Waffe und einem Bluthund durch die Gegend und hat ein massives Aggressionsproblem. Auch das Haus ist sehr groß und total verwinkelt, sodass Simon oft orientierungslos durch die Gegend irrt. Mehr als einmal fühlt er sich beobachtet und verfolgt. Als er vom Verschwinden einer jungen Frau erfährt, kommt ihm der Verdacht, dass die Reiters etwas damit zu tun haben und die Frau im Hotel versteckt ist. Also macht er sich auf die Suche. Nebenbei wird er immer zu neuen Arbeiten gerufen, die er aber auch nicht beenden kann. Mehrmals will er dieses gruselige Haus verlassen, doch sein schlechtes Gewissen gegenüber der Verschwundenen hält ihn dort fest.
Es ist eine völlig verrückte Geschichte, die meinen Puls beim Lesen immer wieder beschleunigen ließ. Ich habe mitgefiebert, habe Simon verflucht, weil er geblieben ist und hatte auch Angst, dass er das Ganze nicht überlebt wegen der gefährlichen Arbeiten. Ich fand ihn leicht beeinflussbar und willensschwach. Bis zum Ende bleibt unklar, warum er ein neues Leben beginnen will. Man erfährt nichts Persönliches über ihn. Das macht die Sache noch geheimnisvoller. Eine Zeitlang dachte ich, er liege vielleicht im Koma und träume das alles.
Der Autor versteht es meisterhaft, eine Atmosphäre der Spannung und des Unbehagens zu erzeugen, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Der Schreibstil ist von Beginn bis Ende sehr mitreißend, der Spannungsbogen hält an und steigt zum Ende hin noch einmal an. Die Personenzahl ist sehr begrenzt und die wenigen Charaktere sind mit ihren Eigenarten sehr gut beschrieben. Da das Hotel auch etwas abgelegen im Wald liegt und das Wetter meist düster und regnerisch ist, steigt der Gruselfaktor noch an. Dazu passt auch das Cover.
Profile Image for j.and.the.boys .
109 reviews2 followers
December 1, 2025
. Bist du auf der Suche nach einen Thriller,
bei dem du unentwegt dem Protagonisten zuschreien möchtest…
warum machst du das oder
warum bist du noch in diesem Hotel?
Dann solltest du unbedingt „DUNKELNAH“ lesen!
Mysteriös, düster und spannend! 4,5/5⭐️

. Aber worum geht es genau…
Simon möchte einen Neuanfang. Dieser Wunsch führt ihn als Handwerker in ein heruntergekommenes altes Kurhotel, dass für seine Wiedereröffnung fit gemacht werden soll!
Jedoch sind die Besitzer etwas seltsam und Simon möchte herausfinden wieso…
Als er dann noch erfährt, dass eine Frau im nahegelegenen Dorf verschwunden ist,
ist seine Neugier vollauf geweckt.

. In „Dunkelnah“ verfolgen wir Simon als Ich- Erzähler durch die düsteren Flure des Kurhotels und lernen ihn und seine Gedanken sehr gut kennen. Schon auf den ersten Seiten schafft Klementovic eine düstere beklemmende Stimmung, die uns als Leser bis zum Ende hin begleitet.
In „Dunkelnah“ herrscht eine leichte Gruselromanatmosphäre mit seinen eigensinnigen und schrulligen Charakteren, die jedoch von mitreißenden Thrillermomenten unterbrochen wird.
Durch den lockeren Schreibstil mit kurzen griffigen Kapiteln fällt es schwer diesen Thriller aus der Hand zu legen.
Jedoch hätten ich mir etwas mehr Tiefe bei den Charakteren gewünscht und vor allem hätte ich sehr gerne Simon und seine Geschichte noch näher kennengelernt.
Nichtsdestotrotz habe ich „Dunkelnah“ sehr gerne gelesen und empfehle es gerne weiter!
Profile Image for Julien Ilsitz.
247 reviews1 follower
October 21, 2025
Ⓡⓔⓩⓔⓝⓢⓘⓞⓝ

"Dunkelnah" ist mein zweites Buch des Autors Roman Klementovic und ich muss immer wieder sagen, die Österreicher wissen, wie man gute Thriller schreibt😅

Aber erstmal kurz zur Geschichte: Simon tritt seine Tätigkeit als Hausmeister in dem Hotel Waldhof an. Aber die ganze Arbeit ist seltsam, sowie die Besitzer. Und es sind 2 Frauen von dort verschwunden.

Also die Besitzer des Hotels sind wirklich vollkommen durch den Wind und sehr seltsam. Allgemein verhalten sich alle Personen hier sehr komisch. Den Grund dafür erfahren wir natürlich am Ende 😁

Die Spannung ist die ganze Zeit vorhanden, nur wird sie manchmal durch seltsame Verhaltensweisen etwas getrübt. Das Ende wiederum hat so einen plötzlichen starken Soannungsanstieg, dass du es garnicht mehr aus der Hand legen willst. Es kommt einfach alles anders als zuerst gedacht😳

Die Schreibweise ist wieder erstklassig und es liest sich mega schnell weg. Auch die kurzen Kapitel sind dabei sehr hilfreich. Meist lesen wir nur auch der Sicht von Simon, aber ab und zu kommen Passagen aus der Sicht des Täters vor😊

Alles in allem kann ich dem Thriller eine Leseempfehlung aussprechen😁
Ich würde dem Buch dazu ⭐️⭐️⭐️⭐️/5 geben😊
Profile Image for Gabis Laberladen.
1,247 reviews
September 29, 2025
Darum geht’s:

Simon tritt seine neue Arbeit als Handwerker im heruntergekommenen Kurhotel an. Die Besitzer sind überzeugt, dass das Haus bald wieder eröffnet werden kann, doch Simon bezweifelt das angesichts des desolaten Zustands. Und auch die Besitzer selbst wirken verstörend und merkwürdig. Am liebsten würde Simon den Job hinwerfen. Aber als er erfährt, dass eine Frau vermisst wird, die zuletzt im Hotel gesehen wurde, will er doch helfen. Heimlich macht er sich auf die Suche in den verwinkelten Gängen und Zimmerfluchten.

Meine Meinung dazu gibt’s hier
Profile Image for Sarahs bunte Welt.
700 reviews3 followers
September 15, 2025
Butter bei die Fische. Eine interessante Idee, aber leider kommt keine Spannung und keine Atmosphäre auf. Wer jedoch auf ungewöhnliche Idee steht, sollte das Buch lesen.
Displaying 1 - 6 of 6 reviews

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